Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Telefonhotline des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht gestartet

Direkte Hilfe für Ehrenamtliche bei der Umsetzung des neuen europäischen Datenschutzrechts

Bayerns Innen- und Datenschutzminister Joachim Herrmann möchte Vereinen und Ehrenamtlichen bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzregelungen rasch und individuell unter die Arme greifen. Zu diesem Zweck startete der Präsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, am 9. Juli 2018 eine Telefonhotline des Landesamts.

Von Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr steht geschultes Personal unter der Telefonnummer 0981/531810 Ehrenamtlichen aus Vereinen für Fragen rund um das neue Datenschutzrecht zur Verfügung und beantwortet sie. "Außerdem wird das bayerische Innenministerium demnächst zentrale und gebündelte Informationen im Internet zum Umgang mit den neuen Datenschutzregelungen zur Verfügung stellen", kündigte Herrmann an.

Ziel der Hotline ist es, den Vereinen und ehrenamtlich Tätigen in Bayern Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, die ihnen ihre Fragen rasch und unkompliziert beantworten. Die meistgestellten Fragen und Antworten werden auch auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht veröffentlicht (www.lda.bayern.de).

Herrmann betont: "Die Datenschutz-Grundverordnung soll weder ehrenamtliches Engagement mit zusätzlicher Bürokratie überfordern, noch in den Alltag der Bürger mit lebensfremden Anforderungen eingreifen. Vor allem Vereinen und den vielen dort tätigen Ehrenamtlichen wollen wir bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften helfen. Sie sollen nicht unnötig mit bürokratischen Regeln kämpfen, sondern sich auf ihren überaus wichtigen Dienst für das Allgemeinwohl konzentrieren können."

Die Solar-Offensive Oberallgäu 2018 nimmt Fahrt auf

Um beim Klimaschutz ernsthaft voran zu kommen, ist ein Ausbau der Erneuerbaren Energien unerlässlich. Die Solarenergie steht dabei in diesem Sommer im Oberallgäu ganz besonders im Fokus. Solaranlagen auf den vorhandenen Dächern zu fördern und auf den privaten wie gesellschaftlichen Nutzen einer Investition in Sonnenenergie hinzuweisen – das sind die erklärten Ziele der "Solar-Offensive Oberallgäu 2018".

Mit der Solar-Offensive hat der Landkreis Oberallgäu zusammen mit regionalen Energieversorgern, Anlagenerrichtern und Speicherherstellern eine Kampagne gestartet, die die BürgerInnen zum einen mit Informationen zum Thema Solarenergie versorgt, zum anderen aber auch ganz konkrete Angebote für diejenigen bereit hält, die sich für die Investition in eine eigene Anlage entscheiden.

Die teilnehmenden Firmen bieten dazu im  Kampagnenzeitraum Rabatte und Aktionen an, die über die Kampagnenwebsite eingesehen werden können.

Und investieren lohnt sich: Der Markt für PV-Anlagen hat sich stabilisiert, die Produkte sind günstig wie nie und auch Stromspeicher sind marktfähig geworden. Strom vom eigenen Dach kostet so meist nur 10 Cent, gegenüber marktüblichen 26 bis 30 Cent pro Kilowattstunde.

Landrat Klotz begrüßt das Engagement vieler Unternehmen, die Solar-Kampagne zu unterstützen:
"Die Solar-Offensive soll die erste von mehreren Kampagnen sein, damit wir im Oberallgäu vorangehen und sinnvolle technische Innovationen für den Klimaschutz auch einsetzen. Dass so viele unserer heimischen Unternehmen die Solar-Offensive aktiv unterstützen wollen, freut mich sehr!"

Ganz neu: Das Solarkataster für den Landkreis Oberallgäu
Einen niederschwelligen und unverbindlichen Einstieg in das Thema bietet der Landkreis seinen Bürgerinnen und Bürgern mit dem neuen Solarkataster.
Als unabhängige Informationsplattform bietet das Kataster jedem die Möglichkeit, sich über die Eignung des eigenen Hausdachs für eine PV-Anlage, auch in Verbindung mit einem Batteriespeicher zu  informieren:
Möglich ist zum Beispiel die interaktive Belegung des eigenen virtuellen Daches mit Solarzellen. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag bietet eine erste Orientierung. Auch die Eignung für die Nutzung von Solarthermie kann ermittelt werden. Viele weitere Funktionen warten darauf entdeckt zu werden. Dabei ist zu beachten, dass die ausgegebenen Ergebnisse auf einem automatisierten Verfahren basieren, sie dienen zur Informationen, ersetzen aber nicht die Fachberatung durch einen qualifizierten Installateur.

Das Solarkataster ist ab sofort  unter www.allgaeu-klimaschutz.de/solarkataster erreichbar.

Wer wird Solarbotschafter für seinen Heimatort?
Wer ist bereit, als Solarbotschafter aktiv zu werden? Die Brauerei Zötler unterstützt das ehrenamtliche Engagement mit einem 500-Liter-Getränke-Gutschein für das nächste Stadt- oder Dorffest der aktivsten Oberallgäuer Solar-Kommune!

"Bei einem solchen Preis hoffe ich doch, dass insbesondere die Oberallgäuer Vereine einige Solarbotschafter mobilisieren werden! Für ihre Gemeinde und für ein zünftiges Dorffest!", sagt Landrat Klotz und bedankt sich herzlich bei der Brauerei Zötler.

Es gewinnt die Kommune, für die sich bis zum 31.10.2018 am meisten Solarbotschafter unter klimaschutz@lra-oa.bayern.de anmelden. "Solarbotschafter" sind Bürger, die selbst eine PV-Anlage oder einen Batteriespeicher betreiben und bereit sind, Nachbarn und Mitbürgern aus erster Hand über ihre Erfahrungen zu berichten. Für die Anmeldung genügen zunächst die Angabe von Namen und Telefonnummer. Die Klimaschutzbeauftragten des Landkreises klären dann mit Ihnen, ob Sie direkt kontaktiert werden wollen oder nur über den Landkreis bzw. die Heimatgemeinde.

Partner der Oberallgäuer Solar-Offensive und ihre Angebote
Die Solar-Offensive lebt von der Unterstützung und den Angeboten regionaler Unternehmen:
Unabhängige Beratung bietet das Energie- und Umweltzentrum Allgäu in Kempten, sowie die kostenlose Energieberatung vieler Kommunen. Hausbesuche mit Solar-Check durch die Energieberater sind möglich – in einigen Kommunen sogar kostenlos für die ersten Interessenten!

Die Sparkasse Allgäu ist Sponsor des Solarkatasters. Über die Bank können Sie sich die finanzielle Unterstützung sichern. Kompetente Beratung gibt es zu den vielfältigen Finanzierungsformen, dazu wie Sie Geld sparen und Spielraum gewinnen können, zu Kreditzinsen, Fördermitteln und Zuschüssen. Das AÜW möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Energieeffizienz steigern und die erneuerbaren Energien weiter ausbauen – jedes Jahr um 1 %. Dafür wird das Rundum-Sorglos-Paket "AÜW-Energiedach" im Kampagnenzeitraum zu besonders attraktiven Konditionen angeboten. Ergänzt werden kann es mit Speichern, Energiemanagementsystem, Heimladebox für Elektrofahrzeuge und verschiedenes mehr.

Die Firma sonnen Gmbh richtet die sonnenCommunity Oberallgäu ein. Die Strom-Sharing-Gemeinschaft erzeugt, speichert und verbraucht ihren Strom im Austausch miteinander. Im Rahmen der Solar-Offensive 2018 ist die Mitgliedschaft in der sonnenCommunity Oberallgäu für die ersten 100 Oberallgäuer Käufer einer Speicherbatterie  für 3 Monate kostenlos.

Die Firma energeticum, unterstützt interessierte Bürger mit einem "Unabhängigkeits-Rabatt" von 1.000 Euro beim Kauf einer Solaranlage mit sonnenBatterie. Mit der sonnenBatterie haben Kunden den Vorteil, über die sonnenFlat echte Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, anonymen Großversorgern und steigenden Strompreisen zu erreichen. Wer seine Energiezukunft in die eigene Hand nimmt, profitiert von sauberem Strom zu langfristig niedrigen Preisen. "Unabhängigkeit ist im wahrsten Sinne zutiefst befreiend" (Robert Specht, Geschäftsführer).

Die Firma Stoll bietet beim Kauf eines umweltfreundlichen Salzwasserspeichers einen kostenlosen Check der elektrotechnischen AnlagenDie vielen weiteren Partner und Angebote finden Sie unter www.allgaeu-klimaschutz.de/solaroffensive

Kontakt und weitere Informationen:
Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu, Simon Steuer und Heike Schmitt
klimaschutz@lra-oa.bayern.de. Tel.: 08321 / 612-743.

"Traurige Tage rund um die Geburt" - Info-Flyer zu Krisen rund um die Geburt

Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre des Kindes gehören zu den sensibelsten Zeiten im Leben von Menschen, die eine Familie gründen. Nicht immer verläuft diese Zeit wie erwartet glücklich und sorglos, immer häufiger erleben Mütter sie als seelisch belastet. Dabei sind psychische Erkrankungen von Müttern nach wie vor ein Thema, über das nicht gern gesprochen wird.

Über Krisen rund um die Geburt wollen deshalb die Beratungsstellen Kempten und Oberallgäu mit dem Flyer  "Traurige Tage rund um die Geburt" aufklären. Die Kooperationspartner sind die "Kokis" Oberallgäu und Kempten - Netzwerk Frühe Kindheit, pro familia Kempten, die Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt Oberallgäu, die Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Kempten, die Mamababyhilfe der KJF Kinder- und Jugendhilfe Kempten-Oberallgäu,  die Beratungsstelle im Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt und das Bezirkskrankenhaus Kempten.

"Nicht jede Mutter erlebt vor und nach der Geburt ihres Kindes ein tiefes Glücksgefühl", erklärt Luise Steinmetz von der Koordinierenden Kinderschutzstelle Oberallgäu. In den ersten Wochen nach der Geburt seien Stimmungsschwankungen, Unsicherheit und Zweifel ganz normal, man nenne dies den "Baby-Blues". Bei einem Fünftel der Frauen stellten sich darüber hinaus lang anhaltende Erschöpfung und Traurigkeit ein, die sogenannte Wochenbettdepression oder "postpartale Depression". Unter Umständen könnten auch schwerwiegende psychische Krisen ausgelöst werden. "Es handelt sich hierbei um Erkrankungen, die gut behandelbar sind, und nicht um ein persönliches Versagen der Mutter", wie Sozialpädagogin Steinmetz betont.

Der Flyer hat die Absicht, (werdende) Mütter und Väter und ihre Angehörigen über psychische Krisen rund um die Geburt zu informieren und Betroffene und Personen aus dem persönlichen Umfeld zu ermutigen, professionelle Beratung und fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Flyer werden die beteiligten Kooperationspartner als fachkundige Beratungsstellen in Kempten und im Oberallgäu benannt. Sie können zeitnah Beratung anbieten und Unterstützungs- und Entlastungsangebote in die Wege leiten, wie z.B. den Einsatz von Familienhebammen oder Familienkinderkrankenschwestern durch die KoKis. "In akuten Krisen können sich Betroffene rund um die Uhr an unsere psychiatrische Notfallambulanz wenden", so Lisa Birke vom Sozialdienst des Bezirkskrankenhauses Kempten.

Fachkundige Beratungsstellen:

  • KoKi Kempten - Netzwerk Frühe Kindheit, Tel. 0831/9606083
  • KoKi Oberallgäu - Netzwerk Frühe Kindheit, Tel. 08321/612-603
  • Schwangerenberatung pro familia Kempten, Tel. 0831/9607740
  • Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Kempten, Tel. 0831/26051
  • Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt Oberallgäu, Tel. 08321/612-896 für Kempten, Tel. 08321/612-129 für Sonthofen
  • Mamababyhilfe der KJF Kinder- und Jugendhilfe Kempten-Oberallgäu, Tel. 0175/9387556
  • Beratungsstelle im Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt, Tel. 08323/4195
  • In akuten Krisen rund um die Uhr: Bezirkskrankenhaus Kempten, psychiatrische Notfallambulanz, Tel. 0831/54026-0

Veranstaltungshinweis zum Thema:
Filmvorführung "Das Fremde in mir" im Union Filmtheater Immenstadt am Dienstag, den 09.10.2018 um 19.00 Uhr im Rahmen der "Tage der seelischen Gesundheit". Anschließend Gespräch mit Fachkräften der Beratungsstellen.

Flyer "Traurige Tage rund um die Geburt" siehe unter der Homepage Frühe Kindheit

Sonderförderprogramm "Berghütten"

Bei der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung von Einrichtungen in Bergregionen ist in vielen Fällen Handlungsbedarf gegeben. Die Versorgung mit Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität ist oft nicht gesichert. Die Abwasserbeseitigung erfolgt häufig nicht nach dem Stand der Technik. Das  Sonderförderprogramm für den Bau von kommunalen Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen für Bergregionen über 1.000 m ü. NN hat das Ziel stark frequentierten Einrichtungen zu erschließen.

Förderfähig ist der erstmalige Bau kommunaler Trinkwasserleitungen und kommunaler Abwasserkanäle zur Ver- oder Entsorgung von bestehenden Einrichtungen in Bergregionen über 1.000 m ü. NN. Die bisherige Art der Wasserversorgung oder Abwasserentsorgung spielt keine Rolle. Die Mitverlegung von Strom-, Telefon- und Breitbandkabeln sowie Gasleitungen im Rohrgraben der Trinkwasserleitung oder des Abwasserkanals ist nicht förderschädlich.

Das Sonderprogramm tritt zum 01.01.2018 in Kraft und gilt vorläufig bis 31.12.2019. Eine Verlängerung bis 2027 wird in Aussicht gestellt.

