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Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Einschränkungen im Busverkehr während der Pfingstferien: Netzgültigkeit für Schülermonatskarten & JuniorTickets

Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund möchte die Fahrgäste auf die Einschränkungen im Busverkehr während der kommenden Pfingstferien hinweisen.

In den Schulferien von Dienstag, 22. Mai 2018 bis einschließlich Freitag, 01. Juni 2018 verkehren die im Bus-Fahrplan als "S" (=Schulzeit) gekennzeichneten Kurse nicht. Fahrgäste werden gebeten, dies bei ihrer Reiseplanung zu beachten.

Detaillierte Informationen sind beim jeweiligen Omnibusunternehmen oder direkt unter www.bodo.de im Bereich "Fahrpläne" erhältlich. Auch die bodo-FahrplanApp (für Android und iOS) bietet aktuelle Fahrplanauskünfte.

bodo-Schülermonatskarten (z.B. für Vollzeitschüler und Auszubildende) und JuniorTickets für den Monat Juni haben in der genannten Ferienzeit ganztägige Netzgültigkeit in Bus und Bahn im gesamten bodo-Verbundgebiet der drei Landkreise Bodenseekreis, Lindau und Ravensburg (außer in den DB-Fernzügen IC/EC).

 

Pressemitteilung über die Einschränkungen im Busverkehr während der Pfingstferien

Oberstaufner Frühjahrsmarkt

Am Mittwoch, 30. Mai findet ab 8.00 Uhr in den Staufner Fußgängerbereichen Schloßstraße/Kirchplatz und Bahnhofstraße sowie in der Hugo-von-Königsegg-Straße, die ab der Kurverwaltung bis Cafe Lässer gesperrt wird, der "Frühjahrsmarkt" statt. Es werden ca. 100 Fieranten mit ihrem reichhaltigen Angebot erwartet. Die Anlieger werden vorsorglich darauf hingewiesen, dass am Markttag ihre Grundstücke ab 6.00 Uhr nicht oder nur eingeschränkt anfahrbar sind. Sie werden gebeten, wenn möglich, Anlieferungen auf einen anderen Tag zu bestellen.
Der Markt Oberstaufen bittet um Nachsicht.

Rund 2.000 Fahrgäste unterwegs am Erlebnistag

Musik & Spaß in den Zügen
Auch wenn das Wetter sich am vergangenen Muttertagssonntag wechselhaft zeigt, folgten viele Ausflügler der Einladung zum Erlebnistag des bodo-Verkehrsverbunds. Knapp 2.000 Fahrgäste wurden in den Freizeit- und Sonderlinien gezählt. Und auch das Interesse an Informationen rund um bodo war groß. So kamen zahlreiche Menschen zu den Erlebnistag-Infoständen nach Aulendorf, Lindau und Pfullendorf.

Lachen, Singen, Tanzen
Das Programm in den Erlebnistag-Zügen war vielfältig. Musiker und auch beste Unterhaltung von z.B. der schwäbischen Putzfrau "Anne Resle" (Sylvia Breg) waren für viele Fahrgäste das Highlight. Besonders beliebt auch die Räuberbahn mit spannenden Räubergeschichten von Räuber Max Elsässer alias Michael Skuppin. Bewirtungsangebote in den Sonderlinien versüßten die Fahrten.

Viele Ziele
Ein Besuch in Lindau stand für viele auf dem Plan, aber auch zahlreiche andere Freizeitziele lockten entlang der Strecken. Ausstellungen, Museen oder besondere Führungen wurden gerne besucht. Zahlreiche Abokunden nutzten zudem die Netzgültigkeit ihrer Abonnements am Erlebnistag.

Wermutstropfen: Zugausfälle
Kurzfristig wurden die Moorbahn-Fahrten durch Busse ersetzt. Schade für all jene Ausflügler, die die Schienenstrecke nach Bad Wurzach erkunden wollten. Dennoch nutzen knapp 150 Fahrgäste die Ersatzbusse. Auch fielen einige reguläre Zugangebote zwischen Sigmaringen und Aulendorf sowie im Allgäu aus.

bodo sagt Danke
Das bodo-Team wurde auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und möchte DANKE sagen an alle Musiker, Künstler und Helfer in den Zügen, an die Zugteams & Bewirter. Vor allem gut gelaunte Lokführer wie Reinhard Wille, der auf dem Erlebnistag-Sonderzug im Einsatz war, machen diesen Tag zu etwas Besonderen. Unser Dank gilt zudem der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg sowie der DB Station & Service GmbH.

 

Pressemitteilung über den Erlebnistag

Einheimischen-Baugebiete Der Traum vom eigenen Haus kann in Oberstaufen verwirklicht werden.

Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden: Auf der Wunschliste junger Familien steht das eigene Heim – und hier vor allem das eigene Haus - ganz oben. Damit dieser Traum Realität werden kann, stellt der Markt Oberstaufen in Einheimischen-Baugebieten Bauplätze bereit.

"Einheimische haben Vorfahrt"
Voraussetzung zum Erwerb eines gemeindeeigenen Bauplatzes ist grundsätzlich die Ortsansässigkeit, d. h. seit mindestens fünf Jahren Hauptwohnsitz oder Arbeitsplatz ununterbrochen in der Gemeinde. Mit Einschränkungen haben auch ehemalige Ortsansässige, die in Oberstaufen aufgewachsen sind, eine Erwerbsmöglichkeit.
Die Vergaberichtlinien können hier eingesehen werden.

In diesen Baugebieten bietet der Markt Oberstaufen ab sofort Bauplätze an: Oberstaufen "Am Lindele/Isnyer Straße", Wiedemannsdorf "Auf der Halde", Steibis "Unterdorf"

Anfragen und Bewerbungen nimmt Robert Blumrich, Telefon +49 8386 9300-344 gerne entgegen.

"Daheim in den Bergen" Filme komplett im Allgäu gedreht

Weitnau Rund zwei Monate lang wurde von Ende August bis Ende Oktober letztes Jahr im Allgäu zwei Folgen der neuen ARD-Reihe "Daheim in den Bergen" gedreht. In den Filmen stehen die Familien Huber und Leitner im Mittelpunkt des Geschehens. Für die Dreharbeiten wurde die Alpe Oberberg (in Nähe der Mittagbahn) zum Hof der Familie Huber,  für die Leitners fand sich mit dem Hof der Familie Rupp, der ehemaligen Radlereinkehr in Sibratshofen (Gemeinde Weitnau), ein geeignetes Anwesen. "Im Sommer stand plötzlich jemand vom Produktionsteam vor der Tür und erzählte, dass sie noch auf der Suche nach einem passenden Hof seien und ob er sich einmal umschauen dürfe", erzählt Hubert Rupp. Damit begann die Zusammenarbeit. Der Hof wurde zum Leitnerhof: der Maschinenstadel wurde zur Lernküche umgebaut, der Biergarten bekam neue Speisekarten. Jedes kleinste Detail wurde beachtet, sogar die Klingelschilder wurden ausgetauscht. "Zeitweise standen bis zu 50 Fahrzeuge hier", berichtet Rupp. Davon, dass es sich eigentlich um einen Milchwirtschaftsbetrieb handelt, bemerkt man im Film nichts. Für die benötigten Pferde wurde extra ein Roundpen errichtet und für eine Szene eine Scheune kurzerhand zum Pferdestall umfunktioniert. In derselben Scheune stand sonst das Herz des Projektes – das Catering. "Eine gute Verpflegung ist tatsächlich sehr wichtig", erläutert Rafael von Sury, der Motivaufnahmeleiter. "Wir sind hier den ganzen Tag, von morgens bis teilweise spät abends, da kann man nicht einfach irgendwohin fahren und sich etwas zu Essen besorgen." So beginnt bereits der Tag mit einem Frühstück auf dem Hof, bevor es für die Schauspieler in die Maske geht. Das Drehbuch ist in Bildern unterteilt, die an einem Tag so hintereinander aufgenommen werden, dass möglichst wenig Ortswechsel notwendig sind. So kann also die Aufnahme einer Szene aus der zweiten Folge unmittelbar einer aus der ersten Folge anschließen. Daneben stehen auch nicht immer alle Schauspieler zur Verfügung, da diese auch zeitgleich in anderen Projekten eingebunden sein können. Auch dies muss in der Planung mit berücksichtigt werden. Damit es im Film aber dennoch so wirkt, als seien die Szenen hintereinander weg gedreht worden, gibt es extra Leute im Team, die aufpassen, dass sich kein Fehler einschleicht. "Wenn ein Schauspieler in einem Bild ein Buch in der linken Hand hat und in der nächsten Kameraeinstellung plötzlich in der rechten, fällt das auf", schmunzelt von Sury. Filmmaterial für knapp 5 Minuten zu drehen, ist dabei für einen Tag schon ziemlich viel. Die Schauspieler müssen geschminkt und angezogen, der Drehort hergerichtet werden. Manchmal wird auch erst durch das "Auge der Kamera" sichtbar, wo noch etwas zu korrigieren ist: Die Schauspieler sitzen im Biergarten, bereit für die Aufnahme, als auffällt, dass die Blumen am Rosenbogen zurückgeschnitten werden müssen. Daneben muss mit großen Leinwänden für optimale Lichtverhältnisse gesorgt werden. Erst wenn es heißt "Ruhe bitte!" ist es endlich soweit und die Aufnahme beginnt. Dann müssen sich wirklich alle still verhalten, damit die empfindlichen Aufnahmegeräte keine unerwünschten Nebengeräusche auffangen. In dieser kurzen Zeit können dann auch die Hofbesitzer nicht einfach aus der Tür stürmen oder mit dem Auto wegfahren. So konnten auch die Szenen für den Viehscheid in Thalkirchdorf nicht an einem Tag gedreht werden. Das Filmteam hatte sich am Tag des Viehscheids zwar geschickt unter die Feiernden gemischt, das Festzelt hat jedoch noch länger gestanden, um die Sprechszenen mit Hilfe von Komparsen so aussehen zu lassen, als seien auch diese Aufnahmen auf dem Viehscheid erfolgt. Dennoch musste auch noch etwas für die Viehscheid-Szene auf dem Anwesen der Rupps gedreht werden. Das Filmmaterial wurde täglich nach München übermittelt und dort gesichtet, zusammengeschnitten und geschaut, ob noch etwas nachgedreht werden musste. Nach den Drehtagen erfolgte dann der Rückbau und auf dem Anwesen der Rupps wurde alles wieder so, wie es vorher war, nur der Roundpen erinnert noch an die Dreharbeiten.

