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Bürger- und Ortsversammlungen

Berichte über die Bürgerversammlungen sowie Ortsteilversammlungen seit 2014

Oberstaufen

Aus der Bürgerversammlung am 19. Juli 2017

Die diesjährige Tagesordnung mit vielen interessanten Themen, wie Vorstellung des künftigen Tourismusdirektors, neues Oberstaufen-Logo und neue Website der Gemeindeverwaltung, bewirkte offensichtlich, dass Bürgermeister Martin Beckel diesmal die Oberstaufener Bürger in einem voll besetzten Kursaal begrüßen konnte.

 

Weiterer Ausbau der Ortsdurchfahrt
Bürgermeister Beckel berichtete, dass in der letzten Marktgemeinderatssitzung viele wichtige Projekte auf den Weg gebracht werden konnte. Hierzu zähle u. a. der weitere Ausbau der Ortsdurchfahrt. Geplant ist im Bereich der Anbindung der Argenstraße ein großer Kreisel, Senkrechtparkplätze auf Höhe der Einkaufspromenade und Gestaltung eines Platzcharakters an der Bingger-Kreuzung. Nachdem die Baumaßnahme mit 4 bis 5 Mio. Euro zu veranschlagen ist, müsse jetzt mit dem Förderantrag geklärt werden, mit welcher Förderung gerechnet werden kann und was tatsächlich finanzierbar sein wird.

In der späteren Aussprache bestätigte Bürgermeister Beckel, dass im Gehwegbereich die Anlegung eines Großpflasters vorgesehen ist, um eine bessere Befahrbarkeit für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Es wurde außerdem der Wunsch geäußert, den Gehwegbereich zur Straße mit einem Absatz abzugrenzen, weil dieser immer wieder überfahren und zugeparkt wird. Für Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen stelle dies ein Problem dar. Bürgermeister Beckel stellte hierzu fest, dass dies aus gestalterischen Gründen vom Marktgemeinderat mit 10:5 Stimmen abgelehnt wurde. Eine optische Abgrenzung sei aber vorgesehen. In dem Zusammenhang weise er aber darauf hin, dass es im Bereich der Ortsdurchfahrt eine Parkverbotszone gebe und das Parken nur in dafür ausgewiesenen Parkflächen zulässig sei. Die Verkehrsüberwachung wurde angewiesen, diese Regelung rigoros zu überwachen, damit die aufgezeigten Missstände künftig besser verhindert werden können. Die Bitte, auch die Bushaltestellen barrierefrei zu gestalten, werde man aufnehmen.

Zu der Feststellung, dass die bereits sanierte Ortsdurchfahrt nach mehreren Reparaturmaßnahmen nur noch ein Flickwerk darstellt, stellte Marktbaumeister Josef Aichele fest, dass die Straße hier kein Gefälle aufweise und sich deshalb früher im Winter größere Pfützen bildeten und Fußgänger von den vorbeifahrenden Autos vollgespritzt wurden. Um dies zu vermeiden, wurde die Mittelrinne angelegt. Hier ergaben sich allerdings technische Probleme, die von der beauftragten Fachfirma nicht vorhergesehen wurden.

 

Künftige Nutzung des ehemaligen Krankenhauses
Die Caritas plant einen Umbau für ein seniorengerechtes Wohnen. Wenn die Gemeinde Bauträger wäre, käme ein 30% Zuschuss in Betracht. Anstelle eines Umbaus könnte sogar ein Neubau zweckmäßiger sein. Da hierfür ein umfangreiches Verfahren erforderlich sein wird, werde sich dies auf die benötigte Zeit bis zu einem möglichen Baubeginn auswirken.

Für eine Belegung des Untergeschosses habe das MVZ Immenstadt Interesse mit der Belegung einer Facharztpraxis für Orthopädie oder Chirurgie Interesse gezeigt. Es wäre auf jeden Fall wünschenswert einen solchen Service vor Ort anbieten zu können. Wenn sich ein neuer Sachverhalt ergibt, werde man zeitnah wieder informieren.

 

Geplanter Neubau des ehemaligen Schulklosters
Für dieses wenig ansehnliche Gebäude wird schon seit längerer Zeit ein Handlungsbedarf gesehen. In diesem Jahr wurde bereits versucht über ein Programm zur sozialen Integration eine Förderung zu erreichen. Bei einer Ortseinsicht kam die Förderstelle der Regierung von Schwaben zu dem Ergebnis, dass das Gebäude nicht sanierungsfähig ist und deshalb nur ein Neubau in Betracht kommen könne. Im kommenden Jahr werde jedoch die Möglichkeit einer Förderung gesehen. Es bestehen Überlegungen das Dachgeschoss multifunktional als barrierefreien Sitzungssaal und für sonstige Nutzungen vorzusehen. Angesichts der Raumknappheit des Rathauses könnten im 1. Obergeschoss zusätzliche Büroräume eingerichtet werden. Das Erdgeschoss könnte das Familienzentrum nutzen, wobei zur Belebung des Marienplatzes ein Café gewünscht wäre. Für diese Baumaßnahme wären ca. 3 Mio. Euro zu veranschlagen, wobei eine 60%-Förderung in Aussicht gestellt wurde.

Zu der kritischen Frage in der Aussprache, wieviel Cafés man in Oberstaufen noch brauche, entgegnete Bürgermeister Beckel, dass dies auch der Wunsch der Geschäftsinhaber im Bereich des Marienplatzes ist. Die Lösung könnte ein Ideenwettbewerb sein, wie man eine weitere Belebung des Marienplatzes erreichen könnte.

 

Erweiterung des Kindergartens St. Peter und Paul
Marktbaumeister Aichele berichtete, dass Bauantrag und Förderantrag gestellt wurden. Für dieses Bauvorhaben wurden 2 Mio. Euro veranschlagt. Von der Kirche werden 200.000,00 Euro übernommen. Für die gute Zusammenarbeit und Mitwirkung möchte er Herrn Pfarrer Dr. Netzer seinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Abzüglich der erwarteten Förderung mit 600.000,00 Euro werden von der Gemeinde ca. 1,2 Mio. Euro zu tragen sein. Bei gutem Verlauf sollte an Weihnachten Richtfest sein und die Räume sollten zum Kindergartenjahr 2018/2019 bezugsfähig sein.

 

Neugestaltung des Kurparks
Nachdem der Musikpavillon nur noch sporadisch genutzt wird und als Störfaktor im Kurpark empfunden wird und die Kindergartenerweiterung in den Spielplatzbereich des Kurparks  hineinreicht, wurde zur Neugestaltung ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Geplant ist jetzt ein großer Spielplatz, um eine bessere Akzeptanz zu erreichen. Der Minigolfplatz soll mit kleinen Greens in die Flächen des Kurparks integriert werden. Auch Bewegungsgeräte für Senioren und eine Bühne mit Sonnensegel sind vorgesehen. Das mit bis zu 60% geförderte Projekt wird mit 1,5 Mio. Euro Gesamtkosten veranschlagt und wird auf der Tagesordnung des Marktgemeinderates in der nächsten Sitzung im September zur Entscheidung anstehen.

 

Baumaßnahmen im Aquaria
Nach Pfingsten wurde mit dem notwendigen zweiten Bauabschnitt der Parkdecksanierung Parkdecks begonnen. Im Vergleich zu der Sanierung von 600 qm² im Jahr 2008 mit 160.000,00 Euro hatte die diesjährige Sanierung mit 500 qm² und 280.000,00 Euro eine Kostensteigerung von 100% zur Folge. Die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen im Aquaria wurden inzwischen mit Gesamtkosten von 1,6 Mio. Euro abgeschlossen.  

Im kommenden Jahr wird das Aquaria 25 Jahre. Das bedeutet, dass immer wieder Maßnahmen notwendig sind, um das Bad auch weiterhin für die Besucher attraktiv zu gestalten. So wurde jetzt die Massageabteilung vom Aquaria in Eigenregie umgebaut. Die lichtdurchlässige Gestaltung erscheint nunmehr heller und freundlicher. Auch die Liegen im Ruhebereich bieten einen deutlich besseren Komfort.

 

Neuer Dorfladen in Steibis
Bürgermeister Beckel gratulierte den Initiatoren des Dorfladens Steibis, die mit der Bürgerschaft ein großartiges Projekt auf die Beine gestellt haben. Mit derzeit 200 Genossen aus Steibis, Oberstaufen und Umgebung konnten bislang für 125.000,00 Euro Bausteine akquiriert werden.

 

Sachstand Schloßbergklinik
Hier gibt es leider nichts Neues zu berichten. Auch zwei vereinbarte Telefontermine kamen nicht zustande. Die Verkaufsverhandlungen werden offensichtlich auch durch die unterschiedlichen Vorstellungen der fünf Eigentümer erschwert. Über die weitere Entwicklung werde man auf jeden Fall zeitnah berichten.

 

1200 Jahrfeier in Zell
Mit 250 Ehrengästen und Heimatminister Dr. Söder wurde die erste urkundliche Erwähnung des Allgäus und des Ortsteils Zell im Kurhaus gefeiert. Auch das Festwochenende in Zell war eine gelungene Veranstaltung und wurde mit einem ordentlichen Besuch belohnt. Als nächste Veranstaltung folgte die Eröffnung des Fahnenwaldes am 23. Juli auf der Staufner Buind.

 

Museumsgaststätte in der Alpe Vögelsberg
Ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung der Museumsgaststätte des Heimatdienstes in der Alpe Vögelsberg. Als nächster Schritt soll im Obergeschoss eine Erlebnisausstellung zum Naturpark Nagelfluhkette und der Alpwirtschaft eingerichtet werden. Der an die Gaststätte angrenzende Raum im Erdgeschoss soll für die Ausstellung von ca. 40 bis 50 Objekten des Heimatkünstlers Bentele-Ücker genutzt werden. Seinen besonderen Dank sprach Bürgermeister Beckel Herrn Scheu und Herrn Merkle für deren Mühen aus, die über 1.200 Objekte zu katalogisieren.

 

Tourismusbericht
Der derzeitige Geschäftsführer der OTM GmbH Sigbert Prestel berichtete, dass trotz gestiegener Gästezahlen die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,38% zurückgegangen sind. Unter Berücksichtigung der Schließung der Schloßbergklinik und der zweimonatigen Schließung eines großen Hotels wegen Umbaumaßnahmen sei der Übernachtungsrückgang aber vergleichsweise gering ausgefallen. Ein größeres Problem sehe er im Bettenschwund, der sich vor allem am Viehscheid und an Weihnachten bemerkbar mache. Die insgesamt positive Entwicklung zeichne sich aber inzwischen mit einer hohen durchschnittlichen Auslastung von über 40% ab.

Oberstaufen TV läuft seit 12. April in über 500 Hotelzimmern. Hierbei handelt es sich um ein werbefreies, informatives und unterhaltsames Programm, das in Kürze auch bei den Bergbahnen verfügbar sein wird.

Mit den neuen Medien ist für die Mitarbeiter der OTM GmbH mehr Hintergrundarbeit zu leisten. Deshalb wurde der Servicebereich u. a. mit weiteren Informationsmöglichkeiten für die Gäste umgestaltet.

Seit April gibt es am Bahnhof Oberstaufen eine neue Außenstelle der OTM GmbH mit Fahrkartenschalter. Die Agentur ist inzwischen gut angelaufen. Am Samstag dient sie auch als Anlaufstelle für Gäste, die mit dem Zug ankommen. Der gesamte Parkplatz im Bahnhofsbereich dient auch als P&R Parkplatz für Bahnreisende. Mit einer Auslegung einer Kopie des gültigen Bahntickets besteht die Möglichkeit hier kostenlos zu parken.

 

Vorstellung von Herrn Krull, dem künftigen Tourismusdirektor
Erster Bürgermeister Martin Beckel zeigte sich erleichtert, mit Herrn Christopher Krull einen hochkarätigen Tourismusdirektor für Oberstaufen gefunden zu haben. Bislang war er als überregionaler Tourismusdirektor für den Schwarzwald tätig. Jetzt werde er seine Erfahrungen vor Ort gemeinsam mit den Leistungsträgern einbringen können.

Zunächst freute sich Christopher Krull über den freundlichen Empfang, mit dem er im Saal aufgenommen wurde. Bereits vor zwei Jahren habe ihn bei einer Radtour durchs Allgäu besonders beeindruckt, wie hilfsbereit und zuvorkommen man sich hier vor Ort gezeigt hat. Inzwischen habe er in Oberstaufen auch schon eine Wohnung gefunden und werde am 01. September seinen Dienst als neuer Tourismusdirektor in Oberstaufen aufnehmen. Auch wenn in Oberstaufen schon viel gemacht und gute Arbeit geleistet wurde, wolle er wieder einen Zug in den Tourismus bringen. Die künftige Richtung solle ein Tourismuskonzept mit einem neuen Leitbild zeigen. An der Ausarbeitung sollen alle Akteure und Leistungsträger beteiligt werden. Der Tourismus in anderen Regionen schläft nicht und man steht in Konkurrenz zu anderen Orten. Mit den bestehenden Hotels und der schönen Landschaft hat Oberstaufen viel zu bieten. Aber nichts ist so gut, dass es nicht besser werden kann. Die Ausarbeitung des Tourismuskonzeptes sehe er als Einstieg in seine Arbeit vor Ort. Um dies umsetzen zu können seien auch einige innerbetriebliche Umstrukturierungen notwendig, für die bereits die ersten Gespräche geführt werden. Er freue sich auf seine neue Aufgabe und auf Oberstaufen!

 

Neues Oberstaufen Logo
Andrea Presser von der OTM GmbH berichtete, dass das neue Logo von der Firma B.LATERAL entworfen wurde. Der Start erfolgte mit Oberstaufen TV. Anlass für die Suche nach einem neuen Logo war eine Vielzahl verschiedener in Oberstaufen verwendeter Logos ohne Wiedererkennungswert. Ein weiteres Problem zeigte sich in den sozialen Medien, weil das bestehende Oberstaufen-Logo dort nicht mehr erkennbar war. Deshalb sollte mit Oberstaufen TV die bestehende Logo-Vielfalt nicht weiter aufgebläht werden, sondern ein Logo gesucht werden, das künftig als Dachmarke zu verwenden ist.