Bei Interesse bitte Kontaktaufnahme mit Herrn Blank, Bauamt Markt Oberstaufen, Tel. 08386/9300342.

Der kleine EDV- und Energiespartipp

Gibt es Energielabel eigentlich auch für das Internet?

Zunächst zwei Zahlenvergleiche zum Nachdenken:
Wäre das Internet ein Land, hätte es nach einer Studie von Greenpeace den weltweit sechstgrößten Stromverbrauch.
das Fraunhofer-Institut hat ermittelt: um den Energiebedarf deutscher Rechenzentren zu decken, ist die Leistung von umgerechnet vier mittelgroßen Kohlekraftwerken notwendig.

Doch dazu gibt es eine gute Nachricht, denn große Internetfirmen wie Google sind mittlerweile auf Ökostrom umgestiegen und verringern damit die negativen Umweltauswirkungen des Stromverbrauchs. Die schlechte Nachricht ist, dass der gesamte Energieverbrauch für das Internet vor einigen Jahren noch gar nicht angefallen ist. Und dieser Verbrauch wächst rasch – dabei wäre die beste Energie doch die, die gar nicht erst erzeugt werden muss.

Was bedeutet das für unseren Alltag? Sicher nicht, dass wir auf Internet und EDV verzichten sollten. Die Herstellung von Papier für allen Schriftverkehr wäre nämlich noch viel energieaufwändiger. Tatsächlich gilt jedoch im Internet genauso, wie in der realen Welt, dass wir Nutzer entscheiden, wie klimaschonend die angebotenen Dienste sind. Greenpeace hat dafür vor wenigen Jahren kurzerhand ein Energielabel namens "Clickclean" für die größten Internetunternehmen eingeführt. Nach dem englischen Schulnotensystem erhält z.B. das bekannte WhatsApp dort ein A = sehr gut, Twitter hingegen ein F = ungenügend.

Für unseren Alltag ist sicher auch die Wahl der Suchmaschine relevant, denn jede Suchanfrage verbraucht Strom. Und während das bei Google immerhin schon überwiegend Ökostrom ist, gibt es dennoch jede Menge Anbieter, die es noch besser machen. Das bedeutet, dass sie beispielsweise ihren Gewinn aus Werbeeinnahmen zum überwiegenden Teil in Klimaschutz investieren. Nach persönlichem Belieben lässt sich eine Seite z.B. hier aussuchen.

Noch ein Hinweis zum Thema Strom sparen: Noch immer besteht die Möglichkeit, sich zum aktuellen Stromsparwettbewerb anzumelden und attraktive Preise zu gewinnen!

Quellen: Greenpeace: Bewertung von Internet-Unternehmen nach Energieeinsatz.
              SWR-Bericht vom 3.1.2017 mit weiterführenden Quellen.

Brandschutz in Beherbergungsstätten - Die Sicherheit von Übernachtungsgästen geht jeden Vermieter an!

Aus dem zuletzt im Allgäuer Anzeigeblatt vom 7. Juni 2018 veröffentlichten Artikel war zu entnehmen, dass die Bauaufsichtsbehörde in Sonthofen zurzeit eine Vielzahl kleiner Pensionen und Alphütten mit Übernachtungsmöglichkeit überprüft. Immer wieder ist dabei festzustellen, dass Baumängel vorliegen, Um- oder Anbauten oder gar eine Genehmigung zur Vermietung, bzw.  touristischer Nutzung nicht erteilt wurde. Dies kann letztendlich dazu führen, dass bis zur Klärung der brandschutzrechtlichen Vorgaben eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen wird und der Eigentümer aufgefordert wird, entsprechende Bauanträge bei der Gemeinde einzureichen. Wir bitten daher alle angesprochenen Betriebe Ihre bisherigen Genehmigungen zu prüfen und falls diese nicht in entsprechendem Umfang vorhanden sind  schnellstmöglich zu reagieren und die erforderliche Genehmigung zu beantragen.

Sanierung Schmidtobelbach

Das Wasserwirtschaftsamt Kempten hat bereits mit der Sanierung des Gerinne begonnen. Abschnittsweise wird der östliche Teil des Gerinne, Beton, abgetragen und durch Natursteine ersetzt. Der Fußweg vom Freibad bis zur Kirchdorfer Straße, Anwesen Hölzler, bleibt während der Bauzeit komplett gesperrt. Der Fußgängerverkehr wird über die Badstraße umgeleitet. Bei optimalem Bauablauf ist die Fertigstellung vor dem Thaler Viehscheid. Das bestehende Geländer wird abgebaut und durch ein neues ersetzt. Sollte jemand Interesse an dem alten Rohrgeländer haben kann er sich direkt mit dem Polier auf der Baustelle in Verbindung setzen. Abtransport und zerlegen in Eigenregie. Wer zuerst kommt, bekommt zuerst Geländerteile.

Fair-Play-Regeln für Radfahrer/-innen

Für ein umweltverträgliches und konfliktfreies Miteinander aller Bewirtschafter/-innen, Besucher/-innen und Nutznießer/-innen unserer Wälder und Fluren. Das Einhalten der Fair-Play-Regeln für Radfahrer/-innen sorgt für den Schutz von Fauna und Flora sowie für Sicherheit für alle und einen stressfreien Tag.

1. Handle risikobewusst und selbstverantwortlich
Bereite dich entsprechend auf deine Touren vor!
2. Fair Play für Natur und Mensch
Hinterlasse keine Spuren! Respektvolles Verhalten ist Voraussetzung für jede Erholungsnutzung im Wald und auf den Alpflächen. Wir sind Gast in der Natur!
3. Gegenseitiger Respekt
Freundlichkeit siegt! Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz sind Grundlage für ein friedliches Miteinander.
4. Bleib am Weg!
Verwechsle Fahrspaß nicht mit Grenzenlosigkeit! Fahre nicht querfeldein, du schädigst damit Natur und Umwelt.
5. Beachte Forst- und Jagdsperrgebiete, soweit Landschaftsschutzgebiete!
Schenke dem Lebensraum Wald und den Alpflächen und seinen Bewohnern den notwendigen Respekt und halte dich an offizielle Jagd- und Forstsperren, sowie an die Regeln in den Naturschutzgebieten!
6. Fahre nur bei Tageslicht!
Dämmerung und Nacht gehören den Tieren.
7. Halte dein Rad unter Kontrolle!
Passe deine Geschwindigkeit und Fahrweise der jeweiligen Situation an! Fahre auf Sicht!
8. Selbst-Check ist Pflicht
Kontrolliere dein Rad regelmäßig! Trage eine Schutzausrüstung (Helm) und führe ein Erste-Hilfe-Set mit!

Viel Spaß bei der nächsten Tour und Sonne in den Speichen.

Zwei neue Sonderprogramme zur Förderung der Hotellerie und Gastronomie

In Bayern wurden unter dem Oberbegriff "Tourismusland Bayern" zwei neue Sonderprogramme zur Förderung der Hotellerie und Gastronomie aufgelegt: zum einen ein Sonderprogramm "Qualität und Gastlichkeit": Gefördert werden hier Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Qualitätsverbesserung der Bewirtschaftungs- und Gastbereiche; und zum anderen ein Sonderprogramm "Barrierefreie Gastlichkeit": hier sind Investitionsmaßnahmen in die Barrierefreiheit der Betriebe, d.h. Maßnahmen z.B. für Menschen mit Geh-, Hör- oder Sehbehinderung zuschussfähig. In beiden Programmen gilt eine Mindestinvestitionsgrenze von 30.000 Euro. Die Zuschüsse betragen bis zu maximal 20 Prozent. Gefördert werden nur gewerbliche Betriebe  -  Privatvermieter sind also von der Fördermöglichkeit ausgeschlossen.

Förderstelle ist die Regierung von Schwaben, Herr Dr. Silvio Kermer, erreichbar unter Tel.: 0821/327-2659 oder per E-Mail silvio.kermer@reg-schw.bayern.de
Erstauskünfte gibt´s auch im Landratsamt Oberallgäu, Frau Wegner unter Tel.: 08321/612 342 oder per E-Mail wirtschaftsfoerderung@lra-oa.bayern.de

Festwochenende anlässlich der 1150-Jahr-Feier vom 03.-05. August 2018

Vorabinfo zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperren:

Am Festwochenende kommt es im gesamten Ortsbereich von Oberstaufen zu Verkehrsbehinderungen. Die Kalzhofer Straße, an der sich das Festgelände auf der Strumpfarwiese befindet, wird - voraussichtlich das gesamte Festwochenende - vom "Kaufmarktkreisel" bis zum "Strumpfarhaus" für den Verkehr (außer Anwohner) gesperrt.

Freitag, 03. August:
Während des Sternmarsches (Beginn: 19.00 Uhr) kommt es temporär zu kurzen Wartezeiten im Ort

Samstag, 04. August:
Außerhalb des Festgeländes sind keine weiteren Verkehrsbehinderungen zu erwarten

Sonntag, 05. August:
Von voraussichtlich ca. 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr wird der Ortskern aufgrund des Festumzuges großräumig für den gesamten Verkehr (auch den Anliegerverkehr) gesperrt. Parkmöglichkeiten werden in der Argenstraße, Im Moos, Isnyer Straße, Kalzhofer Straße (Bereich Schule) und Immenstädter Straße eingerichtet.

Detaillierte Informationen folgen im nächsten Mitteilungsblatt und im Allgäuer Anzeigeblatt bzw. Westallgäuer.

Einladung zur Bürgerversammlung

Am Mittwoch, 25. Juli findet um 20.00 Uhr die diesjährige Bürgerversammlung im Kurhaus Oberstaufen statt. Wir würden uns freuen, wenn wir möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüßen dürften und laden Sie herzlich dazu ein.

Tagesordnung
1. Bericht des Bürgermeisters und der Verwaltung
2. Allgemeine Aussprache

Gerne nimmt die Verwaltung auch Ihre Anfragen, Anliegen oder Themenvorschläge vor der Versammlung entgegen. Sie erreichen uns telefonisch unter: 08386/93003-23, Fax-Nr. 08386/93003-29 oder E-Mail: hauptamt@oberstaufen.info
Kommen Sie vorbei, wir freuen uns über Ihren Besuch!

gez. Martin Beckel, Erster Bürgermeister

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Neuheiten
Bücher Tiere, Pflanzen und Lebensräume von Gerstenberg Verlag: Mein großer Tieratlas, 250 Tiere aus aller Welt; Fliege, Falter, Honigbiene – Die Welt der Insekten; Käfer, Katze, Krokodil – 100 tolle Tiere; Steinbock, Adler, Edelweiß – Die Welt der Berge; Riesen, Zwerge, Schwergewichte – über 100 Naturrekorde; Birke, Buche, Baobab – Bäume und Sträucher aus aller Welt; Kiwi, Kürbis, Kokosnuss – 100 x Obst und Gemüse; Lavendel, Lilie, Löwenzahn – Die Welt der Blumen;
DVDs Der Besuch der alten Dame, Friedrich Dürrenmatt; Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft; Ferdinand: Geht STIERisch ab!; The Ballad of Lefty Brown (Western); Die dunkelste Stunde; Der Mann aus dem Eis; Ein verborgenes Leben – The Secret Scripture; Wunder;

Öffnungszeiten der Gemeinde- und Gästebücherei
Montag: 14.00 – 17.00 Uhr; 1. Montag/Monat: 14.00 – 18.30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 12.00 Uhr + 13.00 – 16.00 Uhr
In den bayer. Ferien gelten verkürzte Zeiten: Montag: 14.00 – 17.00 Uhr; Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10.00 – 12.00 Uhr;
Dienstag, Feiertag, Samstag und Sonntag geschlossen!

www.oberstaufen.info, Hugo-von-Königsegg-Straße 8,  Tel.: 08386/93 00-26   E-Mail: buecherei@oberstaufen.info.

Einschränkungen im Busverkehr während der Sommerferie

Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) möchte die Fahrgäste auf die Einschränkungen im Busverkehr während der Sommerferien hinweisen.
In den Schulferien der Länder Baden-Württemberg (26. Juli bis 8. September 2018) und Bayern (30. Juli bis 10. September 2018) verkehren die im Bus-Fahrplan als "S" (=Schulzeit) gekennzeichneten Kurse nicht.  Fahrgäste werden gebeten, dies bei ihrer Reiseplanung zu beachten. Detaillierte Informationen sind beim jeweiligen Omnibusunternehmen oder direkt unter www.bodo.de im Bereich "Fahrpläne" erhältlich.

Freizeit- und Ferienregelung Schülermonatskarten und JuniorTickets haben in der genannten Ferienzeit ganztägige Netzgültigkeit in Bus und Bahn im bodo-Verbundgebiet (außer in den DB-Fernzügen IC/EC). Tipp: Seit 1. Januar 2018 zählt neben den Landkreisen Bodenseekreis und Ravensburg auch der Landkreis Lindau zum bodo-Gebiet dazu. Zudem ist die September-Schülermonatskarte bereits ab 26. Juli gültig, also auch im gesamten Monat August. Ein Schüler- oder Altersnachweis sollten bitte stets mitgeführt werden.

bodo wünscht schöne Sommerferien!

Aus der Bau- und Umweltausschusssitzung am 06. Juni 2018

Bauanträge
Der Bau- und Umweltausschuss behandelte sieben Bauvoranfragen und acht Bauanträge. Das gemeindliche Einvernehmen wurde, bis auf einen Bauantrag, jeweils erteilt.

Auftragsvergaben
Für den Kindergarten Oberstaufen wurde das Gewerk Einrichtung und Ausstattung in Höhe von ca. 38.000,00 Euro vergeben.