Wer die erste Folge am Freitagabend verpasst hat, dem bietet sich am kommenden Freitag, den 11.05., nochmal die Gelegenheit dazu, nicht nur den Hof der Rupps und die Alpe Oberberg, sondern auch die anderen Drehorte im Allgäu zu entdecken, denn der Film wurde ausschließlich hier gedreht. In den Filmen dabei sind u.a. das Landgericht und die Basilika in Kempten, die Memminger Innenstadt und auch die Grillstelle in Waltrams (Gemeinde Weitnau).

 

Presseartikel "Daheim in den Bergen"

Wechsel im Bauamt des Marktes Oberstaufen

Mit einem Empfang im Färberhaus wurde Joachim Hellwig von Erstem Bürgermeister Martin Beckel in den Ruhestand verabschiedet. Viele seiner ehemaligen Weggefährten folgten der Einladung und gaben dem scheidenden langjährigen Bauamtsleiter von Oberstaufen gute Wünsche und Ratschläge mit auf den Weg in seinen neuen Lebensabschnitt, der offiziell am 1. Mai 2018 beginnt.

Erster Bürgermeister ging in einer recht launigen Abschiedsrede auf die Vita seines "Nochmitarbeiters" ein. Joachim Hellwig hat im Jahr 1971 in der Gemeinde Bergatreute im Landkreis Ravensburg seine Beamtenlaufbahn begonnen. Er wechselte zum Landratsamt Ravensburg, wo er die Ausbildung zum Regierungsinspektoranwärter abschloss. 1979 hielt er das Diplom zum Verwaltungsfachwirt FH in Händen und wurde zum Fachberater für das Finanzwesen im Bürgermeisteramt Aitrach bestellt. Drei Jahre lang arbeitete er in der Stadt Isny, bevor er sich im Jahr 1983 beim Markt Oberstaufen als Sachbearbeiter für Bauplanungs- und Beitragsrecht bewarb. Neben der Leitung des Bauamtes, die ihm 1994 übertragen wurde, war er zuständig für Bauordnungsrecht, Bauleitplanung, Sitzungsdienst, Denkmalschutz und -pflege, Vollzug des Ortsrechts und Städtebauförderung. Neben diesen zahlreichen Tätigkeiten war er jahrzehntelang als Wahlvorstand in den Wahllokalen und als Wahlleiter bei den Personalratswahlen fest eingeplant.

In seinen insgesamt 35 Jahre beim Markt Oberstaufen hat Joachim Hellwig mit drei Bürgermeistern zusammen gearbeitet. Nahezu alle Bauvorhaben gingen über seinen Tisch. Auf Nachfrage erklärte der scheidende Mitarbeiter, dass er an die 4.000 Bauanfragen und Bauanträge bearbeitet und 420 Bauausschuss-Sitzungen vorbereitet hat. Gute Kontakte knüpfte er mit dem zuständigen Sachbearbeiter im Landratsamt Oberallgäu, Herbert Liebl. Mit ihm verbindet ihn eine gute Freundschaft, die sicherlich noch vertieft werden wird, da für seinen Amtskollegen ebenfalls in Kürze der Ruhestand beginnt.

Der angehende Pensionist Joachim Hellwig hat bereits viele "Projekte" für die freie Zeit geplant und beginnt alsbald mit der Umsetzung. Zuerst einmal wird er sich seine langgehegte Traumreise nach Alaska erfüllen.

Die Nachfolge als Sachbearbeiter im Bauamt hat Robert Blumrich bereits angetreten. Nach Abzug aller Urlaubs- und Überstundenansprüche seines Vorgängers ist der gelernte Verwaltungsfachwirt bereits seit 16. März auf sich alleine gestellt. Aber da darf man ganz beruhigt sein. Robert Blumrich begann im Jahr 1985 seine Ausbildung im Staufner Rathaus. Als langjähriger Leiter des Ordnungsamtes und stellvertretender Hauptamtsleiter kennt er den Betrieb wie seine Westentasche.

Wir wünschen Joachim Hellwig und Robert Blumrich viel Glück und alles Gute im neuen Lebensabschnitt.

Der Markt Oberstaufen und die Stadtwerke Lindenberg GmbH haben ihre Partnerschaft um 20 Jahre verlängert

Am 11. April 2018 haben Bürgermeister Martin Beckel und Stadtwerkegeschäftsführer Markus Mischke einen neuen Konzessionsvertrag für Erdgas mit einer Laufzeit von weiteren 20 Jahren unterschrieben.

Markus Mischke bedankte sich bei Bürgermeister Beckel und beim Gemeinderat für das erneute entgegengebrachte Vertrauen.

"Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Lindenberg", so Bürgermeister Beckel. Die Stadtwerke hätten in der Vergangenheit stets die Interessen der Gemeinde berücksichtigt und waren ein zuverlässiger Partner.

Auch Eric Ballerstedt, Bürgermeister der Stadt Lindenberg und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke, verwies auf die Notwendigkeit der interkommunalen Zusammenarbeit: "Nur dadurch sei die Unabhängigkeit von den großen Energiekonzernen gesichert."

Die Stadtwerke Lindenberg haben bereits 1999 die Marktgemeinde an das Erdgasnetz angeschlossen. Mittlerweile erstreckt sich das Erdgasnetz auf eine Gesamtlänge von knapp 18 km mit über 300 Netzanschlüssen.

Welche Tiere gibt’s in einem Mini-Zoo?

Normalerweise trifft sich die Junior Ranger Aktivgruppe Oberallgäu einmal im Monat, meistens samstags. Dass die Junior Ranger des Naturparks Nagelfluhkette diesmal an einem Vormittag unter der Woche zusammen kamen, war zum einen den Osterferien geschuldet, zum anderen dem Wasserwirtschaftsamt Kempten. Angelika Babl, die dort die Sachgebietsleitung Hydrogeologie/Bodenkunde innehat, und Elisabeth Mayr, zuständig für die Umweltbildung beim Naturpark Nagelfluhkette, hatten gemeinsam einen erlebnispädagogischen Aktionsvormittag für die Aktivgruppe konzipiert.

Zuerst ging es hinaus auf die Wiese, wo die Nachwuchsranger Frau Babl tatkräftig dabei unterstützten, mit dem Bohrstock eine aufschlussreiche Bodenprobe zu nehmen. Zwei verschiedene Bodenhorizonte – der humose Oberboden und der verbraunte Unterboden - konnten hier entdeckt werden. Mit Spaten und Eimern bewaffnet, sammelten die elf jungen Aktionsteilnehmer selbst Erde und kleine Tierchen für die spätere Bestimmung. Besonders hilfreich war es hierfür, kleine und große Steine umzudrehen oder feuchtes Erdreich aufzulockern, um Würmer, Käfer und Schnecken zu erwischen.

Was in den Eimern kreuchte und fleuchte, wurde später mit einem Binokularmikroskop untersucht und bestimmt. Plötzlich wurden Details sichtbar, die mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen sind, zum Beispiel, wie viele Beinpaare der sogenannte Tausendfüßler wirklich sein eigen nennt.

Dank der Bodenfarben in verschiedenen Erdtönen, die Angelika Babl und die Praktikantin Verena Weißenbacher vom Wasserwirtschaftsamt Kempten vorbereitet hatten, griffen die Kinder zum Pinsel und ließen fantasievolle Bilder entstehen.

Anhand des eigens für diesen Anlass erstellten Forscherbuches, in dem die Kinder Fragen beantworten und so ihr neugewonnenes Wissen festhalten konnten, wurden Bodeneigenschaften besprochen. In einem Quiz galt es außerdem, möglichst viel über den Boden des Jahres 2018 herauszufinden: den Alpinen Felshumusboden.

Bis 24. April 2018 ist dieser noch in Form einer anschaulichen Sonderausstellung mit aufwendig präparierten Bodenprofilen im Alpseehaus zu Gast. In den Pfingstferien sollen der Mini-Zoo, das Bodenatelier und das Entdecker-Quiz kleinen Alpseehausbesuchern zur Verfügung stehen.

Kontrolle der Kanal-Grundstücksanschlüsse

Die Zeit des Frühjahrsputzes ist gekommen. Im Garten und ums Haus wird alles wieder in Ordnung gebracht. Genau die richtige Zeit, sich auch einmal um die Grundstücksentwässerung zu kümmern und die notwendigen Kontrollen an den Abwasseranlagen durchzuführen. Um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten, ist eine solche Sichtkontrolle und ggf. Beseitigung von Störungen unumgänglich. Störungen im Kanalsystem können unter Umständen zu erheblichen Schäden am Gebäude führen. Im Verhältnis hierzu ist die Kontrolle der Schächte bzw. Anlagenteile verschwindend gering. Die Schachtabdeckungen müssen jederzeit frei zugänglich sein, um in evtl. auftretenden Notfällen schnell reagieren zu können.

Hier eine kleine Checkliste der empfehlenswerten Arbeiten bei Pumpschächten

  • Reinigen des Schachtes und der Anlagenteile (abspritzen, beseitigen von Ablagerungen).
  • Beseitigen von Fettrückständen, Ablagerungen an den Schachtwänden und an den Kontaktgebern für die Pumpensteuerung.