Bei der Entwicklung wurde berücksichtigt, dass der Hochgrat eine herausragende Rolle touristisch wie auch geographisch als höchster Berg des Naturparks Nagelfluhkette einnimmt. Für die Einheimischen symbolisiert der Hochgrat als Wahrzeichen die Heimat. Mit der Gebietsreform wurden die früheren Gemeinden Oberstaufen, Thalkirchdorf und Aach zu einer Gemeinde zusammengeführt. Der Kreis ist das Symbol für die Einheitsgemeinde und soll für den Gast ein wichtiges Ziel markieren. Das neue "Juwel" umschließt alle Gastronomen und Gastgeber, Erlebnisanbieter und Einzelhändler, Unternehmen und Vereine sowie vor allem alle Bürger und Einheimischen. Alle sollen sich darin wiederfinden. Mit dem neuen Logo als Dachmarke wird es möglich sein alle anderen Logos mit einer Fahne einzubinden.

Überall wo das bisherige Logo eingesetzt wurde, soll auch das neue Logo von der OTM GmbH wie auch von der Rathausverwaltung verwendet werden. Dies gilt u.a. für das Internet, Social Media, E-Mails, Visitenkarten, Flyer, Briefkopf, Oberstaufen TV, Bilder, Magazine und Mitteilungsblatt, Dienstwagen und Werbeartikel.

In der anschließenden Aussprache wurde die anschauliche Erläuterung des neuen Logos zwar lobend erwähnt, doch taten sich einige Zuhörer schwer, sich mit dem neuen Logo zu identifizieren. Es wurde bedauert, dass Bürger, Hoteliers und Gastronomen nicht miteinbezogen wurden. Ein Logo sollte richtungsweisend sein.

Bürgermeister Beckel wies darauf hin, dass es an der Zeit war, etwas Neues zu kreieren. Bei der Entscheidungsfindung wurden Vertreter von OHA und HoGa beteiligt. Die endgültige Entscheidung mit einer besseren Darstellung des Hochgrats wurde schließlich vom Marktgemeinderat beschlossen.  Derzeit befinde man sich in einer Umbruchphase und es ist auch wichtig die Leistungsträger mit an den Tisch zu holen. Er gehe davon aus, dass es mit Herrn Krull auch wieder eine bessere Kommunikation geben wird. Das wird die Erarbeitung der Tourismusstrategie zeigen.

Zu den Kosten erklärte Herr Benjamin Buhl in seiner Funktion als Berater der OTM GmbH, dass die Entwicklungskosten bei 6.500,00 Euro gelegen hätten.

 

Neue Website der Gemeindeverwaltung
Bürgermeister Beckel berichtete, dass die Überarbeitung der neuen Rathausseite schon länger vorbereitet und angekündigt wurde. Jetzt sollte es endlich zu dieser Bürgerversammlung soweit sein. Auch wenn in den letzten Wochen noch technische und organisatorische Probleme aufgetreten sind, ist es dem Team mit Hauptamtsleiter Hans-Peter Pauli, Sebastian Ludwig und Susanne Diemer gelungen, eine moderne Website zu erstellen, die in dieser Bürgerversammlung präsentiert werden kann.

Anschließend erläuterte Hauptamtsleiter Hans-Peter Pauli die neue Rathausseite vor. Mit einer neu eingesetzten Software eröffnen sich nunmehr viele neue Möglichkeiten. So kann die Website ab sofort auch auf Tablet und Handy gleichermaßen in einem komfortablen Format empfangen werden. Die technische Umsetzung wird jetzt weitgehend durch eigenes Personal der Rathausverwaltung möglich sein, was auch ein Stück mehr Flexibilität bedeutet. Auswertungen der alten Website zeigten, dass bei den Verwaltungsinformationen und der Berichterstattung die höchsten Zugriffszahlen zu verzeichnen waren. Deshalb wurde bei der Neukonzeption auch insofern der Schwerpunkt gesetzt.

Unter dem Motto "weniger ist mehr" wurde die Eingangsseite gestaltet. Rechts oben befinden sich eine Suchfunktion und ein Kontaktformular. Über das Pull Down Menü kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen, welche Inhalte auf der Website angeboten werden. Mitteilungsblatt, Ansprechpartner und die Top-Nachrichten führen zielgerichtet zu den wichtigsten Informationen.

Unter "Aktuelles" ist die komplette Berichterstattung mit den verschiedensten Themenbereichen zu finden. Neu sind u.a. unter "Aktuelles/Rathaus aktuell" sämtliche Berichte über Sitzungen der Gremien sowie Bürger- und Ortsversammlungen seit 2014. So kann man sich  einen guten Überblick über die Arbeit des Marktgemeinderates und der Verwaltung aktuell und in den vergangenen Jahren verschaffen.

Mit dem "virtuellen Rathaus" betritt die Verwaltung Neuland und bietet auch außerhalb der Öffnungszeiten einen 24-Stunden Service. Unter den verschiedenen Rubriken wird man ähnlich wie bei einer Hotelbuchung durch ein Menü mit verschiedenen Registern geführt. Der Vorteil liegt darin, dass die eingegebenen Informationen zum Teil direkt in der jeweiligen Fachsoftware des Bürgerbüros erfasst und verarbeitet werden können. In einigen Bereichen kann auch der Bearbeitungsstatus abgerufen werden. Es wurde auch schon eine Reihe von dynamischen PDF-Formularen aufgenommen, welche am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden können. Einige Dokumente können auch mit der Unterschrift eingescannt und per E-Mail an das Rathaus gesendet werden. Dieser Service stellt sicherlich die Zukunft dar und wird sukzessive ausgebaut. Über die konkrete Vorgehensweise wird in den nächsten Ausgaben des Mitteilungsblattes berichtet.

Unter der Rubrik "Bürgerservice" verbirgt sich ein kommunales Informationssystem mit den verschiedensten Verknüpfungen. Das Organigramm zeigt die aktuelle Organisationsstruktur des Rathauses. Mit dem Behördenwegweiser A-Z versteht sich unsere Seite als eine Informationsplattform, welche intern auf die Ansprechpartner des Rathauses und extern auf andere zuständige Behörden oder auf den allgemeinen Verwaltungsservice des Freistaates Bayern verlinkt. So kann man sich sicher sein, den jeweils richtigen Ansprechpartner und Dienstleister zu finden. Über "Lebenslagen" kann die gesuchte Information zielgerichtet gesucht werden. Auch dieser Service soll in den kommenden Monaten noch weiter ausgebaut werden. Ähnlich strukturiert ist der "Soziale Wegweiser", welcher zu den verschiedensten sozialen Lebenslagen ein breites Informationsangebot mit entsprechenden Verlinkungen anbietet. Unter "Service" befinden sich u.a. die Angebote unserer Bücherei und die aktuellen Notfalldienste.

Seit geraumer Zeit gibt es den Sitzungsdienst, der bereits seit 2014 als ein weiteres Informationstool für Bürger und Marktgemeinderat angeboten wird. Über den Menüpunkt "Sitzungen" können die öffentlich zugänglichen Informationen mit Tagesordnung und Beschlüssen sämtlicher Sitzungen des Marktgemeinderates und seiner Ausschüsse abgerufen werden. Nachdem das Mitteilungsblatt nur 14-tägig erscheint, ist es leider nicht möglich hier die Tagesordnung der jeweiligen Sitzungen aufzunehmen. Die offizielle Bekanntmachung erfolgt über den Anschlagkasten vor dem Rathaus. Mit dem Sitzungsdienst und mit der Rubrik "Aktuelles/Rathaus aktuell/Bekanntmachungen" besteht die Möglichkeit, sich aktuell über die Tagesordnungen bevorstehender Sitzungen zu informieren.

Unter "Einrichtungen/Soziale Einrichtungen" wurden die Angebote unserer drei Kindergärten aufgenommen. Die übrigen Rubriken wurden überarbeitet und von der früheren Website übernommen.

Hauptamtsleiter Pauli erklärte, dass man bemüht sein werde alle wichtigen Informationen möglichst tagesaktuell auf unserer Website einzustellen. Das bedeutet, dass der eine oder andere Bericht oder Veranstaltungshinweis auch schon vor dem Erscheinungstermin des Mitteilungsblattes publiziert werden wird. Für den Sitzungsdienst gelte dies ohnehin, weil die Bekanntmachung der Tagesordnung automatisiert angezeigt wird. Da die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit der neuen Website für das Redaktionsteam sehr wichtig sind, stehe man Verbesserungsvorschlägen jederzeit aufgeschlossen gegenüber. Hierfür könnte das Kontaktformular auf der Eingangsseite genutzt werden.

 

Aussprache: Bahnlinie Immenstadt - Lindau
Nach der Fertigstellung des Bahntunnels wurde die Frage gestellt, wann endlich die neuen Zuggarnituren eingesetzt und die stinkenden Dieselloks durch moderne, abgasarme Loks ersetzt werden? Hauptamtsleiter Pauli erklärte, dass nach Auskunft der Pressestelle der DB in München und des Büros von MdL Eberhard Rotter auf der Bahnlinie über Oberstaufen nach Lindau überwiegend die Neigezugtechnik zum Einsatz kommt. Da mit den Triebwägen höhere Geschwindigkeiten möglich sind, habe dies auch Auswirkungen auf den Fahrplan. Doppelstockwagen werden hier deshalb nur ausnahmsweise zum Einsatz kommen. Die Betriebserlaubnis für den Alex läuft noch bis 2020. Insofern ist bis dahin keine Veränderung zu erwarten. Es ist aber vorgesehen, dass nach dem bevorstehenden Wechsel zum Winterfahrplan eine neue komfortablere Triebwagenreihe auf dieser Linie eingesetzt werden soll.

 

Aussprache: Gefahrenabwehr im Straßenbereich
Es wurde darauf hingewiesen, dass durch hereinhängende Sträucher und Bäume oftmals die Sicht versperrt wird oder der Gehwegbereich verschmälert wird, wodurch Gefahrenquellen entstehen können. Hierzu wurde festgestellt, dass die betroffenen Grundstückseigentümer in solchen Fällen von der Gemeindeverwaltung aufgefordert werden, den notwendigen Rückschnitt unter Fristsetzung vorzunehmen.

 

Aussprache: Touristische Ausrichtung
Nachdem Urlaubsdestinationen wie Mallorca derzeit eine Abkehr vom Partyurlauber vollziehen, wurde die Frage gestellt, wie Oberstaufen zu diesem Thema steht und wie die grundsätzliche touristische Ausrichtung aussieht. Bürgermeister Beckel machte hierzu deutlich, dass der Partyurlauber von Oberstaufen nicht beworben wird. Wenn entsprechende Gruppen nach Oberstaufen kommen sei dies auf die Initiative gewisser Gastgeber und Gastronomen zurückzuführen.

 

Aussprache: Einrichtung eines Hundespielplatzes
Es wurde der Vorschlag vorgetragen, auf der freien Wiese oberhalb des Aquaria einen Hundespielplatz einzurichten, wie es auch schon in vielen Städten gibt. Bürgermeister Beckel konnte sich dies an diesem Standort nicht vorstellen, weil die Nähe zur Wohnbebauung zu Immissionsschutzproblemen führen wird. Der Bau- und Umweltausschuss wird demnächst über die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung beraten.

Aus der Bürgerversammlung am 20. Juli 2016

Bürgermeister Martin Beckel freute sich, dass trotz des schönen Wetters, Standkonzert und einer Fußballübertragung so viele Bürger zur Bürgerversammlung im Kurhaus gekommen sind. Schwerpunktthemen im vergangenen wie auch im laufenden Jahr sind die Übernahme der Ortswärme Oberstaufen mit dem neuen Geschäftsführer Josef Aichele, der Breitbandausbau, die Brandschutzmaßnahmen im Aquaria mit 1,6 Mio. Euro und die Zukunft der Schloßbergklinik.

 

Nachfolgenutzung der Schloßbergklinik
Der Marktgemeinderat hatte einen Bebauungsplan mit der Zielsetzung erlassen, dass das Areal der Schloßbergklinik nur als Klinikstandort genutzt werden darf. Somit sind abweichende Planungen nur mit Zustimmung der Gemeinde möglich. Auch wenn die Rot-Kreuz-Kliniken wegen den laufenden Unterhaltskosten an einem schnellen Verkauf interessiert sind, gestalten sich die Verhandlungen wegen den komplizierten Eigentumsverhältnissen, die zum Teil über Anwälte geführt werden, schwierig. Bürgermeister Martin Beckel konnte aufgrund vertraulicher Informationen zwar keine weiteren Ausführungen machen, versicherte aber, dass sich er wie auch der Marktgemeinderat mit Nachdruck für eine sinnvolle Nachfolgenutzung einsetzen werden.

        

Brandschutzmaßnahmen im Aquaria
Die wesentlichen Baumaßnahmen werden nach den Sommerferien innerhalb von fünf bis sechs Wochen durchgeführt, damit zum Beginn der Saunazeit wieder Ruhe einkehren kann. Marktbaumeister Josef Aichele geht davon aus, dass der Betrieb während der Baumaßnahme nur geringfügig beeinträchtigt werden wird. Im kommenden Jahr sollen dann noch technische Sanierungen im Bereich der Brandmeldeanlage und der Verkabelung vorgenommen werden. Die Gesamtkosten wurden mit 1,5 Mio. Euro veranschlagt.

 

Barfuß Weg Buchenegg – Hündle
Es zeigte sich, dass viele Wanderer mit der Bahn auf das Hündle fahren und von dort über die Buchenegger Wasserfälle – Buchenegg – wieder zur Talstation laufen. Damit man nicht von Buchenegg über die asphaltierte Straße laufen muss, wurde durch den Wald ein neuer Weg angelegt. Mit verschiedenen weichen Oberflächen soll hier auch Barfußlaufen ermöglicht werden. Die Baukosten belaufen sich auf 115.000,00 Euro mit einer Bezuschussung in Höhe von 70.000,00 Euro.