Änderung Bebauungsplan Gemeinde Blaichach, "Blaichach-Nord" – Beteiligung der Behörden
In der 6. Änderung des Bebauungsplanes "Blaichach-Nord" wird die Änderung in einem Teilbereich mit der Festsetzung eines Sondergebietes "Großflächiger Einzelhandel" zwecks Erweiterung des bestehenden Lebensmittelmarktes dargestellt. Der Markt Oberstaufen erhebt keine Einwendungen.

Bebauungsplan Stadt Immenstadt -  "Bühl-Mitte" – Beteiligung der Behörden
Im Bebauungsplan "Bühl-Mitte" wird ein Baubestand neu überplant. Der Markt Oberstaufen erhebt keine Einwendungen.

Schmidtobelbach Thalkirchdorf – Geländer-Erneuerung
Das Wasserwirtschaftsamt Kempten saniert die Verbauung des Schmidtobelbaches in Thalkirchdorf. Die Arbeiten sollten bereits Ende Juni beginnen. In diesem Zusammenhang wird hierbei das Geländer abschnittsweise saniert bzw. erneuert.

Stomsparwettbewerb

Sie haben kürzlich von Ihrem Stromversorger Ihre Stromrechnung für den Abrechnungszeitraum 2017/ 018 erhalten?
Dann nehmen Sie sich die Zeit für einen kurzen Vergleich Ihrer Verbrauchswerte von 2017/2018 mit den Werten aus der letzten Abrechnungsperiode von 2016/2017. Sie haben weniger verbraucht? Prima! Dann haben Sie beste Chancen auf einen Gewinn beim aktuellen Stromsparwettbewerb des Landkreises Oberallgäu!

Machen Sie mit und schicken Sie einfach das Teilnahmeformular (gibt's in Ihrem Rathaus und hier zum herunterladen) sowie Kopien Ihrer Abrechnungen per Post an das Landratsamt Oberallgäu, Koordinationsstelle Klimaschutz, Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen oder per Mail an klimaschutz@lra-oa.bayern.de

Bio – Erlebnis – Region

Sommer in der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten

Unter dem Motto "Bio – Erlebnis – Region" führt die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten an 15 Sommertagen eine bunte Veranstaltungsreihe durch. Das biologische Allgäu mit allen Sinnen kennenlernen. Erleben, (er)schmecken und (er)radeln Sie Ihre Region und lernen Sie wie facettenreich die biologische Landwirtschaft im Allgäu ist.   

 

Veranstaltungen der Öko-Modellregion im Juli 2018

 

2. Gartentermin bei der Bio-Gärtnerei Hiedl: "Halbzeit bis zur Ernte"

Verfolgen Sie auch beim zweiten Termin in der Bio-Gärtnerei die Entwicklung der Gemüsekulturen und werden Sie Ihre Fragen an den erfahrenen Gärtner los. Manches ist  jetzt reif und wird in der Gärtnerei geerntet, die restlichen Pflanzen müssen mit viel Handarbeit gepflegt und gesund gehalten werden. Schauen Sie sich ab, wie es der Profi macht. Der Hofladen der Hiedls steht für einen abschließenden Einkauf gerne offen.

Termin:                  Freitag, den 6. Juli 2018, 17.00 bis 18.00 Uhr
Treffpunkt:            Gemüsebau Hiedl, Wasserschwenden 8,
                               87452 Altusried

 

Genuss-Radtour rund um Kempten

Auf unserer Genuss-Radtour rund um Kempten treten wir auf sportlichen 30 km ordentlich in die Pedale. Entlang der Strecke besuchen wir Bio-Höfe und -Verarbeiter, lernen unterschiedliche Formen der Tierhaltung kennen und genießen leckere Kostproben und ein Bio-Mittagessen. Er"fahren" Sie die Bio-Landwirtschaft in der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten und entdecken Sie neue Einkaufsmöglichkeiten – Rucksack oder Radtasche nicht vergessen!
Wir radeln in angenehmen Tempo, machen bei insgesamt 6 Stationen ausreichend Pausen und werden natürlich ökologisch verköstigt. Teilnahme ab 10 Jahren. Es besteht Helmpflicht.

Termin:                  Samstag, den 14. Juli 2018, 09.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort / Treffpunkt:     Stiftsplatz vor der Basilika in Kempten, neben Hildegardplatz
Kostenbeitrag:       20,00 Euro pro Person, Ermäßigung für Familien
Anmeldung:            bis 11.07. bei der Öko-Modellregion: Tel. 08323/99836-40 oder E-Mail: sarah.diem@lra-oa.bayern.de

 

Genuss auf der Strausbergalpe und Wanderung durch das Strausbergmoos

Das Strausbergmoos als Teil des Naturschutzgebietes Allgäuer Hochalpen bietet unzähligen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Kommen Sie mit auf eine kurzweilige Wanderung durch dieses sensible Stückchen Natur! Stefan Pscherer, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Oberallgäu- Kempten e. V., führt Sie durch diese großartige Landschaft. Nach Ihrer Entdeckungstour geht es zu Fuß auf die nahegelegene Strausbergalpe, wo Sie sich auf eine Stärkung freuen können. Die Älplerin, Andrea Buhl, stellt die Initiative "Bio-regional-fair" und den Verein "Allgäuer Alpgenuss e. V." vor.

Termin:                  Freitag, den 20. Juli, 14.00 bis ca. 17.30 Uhr
Ort / Treffpunkt:   Parkplatz der Eissporthalle Sonthofen, Hindelanger Str. 24, 87527 Sonthofen; es werden Fahrgemeinschaften gebildet
Kostenbeitrag:     15,00 Euro pro Person (inkl. Führung, Brotzeit & Maut)
Anmeldung:          bis 18.07. bei der Öko-Modellregion: Tel. 08323/99836-40 oder E-Mail: sarah.diem@lra-oa.bayern.de
Stempelaktion:     ab vier besuchten Veranstaltungen gibt's ein Glas süßen Honig
Hinweis: Der Veranstalter übernimmt keine Haftung.


Veranstaltungen der Öko-Modellregion im August 2018

 

Der Bio-Betrieb 3.0 – Hofführung bei Familie Eldracher

Dass Bio-Landwirtschaft und moderne Technik keinen Widerspruch darstellen müssen, erfahren Sie bei einem Blick hinter die Stalltür der Eldrachers. Familie Eldracher in Gnadenberg bei Immenstadt bewirtschaftet ihren landwirtschaftlichen Betrieb mit Hilfe neuester Technik wie automatisierter Fütterung und einem Melkroboter. Beobachten Sie, wie die Milchkuh nach dem Weidegang im Melkroboter feinste Bio-Milch gibt. Erfahren Sie, wie die Fütterung per Hand ablaufen würde und wie sie automatisch funktioniert und hören Sie vom Bio-Landwirt selbst, warum er mit seinem System zufrieden ist. Nach einem Hofrundgang voller Eindrücke wartet dann eine gemütliche Brotzeit auf Sie.

Termin:                  Dienstag, den 7. August, 16.00 bis ca. 18.00 Uhr
Ort / Treffpunkt:    Familie Eldracher, Höhenweg 2, 87509 Immenstadt-Gnadenberg
Anmeldung:           bis 06.08. bei der Öko-Modellregion: Tel. 08323/99836-40 oder E-Mail: sarah.diem@lra-oa.bayern.de

 

Bio-Erlebnistag auf der Allgäuer Festwoche

Auch dieses Jahr heißt es auf der Allgäuer Festwoche wieder "Bio erleben" – beim Aktionstag der Öko-Modellregion gemeinsam mit vielen weiteren Partnern. "Bio-Milch und Bio-Fleisch gehören zusammen"- Was ist damit gemeint? Was macht die Landwirtschaft in unserer Region aus? Was macht der Ökolandbau anders? Was hat das alles mit meinem Einkauf zu tun?

An bunten Aktionsständen und auf der Bühne erfahren Sie Wissenswertes über die Bio-Landwirtschaft in der Region und können viele Spezialitäten probieren.

Termin:                  Donnerstag, den 16. August 2018, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort / Treffpunkt:     Allgäuer Festwoche Kempten, Stadtpark im Festwochengelände
Stempelaktion:      ab vier besuchten Veranstaltungen gibt's ein Glas süßen Honig
Hinweise:               Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung.

Die neue ZAK-Box ist da!

Wiederverwenden kommt an - diese drei Worte umschreiben das jüngste Projekt des ZAK: die ZAK-Box. Im Rahmen des EU-geförderten Projektes "Re-Use" erhalten die BürgerInnen der Landkreise Oberallgäu und Lindau sowie der Stadt Kempten ab Montag, den 26. Juni 2018 die Möglichkeit, gut erhaltene Gebrauchsgegenstände einer sinnvollen Wiederverwendung zuzuführen. Um die immer knapper werdenden Ressourcen besser zu schützen ist es mit Recycling alleine nicht mehr getan. Parallel dazu braucht es intelligente, sparsame, möglichst lange und nachhaltige Nutzungszeiträume unserer Gebrauchsgegenstände. Mit der ZAK-Box kann die Lebensdauer von ausgedienten, aber noch gebrauchsfähigen Waren verlängert werden. Aber nicht nur die Ressourcen werden geschont. Durch die Nutzung des neuen Sammelsystems ist gleichzeitig die Unterstützung sozialer Einrichtungen im Allgäu gewährleistet. Denn die gesammelten Gebrauchsgegenstände kommen direkt in die Gebrauchtwarenhäuser im ZAK-Gebiet. Hier werden sie, wenn nötig, aufbereitet und für "kleines Geld" wieder verkauft. Die Erlöse helfen mit, soziale Einrichtungen wie den "HOI!-Verein", das "Unternehmen Chance" oder den Verein "Oha" in ihrem Wirken zu unterstützen.

Worum handelt es sich bei der ZAK-Box? An insgesamt 7 Wertstoffhöfen im ZAK-Gebiet (Durach, Immenstadt, Kempten-Schumacherring, Kempten-Unterwang, Lindau, Lindenberg, Sonthofen) können sich die BürgerInnen die ZAK-Box, einen Karton in der Größe eines Umzugskartons, vom Personal der Wertstoffhöfe aushändigen lassen. In den Karton kommen ausrangierten Gebrauchsgegenstände wie z. B.  Hausrat, Geschirr, Elektrokleingeräte, Bücher, Spielzeug, Sportartikel, Werkzeug, usw. Abgegeben werden die Kisten dann an den oben genannten Wertstoffhöfen oder direkt bei den Gebrauchtwarenhäusern in Kempten ("Kaufhois"), Sonthofen ("ebbes"), Lindau ("Unternehmen Chance") und Lindenberg ("Unternehmen Chance"). Der ZAK hofft auf rege Nutzung des neuen Sammelsystems. Weitere Informationen unter www.zak-kempten.de

Tag der Einheimischen am 4. August 2018

Erster Bürgermeister Beckel lädt herzlich dazu ein

Wie bereits mitgeteilt, findet im Rahmen des Ortsjubiläums 1150 Jahre Oberstaufen am Festwochenende im August neben zahlreichen Aktivitäten ein Tag der Einheimischen statt, zu dem nicht nur die heutigen Einwohner unserer gesamten Marktgemeinde, sondern ebenfalls alle ehemaligen Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.

Über das Mitteilungsblatt wurde im April ein Aufruf gestartet und um Hilfe gebeten, damit möglichst viele "Ehemalige" mit einem persönlichen Anschreiben unseres Bürgermeisters Martin Beckel dazu eingeladen werden können. Die Adress-Sammlung erfolgte über Peter Scheu und Georg Wagner vom Heimatdienst Oberstaufen. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die hervorragende und zuverlässige Zuarbeit. Über hundert Adressen sind so in das Rathaus Oberstaufen gelangt. Die Schreiben an die "Auswärtigen" sind Mitte Juni ausgelaufen. Es wäre schön, wenn möglichst viele der Einladung folgen würden. Bitte fühlen auch Sie sich angesprochen. Mit Sicherheit wird der 4. August 2018 ein ganz besonderer Tag der schönen Begegnungen werden.

Die Jahrgänger 1936, 1937 und 1938 nutzen die Gelegenheit für ihr Klassentreffen. Ansprechpartner für die Jahre 1936 und 1937 ist Rudi Wiest, der dem persönlichen Schreiben des Bürgermeisters eine Einladung zum Klassentreffen beigelegt hat. Auch die Ortsansässigen erhalten einen Brief. Hier ist eine Rückmeldung erforderlich. Alle Einzelheiten sind seinem Schreiben zu entnehmen.

Für die "80er" sind Waltraud Knabl, Horst Kögel und Kurt Neher zuständig. Sie haben am 4. August in der Gartenwirtschaft "Beim Strumpfar" zwischen 9.30 und 10.00 Uhr Tische reserviert und freuen sich, neben den "Auswärtigen" auch viele "Dagebliebene" begrüßen zu dürfen.

Wer sich bereits jetzt einen Überblick über das Festprogramm verschaffen möchte, wird im Internet  fündig. Weiter liegen Flyer im Haus des Gastes und in den Tourismus-Außenstellen aus.

Sommerferienprogramm mit dem Spielmobil

Unter dem Motto "Wie lebte Oma ohne Handy" sind alle Kinder von 6 - 12 Jahren eingeladen, sich mit uns auf spielerische Weise mit jener Zeit zu beschäftigen, in der die Telefone noch Wahlscheiben und Kabel hatten und ein Druckfehler noch den Einsatz von TippEx erforderlich machte. Gemeinsam spüren wir die Woche über nach, wie es wohl gewesen sein mag, ganz ohne all die technischen Errungenschaften wie Laptop und Smartphone. Wir vertreiben uns die Zeit wie die Kinder damals, bevor Fernsehapparate und  Spielkonsolen ihren Einzug in die Kinderzimmer fanden. Wir spielen gemeinsam alte Gassenspiele und greifen in Vergessenheit geratene Handwerkstechniken wie z. B. Schnitzen, Papierschöpfen und Kerzenziehen wieder auf. Jeweils für eine Woche macht das Spielmobil mit seinem Programm und seinen Spielgräten Station in verschiedenen Gemeinden des Landkreises. Für das offene und kostenlose Spielangebot ist keine Anmeldung erforderlich. Die Öffnungszeiten sind von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr. Die Spielaktion findet auch bei schlechtem Wetter im Ausweichraum statt!