Checkliste für Grundstücksanschlüsse mit Ablauf im freien Gefälle

  • Läuft das Wasser im Schacht ab? Sollte dies nicht der Fall sein sind evtl. vorhandene Ablagerungen in der Schachtsohle mit reichlich Wasser weg zu spritzen. Führt dies nicht zum Erfolg bzw. baut sich weiterer Rückstau auf ist das Bauamt zu informieren.
  • Evtl. Ablagerungen auf der Schachtberme rausspritzen.
  • Sind Beschädigungen oder Wassereintritt an den Schächten sichtbar?

Befindet sich in Ihren Entsorgungsanlagen ein Rückstauverschluss? Kontrollieren Sie die Funktion des Bauteils. Die meisten Rückstauverschlüsse funktionieren nach einer gewissen Zeit ohne Wartung nicht mehr.

Fettabscheider Wann wurde der Fettabscheider das letzte Mal geleert? Funktioniert das Bauteil noch einwandfrei? Entsorgungsnachweise sind unaufgefordert dem Bauamt vorzulegen.

Sollten Sie Unregelmäßigkeiten feststellen oder Mängel sichtbar werden bitten wir Sie, das Bauamt umgehend zu verständigen. Auch bei Rückfragen zur Entwässerung steht Ihnen unsere Ansprechperson für Grundstücksanschlüsse Herr Blank, Telefon +49 8386 9300342 gerne zur Verfügung.

Bio – Erlebnis – Region (Termine Juni) Sommer in der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten

Unter dem Motto "Bio – Erlebnis – Region" startet die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten an 15 Sommertagen eine bunte Veranstaltungsreihe

Das biologische Allgäu mit allen Sinnen kennenlernen. Erleben, (er)schmecken und (er)radeln Sie Ihre Region und lernen Sie wie facettenreich die biologische Landwirtschaft im Allgäu ist. Die Öko-Modellregion lädt Sie ein, die beispielhaften und vielfältigen Initiativen und Betriebe im Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten diesen Sommer genauer kennen zu lernen und zu erleben welchen persönlichen Gewinn Sie aus der täglichen Arbeit unserer Bio-Bauern, Verarbeiter und Händler ernten.

Veranstaltungen im Juni 2018

Vielfalt erleben - Hofrundgang auf dem Schwärzler-Hof
Die Familie Schwärzler bewirtschaftet seit 1987 einen kleinen Bergbauernhof bei Kempten nach biologisch-dynamischen Richtlinien. Vielerlei Tierarten wie Bienen, Schafe, Gänse, Hühner, Schweine und Kühe machen den Hof lebendig. Erleben Sie die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bei einem Hofrundgang, der sich durch die nachhaltige Denk- und Arbeitsweise der Familie Schwärzler so entwickelt hat… Probieren Sie zum Abschluss den leckeren Hornkäse, der aus der Milch der Demeter-Milchbauern Süd hergestellt wird und im Naturziegelkeller reift.

Termin: Freitag, 8. Juni 2018, 14.00 bis ca. 16.00 Uhr
Ort/Treffpunkt: Familie Schwärzler, Dottenried 44, 87439 Kempten
Kostenbeitrag: kostenlos, gerne gegen freiwillige Spende

 

Aktionstag: Einfach zum Schwärmen – Honigbienen und ihre wilden Schwestern
Beim gemeinsamen Aktionstag der Öko-Modellregion, des Imkerverbands Oberallgäu und des Naturerlebniszentrums Allgäu können Sie von erfahrenen Bio-Imkern lernen, wie sie für ihre Bienen sorgen, wie Bienenvölker im Rhythmus der Jahreszeiten leben und warum Honig aus dem Allgäu in jedem Jahr etwas Besonderes ist. Testen Sie ihr Wissen beim Bienenrätsel, probieren Sie frisch geschleuderten Honig und kommen Sie auf den süßen Geschmack – in bester Qualität aus der Region. Bei einer kurzen Exkursion tauchen Sie in die Welt der Wildbienen und Insekten ein. Zusätzlich können Sie unmittelbar für Bienen und Wildbienen aktiv werden. Junge Landwirte stellen ihre Maßnahmen für eine bienenfreundlichen Bewirtschaftung vor und bei einer kurzen Wanderung können Sie den Bienenstöcken auf der Bergwiese der Alpe Hochried einen Besuch abstatten.

Termin: Sonntag, 24. Juni, 13.00 bis 17.00 Uhr
Ort/Treffpunkt: AlpSeeHaus Immenstadt, Seestraße 10, 87509 Bühl am Alpsee
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich
Kostenbeitrag: kostenlos

 

Führung durch den Kräutergarten mit Bio-Kräuterbrotzeit
Der Viehweidhof der Familie Wolf ist nicht nur Ferien- und Bio-Bauernhof, sondern auch Kräuterhof. Anni Wolf nimmt Sie mit auf Entdeckungstour durch ihren großen Kräutergarten. Dabei werden sie so allerhand Wissenswertes über Standort-Vorlieben, Pflegebedürftigkeit und die ungeahnt vielseitigen Verarbeitungsmöglichkeiten der genügsamen Gewächse erfahren. Genießen Sie anschließend das frische Kräuterbrot mit Sauerrahmbutter und Kräutersalz und erfrischen Sie sich mit einem Glas selbstgemachtem Holunderblütensirup in Mitten des bunten und duftenden Kräutergartens.

Termin: Mittwoch, 27. Juni, 09.00 bis 11.00 Uhr
Ort/Treffpunkt: Viehweid- und Kräuterhof Wolf, Agathazell 6a, 87545 Burgberg
Kostenbeitrag: 9,00 Euro pro Person

 

Veranstalter: jeweils die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten
Anmeldung: 2 Tage vor der der jeweiligen Veranstaltung bei Frau Sarah Diem unter der Telefonnummer +49 8323 99836–40 oder per E-Mail an: sarah.diem@lra-oa.bayern.de
Stempelaktion: ab vier besuchten Veranstaltungen gibt´s ein Glas süßen Honig
Hinweise: Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung.

 

Pressemitteilung der Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten

Mehr Geld für die Westallgäuer LEADER-Gruppe

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee ist eine von bayernweit 31 Regionen, die sich über eine Budgeterhöhung von 300.000,00 Euro freuen darf.

In der Region Westallgäu-Bayerischer Bodensee wurden in der aktuellen Förderperiode bisher 15 Projekte mit einem LEADER-Zuschuss von rund 1,38 Mio. Euro umgesetzt. Zu den Projektbeispielen gehören das Rainhaus in Lindau, das Spirituelle Labyrinth in Maierhöfen, der Dorfladen in Opfenbach, die Kunsteisbahn in Lindenberg oder die derzeitige Unterstützung von Initiativen zum Bürgerengagement.

Bei einem Gesamtbudget von 1,8 Mio. Euro stehen der LEADER-Gruppe noch 412.000,00 Euro Fördermittel zur freien Verfügung. "Mit unseren Förderzusagen belegen wir nach der Region Passauer Land Platz 2 unter den aktivsten Regionen in Bayern", so Regionalmanagerin Mariam Issaoui. "Daher freuen wir uns natürlich sehr über die Mittelaufstockung, damit wir auch die zweite Halbzeit der Förderperiode mit guten Projekten ausfüllen können." Den Förderbescheid überreichte der ehemalige Landwirtschaftsminister Helmut Brunner persönlich am 18. Dezember 2017 in München.

Für die bedarfsorientierte Verteilung der weiteren Restmittel aus dem LEADER-Gesamttopf wird es noch zwei Stichtage geben: einen Ende 2018 und einen weiteren 2019. Somit haben alle lokalen Aktionsgruppen erneut die Chance, von der Neuverteilung zu profitieren.

Landkreis will Klimaschutz weiter voran bringen

Auch im Jahr 2018 soll wieder viel voran gehen in Sachen Klimaschutz im Landkreis Oberallgäu. In seiner ersten Sitzung im Jahr 2018 befasste sich der Beirat für Energie und Klimaschutz mit einer Vielzahl an Themen und Projekten. Im Mittelpunkt standen die neue Klimaschutz-Webseite des Landkreises, die Solarkampagne 2018 sowie die Weiterführung des Projekts Energiezukunft.

Aktuell entsteht mit der Seite www.allgaeu-klimaschutz.de eine landkreiseigene Klimaschutz-Internetseite. Die Seite wird im Laufe des Frühjahrs online gehen und verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen soll sie Bürgern, Kommunen und Unternehmen umfassende Informationen und Tipps bieten, und zum andern eine lebendige Plattform werden, auf der engagierte KlimaschützerInnen aus der Region mit ihren Ideen, Projekten und Maßnahmen vorgestellt werden.

Die neue Seite bietet die Chance sichtbar zu machen, wie viel bereits im Landkreis in Sachen Klimaschutz läuft und sie soll die Besucher dadurch anregen, selbst aktiv zu werden. Jeder, der einen Beitrag  zum Klimaschutz leistet, egal ob Bürger, Unternehmen, Kommune oder Schule ist eingeladen, seine Aktivitäten auf der Seite vorzustellen. Eigens vorgesehene Eingabeformulare sollen künftig ein einfaches und bequemes Hochladen des persönlichen Klimaschutz-Beitrags inklusive Bildern ermöglichen.