 

Neubau des Bahntunnels
Seit April laufen die Baumaßnahmen zur Ertüchtigung der Bahnlinie Oberstaufen – Immenstadt. Im Verlauf der Baumaßnahme werden Gleise neu verlegt, Weichen gebaut und Bahnübergänge erneuert. Die größte Baumaßnahme stellt die Vergrößerung und Verlängerung des 163 Jahre alten Bahntunnels dar. Bis zum Oktober soll der Bahnverkehr wieder fahrplanmäßig laufen. Schmunzelnd meinte Marktbaumeister Josef Aichele, dass er sich wie beim Tunnelbau für seine Projekte auch mal eine Baustellenpatin wünschen würde.  

 

Ausbau Alpe Vögelsberg
Ursprünglich waren für den Ausbau mit Heizung, sanitären Einrichtungen und Leitungen im Gemeindehaushalt 150.000,00 Euro mit einem Zuschuss von 60.000,00 Euro vorgesehen. Nachdem aktuell aber keine Fördermittel mehr zur Verfügung standen, wollte man nicht länger warten und es wurde nach einer Haushaltsumschichtung mit dem Ausbau begonnen. Die Ausbaukosten des Gastronomiebereiches müssen vom Heimatverein selbst übernommen werden, weil die Gemeinde der örtlichen Gastronomie keine Konkurrenz machen möchte. Es ist vorgesehen, den umfangreichen Nachlass unserer Staufner Künstler Fidelis Bentele und Georg Bentele-Ücker im Erdgeschoss der Alpe Vögelsberg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Einführung Digitalfunk
In ganz Bayern wird derzeit der Digitalfunk für alle Einsatz- und Rettungskräfte eingeführt. Mit großem logistischem Aufwand wurde dies im Oberallgäu unter Leitung von Kreisbrandrat Karl Drexel durchgeführt. In Oberstaufen wurden inzwischen alle notwendigen Fahrzeugfunkgeräte und Handsprechfunkgeräte beschafft. Die Kosten für Beschaffung und Fahrzeugeinbau betragen 51.400,00 Euro. Der anteilige Zuschuss beträgt 22.400,00 Euro.

 

Breitbandausbau
Unter Begleitung des Ing. Büros Ledermann wurden inzwischen vom Marktgemeinderat die Ausbaugebiete für die Anmeldung im Bayer. Förderprogramm beschlossen. Da der Oberstaufen maximal zustehende Förderbetrag in Höhe von 920.000,00 Euro bei einer Eigenbeteiligung mit 40% der Ausbaukosten bei weitem nicht ausreichen wird, um einen flächendeckenden Ausbau zu ermöglichen, ist diesem Beschluss ein langer Entscheidungsweg vorangegangen. In einem Anschreiben wurde Staatsminister Dr. Söder auf die Ungleichbehandlung von Oberstaufen als Flächengemeinde hingewiesen mit der Bitte um Überprüfung des Förderrahmens. Daraufhin hat das Bayer. Finanzministerium auf die Möglichkeit einer zusätzlichen Inanspruchnahme des Bundesförderprogramms hingewiesen. Dies stellte letztendlich die Grundlage des Gemeinderatsbeschlusses dar, zweigleisig beide Programme für bestimmte Ausbaugebiete in Anspruch zu nehmen.

 

Kindergarten- und Krippenplätze
Für das Kindergartenjahr 2016/2017 liegen für den kath. Kindergarten St. Peter und Paul in Oberstaufen 96 von 100 möglichen Anmeldungen vor. Noch enger stellt sich die Situation in Thalkirchdorf mit 49 von 50 möglichen Plätzen dar. Mit 10 von 25 möglichen Plätzen ergibt sich allerdings im Kindergarten Montessori noch ein ausreichender Puffer.

Auch bei den Krippenplätzen ist eine sehr starke Auslastung festzustellen. In St. Peter und Paul sind von 24 Plätzen noch vier Plätze und in Thalkirchdorf von 12 Plätzen noch ein Platz frei.

 

Dank an den Asylhelferkreis
Aktuell sind in den Asylunterkünften der Blumenstraße in Oberstaufen 33 Bewohner und in Thalkirchdorf 30 Bewohner untergebracht. Bürgermeister Martin Beckel lobte das vielfältige Engagement der beiden Helferkreise in Oberstaufen und Thalkirchdorf. Dies reicht von Sprachunterricht, Vermittlung von Arbeit, Praktika und Fortbildungen, Unterstützung im Asylverfahren, Arztbesuchen, Integrationsmaßnahmen bis hin zur Hausaufgabenbetreuung: In regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Helferkreise, Caritas, Rotes Kreuz und Rathaus erfolgt ein intensiver Informationsaustausch. Ohne die tatkräftige Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helferkreise wären die Asylbewerber weitgehend auf sich gestellt, was die notwendige Integration erheblich erschweren würde. Eine weitere Unterstützung durch zusätzliche Helfer wäre sehr hilfreich. Wer Interesse hat könne sich bei Herrn Pfarrer Wagner oder in der Rathausverwaltung melden.

 

Tourismusbericht
In ihrem Tourismusbericht stellte Heidi Thaumiller, Geschäftsführerin der OTM GmbH, erfreut fest, dass Oberstaufen im ersten Halbjahr 2016 zu den beliebtesten Urlaubszielen im Allgäu gehörte. Die durchschnittliche Auslastung aller Vermieterbetriebe im Gemeindegebiet konnte um zwei Prozentpunkte auf knapp 40 Prozent gesteigert werden. Wie in den vergangenen Jahren setzte sich der Trend zum Kurzurlaub und zu kurzfristigen Buchungen weiter fort. Deshalb appellierte sie an alle Vermieter, ihren Gästen die Online-Buchung einzuräumen. Die Zahl der Buchungen über das Internet steigt kontinuierlich und ist durch die Vergleichbarkeit und Transparenz sehr stark ausgeprägt. Auch Bewertungsportale werden von unseren Gästen sehr stark genutzt. Am stärksten ist nach wie vor der Inlandsmarkt mit Gästen aus Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen ausgeprägt. Bei den Auslandsmärkten konnten seit 2009 die größten Zuwächse bei den Gästen aus der Schweiz und der Niederlande mit einem Plus von 76 Prozent bzw. 147 Prozent verbucht werden. In ihrem Ausblick auf 2016 berichtete Heidi Thaumiller, dass mit externer Begleitung eine Tourismusstrategie erarbeitet wird. Der Verleih von E-Bikes entwickelte sich inzwischen zum Basis-Angebot für Genussradler. Im Herbst dieses Jahres soll der Schalterbereich in einen Front- und einen Backoffice-Bereich umgebaut werden.

 

Anfragen und Diskussionsbeiträge
Forderung verstärkter Geschwindigkeitskontrollen

Zu der Forderung, dass in Kalzhofen bisher zu wenig Verkehrskontrollen durchgeführt wurden, erklärte Bürgermeister Beckel, dass die Stadt Sonthofen im vergangenen Jahr zwei Messungen durchführte, wobei weder in den Morgenstunden noch am Nachmittag eine überproportionale Häufung von Geschwindigkeitsüberschreitungen feststellbar war. Ergänzend berichtete Thomas Wurmbäck, Leiter der Polizeistation Oberstaufen, dass Oberstaufen und Immenstadt gemeinsam über eine Radarpistole verfügen, welche drei Wochen von der Polizeiinspektion Immenstadt und eine Woche von der Polizeistation Oberstaufen eingesetzt werden kann. Es liegen viele Anfrage und Wünsche vor und er sei bemüht, diese im Rahmen der Möglichkeiten abzudecken. Es bestehe allerdings die Vorgabe, angesichts vieler Unfälle, vorrangig auswärts zu messen.

 

Eingeschränkte Besetzung der Polizeistation Oberstaufen
Thomas Wurmbäck führte weiter aus, dass in der Polizeistation Oberstaufen von ursprünglich zwölf Beamten ab August nur noch acht Beamte ihren Dienst verrichten werden. Das bedeute, dass der Nachtdienst ab August ausschließlich von der Polizeiinspektion Immenstadt übernommen wird. Bürgermeister Beckel beurteilte diese Situation als absolut unbefriedigend. Man werde sich weiterhin mit Nachdruck für die Erhaltung der Polizeistation Oberstaufen einsetzen.

 

Überfüllte Mülleimer
Zu der Beschwerde, dass ein überfüllter Mülleimer neben einer Sitzbank beim Haus des Gastes das äußere Erscheinungsbild nachhaltig beeinträchtige, dankte Bürgermeister Beckel für den Hinweis und versicherte, dass man kurzfristig reagieren werde.

 

Busverbindungen Oberstaufen - Immenstadt
Die schlechten Busverbindungen zwischen Oberstaufen und Immenstadt in den Abendstunden werden in den anstehenden Gesprächen mit den Busunternehmen aufgenommen. Allerdings wird man davon ausgehen müssen, dass bei der Entscheidung auch die zu erwartende Auslastung eine entscheidende Rolle spielen wird.

 

Fußgängerweg Sandbühl - Sonnhalde
Es wurde die Beschwerde vorgetragen, dass der Fußgängerweg zwischen Sandbühl und Sonnhalde täglich von 20 bis 30 Radfahrern in beiden Richtungen zum Teil mit größter Geschwindigkeit befahren wird. Dadurch würden Fußgänger erheblich gefährdet. Da dies wohl nur begrenzt kontrolliert werden kann, appellierte Bürgermeister Beckel an alle Nutzer des Weges, aufeinander Rücksicht zu nehmen.

 

Behindertenparkplätze
Zu der beanstandeten Nutzung von Behindertenparkplätzen durch Unberechtigte stellte Bürgermeister Beckel fest, dass dies von der Verkehrsüberwachung konsequent überprüft und geahndet wird.

 

Gehweg Franz Mader Weg – Kalzhofer Straße
Es wurde darauf hingewiesen, dass der Gehweg durch parkende Fahrzeuge und durch eine Mauer unterbrochen wird. Dadurch seien Fußgänger gezwungen die Straße in einem unübersichtlichen Bereich zu überqueren. Marktbaumeister Josef Aichele sagte zu mit dem WKW ein Gespräch zu führen, ob die Möglichkeit einer Abhilfe gesehen wird.

 

Überprüfung von Baustellen
Es wurde festgestellt, dass die Gemeinde in einem Baugenehmigungsverfahren zwar das gemeindliche Einvernehmen erteilt, aber dann die Baustelle nicht mehr kontrolliert. Auch nachdem beim Bauamt auf Missstände der Baustelleneinrichtung hingewiesen wurde, sei keine Reaktion erfolgt. Deshalb wurde eine bessere Bauaufsicht gefordert.

 

DVB-T Empfang in Oberstaufen
Mit der Einführung des Digitalfunks wurde auf dem Staufen vom Freistaat Bayern ein neuer Mast errichtet. Leider ist in großen Teilen Oberstaufens ein DVB-T Empfang noch immer nicht möglich. Es wurde deshalb gebeten, beim Bayerischen Rundfunk nachzufragen, ob hier nicht auf diesem Sendemast eine entsprechende Sendeeinheit eingebaut werden könnte.

 

Zu guter Letzt gab’s auch ein Lob
Neben den Beschwerden und Anregungen gab es aber auch Lob für die Marktgemeinde. Der nunmehr ganztags zugängliche Grüncontainer beim Wertstoffhof wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Wenn der Container voll ist, sollte das Grüngut allerdings nicht daneben abgelagert werden. Auch Bürgermeister Beckel sah mit dieser Lösung eine Verkehrsentlastung im Bereich des Wertstoffhofes und meinte, dass die Disziplin der Bürger insgesamt gesehen recht gut sei und sich auch der ZAK zufrieden zeigte. Ein vergelt’s Gott gab es für den Bauhof, welcher unsere Straßen regelmäßig reinigt und dem Ort mit einem wunderbaren Blumenschmuck einen besonderen Glanz verleiht. Auch die Weihnachtsbeleuchtung trägt zu einer schönen vorweihnachtlichen Stimmung bei.

 

Bebauungsplan Gewerbegebiet Wengen
Nach über zwei Jahren konnte jetzt das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen werden, sodass jetzt eine Bebauung möglich ist. Die Planung sieht eine Erschließungsstraße mit einem Wendehammer vor, welche aber erst gebaut wird, wenn sich entsprechende Interessenten melden.

 

Bebauungsplan Auf der Halde
Der Bebauungsplan ist bereits rechtskräftig und es wurden bereits fünf Grundstücke bebaut. Für die weitere Bebauung ist als Erschließungsmaßnahme der Bau eines neuen Regenwasserkanals zur Konstanzer Aach erforderlich. Hierfür ist eine gesonderte wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Zur Vermeidung von Überschwemmungen sind die Vorgaben für die Rückhaltung von Regenwasser deutlich verschärft worden. Diese Baumaßnahme ist im Frühjahr 2017 vorgesehen.

 

Erweiterung Baugebiet Pfalzen
Nachdem die seit Jahren geplante Verkehrsumgehung aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen wurde, konnte das Baugebiet Pfalzen mit sechs Bauplätzen erweitert werden. Die Erschließung ist im Herbst geplant. Nachdem sich bereits mehr Interessenten gemeldet haben, als Bauplätze zur Verfügung stehen, wird der Marktgemeinderat in einer der nächsten Sitzungen die Vergaberichtlinien überarbeiten, um so ein faires Auswahlverfahren zu ermöglichen.