Der Spielmobilfahrplan 2018:
30.07. - 03.08.    in Blaichach            an der Mehrzweckhalle
30.07. - 03.08.    in Buchenberg        an der Schule
30.07. - 03.08.    in Rettenberg         an der Schule
06.08. - 10.08.    in Betzigau             an der Schule
06.08. - 10.08.    in Lauben               am Sportplatz
06.08. - 10.08.    in Waltenhofen       an der Schule Hegge
13.08. - 17.08.    in Fischen              an der Schule
13.08. - 17.08.    in Oy-Mittelberg     an der Schule
13.08. - 17.08.    in Sulzberg             am Sportplatz
20.08. - 24.08.    in Dietmannsried    an der Schule
27.08. - 31.08.    in Bad Hindelang    an der Schule
27.08. - 31.08.    in Durach                an der Schule
27.08. - 31.08.    in Oberstaufen        an der Mittelschule
03.09. - 07.09.    in Wiggensbach      an der Schule
03.09. - 07.09.    in Immenstadt         an der Mittelschule

Ergänzende Info:
Es sind insgesamt 3 Spielmobile unterwegs. Das Spielmobil wird finanziell unterstützt von den Gemeinden und dem Landkreis OA. Für das Spielmobil sind zahlreiche ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer im Einsatz.

Familien im Fokus - der Sommerferienpass 2018 - Jede Menge Action für coole Sommerferien im Allgäu

Jede Menge Sommerferien-Freizeitspaß mit der ganzen Familie oder mit Freunden, wartet auf Mädels und Jungs mit dem Ferienpass. Es gibt viel Unbekanntes zu entdecken und Neues auszuprobieren. Über 180 Gutscheine im Ferienpass machen den Urlaub zuhause spannend und kurzweilig und jeder Tag kann zum Abenteuer werden.

Der Sommerferienpass 2018 ist ab sofort erhältlich und ab 1. Juli bis 3. Oktober 2018 gültig!
Den Ferienpass mit über 180 Gutscheinen - inklusive Sommerferien-Busticket - gibt es für nur 7,00 Euro bei Gemeinden und Verkehrsämtern, den Kreisjugendringen, Familienstützpunkten, Landratsämtern, Stadtverwaltungen sowie den Verkaufsstellen der ÖPNV-Busunternehmen.

Alle einheimische Mädels und Jungs bis 17 Jahre, die in den Landkreisen Ober- und Ostallgäu, den Städten Kempten und Kaufbeuren, dem Kleinwalsertal und Jungholz, wohnen, können den Pass kaufen. Der dritte und jeder weitere Ferienpass für Kinder einer Familie ist nach wie vor kostenlos.

Die sechs Ferienpass-Regionen von Oberstdorf bis Buchloe und Oberstaufen bis Lechbruck bieten attraktive kostenlose Angebote für Bäder, Bergbahnen, Schiffe, Minigolfanlagen und andere Sportmöglichkeiten, Museen, Schlösser sowie interessante Veranstaltungen und Aktionen. Es gilt, die Regionen mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten zu entdecken oder mit dem Sommerferien-Busticket einfach mal rauszufahren. Zusätzlich sind noch tolle Preise mit dem Ferienpass-Quiz zu gewinnen, das heuer in die Altstadt von Füssen führt.

Das Sommerferien-Busticket ist gültig ab 30. Juli bis 10. September 2018.
Einheimische Vollzeitschüler (auch Berufsschüler) von 18 bis 21 Jahre können sich freie Fahrt in allen Bussen mit dem Sommerferien-Busticket holen (ohne Gutscheine!). Für nur 7,00 Euro kann es in den ÖPNV-Bussen oder ÖPNV-Verkaufsstellen erworben werden. Es ist gültig in allen sechs Ferienpass-Regionen (Ausnahme: Nachtbusse der Allgäuer Festwoche und einige private Buslinien), Montag bis Freitag ab 9 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage ohne zeitliche Einschränkung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ferienpass-allgaeu.de.

Thalkirchdorf: Kind wird von Rottweiler gebissen

Wie einem Bericht in der Allgäuer Zeitung vom 21.06.2018 zu entnehmen war, wurde ein achtjähriges Kind beim Fußballspielen auf dem Bolzplatz in Thalkirchdorf von einem unbeaufsichtigten 14 Monate alten Rottweiler mehrfach gebissen.

Nachdem dieser Vorfall nach dem Gottesdienst in der Kirche angesprochen wurde, sieht sich der Markt Oberstaufen veranlasst sich in dieser Sache ebenfalls öffentlich zu äußern: In einem solchen Fall werden vom Ordnungsamt sofortige Ermittlungen aufgenommen. Die Überprüfung ergab, dass der Hund keinen Grundgehorsam besitzt und wegen der körperlichen Stärke des Hundes bei Begegnungssituationen die Gefahr von erheblichen Verletzungen besteht. Aufgrund dieser Beurteilung und angesichts des Beißvorfalls hat der Markt Oberstaufen als zuständige Sicherheitsbehörde kein Ermessen und muss geeignete Maßnahmen zur Verhütung von Gefahren für Leben und Gesundheit anordnen. Es wurde deshalb unverzüglich eine Anordnung erlassen, mit welcher dem Hundehalter auferlegt wurde mit sofortiger Wirkung sicherzustellen, dass der Hund das Privatgrundstück nicht mehr unbeaufsichtigt verlassen kann. Ferner muss der Hund im gesamten Gemeindegebiet mit einem Maulkorb an der Leine geführt werden. Um die öffentliche Sicherheit und Ordnung weiterhin zu gewährleisten wird die Gemeindeverwaltung diese Anordnung konsequent vollziehen.

 

 

Naturparkschule Oberstaufen erforscht Artenvielfalt auf der heimischen Wiese

Schüler der Naturparkschule Oberstaufen erforschen gemeinsam mit Ranger Max Löther und Naturparkführerin Tanja König den Lebensraum Wiese Ob im blühenden, gemähten oder beweideten Zustand: eine Wiese kennt jedes Kind im Allgäu aus nächster Nähe. Was genau sich aber auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen tummelt, ist meist erst auf den zweiten Blick zu sehen. Gemeinsam mit Ranger Max Löther und Naturparkführerin Tanja König haben sich alle Erstklässler der Naturparkschule Oberstaufen auf den Weg gemacht eine Wiese zu erforschen. Mit im Gepäck: Becherlupen, Insektenkescher und jede Menge Neugier. Ziel der Schülerinnen und Schüler war eine ungemähte Wiese nahe der Schule. Mit Hilfe der Forscherutensilien konnten die Kinder auf "Wiesen-Entdecker-Tour" gehen. Bei ihrer Suche konnten die Naturparkschüler spannende Arten wie Wildbienen oder den wilden Kümmel entdecken.

Klimaschutz im Allgäu jetzt online

Der Klimaschutz im Allgäu hat nun einen eigenen Webauftritt im frischen Design. Seit Donnerstag, 14. Juni ist die neue Landkreis-Website zum Klimaschutz online. www.allgaeu-klimaschutz.de ist die Plattform für die vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten im Allgäu. Hier wird das Engagement in Sachen Klimaschutz von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen gebündelt und sichtbar gemacht. Die Präsentation von guten Beispielen und kleinen und großen Maßnahmen zum Klimaschutz stellt eine Wertschätzung dar und soll die Nutzer inspirieren und motivieren. Bürger, Unternehmen und Kommunen, das sind die Partner, die der Landkreis Oberallgäu zur Verwirklichung seiner ehrgeizigen Klimaschutzziele unbedingt braucht. Und auf diese Zielgruppen ist die neue Website ausgerichtet. Neben der Präsentation von "Allgäuer KlimabürgerInnen", "Allgäuer Klimaschutz-Unternehmen" und Klimaschutzmaßnahmen in Gemeinden bietet sie vielfältige Informationen zu  Veranstaltungen, aktuellen Kampagnen, Beratungsangeboten, Fördermöglichkeiten und vielem mehr. Und nun sind SIE gefragt! Melden Sie uns Ihren großen oder kleinen Beitrag zum Klimaschutz - egal ob als BürgerIn, Unternehmen oder Kommune. Machen Sie Ihr Engagement öffentlich und helfen Sie dabei, www.allgaeu-klimaschutz.de  mit guten Beispielen zu füllen und zu einem interessanten und lebendigen Schaufenster für den Klimaschutz im Allgäu zu machen!

Infos und Kontakt: Koordinationsstelle Klimaschutz im Landratsamt Oberallgäu; Simon Steuer und Heike Schmitt: Tel.: 08321/612-743; klimaschutz@lra-oa-bayern.de.

Elterngeld und Elternzeit

Der Vortrag findet am 04. Juli 2018 um 18.00 Uhr im Familienzentrum Rockzipfel, Burgsiedlung 1, 87527 Sonthofen statt.

Basiselterngeld, Elterngeld Plus oder Partnerschaftsbonus -  es ist gar nicht so leicht, die Elternzeit gut zu planen. Die Möglichkeiten sind vielfältig - doch welche passt zum eigenen Lebensentwurf? Sind die Finanzen gut geregelt, haben Eltern den Kopf frei, sich angemessen um ihren Nachwuchs zu kümmern und die Kleinen haben einen guten Start ins Leben. Darum bietet die KoKi-Oberallgäu und das Familienzentrum Rockzipfel einen Informationsvortrag zum Thema Elterngeld- und Elternzeit an.
Referentin ist Claudia Mergle vom Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) Augsburg. Sie wird auch über den aktuellen Stand zum neuen Familiengeld berichten, dass Eltern im ersten und zweiten Lebensjahr in Bayern bekommen sollen.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, sich über regionale Ansprechpartner im Bereich der frühen Kindheit zu informieren.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Einladung zur Bürgerversammlung

Am Mittwoch, 25. Juli findet um 20.00 Uhr die diesjährige Bürgerversammlung im Kurhaus Oberstaufen statt. Wir würden uns freuen, wenn wir möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüßen dürften und laden Sie herzlich dazu ein.

Tagesordnung
1. Bericht des Bürgermeisters und der Verwaltung
2. Allgemeine Aussprache

Gerne nimmt die Verwaltung auch Ihre Anfragen, Anliegen oder Themenvorschläge vor der Versammlung entgegen. Sie erreichen uns telefonisch unter: 08386/93003-23, Fax-Nr. 08386/93003-29 oder E-Mail: hauptamt@oberstaufen.info
Kommen Sie vorbei, wir freuen uns über Ihren Besuch!

Martin Beckel, Erster Bürgermeister

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da. (Goethe, "Erinnerung")"

Neuheiten Allgäu, Oberallgäu – Lieblingsplätze zum Entdecken, Bodensee – 101 Geheimtipps und Top-Ziele, Wandertrilogie Allgäu – 84 Touren; Lob und Anerkennung … frei von Manipulation – Claudia Fabian.

Sprachführer: Langenscheidt Universal-Sprachführer. Die wichtigsten Sätze plus Reisewörterbuch in: Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Kroatisch.

Öffnungszeiten der Gemeinde- und Gästebücherei, Hugo-von-Königsegg-Str. 8:
Montag: 14 – 17 Uhr; 1. Montag/Monat: 14 – 18.30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10 – 12 Uhr + 14 – 17 Uhr
Donnerstag: 10 – 12 Uhr + 13 – 16 Uhr

Am Freitag, den 6. Juli ist die Bücherei am Nachmittag leider geschlossen (Betriebsausflug)!

In den bayer. Ferien gelten verkürzte Zeiten:
Montag: 14 – 17 Uhr; Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10 – 12 Uhr;
Dienstag, Feiertag, Samstag und Sonntag geschlossen!
www.oberstaufen.info   Tel.: 08386/93 00-26   E-Mail: buecherei@oberstaufen.info

Bürgermeister Martin Beckel begrüßte auf bodo-Roadshow

Der bodo-Infobus machte Station in Oberstaufen: Im Juni und Juli ist der gelbe bodo-Bus unterwegs im Landkreis Lindau. Am 20. Juni fanden nun die Besuche in den Gemeinden Weiler-Simmerberg, Oberstaufen und Nonnenhorn statt. Bürgermeister Martin Beckel ließ es sich nicht nehmen, das bodo-Team in Oberstaufen persönlich zu begrüßen.

Im Rahmen einer Roadshow informieren derzeit Mitarbeiter des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbunds (bodo), des Landratsamts Lindau sowie der Verkehrsunternehmen über den seit 1. Januar 2018 geltenden Verbundbeitritt des Landkreises Lindau sowie des Stadtverkehrs Lindau zum bodo. Vieles ist noch neu, vor allem im ersten Jahr des Verbundbeitritts. Die Vor-Ort-Termine dienen daher zum Austausch und Kennenlernen sowie als willkommener Infopunkt.
Die Bilanz der ersten Monate im bodo-Verkehrsverbund fällt für Bernd Hasenfratz, Prokurist und Projektleiter bei bodo, positiv aus: "Wir freuen uns, dass wir mit dem Verbundbeitritt des Landkreises Lindau nun die Lücke nach Lindau schließen konnten. Unsere Fahrgäste genießen seit Jahresbeginn ein noch attraktiveres Verbundgebiet mit sehenswerten Zielen".