Ein weiteres großes Projekt für das Jahr 2018 ist eine Photovoltaik-Kampagne für das Oberallgäu. Noch gibt es auf den Dächern im Landkreis gibt es noch jede Menge ungenutztes Potential für Solaranlagen, welches es für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt zu Nutzen gilt. Bürgerinnen und Bürger sollen im Rahmen der Kampagne umfassend informiert und ermutigt werden, ihren eigenen Strom, idealerweise in Verbindung mit einem Stromspeicher zu erzeugen und zu nutzen. Wesentlich ist dabei die Einbindung von regionalen Unternehmen aus der Solarbranche und Installationsbetrieben, die die Kampagne mittragen und mit Aktionen und Angeboten unterstützen. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Energieteams in den Gemeinden eine optimale Planungs- und Informationsgrundlage bieten zu können, wird der Landkreis zudem ein neues webbasiertes Solarkataster nach Vorbild des Unterallgäus erstellen lassen.

Für das Projekt "Energiezukunft vor Ort" war im Jahr 2017 die Gemeinde Wiggensbach ausgewählt worden. Dank des Engagements von Bürgermeister und Gemeindeverwaltung wurde das Angebot einer kostenlosen Energieberatung von zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Gewerbepark der Gemeinde gerne angenommen.

Nach diesen positiven Erfahrungen soll dieses Projekt auch 2018 weitergeführt werden, allerdings in etwas abgewandelter Form. In der Neuauflage ist das gesamte Oberallgäu Projektgebiet. Allerdings erfolgt eine Beschränkung auf das Hotel- und Gastgewerbe – also auf eine Branche, die mit den bisherigen Beratungen in einem Gewerbegebiet nicht erreicht werden konnte, in der es aber gerade bei  kleinen und mittleren Betrieben ein hohes Potential für Energiesparmaßnahmen gibt. Für kostenlose Einstiegsberatungen steht hierfür eine LEADER-Förderung in Aussicht, das Projekt ist auf 2 Jahre angelegt.

Kontakt und Info

Wer seine Aktivitäten auf der der neuen Internetseite darstellen möchte oder wer sich für das Projekt "Energiezukunft im Hotel- und Gaststättengewerbe" interessiert, kann sich gerne an das Klimaschutzteam im Landratsamt Oberallgäu wenden, E-Mail an klimaschutz@lra-oa.bayern.de oder telefonisch unter +49 8321 612-617 (Simon Steuer) bzw. +49 8321 612-743 (Heike Schmitt).

Appell an Hundebesitzer

Der lang ersehnte Frühling setzt sich durch und bringt Farbe in unser Leben. Leider kommen in dieser Jahreszeit auch so manch weniger schöne Hinterlassenschaften von Vierbeinern der letzten Monate zu Tage. Wir möchten darauf hinweisen, dass Verschmutzungen mit Hundekot auf Straßen und Wegen ohne Aufforderung immer unverzüglich zu beseitigen sind. Im Rathaus Oberstaufen werden Hundebesitzern kostenlos Tüten zur Verfügung gestellt. Außerdem hält der Markt Oberstaufen im Gemeindegebiet eine ganze Reihe von Behältern zur Entsorgung bereit, die mit Tüten bestückt sind. Bitte nutzen Sie diesen extra vorgehaltenen Service und halten Straßen, Wege, Wald und Wiesen frei von diesem vermeidbaren Unrat.

Wenn Eltern die Autorität verlieren

Kinder mit auffälligem Verhalten Thema beim Fachforum Inklusion

Oberallgäu. Wenn Eltern in der Familie die Autorität verlieren, nehmen die Kinder das Heft in die Hand. Dies kann sich durch renitentes Benehmen, offene Gewalt oder körperliche Symptomatik äußern. Das herausfordernde Verhalten dieser Kinder fällt ebenso in Schule oder Kindergarten auf. Wie können Erwachsene mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen besser umgehen? Mit diesem Thema beschäftigten sich 80 Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Psychologen und Fachkräfte von Beratungsstellen beim fünften Fachforum Inklusion des Landkreises Oberallgäu in der Albert-Schweizer-Schule in Sonthofen.

Einen Wegweiser zur "Autorität ohne Gewalt" gaben Familientherapeutin Angelika Ritter (Jugendhilfeeinrichtung Herzogsägmühle) und Christian Frey, Konrektor der Albert-Schweizer-Schule. Kindern mit herausforderndem Verhalten fehlen demnach wichtige Entwicklungsbausteine. Belastende Faktoren können die Trennung der Eltern, Bindungsstörungen und mangelnde Wertschätzung, aber auch Alkohol- oder Drogensucht von Vater oder Mutter sein. Haltlose Kinder seien mit schulischem und gesellschaftlichem Leistungsdruck rasch überfordert: Sie flüchten in auffälliges Verhalten oder spielen den Klassenclown.

Angelika Ritter stellte die erfolgreiche Präsenzpädagogik nach Prof. Dr. Haim Omer vor. Idealerweise ziehen dabei Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Psychologen mit den Eltern an einem Strang. Gemeinsam wird dann schrittweise versucht, die Autorität ohne Anwendung von Gewalt wiederherzustellen. Gleichzeitig werden gewohnheitsmäßige Eskalationen entschärft. Diese Pädagogik verhindert auch, dass die betreffenden Kinder ihr Gesicht in der Gruppe verlieren. "Wichtig ist in jedem Fall, auf herausforderndes Verhalten adäquat zu reagieren und Reiz-Reaktionsmuster zu vermeiden", mahnte die Familientherapeutin.

In Workshops vertieften die Forumsteilnehmer den Teilbereich "Unterstützung/Netzwerk" aus dem pädagogischen Ansatz von Omer. "Wir freuen uns über den fruchtbaren Austausch und die Anregungen von fachlicher Seite", resümierten die Organisatorinnen, Dr. Gloria Petraschka und Andrea Schmid vom Bildungsbüro im Landratsamt. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden nun von der fachlichen Steuerungsgruppe bewertet und nach Möglichkeit in praktische Umsetzungen integriert. Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung "Mensch und Gesellschaft" im Landratsamt stellte den hohen Stellenwert der Veranstaltung heraus: "Das jährliche Fachforum liefert vielfältige Ergebnisse für die praktische Bearbeitung des Themas Inklusion im Rahmen der Bildungsregion Oberallgäu." (cis)

Wichtige Hinweise zu Gefahren auf Bahnanlagen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Beispiele für Lebensgefährliches Verhalten auf Bahnanlagen

  • Mutproben im Gleisbereich
  • Hindernisbereitung für fahrende Züge durch Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen
  • Steinwürfe auf Züge und Signalanlagen
  • Klettern auf Masten und abgestellte Waggons
  • Auf Bahnsteigen mit Rädern, Skateboards, Cityrollern oder Inlineskates fahren
  • Spielen an Bahnböschungen, Bauen von Baumhäusern, Drachensteigen
  • Aufspringen und Anhängen an ein- und abfahrende Zügen
  • Beschmieren und Beschädigen von abgestellten Zügen

Nachstehende Hinweise und Grundsätze sollen Ihnen die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen, verdeutlichen.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1 200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von 1 000 Metern. Windrichtungen, Schnee und Nebel beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet.

Züge durchfahren Bahnhöfe mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wer sich zu nah oder zu früh an die Bahnsteigkante wagt und die weiße Linie missachtet, kann auf Grund der Sogwirkung des ein- oder durchfahrenden Zuges ggf. in den Gefahrenbereich geraten.

Die Oberleitungen der DB AG führen eine Spannung in Höhe von 15 000 Volt. Es bedarf keiner direkten Berührung, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden. Es reicht, der Stromleitung zu nahe zu kommen, zum Beispiel beim Klettern auf einen Güterzug.

Das Oberleitungsnetz der Eisenbahn steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr unter Spannung. Neben den Bahn-Oberleitungen werden Bahnen auch mit Bahnstromschienen betrieben. Die U-Bahnen in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München und die S-Bahnen in Berlin und Hamburg sowie im Endbahnhof der Flughafen-S-Bahn Dresden führen 750 Volt bzw. 1 200 Volt Gleichstrom.

Deshalb:

  • Betreten Sie nicht den Gleisbereich!
  • Nutzen Sie für das Überqueren der Gleise ausschließlich die hierfür bestimmten Bahnübergänge und Unterführungen.
  • Riskieren Sie nicht Ihr eigenes Leben durch Missachtung von Verhaltensregeln auf Bahnanlagen und durch verbotene Abkürzungen über Gleise.
  • Masten, Schutzeinrichtungen auf Brücken und abgestellte Fahrzeuge sind kein Abenteuerspielplatz.
  • Beachten Sie die Warn- und Verbotsschilder.
  • Vorsicht beim automatischen Schließen der Türen.
  • Niemals auf an- oder abfahrende Züge springen.
  • Während der Fahrt nicht die Türen öffnen, nicht aus dem Fenster lehnen und keine Gegenstände aus dem Zug werfen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahnanlagen und erklären Sie mögliche Folgen bei Fehlverhalten – seien Sie selbst ein Vorbild! Eigene Vorsicht – bester Unfallschutz!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Präventionsbeauftragten der Bundespolizeiinspektion Kempten, Herrn Polizeihauptmeister Keuchel, unter norbert.keuchel@polizei.bund.de.

 

Pressemitteilung zum Download

Verkehrsbehinderungen im Bereich Stießberg - Willis in Oberstaufen

Seit 12. März 2018 bis voraussichtlich 14. Juli 2018 wird auf einer Länge von ca. 1.500 m in der Schloßstraße ab Parkplatz des Seniorenheimes St. Elisabeth bis nach Willis eine Erdgasleitung verlegt (rote Markierung). Die Bauarbeiten werden als sog. Wanderbaustelle durchgeführt. Die Straße wird für den allgemeinen Durchgangsverkehr gesperrt. Für Anlieger ist die Zufahrt in beide Richtungen bis zur Wanderbaustelle frei.

Für Fußgänger und Radfahrer ist das Passieren der Baustelle möglich. Während der Leitungsverlegung am Wanderweg unterhalb der B 308 ab Unterführung bis Zufahrt Willis ist dieser Abschnitt nicht begehbar (blaue Markierung), bitte hier auf andere Wanderwege ausweichen. Die Sperrung des Wanderweges dürfte nach Angaben der Baufirma Ende Juni, Anfang Juli erfolgen und wird zeitnah bekannt gegeben.