 

Übernahme der Ortswärme Oberstaufen
Ursprünglich hielten der Markt Oberstaufen und die Firma EnergieComfort jeweils einen 50% Anteil an der Ortswärme Oberstaufen GmbH & Co. KG. Nachdem im Rahmen einer Neuausrichtung die Firma EnergieComfort andere Aufgabenfelder übernommen hatte, wurde die Firma Wien Energie Rechtsnachfolger. Mit der Neuausrichtung sollten aber auch sämtliche Heizwerke abgestoßen werden. Um den Weiterbetrieb des Heizwerkes Oberstaufen mit Leitungsnetz im Interesse der bestehenden Abnehmer zu sichern, entschied der Marktgemeinderat auch den 50% Anteil der Firma Wien Energie ab 1. Januar 2016 zu übernehmen. Zum Geschäftsführer wurde Marktbaumeister Josef Aichele bestellt. Die Betriebsführung wurde an die Firma Bio Energie Allgäu mit den Gesellschaftern ZAK, AÜW und AKW abgegeben. Nachdem die Bio Energie Allgäu auch die Heizwerke Sonthofen und Scheidegg betreibt, handelt es sich um eine fachkompetente Firma, mit der man sich auch Synergieeffekte im Personalbereich und im Einkauf verspricht. Mit der Betriebsübernahme hat sich die Ortswärme Oberstaufen GmbH & Co. KG auch ein neues Logo gegeben.  

Aus der Bürgerversammlung am 20. Mai 2015

Schlüsselzuweisungen: erste Zeichen zum Einlenken?
Nach dem Willen der Staatsregierung sollen bei der Berechnung der Schlüsselzuweisungen die Einwohner mit angemeldetem Zweitwohnsitz künftig nicht mehr berücksichtigt werden. Ab 2015 sollen für die kommenden fünf Jahre jeweils 20% der Nebenwohnsitze abgezogen werden. Kämmerer Manfred Fink rechnet ab 2019 mit 1,5 Mio. Euro Mindereinnahmen. Bürgermeister Beckel berichtete, dass jetzt Überlegungen angestellt werden, den Zeitraum von fünf auf zehn Jahre zu verlängern. Das Loch im Haushalt wachse dann eben nur langsamer.

 

Montessori-Kindergarten soll im September starten
Weil derzeit im Gemeindegebiet nur für 150 Kinder ein Kindergartenplatz bereitgestellt werden kann, aber für 168 Kinder eine Anmeldung vorliegt, hat der Marktgemeinderat mit Beschluss vom 26. März den Bedarfsplan auf 175 Kindergartenplätze erhöht. Dem kommt jetzt die Absicht des Monte-Vereins entgegen im September einen Montessori-Kindergarten in Kalzhofen zu eröffnen. Bis zu 25 Kinder sollen in einem Gruppenraum im ersten Stock der Schule Platz finden. Es gebe bereits viele Anmeldungen und großes Interesse, erklärte Frau Sylvia Sagstetter-Körner vom Monte-Verein. Dennoch ist es aus Sicht der Gemeinde wichtig, dass der örtliche Bedarf auch tatsächlich abgedeckt werden kann. Dem Wahlrecht der Eltern soll so weit wie möglich Rechnung getragen werden. Positiv wurde gesehen, dass mit dem Montessori-Kindergarten in Oberstaufen ein vielfältigeres Angebot möglich wäre.  

 

Investitionen in diesem Jahr
Für die Gestaltung der Außenanlagen des Kindergartens St. Peter und Paul gibt der Markt Oberstaufen einen Zuschuss in Höhe von 87.500,00 Euro zu den Gesamtkosten von 110.000,00 Euro. Für die Einrichtung eines neuen Differenzierungsraumes mit Anbindung an den Kindergarten Thalkirchdorf sind 50.000,00 Euro vorgesehen. Mit den notwendigen Brandschutzmaßnahmen im Aquaria soll im Herbst begonnen werden. Die Fertigstellung ist bis 2017 geplant. Die Gesamtkosten wurden auf 800.000,00 Euro veranschlagt. Mit der Sanierung der Mittelrinne der Ortsdurchfahrt wird jetzt im Juni begonnen. Die Baukosten belaufen sich im Rahmen der Gewährleistung auf 250.000,00 Euro. An den Ausbaukosten für den Kreisel am Hündle mit insgesamt 1,4 Mio. Euro wird sich der Markt Oberstaufen mit 175.000,00 Euro für die Abzweigung nach Hinterstaufen und die Beleuchtung beteiligen.

 

Breitbandausbau
Nachdem der Marktgemeinderat die Beauftragung eines Consulters beschloss, soll jetzt das Förderverfahren zum Breitbandausbau zügig aufgenommen werden. Wie dringend der Ausbau ist, zeigt sich u.a. in Aach, wo die LTE-Anbindung inzwischen so schlecht geworden ist, dass es schon zu Vertragskündigungen gekommen ist. Ziel ist es mit dem Consulter das Förderverfahren in diesem Jahr so voranzutreiben, dass im kommenden Jahr mit dem Ausbau begonnen werden kann.

 

Sinkende Zahl der Gästebetten
Geschäftsführerin Bianca Keybach beurteilte die Entwicklung sinkender Bettenzahlen bei gleichzeitig steigenden Übernachtungen kritisch. Vor allem beim Viehscheid und im Fasching sei dies besonders spürbar.

 

Aus der Diskussion
Auf die Frage, wo der Brunnen beim Mader geblieben ist, erklärte Marktbaumeister Josef Aichele, dass der Brunnen angefahren wurde und nach Klärung der Versicherung derzeit saniert wird.

Zu den geplanten Baumaßnahmen im Bereich des Löwen erklärte Bürgermeister Martin Beckel, dass mit der Erhaltungssatzung der Erhalt des Löwen gesichert wurde. Ein Bauantrag liege aber noch nicht vor.

Der Hinweis auf Alteisenablagerungen im Bereich des Stauwerkes bei Eibele wurde an das WKW weitergegeben.

 

Neue Aussicht vom Staufen
Durch Ausholzungen am Staufen ist jetzt eine Rundumsicht ins Konstanzer Tal, Hündle, Hochgrat, Säntis, Oberstaufen und Buflings möglich. Marktbaumeister Josef Aichele meinte, dass sich jetzt ein Spaziergang zum Staufen rentieren würde.

Aus der Bürgerversammlung am 16. Juli 2014

Auch Bürgermeister Martin Beckel konnte in seiner  ersten Bürgerversammlung nichts daran ändern, dass sich das Interesse der Oberstaufener Bürger in Grenzen hält und noch viele Stühle frei blieben. Neu war, dass im Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters diesmal auch die Amtsleiter einbezogen wurden. Auch wenn die Veranstaltung im Ergebnis zu lang ausfiel, war sie doch so informativ, dass alle Besucher bis zuletzt ausharrten.

 

Kontinuierlicher Schuldenabbau
Kämmerer Manfred Fink berichtete, dass der Neubau des Aquaria die Schuldenlast der Gemeinde auf 23 Mio. Euro katapultierte. In der Folge sei es dem Marktgemeinderat gelungen den Schuldenberg bis auf 11 Mio. Euro abzubauen. Diese "erfreuliche Entwicklung", meinte Bürgermeister Beckel, wolle man grundsätzlich fortsetzen. Angesichts umfangreich anstehender Projekte werde man es aber 2014 nicht schaffen, wie in den Vorjahren pro Jahr eine halbe Million zu tilgen. Die Gemeinde sei finanziell gut aufgestellt. Mit zahlreichen Grundstücken und ausgewiesenen Wohnbauflächen habe man zudem umfangreiche Vermögenswerte in der Hinterhand.

 

Breitbandnetz
Die Hotels und alle Einwohner in Oberstaufen sollen besser mit schnellen Internetverbindungen versorgt werden, erklärte Hauptamtsleiter Hans-Peter Pauli. Derzeit werde zur Breitbandversorgung die aktuelle Versorgungssituation analysiert. Die Versorgung sei im Ort Oberstaufen zwar relativ gut, je weiter man aber rausgehe, desto schlechter werde sie. Wie beim LTE-Ausbau gebe es wiederum eine überregionale Zusammenarbeit mit der Regionalentwicklung Westallgäu. Nach dem Vorliegen der Analyse werde man das weitere Vorgehen gemeinsam abstimmen und nach Möglichkeit die neuen Rahmenbedingungen des neuen Förderprogramms der bayerischen Staatsregierung nutzen.

 

Baumaßnahmen
Für 250.000,00 Euro musste der in die Jahre gekommene Eisplatz neu gebaut werden. Der Eisplatz wurde gedreht, um so ein wenig mehr Platz am Bistro zu erhalten. Aufgrund eines Unwetterschadens ist die Hauptzufahrt nach Hagspiel abgerutscht. Die aufwändige Sanierung belief sich auf 575.000,00 Euro, welche allerdings mit ca. 400.000,00 Euro bezuschusst wurde. Die Alpe Vögelsberg wurde inzwischen vom Heimatverein aufgestellt. An diesem Wiederaufbau beteiligte sich die Gemeinde bisher mit 450.000,00 Euro. Der Kostenanteil des Heimatvereins betrug 220.000,00 Euro. Die Staufner Buind – ein ländlicher Park im Bereich des Heimathauses und der Alpe Vögelsberg – wird am 14. September (der Sonntag nach dem Viehscheid in Oberstaufen) eingeweiht Die Ausbaukosten in Höhe von 375.000,00 Euro wurden mit dem EU-Förderprogramm LEADER mit 155.000,00 Euro gefördert.

 

Umweltschutzmaßnahmen
Im Frühjahr 2013 stand mit der Baumaßnahme "Sammler Nord" in Oberstaufen ein Großprojekt im Bereich der Abwasserentsorgung an. Über den neuen Sammler mit einem Rohrdurchmesser von 1,80 m wird das Abwasser jetzt zur Pumpstation Nord abgeleitet. Der Sammler Nord war eines der letzten größeren Projekte bei der Umsetzung des Generalentwässerungsplans. Abschnittweise wurde seit Mitte der 80er Jahre das ehemalige Einzugsgebiet der damaligen Kläranlage Oberstaufen-Nord hierbei auf den neusten Stand gebracht. Mitte der 80er Jahre wurde die alte Kläranlage in Norden von Oberstaufen aufgelassen und durch eine Pumpstation ersetzt. Ein großes Rückhaltebecken bei der Pumpstation puffert zudem bei Regenereignissen das Abwasser und ermöglicht eine dosierte Ableitung zur Kläranlage in Steinebach. Im Bereich des Schloßwiesweges  befand sich im Entwässerungssystem ein genehmigter Regenüberlauf, der zudem bei Starkregenereignissen Wasser in den Seelesgraben abschlug. Die Auflassung dieses Regenüberlaufs und die Vergrößerung der Ableitungskanäle schlossen die Lücke des Entwässerungssystems Nord. Durch die Maßnahme wurde die Belastung des Seelesgrabens als Vorfluter auf ein Minimum reduziert und ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

 

Kinderkrippe Thalkirchdorf
Aufgrund des aktuellen Bedarfs wurde ein Gruppenraum des Kindergartens Thalkirchdorf in eine Kinderkrippe umgebaut. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden zusätzlich die sanitären Einrichtungen für Kleinkinder, ein Ruheraum und eigene Außenanlagen für den Krippenbereich geschaffen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 86.000,00 Euro und wurden vom Freistaat Bayern mit 46.500,00 Euro gefördert. Mit einem Tag der offenen Türe können die neu geschaffenen Einrichtungen am 2. August von 14.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden. Im Anschluss können die Besucher das Thaler Dorffest genießen.

 

Tourismus
Zur Entwicklung der Übernachtungszahlen stellte Geschäftsführerin Bianca Keybach fest, dass seit 2005 ein Übernachtungszuwachs von 9% und gleichzeitig ein Bettenrückgang um 12% zu verzeichnen ist. Eine der Schwerpunktaktionen ist die derzeit laufende Diabetes Studie. Seit jeher berichten Gäste und Kurärzte von der positiven Wirkung der Schrothkur bei Typ 2 Diabetikern. Um mit diesem Thema in Fachkreisen wie auch in der Presse anerkannt zu werden, ist ein wissenschaftlicher Beweis  notwendig. Ab Oktober 2014 wird in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilian-Universität München eine große, randomisierte Studie durchgeführt, an der 100 so genannte Probanden teilnehmen und die den Langzeiterfolg der Schrothkur bei Diabetikern zeigen soll. Die Kosten betragen ca. 350.000,00 Euro, bis zu 200.000,00 Euro Förderung sind möglich. Die Ergebnisse sind im Jahr 2016 zu erwarten.

 

Oberstaufen PLUS
Seit über 6 Jahren bieten rund 300 Gastgeber Ihren Gästen den Service von Oberstaufen PLUS und haben dafür über 8 Mio. Euro bezahlt. Die Aufenthaltsdauer der Gäste in Oberstaufen PLUS Betrieben ist durchschnittlich höher als bei den anderen Gastgebern. Seit Oberstaufen PLUS entscheiden sich mehr Familien für einen Aufenthalt im Schroth-Heilbad, weshalb auch das Durchschnittsalter deutlich gesenkt werden konnte. Das Mehrwertangebot wird ständig weiter entwickelt. Bezüglich des Leistungsumfangs, der ab 2015/2016 gilt, wird momentan verhandelt. Die zum Teil aus dem Einzelhandel kommende Kritik aus dem Einzelhandel, dass es früher mehr "gute Gäste" gegeben habe wies Bianca Keybach als völlig abwegig zurück. Wenn sich Veränderungen ergeben, müsse sich eben auch der Einzelhandel darauf einstellen. Während manche Einzelhändler ihren Kunden ihr Leid über Oberstaufen PLUS und dass früher alles besser war, klagen, arbeiten andere erfolgreich, indem sie sich den Anforderungen des Käufermarktes anpassen und z. B. durch kundenfreundliche Öffnungszeiten, die Nutzung der digitalen Medien und herausragende Betreuung überzeugen.

 

Kauf der Skilifte Thalkirchdorf
Der Markt Oberstaufen hat die Skilifte Thalkirchdorf gekauft. Es ist beabsichtigt die Lifte später in die Hündlebahn einzubringen, um so ein schlagkräftiges gemeinsames Skigebiet zu bilden. Nachdem die Verhandlungen mit den Gesellschaftern noch laufen sollen die Skilifte vorerst verpachtet werden.