Ähnlich sieht es auch Bürgermeister Beckel: "Es war die richtige Entscheidung als Gemeinde dem Verkehrsverbund beizutreten. Die Bürgerinnen und Bürger in Oberstaufen profitieren von vielfältigen Fahrscheinangeboten und können tolle Ziele im Verkehrsverbund mit Bus und Bahn erreichen. Umgekehrt ist Oberstaufen nun mit einem durchgängigen bodo-Fahrschein erreichbar. Das überzeugt Besucher und Touristen wie auch Einheimische."

Mehr Sichtbarkeit
Neben Infomaterial brachte das bodo-Team auch auffällige Infosäulen mit, die zukünftig in bestimmten öffentlichen Institutionen wie Rathäusern oder Gästeämtern Informationen zum Verkehrsverbund bereitstellen. bodo-Prokurist Bernd Hasenfratz ist sich sicher: "Jede Information zum Verkehrsverbund und den Angeboten ist wichtig, vor allem in den ersten Monaten nach Verbundbeitritt. Menschen benötigen Zeit, sich an die neuen Angebote zu gewöhnen. So eine Verbunderweiterung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathonlauf". Bürgermeister Beckel reservierte sich gleich ein Exemplar für das Rathaus: "Eine tolle Idee. Diese Infosäulen werden ganz sicher einen wichtigen Beitrag leisten".
Nächste Stationen

Das bodo-Team ist wieder unterwegs im Juli. Dann macht der bodo-Bus Station in Heimenkirch, Röthenbach und Lindenberg.

Der Freistaat Bayern fördert Kinderbetreuung in Oberstaufen mit 670.000,00 Euro

Für den Ausbau und die Verbesserung der Kinderbetreuung im Kindergarten St. Peter und Paul erhält der Markt Oberstaufen vom Freistaat eine Förderung Bayern in Höhe von voraussichtlich insgesamt 670.000,00 Euro. Mit einem bereits feststehenden Förderbetrag von 276.000,00 Euro werden 37 neue Betreuungsplätze in der Marktgemeinde entstehen. Darüber hinaus unterstützt der Freistaat mit zusätzlichen Mittel von voraussichtlich 394.000,00 Euro weitere Baumaßnahmen an der Kindertagesstätte. Dies wurde dem Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter von Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer nun auf Nachfrage bestätigt.
"Ein bedarfsgerechtes, gut ausgebautes Betreuungsnetz ist heute Grundvoraussetzung für junge Familien bei der Wahl von Wohnort und Arbeitsplatz. Der Ausbau der Kinderbetreuung ist damit ein ganz wesentlicher Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Kommunen", kommentierte Eberhard Rotter die Förderung für den Markt Oberstaufen.

Derzeit läuft in Bayern das vierte Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze. Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. "Das ist ein wichtiges Signal an unsere Kommunen", so Rotter, der gleichzeitig betont, dass die Investitionen in Betreuungseinrichtungen in Anbetracht der steigenden Geburtenrate ein wichtiges Stück der kommunalen Daseinsvorsorge darstellen.

Termine auf einen Blick

Sitzung Bau- und Umweltausschuss
Mittwoch, 18. Juli, 14.00 Uhr

Sitzung Haupt- und Finanzausschuss
Dienstag, 31. Juli, 16.00 Uhr

Sitzung Marktgemeinderat
Donnerstag, 12. Juli, 20.00 Uhr

Alle Sitzungen finden im Sitzungssaal des Färberhauses statt. Die Tagesordnungspunkte werden eine Woche vor der Sitzung im Internet und an der öffentlichen Amtstafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Vorabinformation:

Die Bürgerversammlung 2018 findet am Mittwoch, 25. Juli, um 20 Uhr im Kursaal Oberstaufen statt.

Silbertaler der Marktgemeinde Oberstaufen für 40 Jahre im Marktgemeinderat

Bürgermeister Martin Beckel bedankte sich zu Beginn der Sitzung am 17. Mai 2018 bei Michael Köberle für seine 40-jährige Tätigkeit im Marktgemeinderat. In vielen Ausschüssen hat er von 1978 bis heute viele schwierige, aber auch schöne Zeiten aktiv mitgestalten können. Die größte Herausforderung war sicher in den 90er Jahren der Bau des Erlebnisbades Aquaria. Als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss, im damaligen Landwirtschaftsausschuss, im OTM-Beirat und Tourismusausschuss setzte er sich besonders für die Belange von Landwirtschaft und Tourismus ein. Auch für die Sorgen und Nöte des einzelnen Bürgers hatte er immer ein offenes Ohr. Dieses Engagement und sein großes Ansehen bei der Bevölkerung verhalfen ihm in den 40 Jahren bei den Kommunalwahlen öfters zum Titel des "Stimmenkönigs". Seit 1990 bekleidete Köberle zudem das Amt des Fraktionssprechers der CSU, auch wenn bei ihm stets die Sachpolitik Vorrang vor der Parteipolitik hatte. Darüber hinaus hat er bis heute auch den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses inne.

Der zeitintensive Einsatz für die Gemeinde über 40 Jahre hinweg in den zahlreichen Gremien bei gleichzeitiger Führung und Weiterentwicklung eines großen Unternehmens verdiene höchsten Respekt.  Von seiner Erfahrung und seinem  Fachwissen profitiere das Gremium wie die ganze Marktgemeinde.

In Anerkennung dieser großen Leistung verlieh Bürgermeister Martin Beckel Michael Köberle den Silbertaler des Marktes Oberstaufen.

Auszeichnung mit Qualitätssiegel für Umweltbildung

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz hat den Naturpark Nagelfluhkette für seine Arbeit im Bereich Umweltbildung mit dem Qualitätssiegel Umweltbildung Bayern ausgezeichnet. Das Siegel, das seit 2006 vergeben wird, steht für eine fachlich hochwertige und professionelle Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern. Mit dem Qualitätssiegel werden Einrichtungen ausgezeichnet, die ihren Umweltbildungsprogrammen ein fundiertes pädagogisches Konzept zugrunde legen, sich an den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung orientieren und qualifiziertes Personal beschäftigen.

Das erprobte Umweltbildungskonzept im grenzüberschreitenden Naturpark Nagelfluhkette wird von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen gut angenommen. Es umfasst Bildungsarbeit in sechs – bald sieben - Naturparkschulen, die Durchführung von Junior Ranger Sommercamps, die Betreuung einer Junior Ranger Aktivgruppe sowie geführte Wanderungen und Begegnungen mit qualifizierten Wissensvermittlern.

Die Umweltbildungsprogramme des Naturparks Nagelfluhkette werden von einem starken lokalen Partnernetzwerk unterstützt und tragen so zur Regionalentwicklung bei.

Umweltbildung im Naturpark Nagelfluhkette in Zahlen
In künftig sieben Naturparkschulen erleben mehr als 1.200 Grund- und Volksschüler im Oberallgäu und in Vorarlberg jedes Schuljahr "Natur mit allen Sinnen" und werden bei Umweltbildungsaktionen, die den jeweils geltenden Lehrplan unterstützen, von den gut ausgebildeten Naturpark-Rangern und erfahrenen Naturparkführern und –führerinnen betreut.

75 Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren bildet der Naturpark Nagelfluhkette jährlich in gefragten Sommercamps zu Junior Rangern aus. Die kleinen Nachwuchsforscher untersuchen in fünf viertägigen Camps zusammen mit versierten Umweltpädagogen das Schutzgebiet und lernen auf spielerische Weise seine schützenswerten Besonderheiten kennen.

Interessierte Kinder, die ihr Wissen rund um die Lebensräume im Naturpark auch noch dem Camp vertiefen möchten, finden einen Platz in der Junior Ranger Aktivgruppe. Die von engagierten Eltern betreute Gruppe lädt monatlich 60 Kinder und Jugendliche zu erlebnisreichen Aktionen ein, wie zum Beispiel mit Rangerin und Apollofalter-Expertin Carola den Lebensraum des geschützten Tagfalters zu erforschen oder bei einer sinnvollen Moorentbuschung anzupacken.

Im Rahmen von partnerschaftlichen Kooperationen, beispielsweise mit dem Landesbund für Vogelschutz oder dem Wasserwirtschaftsamt Kempten, werden auch in den Ferien Umweltbildungsangebote für naturinteressierte Kinder geschaffen, die sich durch eine tiefe Inhaltsdichte auszeichnen.

Das Naturparkführernetzwerk umfasst derzeit 51 qualifizierte Wanderführer, die umfassend in Basis- sowie aktuellen Naturparkthemen geschult worden sind und daher das Prädikat "Naturparkführer" tragen. Sie sind Multiplikatoren, die ihr reiches Wissen in geführten Wanderungen innerhalb des Naturparkes an Gäste und Besucher weitergeben.

Nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische sollen mit den Angeboten "Mit dem Ranger unterwegs" und "Frag den Ranger" angesprochen werden. Im persönlichen Gespräch mit den "Gesichtern des Naturparks" Carola Bauer, Florian Heinl und Max Löther wird jeder Interessierte an seinem Wissensstand abgeholt und erfährt etwas Neues.

Wechselnde, informative Sonderausstellungen und eine anschauliche Naturerlebnisausstellung im AlpSeeHaus in Immenstadt-Bühl, die wissenswerte Zusammenhänge im Naturpark aufzeigen, runden das Umweltbildungsangebot ab.

Gerinnesanierung Schmidstobelbach in Thalkirchdorf

Das Wasserwirtschaftsamt Kempten wird voraussichtlich ab Ende Juni/Anfang Juli 2018 das Gerinne am verbauten Schmidstobelbach sanieren. Betroffen ist der Abschnitt am Badweg vom Anwesen Blenk bis zum Anwesen Hölzler. Voraussichtliche Bauzeit 8 - 10 Wochen. Die Bauzeit ist abhängig von der Witterung und kann sich ggf. verlängern. Aus Sicherheitsgründen muss der Gehweg in der Zeit der Baumaßnahme komplett gesperrt werden. Wir danken für Ihr Verständnis.

Ausstellungseröffnung in der Alpe Vögels Berg

Im Mai wurde die Werkschau des künstlerischen Nachlasses von Fidelis Bentele und Georg Bentele-Ücker mit einer Vernissage einem ausgewählten kleinen Kreis von Geladenen vorgestellt, bevor die Ausstellung am Muttertag offiziell eröffnet wurde.

In seinem Grußwort hob Erster Bürgermeister Martin Beckel besonders die Bedeutung der Oberstaufner Künstler hervor, deren zahlreiche Werke unsere Heimatgemeinde prägen und. Nach dem Tode von Georg Bentele-Ücker im Jahr 2014 gelangte der gesamte künstlerische Nachlass durch eine großzügige Schenkung der Witwe Irene Henninger-Bentele-Ücker in das Eigentum des Marktes Oberstaufen. Die ca. 1200 Kunstobjekte und 500 Skizzen und Zeichnungen waren einerseits Grund zu großer Freude, der Transport und die fachgerechte Unterbringung stellten gleichzeitig aber auch eine logistische Herausforderung dar. Ein Glücksfall war, dass mit Peter Scheu ein zuverlässiger und zugleich kunstinteressierter Mensch, seine Bereitschaft signalisierte, die Federführung für dieses Projekt zu übernehmen. Mit dem Freund der Familie Bentele-Ücker, Günther Merkle, stand ihm ein tatkräftiger Helfer zur Verfügung. Ohne den großen persönlichen Einsatz und ehrenamtliche Arbeit dieser Beiden wäre das Vorhaben sicher nicht zu meistern gewesen. Zusammen mit dem Sohn der Witwe, Bernd Henninger, nahmen sie sich nach dem Umzug ins neue Depot zunächst der Inventarisierung und später dann der Katalogisierung der zahlreichen Objekte an. Dafür ein herzliches Vergelts Gott!

Ein weiterer Glücksfall war der freie Raum in der Alpe "Vögels Berg", der sowieso schon für eine Nutzung durch die Marktgemeinde reserviert war. Mit diesem Raum und der ansprechenden Gestaltung kann die Marktgemeinde nun der Verpflichtung aus dem Schenkungsvertrag nachkommen, den Nachlass der beiden Heimatkünstler in einer bleibenden Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zur Ausstellung kommen 50 Exponate, weitere sind in einer von Jochen Kraus zusammengestellten Digitalschau zu betrachten bzw. in einem günstig zu erwerbenden Katalog anschaulich beschrieben.

Auch für die Ausstellung hat Peter Scheu viel Herzblut und Fachwissen gesteckt und die komplette Organisation dafür übernommen. Die Realisierung wurde unter seiner Leitung und mithilfe von Fachleuten umgesetzt. Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, sondern darf als äußerst gelungen bezeichnet werden. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind in diesem Mitteilungsblatt an anderer Stelle aufgeführt. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

Leider konnte Frau Irene Henninger-Bentele-Ücker aufgrund ihres hohen Alters und ihrer gesundheitlichen Verfassung der Vernissage nicht beiwohnen. Die Witwe zog nach dem Verkauf des Hauses in Oberstaufen zurück nach Heidelberg, dem Wohnort ihres Sohnes. Bernd Henninger nahm jedoch die weite Anreise auf sich und würdigte in seiner Rede Leben und Werke beider Künstler.

Mit der Ausstellung wurde im Zentrum unseres Ortes ein weiteres künstlerisches Juwel geschaffen, das unser Museumsareal beim Strumpfer nochmals deutlich aufwertet. Wir sind dankbar, dass wir in unserem Jubiläumsjahr einen weiteren künstlerischen Höhepunkt setzen durften und danken hier im besonderen Frau Irene Henninger-Bentele-Ücker, die den Grundstein dafür gesetzt hat und allen anderen am Erfolg Beteiligten!