Wir möchten außerdem alle Anwohner und Anlieger in Kenntnis setzen, dass die Mittagsruhezeit eingeschränkt wurde, um eine zügige Abwicklung zu gewährleisten. Es gilt: 12.30 bis 13.00 Uhr.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Landkreis Oberallgäu legt Seniorenbroschüre neu auf

Wegweiser für ältere Mitbürger in Rathäusern und im Landratsamt erhältlich

Inhaltlich aktualisiert und im neuen Format präsentiert sich die 8. Neuauflage der Seniorenbroschüre "Älter werden im Landkreis Oberallgäu". Herausgeber ist das Landratsamt. Der Wegweiser soll älteren Mitbürgern und ihren Angehörigen helfen, sich unter den zahlreichen Beratungs- und Anlaufstellen, Hilfs- und Pflegeeinrichtungen zu Recht zu finden. Zu relevanten Themen vermittelt die Broschüre eine allgemeine Wissensgrundlage und führt dazu Beratungshilfen und Ansprechpartner auf. Weiter findet sich ein Ausschnitt der Angebote für Senioren vor Ort. Die Broschüre enthält auch wichtige Informationen über gesetzliche Sozialleistungen, rechtliche Hilfen, Gesundheitsvorsorge und Wohnmöglichkeiten im Alter. Zudem wird die Thematik Vorsorge/Vollmacht beleuchtet.

Das Heft ist ab sofort kostenlos in den Rathäusern und im Landratsamt erhältlich. Daneben kann die Seniorenbroschüre digital über www.oberallgaeu.org/Seniorenamt abgerufen werden.

Antriebsgerät für Schneefräse gesucht

Seit 43 Jahren hat die im Bauhof Oberstaufen vorhandene große Schneefräse ihren Dienst im Winter getan. Sie soll jetzt ersetzt werden. Der Markt sucht deshalb ein entsprechendes Trägerfahrzeug für eine neue Fräse über die Wintermonate.

Aufgrund der erforderlichen Antriebsleistung sollte das Gerät über mind. 240 PS verfügen. Aufgrund der Sicht sollte die Fräse möglichst nahe am Fahrer sein, wodurch dann z. B. bei einem Traktor, dieser mit einer Rückfahreinrichtung ausgestattet sein muss.  

Für Rückfragen setzen Sie sich bitte mit den Mitarbeitern im Bauhof in Verbindung. Tel.: +49 8386 9300-350.

Aus der Ortsführerversammlung im März 2018

Herzlichen Dank an die Weißachtalkraftwerke

Einmal im Jahr, meistens im Monat März, sind die Ortsführer der einzelnen Gemeindeteile eingeladen, um zusammen mit Vertretern der Gemeinde eine Versammlung abzuhalten. Hier können Wünsche und Anregungen behandelt werden. Die im Ehrenamt tätigen werden stets mit einer kleinen Brotzeit, bzw. Mittagessen für ihre Mittlerrolle zwischen Ortsteil und Gemeinde belohnt. Seit ein paar Jahren wird den Teilnehmern zudem ein kleines Rahmenprogramm angeboten.

Dieses Jahr bedankt sich Bürgermeister Martin Beckel recht herzlich bei den Weißachtalkraftwerken, die die Kosten des Mittagessens übernommen und eine Führung durch das Stauwehr in Krebs ermöglicht haben. Die beiden Geschäftsführer Kai Karg und Karl-Heinz Gorbach erklärten dies zur Chefsache und brachten den Teilnehmern anschaulich die Abläufe zur Gewinnung der Stromerzeugung näher. Ein großes "Vergelts Gott" für die großzügige Unterstützung sowie an den Ortsführer von Vorderreute, Franz Specht, der als Vermittler tätig war.

Bei der diesjährigen Versammlung in der Wirtschaft beim Strumpfar konnte eine Rekordbeteiligung von 27 Personen verzeichnet werden. Über das große Interesse freuten sich das Gemeindeoberhaupt und Marktbaumeister Josef Aichele, der als Schriftführer der Versammlung fungiert und dann dafür sorgt, dass Wünsche und Anregungen, wenn irgendwie machbar, entsprechend umgesetzt werden.

Bürgermeister Beckel berichtete über den Sachstand zum Thema Mountainbike und bedankte sich für die erfreulich vielen Rückmeldungen der verschiedenen Ortsteile zur Teilnahme am Festumzug zu 1150 Jahre Oberstaufen im August.

Was noch zu erwähnen ist: Die Ortsführer lobten nahezu einheitlich den vorbildlichen Winterdienst. Schön zu hören, denn eigentlich lebt der Allgäuer mit seiner Wesensart ja eher nach der Devise "Id gschimpft isch globed gnua".

Gerne geben wir dieses Lob an unsere Mitarbeiter des Bauhofes und alle zuständigen Räumdienste unserer Gemeinde weiter. Man sieht und honoriert die gute Leistung. Danke für die hervorragende, zuverlässige Arbeit.

Langjähriger Ortsführer von Knechtenhofen verstorben

Josef Spähnle ist im März im Alter von 85 Jahren verstorben. Der Verstorbene war Ortsführer des Ortsteiles Knechtenhofen. Dieses Ehrenamt gab er im Jahr 2016 an die nächste Generation, seinen Sohn Martin weiter.

Josef Spähnle hat sich seit 1975 mit großem Engagement für die Interessen und Belange seiner Dorfgemeinschaft eingesetzt und sich über vier Jahrzehnte lang als Mittelsmann zwischen Bürgern und Gemeinde zur Verfügung gestellt. Dem verdienten Mitbürger gilt unser aller Dank für sein Wirken zum Wohle der Allgemeinheit. Herrn Josef Spähnle, der sich stets seiner Heimatgemeinde besonders verbunden fühlte, werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren.

Martin Beckel, Erster Bürgermeister

Fotowettbewerb im Naturpark Nagelfluhkette

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums startet der Naturpark einen Fotowettbewerb unter dem Motto "Bewegende Natur – geschützte Lebensvielfalt". Um den Naturpark in Zukunft noch besser präsentieren zu können, suchen wir die schönsten Bilder aus den folgenden sieben Kategorien:

  • Alp- und Bauernland
  • Wald- und Baumland
  • Bäche, Flüsse und Seen
  • Naturpark bei Nacht
  • Lebensvielfalt
  • Enkeltauglichkeit
  • Kinderwettbewerb für junge Fotografen bis 13 Jahre

In jeder der sieben Kategorien werden von einer fachkundigen Jury drei Siegerbilder ermittelt und vom Naturpark Nagelfluhkette für 150,00 Euro pro Foto angekauft. Darüber hinaus werden die Siegerbilder in einer Ausstellung im AlpSeeHaus in Immenstadt- Bühl präsentiert und in der nächsten Ausgabe des Naturpark-Journals im Rahmen einer Sonderbeilage veröffentlicht.

Auszug aus den Wettbewerbsbedingungen
Die Aufnahmen müssen in digitaler Form eingereicht werden. Sie dürfen nicht älter als fünf Jahre sein und müssen im Naturpark entstanden sein. Pro Kategorie darf jeder Teilnehmer maximal drei Fotos einsenden. Bitte gehen Sie verantwortungsvoll mit der Natur und den Menschen vor Ort um und machen Sie Ihre Fotos entlang unseres hervorragend ausgebauten Wegenetzes. Die genauen Bedingungen finden Sie auf der Homepage des Naturparks Nagelfluhkette unter www.nagelfluhkette.info, E-Mail: fotowettbewerb@naturpark-nagelfluhkette.eu

eza! und Verbraucherzentrale arbeiten bei Energieberatung zusammen

Weiterhin kostenlose Tipps in der Beratungsstelle in Oberstaufen – zusätzlich auch Energiechecks vor Ort

Die Verbraucherzentrale Bayern und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) bieten seit Anfang des Jahres gemeinsam Energieberatungen im Allgäu an. Die bisherigen rund 40 Beratungsstellen von eza! werden als gemeinsame Beratungsstützpunkte der Verbraucherzentrale Bayern und eza! weitergeführt, so auch in Oberstaufen. Dort bekommen auch künftig die Bürger nach vorheriger Anmeldung (Telefon 08386/9300-346) kostenlos Tipps zum Bauen und Sanieren sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien.

Neben der klassischen Beratung in der Beratungsstelle bieten eza! und Verbraucherzentrale auch Beratungen bei den Bürgern zu Hause an, sogenannte Energie-Checks. Alle Beratungsangebote in der Kooperation mit der Verbraucherzentrale werden vom Bundeswirtschaftsministerium bis auf einen Eigenanteil finanziert. Dieser Eigenanteil wird für die Energieberatung in den Beratungsstellen von den beteiligten Kommunen getragen, so dass das Angebot auch für die Bürger der Gemeinde Oberstaufen kostenlos ist.

Nur bei der Beratung zu Hause zahlt der Verbraucher je nach Art des Checks einen Eigenanteil von 10 bis 40 Euro. Zu den Vor-Ort-Beratungsangeboten zählt der Basis-Check. Hier stehen der Strom- und Wärmeverbrauch im Mittelpunkt. Es werden einfache und kostengünstige Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen sich die Energiekosten senken lassen. Beim Gebäude-Check, der sich gezielt an Hauseigentümer richtet, beurteilt der Energieberater den Strom- und Wärmeverbrauch, die Heizungsanlage sowie die Gebäudehülle des Wohnhauses. Das Heizsystem mit Niedertemperatur- oder Brennwertkessel, Wärmepumpe oder Fernwärme wird im Rahmen des Heiz-Checks detailliert geprüft. Und beim Solarwärme-Check untersucht der Energieberater, ob Speicher und Sonnenkollektoren zusammenpassen, die Solaranlage gut arbeitet und richtig mit dem Heizkessel kommuniziert. Einzelne, spezifische Energieprobleme – zum Beispiel rund um das Thema Sanierung, Dämmung oder Haustechnik – werden im Detail-Check geklärt.