 

Golfplatz Steibis
Erworben hat die Gemeinde auch Anteile der Golf Oberstaufen GmbH & Co. KG und verfügt nun über eine Mehrheit von 55 Prozent. "Wir wollen hier das Sagen behalten", begründete Bürgermeister Beckel den Ankauf, nachdem auch externe Privatinvestoren ihr Kaufinteresse zeigten. Mit dem Ankauf, der noch vom alten Marktgemeinderat beschlossen wurde, soll sichergestellt werden, dass der Golfplatz auch weiterhin für Einheimische wie auch für Gäste erhalten wird.

 

Auch Oberstaufen soll Flüchtlinge aufnehmen
Derzeit leben im Landkreis Oberallgäu 306 Asylbewerber. In diesem Jahr sollen noch weitere 250 Flüchtlinge hinzukommen. Bürgermeister Beckel wies darauf hin, dass man auch in  Oberstaufen nicht daran vorbei kommen werde, 20 bis 30 Menschen unterzubringen. Er bitte deshalb um Unterstützung und Vorschläge aus der Bevölkerung.

 

Bauliche Entwicklung im Ortskern
Zu den Bauabsichten im Bereich des Gasthofes Löwen wurde im Rahmen der anschließenden Diskussion gefordert, angesichts von "Bausünden der letzten Jahre" weitere ungute Entwicklungen mit einem Bebauungsplan zu verhindern. Bürgermeister Martin Beckel stellte hierzu fest, dass man derzeit an einer Überarbeitung der Gestaltungssatzung dran sei. Zum Löwen sei man "im Gespräch". Dieses ortsbildprägende Gebäude solle auf jeden Fall erhalten werden und eine behutsame Planung sei hier geboten.

 

Tonagebegrenzung für Ortsdurchfahrt
Es wurde darauf hingewiesen, dass in Buflings das Sperrschild mit der Begrenzung der Ortsdurchfahrt für Fahrzeuge über 7,5 t im Zufahrtsbereich besser sichtbar platziert werden müsste. Ferner wurde die Frage aufgeworfen, ob schwere landwirtschaftliche Gespanne nicht unter diese Vorschrift fallen würden. Die Versetzung des Sperrschildes wurde in der Zwischenzeit bereits veranlasst.

Thalkirchdorf

Aus der Ortsversammlung am 22. November 2017

Baugebiet auf der Halde
Die Roherschließung des Baugebietes wurde mit Kanalbau, Wasserversorgung, Telekommunikation und Straßenbau im Oktober abgeschlossen. Aktuell sind noch zwei Plätze zu vergeben. Wenn die Bauwerber im Frühjahr mit den Bauarbeiten beginnen sollten, könnte die Resterschließung im Herbst 2018 erfolgen.

 

Kindergarten Thalkirchdorf
Nach dem Ausscheiden von Frau Hummel hat Frau Käser die Kindergartenleitung übernommen. Die Belegungszahlen des Kindergartens zeigen aber, dass sich die Nachfolge aktuell bei 50 Kindergartenplätzen und tatsächlich 56 belegten Plätzen nicht einfach gestaltet. Angesichts der aktuellen Kindergartenerweiterung in Oberstaufen war dies auch nur mit Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Oberallgäu möglich. Nachdem sich die Situation auch im folgenden Kindergartenjahr 2018/2019 nicht verbessern wird, sagte Bürgermeister Beckel eine Prüfung zu, ob Räume der ehemaligen Schule Thalkirchdorf für eine Notgruppe zur Verfügung gestellt werden könnten.


Weniger Gäste in Thalkirchdorf
Während die Übernachtungen in der Marktgemeinde und den Ortsteilen von 2013 bis 2016 mit 1,36 Millionen nahezu konstant blieben, war in Thalkirchdorf ein Rückgang von 124.569 auf 116.857 Übernachtungen zu verzeichnen. Dies ist u.a. auf die Schließung der Schloßbergklinik und den Rückgang der Betten in diesem Zeitraum von 8.076 auf 7.777 zurückzuführen. Gleichzeitig stieg aber die Auslastung von 38,75% auf 40,04%, was wiederum als ein guter Wert zu bezeichnen ist.
 

Baumaßnahmen im Haus des Gastes und in der Außenstelle Bahnhof
Nicht nur in den Hotels, sondern auch im Bereich Gästeservice der OTM gilt es nicht stehen zu bleiben und sich weiter zu entwickeln. Mit den Umbaumaßnahmen im Haus des Gastes und der Tourist-Info am Bahnhof gab sich die OTM GmbH ein neues und zeitgemäßes Ambiente.

 

Ortsentwicklung Thalkirchdorf
Bürgermeister Martin Beckel berichtete, dass sich aus Vertretern des Marktgemeinderates, der Verwaltung und der Hündlebahn eine Projektgruppe gebildet hat, welche Überlegungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung von Thaler Lifte, Hündlebahn und Freibad entwickelt. Hierbei werden die bereits vorliegenden Ansätze von Thaler Gemeinderäten und Bürgern mit einbezogen. Die seit längerem angestrebte Einbringung der Thaler Skilifte in die Hündlebahn steht jetzt kurz vor dem Durchbruch. Er gehe davon aus, dass es 2018 nur noch eine Gesellschaft geben wird. Auch für die Thaler Skilifte liegt bereits ein Ausbaukonzept vor. Derzeit laufen noch die Grundstücksverhandlungen. Als nächste Schritte sind die Stellung der Bau- und Zuschussanträge vorgesehen. Spätestens 2019 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zum Freibad hat der Marktgemeinderat bereits einen Grundsatzbeschluss für den Neubau eines "blauen Bades" als wichtige Infrastruktureinrichtung für Gäste und Bürger gefasst. Nach Abstimmung mit dem Landratsamt Oberallgäu wird aus Gründen des Immissionsschutzes ein Neubau am gegenwärtigen Standort wohl nicht in Frage kommen können. Deshalb sind im Bereich der Talstation der Neubau des Bades sowie ein Speicherteich für die Beschneiung vorgesehen. Für den Neubau des Bades werden Kosten in Höhe von ca. 2,5 Mio. Euro erwartet. Wenn sich die Pläne konkretisieren, werden die weiteren Beratungen und Entscheidungen im Marktgemeinderat erfolgen. Hierzu wird im Mitteilungsblatt zeitnah berichtet.

 

Ausbau des ÖPNV
In der Zeit vom 16. Dezember 2017 bis zum 09. Mai 2018 ist ein Probebetrieb zur Taktverdichtung und besseren Anbindung Konstanzer Tal – Oberstaufen vorgesehen. Die Hälfte der Kosten wird der Landkreis Oberallgäu übernehmen. Die andere Hälfte werden sich OTM GmbH und Gemeinde teilen.

 

Ski Bus
In den Winter- und Faschingsferien sowie an den Wochenenden bis 11. März 2018 soll ein Skibus für die Strecke Hündle – Oberstaufen – Steibis – Skiarena Imberg – evtl. bis zum Hochgrat eingesetzt werden. Sobald die neuen Fahrpläne vorliegen, wird im Mitteilungsblatt und auf unserer Website berichtet.

Aus der Ortsversammlung am 16. November 2016

Freibad Thalkirchdorf
Bürgermeister Martin Beckel berichtete, dass im Freibad Thalkirchdorf ein erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Während des Betriebs liefen in diesem Jahr täglich ca. 120 cbm Wasser weg. Neben dem Becken sind auch die Gebäude und die Wasserleitungen sanierungsbedürftig. Wenn man das Bad erhalten will, werde man an einem Neubau wohl nicht vorbeikommen. In der letzten nichtöffentlichen Sitzung hatte sich auch der Marktgemeinderat mit dem Thema befasst. Die Thaler Marktgemeinderäte haben hierbei auf einen dringenden Handlungsbedarf hingewiesen. Zwar fahre das Freibad jährlich einen Verlust von ca. 40.000,00 bis 50.000,00 Euro ein, doch gebe es im Landkreis Freibäder mit einem weitaus höheren Verlust. Der Marktgemeinderat stellte deshalb Überlegungen an, ob es Wert ist, den jährlichen Verlust hinzunehmen. Hierbei kam man zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Bad um eine wichtige örtliche Infrastruktureinrichtung handelt, die sowohl von Gästen als auch Einheimischen genutzt wird. In Hindelang hatte man das Naturbad wieder in ein blaues Bad mit einem Kostenaufwand von 1,6 Mio. Euro umgebaut. Beim Thaler Bad gehe man gegenwärtig davon aus, dass mit Baukosten in Höhe von 2 bis 2,5 Mio. Euro gerechnet werde muss. Die Verwaltung wurde beauftragt eine Kostenermittlung vorzunehmen und zu prüfen, welche staatlichen Förderungen infrage kämen. Wenn machbar, solle das Bad erhalten werden. Dies wurde von den zahlreichen Thaler Bürgern mit einem großen Applaus begrüßt.

Auf die Frage, ob auch im kommenden Jahr ein Freibadbetrieb möglich sein wird, entgegnete Bürgermeister Martin Beckel, dass man auf jeden Fall versuchen werde, einen Notbetrieb aufrecht zu halten. Allerdings müsse 2018 eine Lösung gefunden werden.

 

Baugebiet auf der Halde
Im nächsten Jahr sollen die Erschließungsbaumaßnahmen für das Baugebiet fortgesetzt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 585.000,00 Euro. Den größten Anteil an den Baukosten haben mit 360.000,00 Euro die Kanalbaukosten. Dann werden sechs gemeindliche und drei private Bauplätze für Bauinteressenten zur Verfügung stehen.

 

Neue Vergaberichtlinien
Für Vergabe der gemeindlichen Bauplätze in Wiedemannsdorf, Oberstaufen und Steibis werden dann schon die neuen vom Marktgemeinderat beschlossenen Richtlinien gelten. Hierbei werden künftig verstärkt soziale Gesichtspunkte und ehrenamtliches Engagement berücksichtigt.  

 

Volle Belegung der Kindergärten
Im katholischen Kindergarten Oberstaufen und im gemeindlichen Kindergarten Thalkirchdorf sind aktuell alle Plätze belegt. In Oberstaufen stehen sogar fünf Kinder auf der Warteliste. Im Kindergarten Montessori sind allerdings noch genügend Plätze frei. Während in Thalkirchdorf alle Krippenplätze belegt sind, sind in Oberstaufen noch sechs Plätze frei. Um dem gestiegenen Bedarf zu entsprechen, ist in Oberstaufen derzeit ein Anbau in Planung.

 

Breitbandausbau
Neu ist, dass die Telekom im Konstanzer Tal einen Eigenausbau angekündigt hat. Dies bedeutet, dass die Gemeinde in den nächsten Tagen die Planung für einen flächendeckenden Ausbau für das gesamte Gemeindegebiet im bayerischen Förderprogramm für das bevorstehende Auswahlverfahren mit dem beauftragten Consulter überarbeiten wird. Wahrscheinlich wird dies bereits Thema in der nächsten Sitzung des Marktgemeinderates am 8. Dezember sein. Sobald sich neue Erkenntnisse ergeben, wird zeitnah berichtet.

 

Tourismus
Im gesamten Gemeindegebiet ist das Gästeaufkommen in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen, während sich im Konstanzer Tal eher eine rückläufige Tendenz erkennen lässt. Die Übernachtungszahlen pendelten sich im gesamten Gemeindegebiet auf einem relativ gleichbleibenden hohen Niveau ein. Im Konstanzer Tal ist hingegen ein Rückgang zu verzeichnen. Dies liegt daran, dass zuletzt einige Betriebe geschlossen haben. Besonders positiv ist zu bewerten, dass die Auslastung bei einer geringeren Bettenanzahl im Vergleich zu früheren Jahren erheblich angestiegen ist. Dies zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Aufgrund der vorliegenden Zahlen geht die OTM GmbH schon jetzt davon aus, dass 2016 ein gutes Jahr werden wird.

 

Bergbahnen
Bürgermeister Martin Beckel berichtete, dass wie in den vergangenen Jahren auch weiterhin das Ziel verfolgt wird, die Thaler Skilifte und die Hündlebahn zu einer Gesellschaft zusammenzuführen, um ein gut funktionierendes Skigebiet zu entwickeln. Für die kommende Saison werde davon ausgegangen, dass seitens der Gemeinde keine weiteren Investitionen für einen Weiterbetrieb erforderlich sein werden.

Aus der Ortsversammlung am 19. November 2015

Haushalt 2015
Trotz geringerer Schlüsselzuweisungen zeigte sich Bürgermeister Martin Beckel mit der aktuellen Haushaltsentwicklung in diesem Jahr recht zufrieden. Bei gutem Verlauf könnte eventuell sogar ein zusätzlicher Schuldenabbau in Betracht kommen. Auch wenn die Bayerische Staatsregierung den Abbau der Schlüsselzuweisungen für die mit Zweitwohnsitz in Oberstaufen gemeldeten Bürger auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt hat, werden dem Gemeindehaushalt bis in 10 Jahren ca. 1,3 Mio. Euro fehlen. Dies könnte den finanziellen Handlungsspielraum der Gemeinde erheblich einschränken.

 

Baumaßnahmen der Gemeinde
Um das Gebäude der ehemaligen Schule in Thalkirchdorf zu erhalten, erfolgte in diesem Jahr eine Dachsanierung, wobei eine zusätzliche Dämmung eingebaut wurde. Die Kosten beliefen sich auf 43.000,00 Euro.

Aufgrund der hohen Auslastung des Kindergartens Thalkirchdorf wurde im ehemaligen Schulgebäude ein sogenannter Differenzierungsraum für eine multifunktionale Nutzung eingerichtet. Hier sollen künftig unter anderem die Ausgabe des Mittagessens und der Vorschulunterricht stattfinden. Damit die Kinder trockenen Fußes vom Kindergarten in den Differenzierungsraum gelangen können, wurde ein überdachter Gang gebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 50.000,00 Euro.  