Gemeinsames Abendessen der frischgebackenen Eltern

Am Freitag 18. Mai wurden alle Eltern, die im Jahr 2017 ein Kind in der Marktgemeinde bekommen haben, zu einem gemeinsamen Abendessen in den Birkenhof nach Steibis eingeladen. Auch in diesem Jahr wurde die Einladung  zu dem bereits zur Tradition gewordenen Essen von den Eltern sehr gut angenommen. In seiner Rede begrüßte Erster Bürgermeister Martin Beckel alle frisch gebackenen und die wiederholt angetretenen Eltern. Außerdem konnte er dritten Bürgermeister Franz Kienle sowie die Familienbeauftragte der Marktgemeinde Irmi Schädler begrüßen.

Insgesamt erblickten im letzten Jahr 51 Kinder unserer Gemeinde das Licht der Welt, davon 23 Mädchen und 28 Buben. Der geburtenstärkste Monat war mit insgesamt 8 Neuzugängen der April. Oberstaufen lag mit insgesamt 33 Geburten weit vor Thalkirchdorf mit 12, gefolgt von Steibis mit 4 und Aach mit 2 Geburten. Interessant war auch der Rückblick auf die vergangenen Jahre: seit knapp 5 Jahren ist eine durchschnittliche Geburtenzahl von 49 pro Jahr zu vermerken. Geht man 20 Jahre zurück ins Jahr 1997, so sind damals insgesamt 82 Kinder in Oberstaufen und seinen Ortsteilen zur Welt gekommen.

In seiner Rede ging Erster Bürgermeister noch kurz auf die aktuelle Betreuungssituation in den örtlichen Kindergärten ein. Aufgrund des Anbaus in Oberstaufen sowie einer weiteren Gruppe in Thalkirchdorf stehen ab dem Kindergartenjahr 2018/2019 insgesamt 200 Kindergartenplätze und 36 Krippenplätze in beiden Kindergärten zur Verfügung, wobei eine Krippengruppe auch flexibel als Kindergartengruppe eingerichtet werden kann. Dies dürfte nun zu einer guten Entspannung in den einzelnen Gruppen führen.

Abschließend wünschte der Bürgermeister allen Gästen einen schönen und ungestörten Abend mit Gleichgesinnten. Ein herzliches Vergelt’s Gott geht an Andrea und Thomas Braunsch mit Team für die hervorragende Bewirtung und das ausgezeichnete Essen, sowie an die ortsansässigen Geldinstitute Sparkasse Allgäu, Raiffeisenbank Westallgäu eG und Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG für die Beteiligung an den Kosten.

Das Landratsamt Oberallgäu informiert zum Biber

Das Bayerische Umweltministerium stellt eine Summe von derzeit jährlich 450.000,00 Euro freiwillig zur Verfügung, um die Akzeptanz für den Biber zu fördern. Schäden, die unmittelbar durch Biber entstehen, können hiermit ersetzt werden. Ein Ausgleich ist möglich für land-, forst- oder fischereiwirtschaftliche Schäden (zum Beispiel Fraß- und Vernässungs-Schäden an Kulturpflanzen, Flurschäden wie Uferabbruch, Schäden an landwirtschaftlichen Maschinen, Schäden wegen verletzter Nutztiere oder Schäden an Teichanlagen).

Hierbei sind eine Bagatellgrenze von 50,00 Euro und eine Obergrenze von 30.000,00 Euro zu beachten. Zudem müssen Versicherungsleistungen vorrangig in Anspruch genommen werden. Da der Gesamtbetrag gedeckelt ist, ergibt sich allerdings erst am Ende des Jahres, ob alle gemeldeten Schäden zu 100 Prozent ausgeglichen werden können. Gegebenenfalls fällt die Quote deshalb auch geringer aus. Schäden, die verspätet gemeldet werden, können nicht erstattet werden.

Wird ein Schaden festgestellt, so muss die untere Naturschutzbehörde innerhalb einer Woche, informiert werden. (Telefon +49 8321 612-411 oder auch per Mail an: naturschutz@lra-oa.bayern.de). Hier gilt die gleiche Ausschlussfrist wie bei Agrarumweltmaßnahmen.

Schäden der öffentlichen Hand wie etwa von Gemeinden, Landkreis oder Staat werden nicht ersetzt. Es gibt jedoch einzelne Ausnahmen, beispielsweise altrechtliche Waldkörperschaften. Deshalb ist in solchen Fällen zu klären, ob ein Anspruch auf Ausgleich besteht. Sonstige Schäden wie Verkehrsunfälle oder Personenschäden werden ebenfalls nicht ausgeglichen.

Bildungsberatung 2018 in Oberstaufen

Das Angebot der mobilen Bildungsberatung wurde bei den Bürgerinnen und Bürgern im Oberallgäu bisher sehr gut angenommen. Auch im kommenden Jahr sind wieder zahlreiche Termine in den Gemeinden geplant.

Sie erhalten Auskunft in allen Fragen rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung. Vor allem Bürgerinnen und Bürger, die eine berufliche Fortbildung planen, nach längerer Pause wieder in den Beruf einsteigen oder einen Schul-/Ausbildungsabschluss nachholen möchten, sind hier angesprochen. Auch Senioren, die etwas zu ihrer Rente hinzuverdienen oder sich ehrenamtlich engagieren wollen, können die Beratung in Anspruch nehmen. Die Beratung ist kostenlos, unverbindlich und es entstehen auch keine unerwünschten Verpflichtungen.  

Beratungstermine des ersten Halbjahres 2018 im Rathaus Oberstaufen, Sitzungszimmer, 1. Stock: Immer donnerstags an folgenden Tagen 14. Juni und 12. Juli 2018, jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Um Wartezeiten und Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um eine telefonische Voranmeldung unter der Tel. +49 8321 667350 gebeten.

Einheimischen-Baugebiete Der Traum vom eigenen Haus kann in Oberstaufen verwirklicht werden.

Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden: Auf der Wunschliste junger Familien steht das eigene Heim – und hier vor allem das eigene Haus - ganz oben. Damit dieser Traum Realität werden kann, stellt der Markt Oberstaufen in Einheimischen-Baugebieten Bauplätze bereit.

"Einheimische haben Vorfahrt"
Voraussetzung zum Erwerb eines gemeindeeigenen Bauplatzes ist grundsätzlich die Ortsansässigkeit, d. h. seit mindestens fünf Jahren Hauptwohnsitz oder Arbeitsplatz ununterbrochen in der Gemeinde. Mit Einschränkungen haben auch ehemalige Ortsansässige, die in Oberstaufen aufgewachsen sind, eine Erwerbsmöglichkeit.
Die Vergaberichtlinien können hier eingesehen werden.

In diesen Baugebieten bietet der Markt Oberstaufen ab sofort Bauplätze an: Oberstaufen "Am Lindele/Isnyer Straße", Wiedemannsdorf "Auf der Halde", Steibis "Unterdorf"

Anfragen und Bewerbungen nimmt Robert Blumrich, Telefon +49 8386 9300-344 gerne entgegen.

Die Lust auf digitales Lehren wecken

Fachtag "Digitale Bildung": 150 Lehrkräfte informieren sich in Sonthofen  

Oberallgäu. Eine zunehmend digitalisierte Berufswelt setzt digitale Bildung voraus. Für Lehrkräfte bedeutet dies, sich selbst mit neuen Medien vertraut zu machen und im Unterricht neue Wege zu beschreiten. Doch wie weit darf der Einsatz von Smartphone, Tablet & Co in der Schule gehen? Wie bringt man den Kindern einen vernünftigen Umgang mit den elektronischen Medien bei? Und welche Möglichkeiten gibt es, dem Nachwuchs den Lernstoff auf kreative Art zu vermitteln? Damit beschäftigten sich rund 150 Pädagogen in der Fachtag "Digitale Bildung" des Landkreises Oberallgäu, der Konferenz der Schulaufsicht und der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ArgeAlp) im Gymnasium in Sonthofen.  

Ziel des Fachtages war, bei den Pädagogen die Lust auf digitales Lehren zu wecken und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht aufzuzeigen, so Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung Mensch und Gesellschaft im Landratsamt. Medienkompetenz werde in der Bildungsregion Oberallgäu ein immer wichtigeres Bildungsziel. Die Digitalisierung verändere die moderne Lebenswelt rasant: "65 Prozent der Kinder, die heute die Grundschule besuchen, werden später in Berufen landen, die wir heute noch nicht kennen." Dieser gesellschaftliche Wandel sei auch für die Schulen eine Herausforderung.

Ministerialdirigent Walter Gremm (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus) stellte den Tagungsteilnehmern den "Masterplan Bayern Digital II" des Freistaates vor. Es gehe darum, digitale Medien im Unterricht zu bedienen und die dazu gehörigen Reflexionsprozesse bei den Schülern anzustoßen. Eine große Aufgabe sei dabei auch, den Schülern eine Technik-Affinität zu vermitteln, welche sie nicht fehlgesteuert ins Internet laufen lässt, ergänzte in seinem Impulsvortrag Studiendirektor Günther Lehner (Dillingen).

Dr. Gloria Petraschka und Andrea Schmid vom Bildungsbüro des Landkreises hatten elf Workshops für die Lehrkräfte  vorbereitet. Diese boten wertvolle praktische Anregungen für den Unterricht und die Möglichkeit, den Einsatz digitaler Medien auszutesten.  Dabei wurde  unter anderem mit iPads und "Virtual Reality"-Brillen gearbeitet. Zudem probierten die Kursteilnehmer kindgerechte Roboter aus. (cis)

Rund 2.000 Fahrgäste unterwegs am Erlebnistag

Musik & Spaß in den Zügen
Auch wenn das Wetter sich am vergangenen Muttertagssonntag wechselhaft zeigt, folgten viele Ausflügler der Einladung zum Erlebnistag des bodo-Verkehrsverbunds. Knapp 2.000 Fahrgäste wurden in den Freizeit- und Sonderlinien gezählt. Und auch das Interesse an Informationen rund um bodo war groß. So kamen zahlreiche Menschen zu den Erlebnistag-Infoständen nach Aulendorf, Lindau und Pfullendorf.

Lachen, Singen, Tanzen
Das Programm in den Erlebnistag-Zügen war vielfältig. Musiker und auch beste Unterhaltung von z.B. der schwäbischen Putzfrau "Anne Resle" (Sylvia Breg) waren für viele Fahrgäste das Highlight. Besonders beliebt auch die Räuberbahn mit spannenden Räubergeschichten von Räuber Max Elsässer alias Michael Skuppin. Bewirtungsangebote in den Sonderlinien versüßten die Fahrten.

Viele Ziele
Ein Besuch in Lindau stand für viele auf dem Plan, aber auch zahlreiche andere Freizeitziele lockten entlang der Strecken. Ausstellungen, Museen oder besondere Führungen wurden gerne besucht. Zahlreiche Abokunden nutzten zudem die Netzgültigkeit ihrer Abonnements am Erlebnistag.

Wermutstropfen: Zugausfälle
Kurzfristig wurden die Moorbahn-Fahrten durch Busse ersetzt. Schade für all jene Ausflügler, die die Schienenstrecke nach Bad Wurzach erkunden wollten. Dennoch nutzen knapp 150 Fahrgäste die Ersatzbusse. Auch fielen einige reguläre Zugangebote zwischen Sigmaringen und Aulendorf sowie im Allgäu aus.

bodo sagt Danke
Das bodo-Team wurde auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und möchte DANKE sagen an alle Musiker, Künstler und Helfer in den Zügen, an die Zugteams & Bewirter. Vor allem gut gelaunte Lokführer wie Reinhard Wille, der auf dem Erlebnistag-Sonderzug im Einsatz war, machen diesen Tag zu etwas Besonderen. Unser Dank gilt zudem der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg sowie der DB Station & Service GmbH.

 