Weitere Infos unter www.eza-allgaeu.de.

Beratungsangebote der Wirtschaftsförderung am Landratsamt vorgestellt

Auf der Versammlung der Oberallgäuer Bürgermeister hat Birgit Wegner, Sachgebietsleiterin für Wirtschaftsförderung im Landratsamt, Beratungsangebote und Dienstleistungen für Unternehmer und Gründer vorgestellt.

Das Beratungsangebot des Landratsamtes wurde bereits im Sommer 2016 ausgeweitet, so dass nun über erste Erfahrungswerte berichtet werden kann. Dabei zeigt sich, dass bei den Betrieben insbesondere die Beratung über die verschiedenen Fördermöglichkeiten gut ankommt – und zwar vor allem bei den Unternehmen, die vielleicht zu klein sind, um sich selber ständig über Alles auf dem Laufenden zu halten. Frau Wegner übt genau für diese Betriebe eine "Lotsenfunktion" aus: Je nach Investitionsvorhaben eines Unternehmens werden nach Möglichkeit geeignete Fördertöpfe herausgesucht und der Kontakt zur eigentlichen Förderstelle hergestellt.

Vorgestellt wurden auf der Versammlung auch die Unternehmensbesuche, die Landrat Klotz mit den Bürgermeistern und seinen Mitarbeitern durchführt. Das Angebot käme gut an, so Klotz: "Die Unternehmer können sich mit ihren Anliegen direkt an die Kommunalpolitik und an die Verwaltung wenden, so dass sich etwaige Probleme schnell und effizient regeln lassen." Der direkte Kontakt vor Ort sei hierfür besonders wertvoll.

Abgerundet wird das Beratungsangebot des Landratsamtes durch Vorhaltung aktueller Daten zu freien Gewerbeflächen im Landkreis – auch hierüber können sich Betriebe direkt bei Frau Wegner informieren.

Kontakt: Landratsamt Oberallgäu, Birgit Wegner, Oberallgäuer Platz 2, Telefon: +49 8321 612-342. E-Mail: birgit.wegner@lra-oa.bayern.de

Die Freiwilligenagentur Oberallgäu sucht engagierte Menschen!

Die Zeiten ändern sich – auch im Ehrenamt. Heute ist Vereinstätigkeit und nachbarschaftliche Hilfe nicht mehr so selbstverständlich, wie es früher einmal war. Freiheit und Zwanglosigkeit sind angesagt, nicht jede Woche feste Termine im Zeitplan.

Trotzdem bleibt das freiwillige Engagement  eine sehr wichtige Stütze in unserer heutigen Gesellschaft. Dazu brauchen wir Sie! Wenn Sie etwas Zeit übrig haben und sich für einen bestimmten Zeitraum oder nur hin und wieder engagieren, Ihre Fähigkeiten einbringen, weiterentwickeln und neue Kontakte knüpfen wollen, informieren wir Sie gerne ganz unverbindlich. Wir sind Ansprechpartner für Freiwilliges Engagement und vermitteln in alle möglichen Aufgaben- und Betätigungsfelder. Mit rund 200 gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen sind wir vernetzt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie erreichen uns unter +49 8321 6076213 oder im Internet unter info@freiwilligenagentur-oa.de.

"Alles Theater" Landkreis Oberallgäu sucht Vorschläge für den Kulturpreis 2018

Gesucht wird eine Gruppe bzw. eine Preisträgerin/ein Preisträger aus dem Bereich "Darstellende Kunst – Theater". Vorschläge können bis 31. Mai 2018 beim Landratsamt Oberallgäu eingereicht werden.

Um die Vielfalt des Amateur- und Laientheaters im Landkreis herauszustellen, steht der Kulturpreis 2018 unter dem Motto "Alles Theater". Vorgeschlagen werden können Theatergruppen in allen Facetten, Autoren oder Regisseure, die noch aktuell tätig sind bzw. deren Wirken nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.

Wesentliche Wertungskriterien für die Jury werden sein:
- es werden eigene oder selbstgeschriebene Stücke gespielt,
- klassische Theaterstücke werden eigen interpretiert bzw. abgewandelt,
- innovative Ansätze,
- Aufarbeitung von historischen Themen oder gesellschaftlich aktuellen Themen.

Wir bitten, dem Vorschlag nach Möglichkeit eigene Videos bzw. Presseberichte beizulegen.

Sämtliche bis zum 31. Mai 2018 vorliegenden Vorschläge werden von einer Jury bewertet, der ein oder mehrere externe Berater und Vertreter aus den Kreistags-Fraktionen angehören. Das Urteil dieser Jury wird im Oktober dem Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Ehrenamt zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.
Der Kulturpreis zeichnet Personen und Gruppierungen aus, die sich in besondere Weise um das künstlerisch-kulturelle Leben des Landkreises Oberallgäu verdient gemacht haben. Die Preisträger sollten im Landkreis Oberallgäu leben und/oder arbeiten und ihre herausragenden Leistungen müssen Bezug zum Landkreis haben.
Der Kulturpreis ist mit insgesamt 2.000,00 Euro dotiert. Die Verleihung erfolgt voraussichtlich im Herbst 2018.

Das Formular zur Einreichung des Vorschlages können Sie telefonisch unter +49 8321 612-208 und per E-Mail landratsbuero@lra-oa.bayern.de anfordern oder auf unserer Internetseite www.oberallgaeu.org herunterladen.

Vertraut mit Rechten und Pflichten im Mietshaus

Landratsamt startet Kurs für Flüchtlinge – Zertifikat soll Vermietern Ängste nehmen

Oberallgäu. Ein Meilenstein auf dem Weg der Integration ist für anerkannte Asylbewerber der Schritt in eine eigene Wohnung. Doch der Weg aus der Gemeinschaftsunterkunft ist schwierig. Hilfestellung dazu gibt ein Kurs zur Mieterqualifizierung. In der Schulung nach dem "Neusässer Konzept" erlernen Menschen mit Bleiberecht die Regeln des Zusammenlebens in deutschen Mietshäusern. Um diese zu vermitteln, absolvierte ein Mitarbeiter-Team des Landratsamts Oberallgäu eine Trainerschulung. Nun starten die ersten Lehrgänge in den Asylunterkünften in Sonthofen, Waltenhofen und Wiggensbach.

In fünf Modulen geht es um Themen wie Kommunikation bei Besichtigungsterminen, Hausordnung, Mülltrennung, Ruhezeiten und das Erstellen einer Bewerbungsmappe. Ergänzend bringt der Kurs den Teilnehmern Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag nahe. Mit ihrem frisch erworbenen Mieterzertifikat werden die Kursteilnehmer dann auf Wohnungssuche gehen.

"Das Zertifikat soll Vermietern helfen, ihre Ängste und Bedenken abzubauen", erläutert Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung Mensch und Gesellschaft im Landratsamt. "Wir sind optimistisch, dass mit der Qualifizierung die Chancen der Bewerber auf eigene vier Wände steigen." 440 Menschen mit Bleiberecht, die noch in Asylunterkünften leben, müssen sich derzeit im Landkreis Oberallgäu eine Wohnung suchen. Damit, so Eichbauer, seien 43 Prozent der Bewohner sogenannte Fehlbeleger.

Tag der Einheimischen am 4. August 2018

Anlässlich der 1.150-Jahrfeier organisiert die Marktgemeinde Oberstaufen in Zusammenarbeit mit dem Heimatdienst Oberstaufen e. V. während der 3-tägigen Festveranstaltungen am Samstag, 4. August 2018 einen "Tag der Einheimischen", zu dem nicht nur die heutigen Einwohner unserer Marktgemeinde, sondern auch alle ehemaligen Bürgerinnen und Bürger, die früher in Oberstaufen oder den alten Gemeindeteilen Aach, Steibis und Thalkirchdorf gemeldet waren, eingeladen werden. Dieser Tag wäre auch für "Jahrgänger jeden Alters" ein wunderbarer Anlass, Klassentreffen durchzuführen, um auf diese Weise ihre Verbundenheit zur alten Heimat zu bekunden. Die Veranstaltung findet im Festzelt auf der Strumpfar Wiese statt. Damit möglichst viele "Ehemalige" mit einem persönlichen Anschreiben unseres Bürgermeisters Martin Beckel eingeladen werden können, benötigen wir Ihre Hilfe. Sollten Ihnen aktuelle Anschriften heute auswärts lebender ehemaliger Bürgerinnen und Bürger unserer Gesamtgemeinde bekannt sein, bitten wir Sie, diese Adressen unter dem Stichwort "Tag der Einheimischen" an folgende Sammelstellen zu schicken:

Per Mail an: p.scheu@me.com oder heimatdienst@t-online.de

Per Brief an: Heimatdienst Oberstaufen e.V., Herrn Georg Wagner, Berg 9, 87534 Oberstaufen (Tel. +49 8386 1300)
oder Peter Scheu, Thalkirchdorf, Badstraße 6, 87534 Oberstaufen

Wir hoffen auf zahlreiche Meldungen und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Jubiläumsveranstaltung schon heute eine gute Anreise und viele schöne Begegnungen mit alten Freunden und Bekannten. Für Ihre Unterstützung sagen wir herzlichen Dank.