 

Ausbau der B 308
Bürgermeister Martin Beckel sprach den Abgeordneten Eric Beißwenger und Eberhard Rotter seinen ausdrücklichen Dank dafür aus, dass sie sich für den Bau des Kreisels in diesem Jahr einsetzten. Angesichts des Baus des Eisenbahntunnels im kommenden Jahr hätte die Baumaßnahme andernfalls auf 2017 verschoben werden müssen.

Marktbaumeister Josef Aichele berichtete, dass die Abzweigung ins Wengener Tal nicht vergessen wurde. Hier durfte mit der Baumaßnahme aus ökologischen Gründen erst im Spätherbst begonnen werden. Die Fertigstellung wird im kommenden Frühjahr erfolgen. Bis dahin wird man sich noch mit der provisorischen Zufahrt behelfen müssen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben wird – abgesehen von einer Bepflanzung – eine Gestaltung des Kreisels nicht möglich sein. Seitens der Gemeinde bestehen Überlegungen, im Bereich des Felsabtrags das Oberstaufen-Logo anzubringen. Als ökologischer Ausgleich zum Kreiselneubau wird die Konstanzer Aach um 60 Meter verlängert. Der mäandrierende Wasserlauf soll auch mehr Rückhaltevolumen bringen. Die Gesamtkosten des Kreisels betragen ca. 2 Mio. Euro. Für Straßenanbindung, Beleuchtung, Wasser und Kanal trägt der Markt Oberstaufen einen Anteil von 175.000,00 Euro. Die Hündlebahn übernimmt für die Straßenanbindung 120.000,00 Euro.

Mit dem Ausbau der Linksabbiegespuren konnte an der Kreuzung Thalkirchdorf ein weiterer Unfallschwerpunkt entschärft werden. In Konstanzer bietet eine neue Busbucht mehr Sicherheit.

In einer Anfrage wurde bemängelt, dass die Schulkinder bei einer Überschwemmung der Unterführung die B 308 überqueren und innerhalb der Leitplanken mitten auf der Straße laufen müssten. Marktbaumeister Josef Aichele entgegnete hierzu, dass von einem Ausbau der Unterführung aus Kostengründen abgesehen wurde. Für eine grundwassersichere Wanne und eine Auftriebssicherung wären zusätzliche Kosten in Höhe von 500.000,00 Euro entstanden. Die Polizei und das Straßenbauamt stellten bei einer Begehung fest, dass die Kinder jetzt hinter der Leitplanke laufen könnten und insofern eine größere Sicherheit in solchen Ausnahmefällen gegeben sei als vorher.

Zu den Einwendungen eines Bürgers, wie man unsere Kulturlandschaft mit den Leitplanken so verschandeln könne, meinte Bürgermeister Beckel, dass er diese Einschätzung zwar teile, man aber gegen die verkehrsrechtlichen Vorgaben nichts machen könne. Auch eine weitere Geschwindigkeitsbegrenzung bei Konstanzer konnte nicht erreicht werden. Im Übrigen danke er allen Anwohnern für ihre Disziplin und Geduld während der Baumaßnahme.

 

Geh- und Radweg Konstanzer – Ratholz abgelehnt
Die Bemühungen der Gemeinde für eine Geh- und Radweg von Konstanzer über Hub nach Ratholz verliefen leider ergebnislos. Zwar würden die Anlieger ihre Grundstücke für eine solche Baumaßnahme zu Verfügung stellen, doch lehnte das Staatliche Bauamt Kempten ein solches Vorhaben ab, weil die Stadt Immenstadt für eine Fortführung am Alpsee nicht bereit ist.

 

Asphaltierung von Wanderwegen
Kritisch wurde in einer Anfrage die Notwendigkeit einer zunehmenden Versiegelung der Wanderwege mit einer Spritzteerung hinterfragt. Marktbaumeister Aichele räumte ein, dass in den letzten Jahren mehr Wege mit einer Spritzdecke versehen wurden, um sie auch im Winter begehbar zu machen. Zudem würden bei einem Schlagwetter auch keine größeren Schäden entstehen. Es gebe auch immer mehr ältere Leute, welchen solche Ausbaumaßnahmen entgegenkommen. Bürgermeister Beckel ergänzte, dass aus der Bevölkerung auch entgegengesetzte Wünsche vorgetragen werden.

 

Breitbandausbau im Gemeindegebiet
Hauptamtsleiter Hans-Peter Pauli berichtete, dass im Juli  das Ingenieurbüro Ledermann beauftragt wurde den Markt Oberstaufen im Förderverfahren zu beraten und zu begleiten. Die Firma GEO DATA wurde mit der Erstellung einer flächendeckenden Ausbauplanung beauftragt. Aktuell findet eine Prüfung statt, ob das neu aufgelegte Förderprogramm des Bundes zusätzlich zum Bayerischen Förderprogramm für den Breitbandausbau in Oberstaufen in Anspruch genommen werden könnte. Das Ergebnis dieser Prüfung soll dem Marktgemeinderat in der öffentlichen Sitzung am 10.12.2015 vorgestellt werden. Die abschließende Planung mit dem Ausbauumfang, Ausschreibung im Rahmen des Auswahlverfahrens des Netzanbieters, Förderverfahren und Abschluss des Kooperationsvertrages mit dem Netzanbieter soll im Laufe 2016 erfolgen. Der eigentliche Ausbau wird  dann 2017 und 2018 stattfinden.

 

Tourismusentwicklung in Oberstaufen
Geschäftsführerin Bianca Keybach berichtete, dass im Gemeindegebiet bei den Ankünften insgesamt ein Plus von +2,3% und im Konstanzer Tal ein Minus von -4,7% zu verzeichnen war. Das Minus war auf die Schließung von zwei Betrieben zurückzuführen. Bei den Übernachtungen gab es im Gemeindegebiet ein Plus von +0,9% und im Konstanzer Tal ein Minus von -2,25%. Das zeigt aber auch, dass hier die Verweildauer angestiegen ist.

Zwischen 2005 und 2014 ist im Gemeindegebiet die Anzahl der Gästebetten um 10% zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Ankünfte um 35,5% und die der Übernachtungen um 10,3%. Auch wenn diese Statistik eine höhere Bettenauslastung um  23% ausweist, müsse man bedenken, dass in der Hochsaison die Bettenkapazität nicht ausreicht und mehr Übernachtungen möglich wären. Deshalb wären im qualitativ hochwertigen Bereich zusätzliche Betten wünschenswert. Die Steigerung der Ankünfte bedeute allerdings nicht, dass tatsächlich mehr Gäste im Ort sind. Viele Gäste bleiben kürzer und kommen öfter. Dieser allgemeine Trend ist auch in Oberstaufen festzustellen.

Geschäftsführerin Bianca Keybach gab bekannt, dass aufgrund ihrer Schwangerschaft Heidi Thaumiller zum 01.01.2016 die Geschäftsführung der OTM GmbH übernehmen wird. Sie findet die Übernahme dieser Aufgabe spannend und zeigte sich von der Harmonie im Ort beeindruckt. Die Übergabe werde im Laufe des Dezembers erfolgen. Am Dienstag, den 8. Dezember 2015 wird sich Heidi Thaumiller um 20.00 Uhr allen Interessierten im Oberstaufener Kurhaus vorstellen. Bürgermeister Beckel ergänzte, dass wir mit Heidi Thaumiller eine kompetente Geschäftsführerin gefunden haben, die sich bereits in Oberstdorf einen guten Namen gemacht hat.

 

Thaler Skilifte
Trotz des seit 2013 insgesamt aufgelaufenen Defizits stellte Bürgermeister Beckel fest, dass es bereits in der Saison 2014/2015 besser lief und eine schwarze Null erreicht werden konnte. Erklärtes Ziel sei es, die Thaler Lifte 2016 in die Hündlebahn einzubringen. Es sei zwar ein neuer Lift in Planung, doch sei die Trassenführung noch nicht ganz klar, weil noch nicht mit allen betroffenen Eigentümern Gespräche geführt wurden. Voraussetzung für den Neubau eines Liftes wird aber der Bau einer Ortsumgehung von Thalkirchdorf sein. Marktgemeinderat Johannes Hummel lud alle Thaler Bürger am Donnerstag, den 26. November in den Thaler Treff ein, um über eine mögliche Trassenführung zu diskutieren.

 

Lärmschutzwall Am Mühlacker: ein Schandfleck
Im Rahmen der Diskussion wurde der ungepflegte Lärmschutzwall bei Am Mühlacker als Schandfleck bezeichnet. Bürgermeister Martin Beckel stellte fest, dass die Pflege Sache des Eigentümers ist und die Gemeinde gegen diesen Zustand nichts machen könne.

 

Baugebiet Auf der Halde
In einer weiteren Anfrage wurde nachgefragt, wie die weiteren Erschließungsbauabschnitte in diesem Baugebiet aussehen. Hierzu wurde festgestellt, dass der Bebauungsplan 2006 aufgestellt wurde und die Nachfrage zunächst sehr mäßig war. Auch nach den Erschließungsbaumaßnahmen des ersten Abschnitts im Jahr 2012 verlief der Grundstücksverkauf sehr zäh. Jetzt wird der zweite Abschnitt bis zur ehemaligen Säge vorbereitet. Das Problem besteht allerdings darin, dass der Regenwasserkanal vollständig erneuert werden muss. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf 1,5 Mio. Euro belaufen. Die Planung soll im kommenden Jahr erfolgen. Die Bauausführung wäre in 2017 vorgesehen, wenn es mindestens drei Bauwerber gibt. Derzeit gibt es aber nur einen Interessenten. Die in der Anfrage vorgeschlagene provisorische Erschließung wird technisch nicht möglich sein.

Aus der Ortsversammlung am 03. Dezember 2014

Bürgermeister Martin Beckel begrüßte die Thaler Bürger im gut gefüllten Festsaal zu seiner ersten Ortsteilversammlung. Mit den anstehenden Baumaßnahmen an der B 308, den Thaler Liften und der Zukunft der Firma Allgäuer Alpenwasser standen für das Konstanzer Tal auch wichtige Tagesordnungspunkte auf dem Programm.  

 

Allgäuer Alpenwasser sprudelt weiter
Gleich zu Beginn von Bürgermeister Beckels Amtszeit traf die Hiobsbotschaft ein, dass die Firma Allgäuer Alpenwasser geschlossen werden soll. Es folgten zahlreiche Gespräche mit Allgäuer Frankenbrunnen, den Abnehmern des Mineralwassers, verschiedenen Interessenten und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Zuletzt hatte man schon alle Hoffnung aufgegeben, als auch der letzte interessierte Investor absprang. Zuletzt konnte man aber doch noch aufatmen, als Felix Schädler als einheimischer Investor einstieg. Für seinen Mut zum Risiko dankte ihm Bürgermeister Beckel und wünschte ihm viel Erfolg und alle Gute. Jetzt sollten nicht nur die Allgäuer das Allgäuer Alpenwasser trinken, sondern auch Gastronomie und Hotellerie seien jetzt gefordert. Felix Schädler machte anschließend deutlich, dass es sich bei der Übernahme nicht um eine Grundstücksspekulation, sondern um den ernsthaften Versuch handle, den Betrieb zu erhalten. Jetzt ist jeder gefragt. Die Gefahr liege vor allem in der Gegenwart, wie viel seit der Bekanntgabe der Schließung kaputt gegangen ist. Er gehe davon aus, dass viele Verbraucher und Wirte der Marke die Stange halten werden. Er jedenfalls werde dafür stehen.

 

2014 – ein ausgeglichener Haushalt
Mit den Einnahmen und Ausgaben wird man im Haushaltsjahr 2014 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Sorgen bereitet Bürgermeister Beckel allerdings die nähere Zukunft, nachdem bei den Schlüsselzuweisungen in den kommenden Jahren sukzessive die Nebenwohnsitze nicht mehr berücksichtigt werden sollen. Ohne einen adäquaten Ausgleich würden dann bis 2019 bis zu 1,8 Mio. Euro im Haushalt fehlen. Dies würde verheerende Folgen für unseren Gemeindehaushalt haben, weil Investitionen dann nur noch mit erheblicher Neuverschuldung möglich wären. Deshalb werde er sich mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass mit Unterstützung unserer Abgeordneten und der kommunalen Spitzenverbände eine vertretbare politische Lösung für einen Ausgleich gefunden wird.

 

Zuschuss für Kirchensanierung
In seiner letzten Sitzung hatte der Haupt- und Finanzausschuss eine Bezuschussung der Sanierung der Pfarrkirche St Johann Baptist in Höhe von maximal 35.000,00 Euro für vertretbar gehalten. Ein entsprechender Ansatz werde deshalb im Haushalt 2015 aufgenommen. Der Ausschuss ging hierbei davon aus, dass damit die Sanierung aller Kirchen in Oberstaufen Steibis, Aach und Thalkirchdorf abgeschlossen ist. Über künftige Zuschussanträge müsse deshalb ohne Anerkennung einer bisherigen Zuschusspraxis im Einzelfall entschieden werden.  

 

Kinderkrippe eingeweiht
Mit einem Kostenaufwand von 92.000,00 Euro wurde im Kindergarten Thalkirchdorf eine neue Kinderkrippe für 12 Kinder eingerichtet. Das Vorhaben wurde mit 45.000,00 Euro bezuschusst. Nach der Einführung der Mittagsbetreuung und der Erweiterung der Betreuungszeiten auf den Nachmittag, konnte damit das Angebot im Kindergraten Thalkirchdorf weiter ausgebaut werden. Bürgermeister Beckel sprach auch dem Kindergartenförderverein seinen Dank aus, der bei den Außenanlagen der Kinderkrippe die Kosten in Höhe von 1.800,00 Euro für eine Schaukel übernahm.