Pressemitteilung über den Erlebnistag

"Daheim in den Bergen" Filme komplett im Allgäu gedreht

Weitnau Rund zwei Monate lang wurde von Ende August bis Ende Oktober letztes Jahr im Allgäu zwei Folgen der neuen ARD-Reihe "Daheim in den Bergen" gedreht. In den Filmen stehen die Familien Huber und Leitner im Mittelpunkt des Geschehens. Für die Dreharbeiten wurde die Alpe Oberberg (in Nähe der Mittagbahn) zum Hof der Familie Huber,  für die Leitners fand sich mit dem Hof der Familie Rupp, der ehemaligen Radlereinkehr in Sibratshofen (Gemeinde Weitnau), ein geeignetes Anwesen. "Im Sommer stand plötzlich jemand vom Produktionsteam vor der Tür und erzählte, dass sie noch auf der Suche nach einem passenden Hof seien und ob er sich einmal umschauen dürfe", erzählt Hubert Rupp. Damit begann die Zusammenarbeit. Der Hof wurde zum Leitnerhof: der Maschinenstadel wurde zur Lernküche umgebaut, der Biergarten bekam neue Speisekarten. Jedes kleinste Detail wurde beachtet, sogar die Klingelschilder wurden ausgetauscht. "Zeitweise standen bis zu 50 Fahrzeuge hier", berichtet Rupp. Davon, dass es sich eigentlich um einen Milchwirtschaftsbetrieb handelt, bemerkt man im Film nichts. Für die benötigten Pferde wurde extra ein Roundpen errichtet und für eine Szene eine Scheune kurzerhand zum Pferdestall umfunktioniert. In derselben Scheune stand sonst das Herz des Projektes – das Catering. "Eine gute Verpflegung ist tatsächlich sehr wichtig", erläutert Rafael von Sury, der Motivaufnahmeleiter. "Wir sind hier den ganzen Tag, von morgens bis teilweise spät abends, da kann man nicht einfach irgendwohin fahren und sich etwas zu Essen besorgen." So beginnt bereits der Tag mit einem Frühstück auf dem Hof, bevor es für die Schauspieler in die Maske geht. Das Drehbuch ist in Bildern unterteilt, die an einem Tag so hintereinander aufgenommen werden, dass möglichst wenig Ortswechsel notwendig sind. So kann also die Aufnahme einer Szene aus der zweiten Folge unmittelbar einer aus der ersten Folge anschließen. Daneben stehen auch nicht immer alle Schauspieler zur Verfügung, da diese auch zeitgleich in anderen Projekten eingebunden sein können. Auch dies muss in der Planung mit berücksichtigt werden. Damit es im Film aber dennoch so wirkt, als seien die Szenen hintereinander weg gedreht worden, gibt es extra Leute im Team, die aufpassen, dass sich kein Fehler einschleicht. "Wenn ein Schauspieler in einem Bild ein Buch in der linken Hand hat und in der nächsten Kameraeinstellung plötzlich in der rechten, fällt das auf", schmunzelt von Sury. Filmmaterial für knapp 5 Minuten zu drehen, ist dabei für einen Tag schon ziemlich viel. Die Schauspieler müssen geschminkt und angezogen, der Drehort hergerichtet werden. Manchmal wird auch erst durch das "Auge der Kamera" sichtbar, wo noch etwas zu korrigieren ist: Die Schauspieler sitzen im Biergarten, bereit für die Aufnahme, als auffällt, dass die Blumen am Rosenbogen zurückgeschnitten werden müssen. Daneben muss mit großen Leinwänden für optimale Lichtverhältnisse gesorgt werden. Erst wenn es heißt "Ruhe bitte!" ist es endlich soweit und die Aufnahme beginnt. Dann müssen sich wirklich alle still verhalten, damit die empfindlichen Aufnahmegeräte keine unerwünschten Nebengeräusche auffangen. In dieser kurzen Zeit können dann auch die Hofbesitzer nicht einfach aus der Tür stürmen oder mit dem Auto wegfahren. So konnten auch die Szenen für den Viehscheid in Thalkirchdorf nicht an einem Tag gedreht werden. Das Filmteam hatte sich am Tag des Viehscheids zwar geschickt unter die Feiernden gemischt, das Festzelt hat jedoch noch länger gestanden, um die Sprechszenen mit Hilfe von Komparsen so aussehen zu lassen, als seien auch diese Aufnahmen auf dem Viehscheid erfolgt. Dennoch musste auch noch etwas für die Viehscheid-Szene auf dem Anwesen der Rupps gedreht werden. Das Filmmaterial wurde täglich nach München übermittelt und dort gesichtet, zusammengeschnitten und geschaut, ob noch etwas nachgedreht werden musste. Nach den Drehtagen erfolgte dann der Rückbau und auf dem Anwesen der Rupps wurde alles wieder so, wie es vorher war, nur der Roundpen erinnert noch an die Dreharbeiten.

Wer die erste Folge am Freitagabend verpasst hat, dem bietet sich am kommenden Freitag, den 11.05., nochmal die Gelegenheit dazu, nicht nur den Hof der Rupps und die Alpe Oberberg, sondern auch die anderen Drehorte im Allgäu zu entdecken, denn der Film wurde ausschließlich hier gedreht. In den Filmen dabei sind u.a. das Landgericht und die Basilika in Kempten, die Memminger Innenstadt und auch die Grillstelle in Waltrams (Gemeinde Weitnau).

 

Presseartikel "Daheim in den Bergen"

Wichtige Hinweise zu Gefahren auf Bahnanlagen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Beispiele für Lebensgefährliches Verhalten auf Bahnanlagen

  • Mutproben im Gleisbereich
  • Hindernisbereitung für fahrende Züge durch Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen
  • Steinwürfe auf Züge und Signalanlagen
  • Klettern auf Masten und abgestellte Waggons
  • Auf Bahnsteigen mit Rädern, Skateboards, Cityrollern oder Inlineskates fahren
  • Spielen an Bahnböschungen, Bauen von Baumhäusern, Drachensteigen
  • Aufspringen und Anhängen an ein- und abfahrende Zügen
  • Beschmieren und Beschädigen von abgestellten Zügen

Nachstehende Hinweise und Grundsätze sollen Ihnen die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen, verdeutlichen.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1 200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von 1 000 Metern. Windrichtungen, Schnee und Nebel beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet.

Züge durchfahren Bahnhöfe mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wer sich zu nah oder zu früh an die Bahnsteigkante wagt und die weiße Linie missachtet, kann auf Grund der Sogwirkung des ein- oder durchfahrenden Zuges ggf. in den Gefahrenbereich geraten.

Die Oberleitungen der DB AG führen eine Spannung in Höhe von 15 000 Volt. Es bedarf keiner direkten Berührung, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden. Es reicht, der Stromleitung zu nahe zu kommen, zum Beispiel beim Klettern auf einen Güterzug.

Das Oberleitungsnetz der Eisenbahn steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr unter Spannung. Neben den Bahn-Oberleitungen werden Bahnen auch mit Bahnstromschienen betrieben. Die U-Bahnen in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München und die S-Bahnen in Berlin und Hamburg sowie im Endbahnhof der Flughafen-S-Bahn Dresden führen 750 Volt bzw. 1 200 Volt Gleichstrom.

Deshalb:

  • Betreten Sie nicht den Gleisbereich!
  • Nutzen Sie für das Überqueren der Gleise ausschließlich die hierfür bestimmten Bahnübergänge und Unterführungen.
  • Riskieren Sie nicht Ihr eigenes Leben durch Missachtung von Verhaltensregeln auf Bahnanlagen und durch verbotene Abkürzungen über Gleise.
  • Masten, Schutzeinrichtungen auf Brücken und abgestellte Fahrzeuge sind kein Abenteuerspielplatz.
  • Beachten Sie die Warn- und Verbotsschilder.
  • Vorsicht beim automatischen Schließen der Türen.
  • Niemals auf an- oder abfahrende Züge springen.
  • Während der Fahrt nicht die Türen öffnen, nicht aus dem Fenster lehnen und keine Gegenstände aus dem Zug werfen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahnanlagen und erklären Sie mögliche Folgen bei Fehlverhalten – seien Sie selbst ein Vorbild! Eigene Vorsicht – bester Unfallschutz!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Präventionsbeauftragten der Bundespolizeiinspektion Kempten, Herrn Polizeihauptmeister Keuchel, unter norbert.keuchel@polizei.bund.de.

 

Pressemitteilung zum Download

Landkreis Oberallgäu legt Seniorenbroschüre neu auf

Wegweiser für ältere Mitbürger in Rathäusern und im Landratsamt erhältlich

Inhaltlich aktualisiert und im neuen Format präsentiert sich die 8. Neuauflage der Seniorenbroschüre "Älter werden im Landkreis Oberallgäu". Herausgeber ist das Landratsamt. Der Wegweiser soll älteren Mitbürgern und ihren Angehörigen helfen, sich unter den zahlreichen Beratungs- und Anlaufstellen, Hilfs- und Pflegeeinrichtungen zu Recht zu finden. Zu relevanten Themen vermittelt die Broschüre eine allgemeine Wissensgrundlage und führt dazu Beratungshilfen und Ansprechpartner auf. Weiter findet sich ein Ausschnitt der Angebote für Senioren vor Ort. Die Broschüre enthält auch wichtige Informationen über gesetzliche Sozialleistungen, rechtliche Hilfen, Gesundheitsvorsorge und Wohnmöglichkeiten im Alter. Zudem wird die Thematik Vorsorge/Vollmacht beleuchtet.

Das Heft ist ab sofort kostenlos in den Rathäusern und im Landratsamt erhältlich. Daneben kann die Seniorenbroschüre digital über www.oberallgaeu.org/Seniorenamt abgerufen werden.

Tag der Einheimischen am 4. August 2018

Anlässlich der 1.150-Jahrfeier organisiert die Marktgemeinde Oberstaufen in Zusammenarbeit mit dem Heimatdienst Oberstaufen e. V. während der 3-tägigen Festveranstaltungen am Samstag, 4. August 2018 einen "Tag der Einheimischen", zu dem nicht nur die heutigen Einwohner unserer Marktgemeinde, sondern auch alle ehemaligen Bürgerinnen und Bürger, die früher in Oberstaufen oder den alten Gemeindeteilen Aach, Steibis und Thalkirchdorf gemeldet waren, eingeladen werden. Dieser Tag wäre auch für "Jahrgänger jeden Alters" ein wunderbarer Anlass, Klassentreffen durchzuführen, um auf diese Weise ihre Verbundenheit zur alten Heimat zu bekunden. Die Veranstaltung findet im Festzelt auf der Strumpfar Wiese statt. Damit möglichst viele "Ehemalige" mit einem persönlichen Anschreiben unseres Bürgermeisters Martin Beckel eingeladen werden können, benötigen wir Ihre Hilfe. Sollten Ihnen aktuelle Anschriften heute auswärts lebender ehemaliger Bürgerinnen und Bürger unserer Gesamtgemeinde bekannt sein, bitten wir Sie, diese Adressen unter dem Stichwort "Tag der Einheimischen" an folgende Sammelstellen zu schicken:

Per Mail an: p.scheu@me.com oder heimatdienst@t-online.de

Per Brief an: Heimatdienst Oberstaufen e.V., Herrn Georg Wagner, Berg 9, 87534 Oberstaufen (Tel. +49 8386 1300)
oder Peter Scheu, Thalkirchdorf, Badstraße 6, 87534 Oberstaufen

Wir hoffen auf zahlreiche Meldungen und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Jubiläumsveranstaltung schon heute eine gute Anreise und viele schöne Begegnungen mit alten Freunden und Bekannten. Für Ihre Unterstützung sagen wir herzlichen Dank.

Peter Scheu
Festausschuss 1150 Jahre Oberstaufen

Neujahrsempfang 2018

Den Auftakt zum diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde machte die Oberstaufner Blasmusik mit den "Gablonzer Perlen".
Staufner Blasmusik

Durch den Abend, mit welchem neben dem Neujahrsempfang auch unser Festjahr "1150 Jahre Oberstaufen" eröffnet wurde, führte Siegbert Prestel. Da man das Festjahr gemeinsam feien möchte, galt die Einladung neben den zahlreichen Ehrengästen und Sponsoren in diesem Jahr für alle Oberstaufner Bürger. Aus diesem Anlass wich man ausnahmsweise vom traditionellen Färberhaus ins Kurhaus aus, was sich angesichts des vollen Kursaals als die richtige Entscheidung erwies. Sigbert Prestel bezeichnete Oberstaufen als einen Ort mit einer großen Tradition. Der Ortsteil Zell gilt als die Geburtsstunde des Allgäus, weil hier bereits vor 1200 Jahren das Allgäu mit "Alpigau" erstmals erwähnt wurde. Der Ort Oberstaufen wurde 868 mit "Stoufun" erstmals urkundlich erwähnt, was zum Anlass des diesjährigen Festjahres genommen wurde.

Die Jubiläumsurkunde
Nachdem die Originalurkunde im Kloster St. Gallen aufbewahrt wird, wurde ein Mönch eingeladen, der die Urkunde für die Oberstaufner Bürger in einer verständlichen Übersetzung vortrug. Diese Rolle wurde sehr überzeugend von unserem Theo Palecek übernommen. Den Wortlaut der Urkunde kann man übrigens im Eingangsbereich des Rathauses nachlesen.

 

Neujahrsansprache von Bürgermeister Martin Beckel
In seiner Neujahrsansprache kündigte Bürgermeister Martin Beckel an, dass für das Festjahr unter Einbindung aller Ortsteile eine Vielzahl von Veranstaltungen vorbereitet wird. Besonders sei die hohe Bereitschaft für eine Beteiligung am Jubiläum hervorzuheben: "Dies zeigt, dass unser Gemeinwesen intakt ist". Höhepunkt wird das Festwochenende vom 03. bis zum 05. August sein.

Bereits im Februar des vergangenen Jahres wurde der Ortsteil Zell als "Ur-Zelle" des Allgäus zum Mittelpunkt medialer Aufmerksamkeit. Mit einem großen Festakt im Kurhaus, bei dem der Bayerische Ministerpräsident in Spe Dr. Markus Söder die Festrede hielt, mit dem Dorffest in Zell und mit dem beeindruckenden Fahnenwald auf der Staufner Buind hatte das Festjahr gleich mehrere Höhepunkte zu bieten. Feiern konnten wir im März auch das 25-jährige Jubiläum der Ernennung Oberstaufens zum Schroth-Heilbad. Die Verleihung dieses Prädikats war nicht nur ein Meilenstein in der Tourismusgeschichte unserer Marktgemeinde, es hat Oberstaufen mit dem Naturheilverfahren nach Johann Schroth auch ein Alleinstellungsmerkmal beschert.

Im vergangenen Jahr konnten viele Projekte auf den Weg gebracht werden. Das Angebot von sozialem Wohnraum konnte mit den Baumaßnahmen des SWW in der Argenstraße sowie der Ausweisung von Bauplätzen für Einheimische in Oberstaufen, Thalkirchdorf und Steibis erweitert werden. Der Anbau des Kindergartens St. Peter und Paul für zwei weitere Gruppen ist in vollem Gang und soll zum Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019 zur Verfügung stehen, womit sich die angespannte Lage der Kindergartenplätze deutlich entspannen sollte. Besonders erfreulich ist, dass im ehemaligen Krankenhaus mit einer Orthopädie eine Zweigstelle des MVZ Immenstadt eingerichtet werden konnte. Im Aquaria wurden die Brandschutzarbeiten mit einem Kostenaufwand von über 1,5 Mio. Euro nahezu abgeschlossen. Mit der Umgestaltung des Staufenparks, sowie des weiteren Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Richtung Einkaufspromenade hatte sich der Marktgemeinderat im vergangenen Jahr beschäftigt. Wenn die Finanzierung und die Zuschüsse gesichert sind, ist der weitere Ausbau in 2019 geplant.