Peter Scheu
Festausschuss 1150 Jahre Oberstaufen

Neujahrsempfang 2018

Den Auftakt zum diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde machte die Oberstaufner Blasmusik mit den "Gablonzer Perlen".
Staufner Blasmusik

Durch den Abend, mit welchem neben dem Neujahrsempfang auch unser Festjahr "1150 Jahre Oberstaufen" eröffnet wurde, führte Siegbert Prestel. Da man das Festjahr gemeinsam feien möchte, galt die Einladung neben den zahlreichen Ehrengästen und Sponsoren in diesem Jahr für alle Oberstaufner Bürger. Aus diesem Anlass wich man ausnahmsweise vom traditionellen Färberhaus ins Kurhaus aus, was sich angesichts des vollen Kursaals als die richtige Entscheidung erwies. Sigbert Prestel bezeichnete Oberstaufen als einen Ort mit einer großen Tradition. Der Ortsteil Zell gilt als die Geburtsstunde des Allgäus, weil hier bereits vor 1200 Jahren das Allgäu mit "Alpigau" erstmals erwähnt wurde. Der Ort Oberstaufen wurde 868 mit "Stoufun" erstmals urkundlich erwähnt, was zum Anlass des diesjährigen Festjahres genommen wurde.

Die Jubiläumsurkunde
Nachdem die Originalurkunde im Kloster St. Gallen aufbewahrt wird, wurde ein Mönch eingeladen, der die Urkunde für die Oberstaufner Bürger in einer verständlichen Übersetzung vortrug. Diese Rolle wurde sehr überzeugend von unserem Theo Palecek übernommen. Den Wortlaut der Urkunde kann man übrigens im Eingangsbereich des Rathauses nachlesen.

 

Neujahrsansprache von Bürgermeister Martin Beckel
In seiner Neujahrsansprache kündigte Bürgermeister Martin Beckel an, dass für das Festjahr unter Einbindung aller Ortsteile eine Vielzahl von Veranstaltungen vorbereitet wird. Besonders sei die hohe Bereitschaft für eine Beteiligung am Jubiläum hervorzuheben: "Dies zeigt, dass unser Gemeinwesen intakt ist". Höhepunkt wird das Festwochenende vom 03. bis zum 05. August sein.

Bereits im Februar des vergangenen Jahres wurde der Ortsteil Zell als "Ur-Zelle" des Allgäus zum Mittelpunkt medialer Aufmerksamkeit. Mit einem großen Festakt im Kurhaus, bei dem der Bayerische Ministerpräsident in Spe Dr. Markus Söder die Festrede hielt, mit dem Dorffest in Zell und mit dem beeindruckenden Fahnenwald auf der Staufner Buind hatte das Festjahr gleich mehrere Höhepunkte zu bieten. Feiern konnten wir im März auch das 25-jährige Jubiläum der Ernennung Oberstaufens zum Schroth-Heilbad. Die Verleihung dieses Prädikats war nicht nur ein Meilenstein in der Tourismusgeschichte unserer Marktgemeinde, es hat Oberstaufen mit dem Naturheilverfahren nach Johann Schroth auch ein Alleinstellungsmerkmal beschert.

Im vergangenen Jahr konnten viele Projekte auf den Weg gebracht werden. Das Angebot von sozialem Wohnraum konnte mit den Baumaßnahmen des SWW in der Argenstraße sowie der Ausweisung von Bauplätzen für Einheimische in Oberstaufen, Thalkirchdorf und Steibis erweitert werden. Der Anbau des Kindergartens St. Peter und Paul für zwei weitere Gruppen ist in vollem Gang und soll zum Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019 zur Verfügung stehen, womit sich die angespannte Lage der Kindergartenplätze deutlich entspannen sollte. Besonders erfreulich ist, dass im ehemaligen Krankenhaus mit einer Orthopädie eine Zweigstelle des MVZ Immenstadt eingerichtet werden konnte. Im Aquaria wurden die Brandschutzarbeiten mit einem Kostenaufwand von über 1,5 Mio. Euro nahezu abgeschlossen. Mit der Umgestaltung des Staufenparks, sowie des weiteren Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Richtung Einkaufspromenade hatte sich der Marktgemeinderat im vergangenen Jahr beschäftigt. Wenn die Finanzierung und die Zuschüsse gesichert sind, ist der weitere Ausbau in 2019 geplant.

Eigentlich hätte in Oberstaufen nach den bestehenden gesetzlichen Vorgaben längst eine Straßenausbau-Beitragssatzung erlassen werden müssen. Der Marktgemeinderat habe hiervon aber bislang Abstand genommen, weil dann viele Bürger mit bis zu fünfstelligen Beträgen an Ausbaumaßnahmen beteiligt werden müssten. Er hoffe deshalb, dass die Bestrebungen diese gesetzliche Verpflichtung aufzuheben endlich zum Ziel führen.

Große Sorgen bereite ihm die künftige Nutzung der Schloßbergklinik, weil wir die Fäden des Handelns nicht selbst in der Hand haben. Er gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich in absehbarer Zeit eine Lösung herbeiführen lässt.

Mit der Übernahme der Thaler Skilifte durch die Hündlebahn konnten die Voraussetzungen für den geplanten weiteren Ausbau des dortigen Skigebietes geschaffen werden. Mit Christopher Krull konnten wir zum 1. September einen neuen Tourismusdirektor verpflichten. Als eine seiner ersten Amtshandlungen brachte er Anfang November mit großer Öffentlichkeitsbeteiligung die Entwicklung einer Tourismusstrategie für Oberstaufen an den Start. Bis im Frühjahr werden wir uns dabei in verschiedenen Expertengruppen und Strategiewerkstätten mit der touristischen Zukunft unserer Gemeinde beschäftigen. Sein Dank gelte allen, die sich daran beteiligen und ihre Ideen einbringen.

Außerdem wurde durch beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement und nur geringer Unterstützung der Gemeinde in unserem Ortsteil Steibis ein Dorfladen ins Leben gerufen, der auch schon regen Zuspruch findet!

Zum Abschluss seiner Neujahrsansprache dankte Bürgermeister Martin Beckel allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern recht herzlich für Ihren Einsatz für die Allgemeinheit in Kirchen, Vereinen, Verbänden,  Helferkreisen und Organisationen. Ohne dieses Engagement wäre vieles nicht möglich und wäre unser Ort und die Ortsteile nur halb so lebenswert.

 

Ansprache von Landrat Anton Klotz
Landrat Anton Klotz stellte eingangs fest, dass Oberstaufen mit der ersten urkundlichen Erwähnung vor 1150 Jahren zu den ältesten Siedlungen des Allgäus gehört. Für den Ort stehe eine spannende Zeitreise in diesem Festjahr bevor. Er freue sich schon auf den Höhepunkt mit dem Festwochenende und dem großen Festumzug im August.

Das Jahr 2018 thematisierte Landrat Klotz mit einem Zitat von Franz Kafka: "Die Zukunft ist schon da, bevor wir damit rechnen." Die Themen und Probleme von heute werden auch die von morgen sein. Besonders große Herausforderungen sehe er im Sozialwesen. Der Landkreis werde sich intensiv damit beschäftigen müssen die "Hardware" mit Kindergärten, Schulen, Straßen und Einrichtungen der Ver- und Entsorgung zu schaffen. Die Zukunft im Bereich der "Software" sehe er in der Daseinsvorsorge. Als Stichworte nannte er hier die Themen Pflege- und Fachkräftemangel, Bildung und Integration. Als weitere Herausforderung nannte er den Ausbau der Digitalisierung in den kommenden Jahren und die Stärkung des Tourismusstandortes.

 

Das Festjahr
Sigbert Prestel berichtete, dass man das Jubiläum nicht wie üblich mit einem Festprogramm, sondern das ganze Jahr über in jedem Monat mit einem eigenen Fest unter Beteiligung aller Ortsteile feiern will. Anstelle einer Festschrift habe man auch einen Festkalender mit der Geschichte Oberstaufens und allen Veranstaltungen unter der Federführung von Günter Tremmel entwickelt.

Zum Stand der Vorbereitungen erkundigte sich Sigbert Prestel bei Heinz Heim, dem Organisator des Festwochenendes vom 03. bis zum 05. August: "Wir sind voll im Zeitplan" bestätigte Heinz Heim. Es soll ein Fest "von Staufner für Staufner" werden. Die Bereitschaft zu helfen ist außerordentlich! Auf der Strumpfarwiese wird ein Festzelt für ca. 1.200 Besucher aufgestellt, welches Platz für alle Teilnehmer des Festumzugs bieten soll. Am Freitagabend spielt das Quintett Alpin, welches nach einigen Jahren Abstinenz anlässlich der Staufner 1150 Jahrfeier wieder zusammengefunden hat und ihr reichhaltiges Repertoire aufspielen wird. Der Fass Anstich erfolgt durch Bürgermeister Martin Beckel. Am Samstagnachmittag ist ein Rahmenprogramm vorgesehen und am Abend wird Hindervier für beste Stimmung sorgen. Der Sonntag beginnt um 9.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Danach gibt es einen Frühschoppen mit den Imberg Böhmischen im Festzelt. Um ca. 13:30 Uhr wird der große Festumzug wie damals beim Musikfest stattfinden. Den Festausklang begleitet die Thaler Blasmusik.

 

Dank an die Sponsoren
Allen Premium Sponsoren dankte Bürgermeister Martin Beckel für ihren Beitrag und bat sie auf die Bühne. Als kleines Dankeschön überreichte er ihnen die erste CD-Ausgabe des Films "D‘Staufner verzähled".