 

Deckeninstandsetzung der B 308
In 2015 plant das Straßenbauamt eine Deckeninstandsetzung der B 308 zwischen Ratholz und Hündle. Im Rahmen dieser Baumaßnahme soll am Hündle ein Kreisel mit fünf Abbiegeästen entstehen. Die Baukosten in Höhe von 180.000,00 Euro für eine Abfahrt wird der Markt Oberstaufen übernehmen. Ferner ist bei der Abfahrt Thalkirchdorf eine Verbreiterung mit neuen Abbiegespuren für Linksabbieger geplant. Nach den vorliegenden Informationen ist eine dreiwöchige Totalsperrung voraussichtlich nach dem Viehscheid im Oktober geplant.

Im Zuge der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass die Schüler bei einer Überflutung der Unterführung auf der Bundesstraße zur Haltestelle laufen müssten, was sehr gefährlich sei. Deshalb wurde in diesem Streckenbereich Tempo 80 und ein Überholverbot gefordert. Auch wenn die Aussichten angesichts früherer Bemühungen nicht allzu groß sein dürften, wurde zugesagt, dass man sich um eine solche Beschränkung beim Landratsamt und Straßenbauamt bemühen werde.  

 

Gewerbegebiet Wengen
Für ein neues, 1.3 ha großes Gewerbegebiet im Wengener Tal läuft derzeit ein Bebauungsplanverfahren. Um eine Hochwasserfreilegung zu ermöglichen, muss das Gelände um 1,20 m aufgeschüttet werden. Weitere Kosten werden für die geforderten Ausgleichsflächen anfallen.

 

Verbesserung der Schulbusanbindung
Bürgermeister Beckel berichtete, dass aufgrund der bisher geführten Gespräche zumindest eine Verbesserung der Schulbusanbindung in der Mittagszeit erreicht werden konnte. Für die Busfahrt nach Immenstadt am Morgen gestalte sich die Gespräche mit Busunternehmen und Landratsamt allerdings nach wie vor schwierig. Dennoch werde sich auch weiterhin um eine vernünftige Lösung bemühen.

 

Skigebiet Hündle – Thaler Lifte
Nachdem zum künftigen Ausbau des Skigebietes offensichtlich die wildesten Gerüchte im Umlauf sind, sah Bürgermeister Beckel im Rahmen dieser Ortsteilversammlung eine gute Gelegenheit zur Aufklärung und Richtigstellung. Es ist zutreffend, dass seitens des Marktgemeinderates und der Hündlebahn die erklärte Absicht besteht, die beiden Skigebiete zusammenzuführen. Seitens des Geschäftsführers der Hündlebahn wurden zwar bereits Überlegungen zu einem künftigen Ausbau angestellt, doch seien die Planungen keineswegs so weit, dass bereits Grundstücksgespräche geführt werden könnten. Außerdem seien angesichts der dargestellten Probleme bei den Schlüsselzuweisungen die finanziellen Rahmenbedingungen für eine Beteiligung der Gemeinde an einem Ausbau noch völlig offen.

Steibis

Aus der Ortsversammlung am 15. Februar 2017

Ein Dorfladen für Steibis
Der geplante Dorfladen in Steibis soll noch in diesem Jahr eröffnen, berichtete Thomas Geißler auf der Ortsteilversammlung. Gemeinsam mit Sissi Fink, Rita Grath und Ingrid Fink kümmert er sich um das Projekt. Auf der Gründungsversammlung der Genossenschaft am 14. März soll über den Standort, die Lieferanten und den Eröffnungstermin entschieden werden. Das Zeichnungskapital bezifferte Thomas Geißler auf 75 000,00 Euro. Interessenten können sich noch beteiligen. Die Mindesteinlage beträgt 250,00 Euro. Da die monatliche Zinsbelastung geringer als eine mögliche Miete ist, soll die Immobilie für den Laden gekauft und nicht gemietet werden. Welcher Bäcker oder Metzger die Ware liefern wird, steht zwar noch nicht fest, doch werden Milch und Käse auf jeden Fall von der örtlichen Sennerei kommen. Der Dorfladen werde sich tragen, da nahezu alle Steibinger Bürger dahinterstehen, wie eine schriftliche Umfrage ergeben hat. Ferner rechnen die Initiatoren damit, dass auch viele Zweitwohnungsbesitzer und Tagestouristen das neue Angebot des Dorfladens nutzen werden.

 

Bauplätze in Steibis
Maximal 10 Bauplätze beim ehemaligen Standort des Hallenbades Steibis können in nächster Zeit mit relativ geringem Aufwand erschlossen werden, da alle Versorgungsleitungen im Straßenbereich bereits vorhanden sind. Die Vergabe der gemeindlichen Grundstücke soll nach den neuen Vergaberichtlinien unter bestimmten sozialen Voraussetzungen vorrangig Familien mit Kindern zur Errichtung eines Eigenheims angeboten werden.

 

Premiumbrücke Remmeleck
Die bisherige Bachquerung erfolgte mit Hilfe eines Seiles. Es ist davon auszugehen, dass mit einer 18 m langen Hängebrücke eine höhere Akzeptanz des Wanderweges erreicht werden kann. Jetzt sieht man sich mit dem 120.000,00 Euro Projekt auf der Zielgeraden und hofft den Bau noch in diesem Jahr fertigstellen zu können. Mit dem Bau der Brücke soll das noch unter Vorbehalt erteilte Prädikat "Premiumwanderweg" erhalten werden.

 

Helfer vor Ort Steibis
Bis zur Übernahme dieser Aufgabe durch das Bayer. Rote Kreuz wurde diese Aufgabe ehrenamtlich neben ihren eigentlichen Aufgaben in der Bergwacht durch Christian Heidrich, Josef Matt, Walter Milz und Josef Berkmann übernommen. Seinen ganz besonderen Dank für die nicht selbstverständlichen zusätzlich geleisteten Dienste brachte Bürgermeister Martin Beckel mit einem kleinen Präsent zum Ausdruck.

 

Loipenpflege in Steibis
Eine längere Diskussion entwickelte sich zur Notwendigkeit und zum Umfang einer Loipenpflege in Steibis. In einer Anfrage beanstandete Markus Schratt die Streckenführung und die Umsetzung. Auch die nicht ausreichende Information der Gastgeber und der Gäste wurde bemängelt. Vorgeschlagen wurde eine attraktivere Streckenführung im Bereich Steibis oder eine Verbindung zur Höhenloipe Hädrich ab Imberg Bergstation.

Bürgermeister Beckel bestätigte, dass man sich hierzu Gedanken gemacht hatte, aber das Spurgerät über die Brücke nicht einsetzen konnte. Die örtlichen Gegebenheiten zum Spuren einer ansprechenden Loipe im Bereich Steibis sind technisch schwierig und im Bereich Weißach wesentlich besser. Es dürfte davon auszugehen sein, dass in Steibis eher der Skifahrer und nicht der Langläufer Urlaub macht. So wie der Gast aus Oberstaufen zum Skifahren nach Steibis fährt, könne der Gast aus Steibis auch nach Weißach, Oberstaufen oder Thalkirchdorf zum Langlaufen fahren. Nachdem weder von Gästen noch von Gastgebern Beschwerden vorgetragen wurden, habe man keinen unmittelbaren Handlungsbedarf gesehen. Er biete aber auf jeden Fall weitere Gespräche an.

Wolfgang Mayer von der Skischule Steibis stellte fest, dass Langlauf kein Kernthema der Skischule ist. Auch bei den Gastgebern gebe es nur eine geringe Resonanz. Mit den vielen Steigungen ist das Gelände in Steibis zu schwierig, weshalb die Skischule die Loipen in Weißach und Oberstaufen bevorzugt.

Thomas Lingg von der Skiarena Steibis wies darauf hin, dass sich die Loipenspurung wegen der Unfallgefahr und der Haftung an schwächeren Fahrern zu orientieren hat. Deshalb müsse auch ein entsprechendes Gelände vorhanden sein.  

 

Beschneiung des Kirchhanges
Ortsführer German Bechteler zeigte kein Verständnis dafür, dass trotz Minustemperaturen nicht früher mit der Beschneiung des Kirchhanges begonnen wurde. Thomas Lingg stellte hierzu fest, dass sich die Witterungsbedingungen zu Beginn des Winters örtlich extrem unterschiedlich und infolge von Inversionswetterlagen sehr schwierig darstellten. Marktbaumeister Josef Aichele wies auf das Problem hin, dass bei Inversionswetterlagen trotz Minustemperaturen in Bodennähe von den Schneekanonen Luft aus höheren wärmeren Luftschichten angesogen wird und dann nicht mehr Schnee, sondern nur noch Wasser erzeugt wird. Mit der aktuellen Präparierung des Kirchhanges zeigte sich German Bechteler allerdings sehr zufrieden.

Aus der Ortsversammlung am 07. März 2016

Steibis verzeichnet 2016 ein Gäste-Plus
Fast 60.000 Feriengäste kamen 2015 nach Steibis - ein sattes Plus von fast 3,5 Prozent. Diese vorläufige Zahl nannte die neue Staufner Tourismus-Chefin Heidi Thaumiller bei der Ortsversammlung. Allerdings blieben die Gäste nicht ganz so lang wie im Jahr zuvor: Statt 6,8 nun 6,5 Tage. Dennoch ein beeindruckender Wert wenn man bedenkt, dass der Gast andernorts im Allgäu bereits nach zwei Tagen wieder abreist.

 

Geänderte Rahmenbedingungen für die Nutzung von Oberstaufen PLUS
Heidi Thaumiller appellierte an die Vermieter vor allem ihre Stammgäste auf die zum 1. Dezember eingeführten Änderungen beim "Oberstaufen-Plus"-Paket aufmerksam machen. Jetzt ist pro Tag nur noch eine Nutzung der so genannten "Toppartner" möglich. So können beispielsweise Wanderer nicht mehr mit der Hochgratbahn auf den Berg, dann wandern und mit der Imbergbahn wieder runterfahren.

 

Kanalanschluss in Schindelberg
Mit der Baumaßnahme wurde Ende Juni 2016 begonnen und es konnten bereits 13 Anwesen angeschlossen werden. Die bisherigen Baukosten belaufen sich auf 700.000,00 Euro. Nach der Schneeschmelze soll die Baumaßnahme innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen und die restlichen Gebäude angeschlossen werden.

 

Breibandausbau
Bis zu 1,6 Millionen Euro könnte den Markt Oberstaufen der Breitband-Ausbau kosten. Das Konzept sieht flächendeckend eine Versorgung aller Ortsteile mit mindestens 50 MBit/s vor. "Wir erschließen aber keine entlegenen Zweitwohnsitze oder Berghütten", stellte Bürgermeister Beckel allerdings klar. Aufgrund der Belastung als Flächengemeinde erhoffe man sich jedoch noch eine Erhöhung des Förderbetrags durch den Freistaat Bayern.

 

Bergbahnen
Die Imbergbahn plant weitere Investitionen in einen Beschneiungsteich, der als Bergsee gestaltet werden soll. Naturschutz und Forst bestätigten in Vorgesprächen, dass sie dieses Vorhaben als machbar beurteilen. Auch der Bau einer Berggaststätte mit verschiedenen Nutzungen wird geplant. Wenn konkrete Pläne vorliegen, werden sich Bau- und Umweltausschuss sowie der Marktgemeinderat mit diesen Vorhaben befassen. Den Verantwortlichen der Imbergbahn sprach Bürgermeister Beckel ein großes Lob aus, weil sie trotz der schwierigen Witterungsbedingungen in diesem Winter einen guten Job gemacht haben.

 

Verkehrssituation im Bereich der Kirche
Es wurde im Rahmen der Diskussion darauf hingewiesen, dass vor allem bei Beerdigungen die Verkehrssituation im Bereich der Kirche gefährlich ist. Bürgermeister Beckel sagte eine Prüfung zu, ob hier die Einrichtung einer Zone 40 möglich wäre.

 

Fehlende Schließfächer am Bahnhof
Die Frage, warum es am Bahnhof keine Schließfächer mehr gibt, beantwortete Bürgermeister Beckel mit dem Hinweis, dass diese von der Bahn abgebaut wurden. Es sei jedoch angedacht mit dem geplanten Bauvorhaben am Bahnhofsplatz öffentliche Toiletten und Schließfächer einzurichten und anzupachten. Die Gespräche mit dem Bauherrn laufen derzeit noch.

Aus der Ortsversammlung am 25. März 2015

Straßensanierung Hagspiel
Nach den Unwetterschäden konnte die Straßensanierung bei Hagspiel abgeschlossen werden. Die Bauabwicklung mit 70 Bohrpfählen zur Hangabsicherung ist gut verlaufen und der 130 m lange Straßenabschnitt befindet sich jetzt wieder in einem sehr guten Zustand. Die Baukosten in Höhe von 575.000,00 Euro wurden mit 400.000,00 Euro bezuschusst.

 

Feuerwehrgeräteraum
Für 70.000,00 Euro baute die Feuerwehr Steibis an den bestehenden Garagen einen Geräteraum an. Die Maßnahme wurde von der Gemeinde mit 5.000,00 Euro unterstützt.

 

Musikprobenraum in der ehemaligen Schule Steibis
Die Blasmusik Steibis richtete in der ehemaligen Schule Steibis mit 40.000,00 Euro Materialkosten in Eigenleistung einen Musikprobenraum ein. Die Maßnahme wurde von der Gemeinde mit 10.000,00 Euro gefördert.

 

Parksituation in Steibis
Ordnungsamtsleiter Robert Blumrich berichtete, dass immer wieder Beschwerden vorgetragen werden, dass in bestimmten Straßen parkende Fahrzeuge die Rettungszufahrten behindern. In Gesprächen mit der Kinderklinik konnte jetzt eine Entspannung mit der Nutzung der Parkmöglichkeiten am Grundstück des ehemaligen Hallenbades gefunden werden.

 

Bettenschwund und Übernachtungszahlen
Bianca Keybach, Geschäftsführerin der OTM GmbH, berichtete, dass in den vergangenen Jahren im Gemeindegebiet ein Bettenschwund von ca. 8% zu verzeichnen war. Dies sei in zur Hochsaison, vor allem am Viehscheid und im Fasching, spürbar. Während die Übernachtungszahlen 2014 in Steibis mit -1,45% leicht rückläufig waren, ergab sich seit langer Zeit wieder einmal mit +0,85% ein leichter Anstieg der Aufenthaltsdauer.