Eigentlich hätte in Oberstaufen nach den bestehenden gesetzlichen Vorgaben längst eine Straßenausbau-Beitragssatzung erlassen werden müssen. Der Marktgemeinderat habe hiervon aber bislang Abstand genommen, weil dann viele Bürger mit bis zu fünfstelligen Beträgen an Ausbaumaßnahmen beteiligt werden müssten. Er hoffe deshalb, dass die Bestrebungen diese gesetzliche Verpflichtung aufzuheben endlich zum Ziel führen.

Große Sorgen bereite ihm die künftige Nutzung der Schloßbergklinik, weil wir die Fäden des Handelns nicht selbst in der Hand haben. Er gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich in absehbarer Zeit eine Lösung herbeiführen lässt.

Mit der Übernahme der Thaler Skilifte durch die Hündlebahn konnten die Voraussetzungen für den geplanten weiteren Ausbau des dortigen Skigebietes geschaffen werden. Mit Christopher Krull konnten wir zum 1. September einen neuen Tourismusdirektor verpflichten. Als eine seiner ersten Amtshandlungen brachte er Anfang November mit großer Öffentlichkeitsbeteiligung die Entwicklung einer Tourismusstrategie für Oberstaufen an den Start. Bis im Frühjahr werden wir uns dabei in verschiedenen Expertengruppen und Strategiewerkstätten mit der touristischen Zukunft unserer Gemeinde beschäftigen. Sein Dank gelte allen, die sich daran beteiligen und ihre Ideen einbringen.

Außerdem wurde durch beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement und nur geringer Unterstützung der Gemeinde in unserem Ortsteil Steibis ein Dorfladen ins Leben gerufen, der auch schon regen Zuspruch findet!

Zum Abschluss seiner Neujahrsansprache dankte Bürgermeister Martin Beckel allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern recht herzlich für Ihren Einsatz für die Allgemeinheit in Kirchen, Vereinen, Verbänden,  Helferkreisen und Organisationen. Ohne dieses Engagement wäre vieles nicht möglich und wäre unser Ort und die Ortsteile nur halb so lebenswert.

 

Ansprache von Landrat Anton Klotz
Landrat Anton Klotz stellte eingangs fest, dass Oberstaufen mit der ersten urkundlichen Erwähnung vor 1150 Jahren zu den ältesten Siedlungen des Allgäus gehört. Für den Ort stehe eine spannende Zeitreise in diesem Festjahr bevor. Er freue sich schon auf den Höhepunkt mit dem Festwochenende und dem großen Festumzug im August.

Das Jahr 2018 thematisierte Landrat Klotz mit einem Zitat von Franz Kafka: "Die Zukunft ist schon da, bevor wir damit rechnen." Die Themen und Probleme von heute werden auch die von morgen sein. Besonders große Herausforderungen sehe er im Sozialwesen. Der Landkreis werde sich intensiv damit beschäftigen müssen die "Hardware" mit Kindergärten, Schulen, Straßen und Einrichtungen der Ver- und Entsorgung zu schaffen. Die Zukunft im Bereich der "Software" sehe er in der Daseinsvorsorge. Als Stichworte nannte er hier die Themen Pflege- und Fachkräftemangel, Bildung und Integration. Als weitere Herausforderung nannte er den Ausbau der Digitalisierung in den kommenden Jahren und die Stärkung des Tourismusstandortes.

 

Das Festjahr
Sigbert Prestel berichtete, dass man das Jubiläum nicht wie üblich mit einem Festprogramm, sondern das ganze Jahr über in jedem Monat mit einem eigenen Fest unter Beteiligung aller Ortsteile feiern will. Anstelle einer Festschrift habe man auch einen Festkalender mit der Geschichte Oberstaufens und allen Veranstaltungen unter der Federführung von Günter Tremmel entwickelt.

Zum Stand der Vorbereitungen erkundigte sich Sigbert Prestel bei Heinz Heim, dem Organisator des Festwochenendes vom 03. bis zum 05. August: "Wir sind voll im Zeitplan" bestätigte Heinz Heim. Es soll ein Fest "von Staufner für Staufner" werden. Die Bereitschaft zu helfen ist außerordentlich! Auf der Strumpfarwiese wird ein Festzelt für ca. 1.200 Besucher aufgestellt, welches Platz für alle Teilnehmer des Festumzugs bieten soll. Am Freitagabend spielt das Quintett Alpin, welches nach einigen Jahren Abstinenz anlässlich der Staufner 1150 Jahrfeier wieder zusammengefunden hat und ihr reichhaltiges Repertoire aufspielen wird. Der Fass Anstich erfolgt durch Bürgermeister Martin Beckel. Am Samstagnachmittag ist ein Rahmenprogramm vorgesehen und am Abend wird Hindervier für beste Stimmung sorgen. Der Sonntag beginnt um 9.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Danach gibt es einen Frühschoppen mit den Imberg Böhmischen im Festzelt. Um ca. 13:30 Uhr wird der große Festumzug wie damals beim Musikfest stattfinden. Den Festausklang begleitet die Thaler Blasmusik.

 

Dank an die Sponsoren
Allen Premium Sponsoren dankte Bürgermeister Martin Beckel für ihren Beitrag und bat sie auf die Bühne. Als kleines Dankeschön überreichte er ihnen die erste CD-Ausgabe des Films "D‘Staufner verzähled".

 

Großer Applaus für Jubiläumsfilm
Birgitta Weizenegger, bekannt aus der Fernsehserie "Lindenstraße", hatte Heimweh und kam deshalb wieder ins Allgäu zurück. Inzwischen hat sie von der Schauspielerin zur Filmemacherin gewechselt. Ihre Idee: Kindern zeigen, wie ein Film entsteht. Mit "D’Staufner verzählet" hat sie jetzt so etwas wie ihr Meisterwerk abgeliefert. Mit diesem Film lässt sie die Erinnerungen und damit die Ortsgeschichte lebendig werden. Hierbei erzählen nicht nur einzelne Personen ihre Erlebnisse, sondern es werden auch einzelne Szenen nachgespielt und historische Filme eingebunden. So schildert Jan Fässler den Fasnatziestag als ehemaliger Butz aus seiner Sicht. Heidi Biebl, Olympiasiegerin von 1960, berichtet eindrucksvoll, wie leidenschaftlich sie das Skifahren genoss und wie wenig Verständnis Hans-Peter Wucherer dafür aufbringen konnte, als sie am Fasnatziestag lieber zum Skifahren gegangen ist. Birgitta Weizenegger lässt ihre Mutter über deren Erlebnisse in der Nachkriegszeit erzählen, als nur die Kinder von der amerikanischen in die französische Besatzungszone nach Lindau zum Äpfel kaufen fahren durften. Hans-Peter Wucherer erzählt mit strahlenden Augen, dass er in seiner Jugend der "King" war, als er ein Fahrrad geschenkt bekam und ein Geschäft machte, als er andere Kinder für fünf Pfennig eine Runde um die Kirche fahren ließ. Einen besonderen Moment stellen die Szenen dar, in den Rudi Rieß über den Fasnatziestag berichtet. Denn er verstarb nach den Dreharbeiten – was zeigt, wie wertvoll der Film schon jetzt als zeitgeschichtliches Dokument ist.  

Den Ausführungen von Birgitta Weizenegger ist zu entnehmen, dass alle Beteiligten - rund 50 Kinder und Erwachsene – mit viel Spaß und Freude zum Gelingen des Films beitrugen. Der große Applaus des Publikums bestätigte, dass Birgitta Weizenegger mit "D’Staufner verzähled" tatsächlich ein besonderes Werk gelungen ist. Im Sommer ist eine Open-Air Aufführung des Films geplant. Eine Fortsetzung in 24 Kurzfilmen könnte im Dezember als "Adventskalender" das Staufner Jubiläumsjahr abschließen.

 

Dank an alle Mitwirkenden
Ein besonderes Dankeschön den charmanten Bedienungen der Volkstanzgruppe und des Gebirgstrachtenvereins D’Hochgratler, der tollen Unterstützung durch den Partyservice Vogler, der musikalischen Begleitung der Blasmusik Oberstaufen und den Mitarbeitern von OTM und Rathaus, die zum Gelingen der Auftaktveranstaltung zum Festjahr "1150 Jahre Oberstaufen" beitrugen.

So nicht!

Seit Jahresbeginn hat sich das Abfalltrennen für die Bürgerinnen und Bürger im ZAK-Gebiet deutlich vereinfacht. Denn seit 01. Januar 2018 dürfen an den Wertstoffinseln auch Kunststoffverpackungen, wie z. B. Joghurtbecher, Folien, PET-Flaschen, usw. eingeworfen werden. Dies allerdings nur in "loser" Form wie es z. B. beim Alt-Glas üblich ist. Das Einwerfen von Wertstoffsäcken ist schon auf Grund der kleinen Öffnungen nicht möglich. Die Wertstoffsäcke können wie gewohnt an den ZAK-Wertstoffhöfen abgegeben werden. Auch hier gilt eine Vereinfachung: zusätzlich zu den Kunststoffverpackungen dürfen in die Wertstoffsäcke auch Blech-, Aluverpackungen und -dosen gegeben werden. So wie es wohl einige Bürger an der im obigen Foto abgebildeten Wertstoffinsel gemacht haben, funktioniert es natürlich nicht.

Ab 1. Januar 2018: Rauchwarnmelderpflicht für alle Wohnungen und Wohngebäude

Regelungen für Neubauten gelten jetzt auch für bestehende Wohngebäude

Ab dem 1. Januar 2018 müssen alle Wohnungen – auch Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser – mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Eine Vernetzung von Rauchwarnmeldern ist nicht gefordert, jedoch kann diese im Einzelfall sinnvoll sein (für Hotels und Beherbergungsbetriebe gibt es gesonderte Regelungen). Für Neubauten war bereits zum 1. Januar 2013 die Regelung eingeführt worden, dass alle Wohnungen die Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder überwacht werden müssen.

Damit sollen aus der Sicht des Gesetzgebers und der Feuerwehren bei Bränden in Wohnungen die Brandtoten reduziert werden. Bei der Auslösung eines Rauchwarnmelders bleibt in der Regel noch genügend Zeit, um einen Löschversuch zu unternehmen oder sich und die Familie selbst zu retten. Kreisbrandrat Michael Seger betont: "Die Feuerwehren stehen ausdrücklich hinter dieser Regelung. Ein Rauchwarnmelder ist auch nachts aktiv, während bei Menschen im Tiefschlag auch der Geruchssinn Pause macht."

Für den Einbau ist der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Es empfiehlt sich die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders schriftlich zwischen den unmittelbaren Besitzern (Mieter) und dem Eigentümer (Vermieter) zu vereinbaren und zu dokumentieren.

Es dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die der DIN EN 14 604 entsprechen und eine CEKennzeichnung besitzen. Für Menschen, die den Alarm der Rauchwarnmelder nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte mit Lichtsignalen und Rüttelkissen verbunden werden. Sollte bei einem Wohnungsbrand eine Person verletzt werden oder sie sogar zu Tode kommen und kein Rauchwarnmelder vorhanden gewesen sein, kann von den Ermittlungsbehörden überprüft werden, ob beim Vorhandensein eines Rauchwarnmelders das Unglück vermeidbar gewesen wäre.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat auf seiner Homepage weitere Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht veröffentlicht. Auch auf der Homepage des LFV Bayern sind dazu Informationen abrufbar.

 

Flyer "Rauchwarnmelder retten Leben"

P&R Regelung am Bahnhof

Mit der Änderung der Parkgebührenverordnung hat der Markt Oberstaufen auf dem gesamten Bahnhofsparkplatz für Bahnreisende eine kostenlose P&R Regelung zugelassen. Um eine Überprüfung durch die Verkehrsüberwachung zu ermöglichen, erfolgte dies unter der Voraussetzung, dass eine Kopie des Fahrscheins im Auto gut sichtbar ausgelegt wird.

Nachdem in der Praxis inzwischen einige Probleme aufgetreten sind und sich auch ein weiterer Bedarf für Busreisende zeigte, hat die Verwaltung zusätzlich eine einfache Handhabung mittels Smartphone entwickelt. Ab sofort können Bahn- und Busreisende auf dem Bahnhofsplatz für maximal drei Tage die P&R Regelung wie folgt kostenlos in Anspruch nehmen:

  1. In der oberen Navigationsleiste unserer Website www.oberstaufen.info wurde der Button "P+R" angelegt, mit welchem man auf die Seite verlinkt wird. Zusätzlich wird an den Parkautomaten am Bahnhof ein QR-Code angebracht, welcher ebenfalls auf diese Seite verlinkt.
  2. Über die neu erstellte Seite Können die notwendigen Angaben mit Name, E-Mail Adresse, Kfz Kennzeichen sowie Angaben zur Art und Dauer der Reise eingetragen werden. Ähnlich wie bei WhatsApp kann über den Button "Durchsuchen" das Foto des Tickets als Nachweis geladen werden.
  3. Nach vollständiger Eintragung der benötigten Daten kann die Benachrichtigung an die Verkehrsüberwachung abgesendet werden. Als Beleg erfolgt eine Re-Mail.

Wir hoffen mit dieser Vorgehensweise eine pragmatische Lösung im Sinne der Bahn- und Buskunden gefunden zu haben.

 

Aus aktuellem Anlass und nachdem vermehrt entsprechende Anfragen an die Verwaltung gerichtet werden, können insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetzugang besitzen angeboten, den entsprechenden Antrag vor Reisebeginn direkt im Rathaus, Bürgeramt im Erdgeschoss auch durch persönliche Vorsprache während der allgemeinen Öffnungszeiten zu stellen.