 

Großer Applaus für Jubiläumsfilm
Birgitta Weizenegger, bekannt aus der Fernsehserie "Lindenstraße", hatte Heimweh und kam deshalb wieder ins Allgäu zurück. Inzwischen hat sie von der Schauspielerin zur Filmemacherin gewechselt. Ihre Idee: Kindern zeigen, wie ein Film entsteht. Mit "D’Staufner verzählet" hat sie jetzt so etwas wie ihr Meisterwerk abgeliefert. Mit diesem Film lässt sie die Erinnerungen und damit die Ortsgeschichte lebendig werden. Hierbei erzählen nicht nur einzelne Personen ihre Erlebnisse, sondern es werden auch einzelne Szenen nachgespielt und historische Filme eingebunden. So schildert Jan Fässler den Fasnatziestag als ehemaliger Butz aus seiner Sicht. Heidi Biebl, Olympiasiegerin von 1960, berichtet eindrucksvoll, wie leidenschaftlich sie das Skifahren genoss und wie wenig Verständnis Hans-Peter Wucherer dafür aufbringen konnte, als sie am Fasnatziestag lieber zum Skifahren gegangen ist. Birgitta Weizenegger lässt ihre Mutter über deren Erlebnisse in der Nachkriegszeit erzählen, als nur die Kinder von der amerikanischen in die französische Besatzungszone nach Lindau zum Äpfel kaufen fahren durften. Hans-Peter Wucherer erzählt mit strahlenden Augen, dass er in seiner Jugend der "King" war, als er ein Fahrrad geschenkt bekam und ein Geschäft machte, als er andere Kinder für fünf Pfennig eine Runde um die Kirche fahren ließ. Einen besonderen Moment stellen die Szenen dar, in den Rudi Rieß über den Fasnatziestag berichtet. Denn er verstarb nach den Dreharbeiten – was zeigt, wie wertvoll der Film schon jetzt als zeitgeschichtliches Dokument ist.  

Den Ausführungen von Birgitta Weizenegger ist zu entnehmen, dass alle Beteiligten - rund 50 Kinder und Erwachsene – mit viel Spaß und Freude zum Gelingen des Films beitrugen. Der große Applaus des Publikums bestätigte, dass Birgitta Weizenegger mit "D’Staufner verzähled" tatsächlich ein besonderes Werk gelungen ist. Im Sommer ist eine Open-Air Aufführung des Films geplant. Eine Fortsetzung in 24 Kurzfilmen könnte im Dezember als "Adventskalender" das Staufner Jubiläumsjahr abschließen.

 

Dank an alle Mitwirkenden
Ein besonderes Dankeschön den charmanten Bedienungen der Volkstanzgruppe und des Gebirgstrachtenvereins D’Hochgratler, der tollen Unterstützung durch den Partyservice Vogler, der musikalischen Begleitung der Blasmusik Oberstaufen und den Mitarbeitern von OTM und Rathaus, die zum Gelingen der Auftaktveranstaltung zum Festjahr "1150 Jahre Oberstaufen" beitrugen.

Termine auf einen Blick

Sitzung Bau- und Umweltausschuss
Mittwoch, 25. April, 14.00 Uhr

 

Sitzung Haupt- und Finanzausschuss
Dienstag, 08. Mai, 16.00 Uhr

Sitzung Marktgemeinderat
Donnerstag, 17. Mai, 20.00 Uhr

Alle Sitzungen finden im Sitzungssaal des Färberhauses statt. Die Tagesordnungspunkte werden eine Woche vor der Sitzung im Internet und an der öffentlichen Amtstafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Bildungsberatung 2018 in Oberstaufen

Das Angebot der mobilen Bildungsberatung wurde bei den Bürgerinnen und Bürgern im Oberallgäu bisher sehr gut angenommen. Auch im kommenden Jahr sind wieder zahlreiche Termine in den Gemeinden geplant.

Sie erhalten Auskunft in allen Fragen rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung. Vor allem Bürgerinnen und Bürger, die eine berufliche Fortbildung planen, nach längerer Pause wieder in den Beruf einsteigen oder einen Schul-/Ausbildungsabschluss nachholen möchten, sind hier angesprochen. Auch Senioren, die etwas zu ihrer Rente hinzuverdienen oder sich ehrenamtlich engagieren wollen, können die Beratung in Anspruch nehmen. Die Beratung ist kostenlos, unverbindlich und es entstehen auch keine unerwünschten Verpflichtungen.  

Beratungstermine des ersten Halbjahres 2018 im Rathaus Oberstaufen, Sitzungszimmer, 1. Stock: Immer donnerstags an folgenden Tagen 24. Mai, 14. Juni und 12. Juli 2018, jeweils von 14.00 – 16.00 Uhr.

Um Wartezeiten und Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um eine telefonische Voranmeldung unter der Tel. +49 8321 667350 gebeten.

So nicht!

Seit Jahresbeginn hat sich das Abfalltrennen für die Bürgerinnen und Bürger im ZAK-Gebiet deutlich vereinfacht. Denn seit 01. Januar 2018 dürfen an den Wertstoffinseln auch Kunststoffverpackungen, wie z. B. Joghurtbecher, Folien, PET-Flaschen, usw. eingeworfen werden. Dies allerdings nur in "loser" Form wie es z. B. beim Alt-Glas üblich ist. Das Einwerfen von Wertstoffsäcken ist schon auf Grund der kleinen Öffnungen nicht möglich. Die Wertstoffsäcke können wie gewohnt an den ZAK-Wertstoffhöfen abgegeben werden. Auch hier gilt eine Vereinfachung: zusätzlich zu den Kunststoffverpackungen dürfen in die Wertstoffsäcke auch Blech-, Aluverpackungen und -dosen gegeben werden. So wie es wohl einige Bürger an der im obigen Foto abgebildeten Wertstoffinsel gemacht haben, funktioniert es natürlich nicht.

Ab 1. Januar 2018: Rauchwarnmelderpflicht für alle Wohnungen und Wohngebäude

Regelungen für Neubauten gelten jetzt auch für bestehende Wohngebäude

Ab dem 1. Januar 2018 müssen alle Wohnungen – auch Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser – mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Eine Vernetzung von Rauchwarnmeldern ist nicht gefordert, jedoch kann diese im Einzelfall sinnvoll sein (für Hotels und Beherbergungsbetriebe gibt es gesonderte Regelungen). Für Neubauten war bereits zum 1. Januar 2013 die Regelung eingeführt worden, dass alle Wohnungen die Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder überwacht werden müssen.

Damit sollen aus der Sicht des Gesetzgebers und der Feuerwehren bei Bränden in Wohnungen die Brandtoten reduziert werden. Bei der Auslösung eines Rauchwarnmelders bleibt in der Regel noch genügend Zeit, um einen Löschversuch zu unternehmen oder sich und die Familie selbst zu retten. Kreisbrandrat Michael Seger betont: "Die Feuerwehren stehen ausdrücklich hinter dieser Regelung. Ein Rauchwarnmelder ist auch nachts aktiv, während bei Menschen im Tiefschlag auch der Geruchssinn Pause macht."

Für den Einbau ist der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Es empfiehlt sich die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders schriftlich zwischen den unmittelbaren Besitzern (Mieter) und dem Eigentümer (Vermieter) zu vereinbaren und zu dokumentieren.

Es dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die der DIN EN 14 604 entsprechen und eine CEKennzeichnung besitzen. Für Menschen, die den Alarm der Rauchwarnmelder nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte mit Lichtsignalen und Rüttelkissen verbunden werden. Sollte bei einem Wohnungsbrand eine Person verletzt werden oder sie sogar zu Tode kommen und kein Rauchwarnmelder vorhanden gewesen sein, kann von den Ermittlungsbehörden überprüft werden, ob beim Vorhandensein eines Rauchwarnmelders das Unglück vermeidbar gewesen wäre.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat auf seiner Homepage weitere Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht veröffentlicht. Auch auf der Homepage des LFV Bayern sind dazu Informationen abrufbar.

 

Flyer "Rauchwarnmelder retten Leben"

P&R Regelung am Bahnhof

Mit der Änderung der Parkgebührenverordnung hat der Markt Oberstaufen auf dem gesamten Bahnhofsparkplatz für Bahnreisende eine kostenlose P&R Regelung zugelassen. Um eine Überprüfung durch die Verkehrsüberwachung zu ermöglichen, erfolgte dies unter der Voraussetzung, dass eine Kopie des Fahrscheins im Auto gut sichtbar ausgelegt wird.

Nachdem in der Praxis inzwischen einige Probleme aufgetreten sind und sich auch ein weiterer Bedarf für Busreisende zeigte, hat die Verwaltung zusätzlich eine einfache Handhabung mittels Smartphone entwickelt. Ab sofort können Bahn- und Busreisende auf dem Bahnhofsplatz für maximal drei Tage die P&R Regelung wie folgt kostenlos in Anspruch nehmen:

  1. In der oberen Navigationsleiste unserer Website www.oberstaufen.info wurde der Button "P+R" angelegt, mit welchem man auf die Seite verlinkt wird. Zusätzlich wird an den Parkautomaten am Bahnhof ein QR-Code angebracht, welcher ebenfalls auf diese Seite verlinkt.
  2. Über die neu erstellte Seite Können die notwendigen Angaben mit Name, E-Mail Adresse, Kfz Kennzeichen sowie Angaben zur Art und Dauer der Reise eingetragen werden. Ähnlich wie bei WhatsApp kann über den Button "Durchsuchen" das Foto des Tickets als Nachweis geladen werden.
  3. Nach vollständiger Eintragung der benötigten Daten kann die Benachrichtigung an die Verkehrsüberwachung abgesendet werden. Als Beleg erfolgt eine Re-Mail.

Wir hoffen mit dieser Vorgehensweise eine pragmatische Lösung im Sinne der Bahn- und Buskunden gefunden zu haben.

 

Aus aktuellem Anlass und nachdem vermehrt entsprechende Anfragen an die Verwaltung gerichtet werden, können insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetzugang besitzen angeboten, den entsprechenden Antrag vor Reisebeginn direkt im Rathaus, Bürgeramt im Erdgeschoss auch durch persönliche Vorsprache während der allgemeinen Öffnungszeiten zu stellen.