 

Parkplatz Skiarena Steibis
Für die Erweiterung des Parkplatzes an der Talstation der Imbergbahn liegt inzwischen eine Baugenehmigung vor. Die Gestaltung des Parkplatzes nach dem genehmigten Grünordnungsplan soll in diesem Jahr fertiggestellt werden.

 

Aquaria: Neue Geschäftsführerin und Baumaßnahmen
Seit 1. Januar ist Heidi Köberle als Nachfolgerin von Manfred Mader neue Geschäftsführerin des Aquaria Erlebnisbades. In diesem Jahr wird mit der Durchführung der notwendigen Brandschutzmaßnahmen begonnen, welche mit insgesamt 800.000,00 Euro veranschlagt wurden. Für die Baumaßnahmen in diesem Jahr wurden 370.000,00 Euro im Haushalt der Gemeinde angesetzt.

 

Beantwortung der Anfragen im Rahmen der Diskussion
Die Aufstellung einer weiteren Robby-dog-Station in Steibis wird vom Ordnungsamt geprüft. Die Änderungen zu Oberstaufen PLUS werden in einer eigenen Gastgeberversammlung erläutert. Grund zur Diskussion gab auch der Standort der Wertstoffcontainer am Kirchenparkplatz. Durch Dauerparker wird die Bedienbarkeit immer wieder erschwert. Lösung dieses Problems könnten entweder Parkregelungen durch die Kirche oder eine Verlegung der Wertstoffcontainer sein. Vorschläge für einen neuen Standort könnten im Steueramt des Rathauses eingereicht werden.

Herr Miller von der Firma Immobilien Karat teilte mit, dass das Kaffee Alphorn im Gebäude gegenüber dem Hotel Ludwig Royal geschlossen und zu Wohnungen umgebaut wurde. Der Bäckerladen mit Zeitungsverkauf bleibt bestehen. Nach der Schließung der Filiale Schlecker wird ein neuer Pächter gesucht. Bei entsprechendem Interesse konnte sich Herr Miller hier die Einrichtung eines Dorfladens vorstellen. Günstige Konditionen wurden in Aussicht gestellt. Interessenten können sich bei Herrn Miller melden.

 

Baugebiet Steibis – Unterdorf
Die Bauleitplanung für das Baugebiet „Steibis – Unterdorf“ konnte inzwischen im Rahmen einer Einbeziehungssatzung abgeschlossen werden. Neben den Baugebieten "Auf der Halde" in Wiedermannsdorf und "Girrenbachwiese" in Oberstaufen konnte jetzt auch in Steibis ein Einheimischenbaugebiet geschaffen werden, für welches jetzt Baurecht besteht.

Aus der Ortsversammlung am 30. Januar 2014

Zu seiner letzten Ortsversammlung begrüßte Bürgermeister Walter Grath die Steibinger Bürger im voll besetzten Saal der Kurverwaltung.  

 

Stabile Finanzlage
Das vorrangige Ziel des Marktgemeinderates, eine Nettoneuverschuldung zu vermeiden, konnte in den vergangenen Jahren nicht nur erreicht, sondern mit einem massiven Schuldenabbau deutlich übertroffen werden. Obwohl mit dem Bau des Erlebnisbades Aquaria, dem Ausbau der Fußgängerzonen, der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt, Sanierung der Trinkwasserversorgung und dem Ausbau der Abwasserentsorgung enorme Investitionen getätigt wurden, ist es gelungen, den Schuldenstand seit 1995 um 12 Mio. Euro abzubauen. Bei allen Baumaßnahmen habe man auf Qualität geachtet, was sich dann auch positiv auf die Folgekosten auswirkte. So ist das Aquaria auch nach 20 Jahren noch in einem optimalen baulichen Zustand. Daneben wurden auch zahlreiche Grundstücke erworben, um so für Einheimische Baugebiete schaffen zu können und für andere Projekte geeignete Tauschflächen zur Verfügung zu haben. Damit soll dem demographischen Wandel entgegengewirkt und jungen Familien die Möglichkeit eröffnet werden zu bezahlbaren Preisen Bauland zu erwerben.

 

Energiewende
Nach Fukushima waren in einer Umfrage 85% der Befragten für die Abschaltung der Atomkraftwerke. Über alle Parteien hinweg wurde die Energiewende zum Einsatz regenerativer Energien als vorrangiges Ziel bezeichnet. Angesichts des steigenden Widerstands gegen Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, Pumpspeicherwerke und Ausbau von Stromleitungen wurden allerdings die Voraussetzungen zur Umsetzung immer stärker verwässert. Mit dem Heizkraftwerk, welches neben umweltfreundlicher Fernwärme auch Strom erzeugt, hat man in Oberstaufen auf örtlicher Ebene bereits einen wichtigen Schritt gemacht. Kritisch bemerkte Bürgermeister Grath, dass man sich mit einem solchen Umweltprojekt mit kaum nachvollziehbaren Bedenken des Umweltschutzes, wie landschaftliche Vorbehaltsfläche oder Nähe zum angrenzenden Wald, auseinandersetzen musste. Auch mit dem möglichen Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes bei Thalkirchdorf hat sich der Marktgemeinderat konstruktiv auseinandergesetzt. Die ersten sehr sachlich geführten Gespräche mit den Grundstückseigentümern zeigten allerdings, dass geeignete landwirtschaftliche Tauschflächen zu den wesentlichen Voraussetzungen eines solchen Vorhabens zählen werden.

 

Bessere Angebote für Kinderkrippe und Kindergarten
Am Beispiel der Kinderkrippe zeigt sich, dass ein Angebot angenommen wird, sobald es verfügbar ist. Auf Grund des gestiegenen Bedarfs wird jetzt im Kindergarten Thalkirchdorf ein Gruppenraum in eine Kinderkrippe mit 12 Plätzen umgebaut. Aufgrund der vorliegenden Anmeldungen und Anfragen ist bereits ab September mit einer vollen Belegung zu rechnen. Auch die Mittagsbetreuung wird dank der Unterstützung des Dorfhauses inzwischen sehr gut angenommen. Die Qualität der Kinderbetreuung wird auch weiterhin im Vordergrund stehen, weshalb Personaleinsparungen kein Thema sein werden.  

 

Mittelschule Oberstaufen kein Etikettenschwindel
Nach einem Besuch von Staatsminister Spähnle konnte die Einführung eines Pilotprojektes in der Mittelschule Oberstaufen erreicht werden, um guten Schülern mit einem Förderunterricht einen mittleren Bildungsabschluss zu ermöglichen. Bürgermeister Grath machte aber auch deutlich, dass dies nur dann erfolgreich sein könne, wenn auch die Eltern mitmachen. Eine Unternehmensbefragung im Westallgäu ergab, dass nur vereinzelt Akademiker und vorrangig Facharbeiter dringend gesucht werden.

 

Künftige Nutzung des Tennisplatzes in der Au
Bürgermeister Grath berichtete, dass im Frühsommer des vergangenen Jahres der Tennisclub auf ihn zugekommen sei, weil der Tennisplatz aufgrund des geringen Interesses aufgelöst werden soll. Diese Entwicklung bedauere er sehr, weil der Platz samt Clubhaus mit großem persönlichem Einsatz einiger Steibinger Bürger in den 80er Jahren geplant und geschaffen wurde. Deshalb plane man anstelle des beim ehemaligen Hallenbad geplanten Bolzplatzes jetzt auf dem Gelände des Tennisplatzes – wie an der Schule Kalzhofen – einen Kunstrasenplatz zu errichten. Die Kosten in Höhe von ca. 80.000,00 Euro wird die Imbergbahn übernehmen, weil sie im Gegenzug den nicht mehr genutzten Fußballplatz als Parkplatz nutzen wird.  

 

Golfplatz Steibis
Als man den Golfplatz in den 80er Jahren plante, gab es viele Gegner und Bedenken. Deshalb wurde zunächst nur ein 9-Loch-Golfplatz genehmigt und gebaut. Nachdem sich später die Umweltverträglichkeit zeigte und angesichts der hohen Akzeptanz konnte die Anlage zu einem 18-Loch-Golfplatz erweitert werden. Ähnlich wie beim Tennis entwickelt sich auch der Golfsport immer mehr zu einem Volkssport. Inzwischen zählt der Golfclub Steibis 45 Kinder und hat damit für den Jugendsport schon eine ähnliche Bedeutung wie ein Fußballplatz. Der Betrieb des Golfplatzes erfolgt künftig durch den Golfclub in eigener Verantwortung.  

 

Imbergbahn sichert Skibetrieb trotz schlechter Schneelage
Dank der Beschneiung konnte die Imbergbahn trotz geringer Schneeauflage und warmer Witterung auch über die Feiertage ein gutes Wintersportangebot ermöglichen. So konnten fast alle Lifte in Betrieb genommen werden, auch wenn die Abfahrten nicht überall in gewohnter Breite möglich waren. Bürgermeister Grath sprach den Gesellschaftern seinen ausdrücklichen Dank aus, weil sie den Verdienst in der Gesellschaft für weitere Investitionen gelassen haben. Diese finanziellen Mittel werden auch in diesem Jahr für den weiteren Ausbau der Beschneiungsanlage benötigt, um auch weiterhin den Winterbetrieb garantieren zu können. Außerdem ist noch die Bepflanzung des neu angelegten Parkplatzes erforderlich. Zur kritischen Einlassung, warum der Dorflift nicht beschneit wurde, entgegnete Bürgermeister Grath, dass wegen der geringen Schneeauflage die Zustimmung des Grundstückseigentümers nicht vorlag und es naheliegend sein dürfte, vorrangig den Skibetrieb der Hauptabfahrten zu sichern. So war insbesondere für die Skischulen ein voller Betrieb möglich und es war über die Feiertage eine gute Frequentierung mit Feriengästen festzustellen.

 

Oberstaufen PLUS: Am System wird nichts verändert
Bürgermeister Grath machte deutlich, dass jeder Vermieter für sich selbst entscheiden müsse, ob Oberstaufen PLUS für den eigenen Betrieb wirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht. Gestützt werde das System auch von den Hotels, wobei deren Gäste eher in das hoteleigene Schwimmbad als ins Aquaria gehen. Den Nutzen haben auch kleinere Betriebe, wie auch die gestiegenen Übernachtungszahlen zeigen. Gäste von Ferienwohnungen und kleineren Pensionen nutzen die Angebote wesentlich stärker als Gäste großer Hotels.

Es zeigten sich aber nicht alle Vermieter mit der seit 2013 geltenden Abrechnungsform von Oberstaufen PLUS zufrieden. Hierbei wird jetzt stärker berücksichtigt, wie häufig einzelne Gäste die in dem Pauschalsystem angebotenen Leistungen in Anspruch nehmen. So kritisierte Edwin Burtscher, dass ihm das "Kalkulieren unmöglich" gemacht werde.

Am System werde nichts geändert, sprach Bürgermeister Grath ein Machtwort. "Die Zahlen belegen den Erfolg." Zugleich sei "Oberstaufen Plus" nicht aufrechtzuerhalten, wenn wie in den Anfangsjahren von allen Vermietern gleiche Pauschalen bezahlt werden.

Die um 28 Prozent gestiegenen Gästezahlen seit Einführung des Systems hinterfragte Edwin Burtscher ebenfalls: "Was nützt es, wenn am Ende für den Vermieter kein Geld übrig bleibt?" Dem hielt Bürgermeister Grath entgegen, dass mancher Vermieter den Mehrwert von "Oberstaufen Plus" aufschlagen sollte: "Wir sind zu billig." Zudem könne jeder Vermieter aus dem System aussteigen, denn es gebe keine Zwangsmitgliedschaft. Darauf Edwin Burtscher: "Das System wurde doch gemacht, dass wir alle etwas verdienen. Da kann doch der Ausstieg keine Lösung sein." Bürgermeister Grath machte hierzu deutlich, dass es sich um ein lebendiges System handle, welches immer wieder nachjustiert werden muss. Da es  insgesamt finanzierbar sein muss, komme es neben den Interessen der Vermieter auch ganz wesentlich auf die Forderungen der Akzeptanzstellen an. Um mit Oberstaufen PLUS auch das Winterangebot zu erhalten, wurde in der Vermieterversammlung mit großer Mehrheit der geänderten Abrechnungsform zugestimmt.

Mit Erwin Hoffmann meldete sich ein zweiter Vermieter zu Wort: Er habe den Eindruck, dass zuletzt nur wenige Gäste im Ort seien - entgegen Grath‘s Aussagen. Der sagte: "Wenn im Fernsehen nur grüne Wiesen zu sehen sind, fehlen die Spontanurlauber". Zudem suche der Gast nicht nach anonymen Ferienwohnungen. Das bestätigte Vermieterin Marianne Meusburger: Sie biete fünf Ferienwohnungen und zwei Zimmer an - "und es läuft hervorragend". Sie sei für die Gäste da. Das werde honoriert: "Ich weiß nicht, warum Ihr alle jammert", stellte sie unter Applaus fest.

 

Bilanz des Bürgermeisters
Grath zog auch Bilanz seiner knapp 30 Jahre als Bürgermeister. In Steibis sei in dieser Zeit kräftig in die Wanderwege investiert worden, das Feuerwehrhaus sei entstanden und die Ortsdurchfahrt erneuert worden. Er nannte auch für viele Steibinger schmerzliche Punkte: So wurde die Schule geschlossen und das Hallenbad abgerissen. In der Gesamtgemeinde aber stimme das Angebot: "Die Staufner müssen heute auch zum Skifahren nach Steibis hochfahren", hielt Grath den Kritikern entgegen. Seinem Nachfolger und dem künftigen Marktgemeinderat wünschte er, dass auch weiterhin über die Parteigrenzen hinweg Sachpolitik betrieben wird und der Verwaltung der Freiraum zur Entwicklung innovativer Projekte gelassen wird.