Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Weiterer Termin für den Impfbus in Oberstaufen

Am Mittwoch, den 11. August 2021 kommt der Impfbus nochmals nach Oberstaufen an den Parkplatz des Kurhauses. An diesem Tag können alle Impflinge, die bereits am 14. Juli 2021 ihre Erstimpfung bekommen haben, zur Zweitimpfung kommen. Weiterhin sind an diesem Termin auch Erstimpfungen mit allen Impfstoffen möglich. Der Impfbus wird von 13.00 bis 16.00 Uhr vor Ort sein.

Einladung zur Bürgerversammlung

Am Mittwoch, 28. Juli 2021 findet um 20.00 Uhr die diesjährige Bürgerversammlung im Kurhaus Oberstaufen statt. 

Tagesordnung

  1. Bericht des Bürgermeisters und der Verwaltung
  2. Allgemeine Aussprache

Gerne nimmt die Verwaltung auch Ihre Anfragen, Anliegen oder Themenvorschläge vor der Versammlung entgegen. Sie erreichen uns telefonisch unter: 08386/93003-23, Fax-Nr. 08386/93003-29 oder E-Mail: Hauptamt@oberstaufen.info.

Aufgrund der begrenzten Besucherplätze ist eine Anmeldung dringend bei Frau Beate Schneider telefonisch unter 08386/93003-0 oder per E-Mail unter Beate.Schneider@oberstaufen.info notwendig. Die Kontaktdatenregistrierung erfolgt über die Luca-App. Um die Sicherheit für alle Teilnehmer zu gewähren, ist die Vorlage eines Negativ-Tests (nicht älter als 24 Stunden) notwendig. Für geimpfte (2 Wochen nach der Zweitimpfung) bzw. Genesene entfällt die Testpflicht. Wir bitten um Vorlage des Impfpasses bzw. der Bescheinigung des Arztes. 

Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihr Interesse!

Martin Beckel, Erster Bürgermeister

Straßenvollsperrung wegen Brückenüberbau

Wegen Einhub-Arbeiten für den Brückenüberbau am Tunnel muss eine Straßenvollsperrung zwischen Oberstaufen und Bad Rain (siehe Bild) von Montag, 26. Juli, 15.00 Uhr bis Mittwoch, 28. Juli 18.00 Uhr erfolgen. Hier kommen zwei Autokräne (400 to.) zum Einsatz. Die Umleitung ist über Wengen – Kreisel – Hündleparkplatz eingerichtet. Der Zugverkehr ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Für Fußgänger und Radfahrer ist dieser Bereich bereits seit Baubeginn gesperrt. Nach wie vor gilt die Umleitung über die Lenzhalde.

Wanderwege Kapf in neuem Kleid

Die Waldwegegemeinschaft Kapf hat mit Unterstützung der Gemeinde und viel Eigeninitiative Teilbereiche des Wegenetzes am Kapf frisch auf gekiest. Die Waldwege erstrahlen jetzt in neuem Glanz. Sie sind bei Einheimischen, wie auch bei Gästen äußerst bliebt zum Wandern und Biken. 

Vielen Dank sagen wir an dieser Stelle an die Waldwegegemeinschaft für ihr Engagement und möchten die Nutznießer dieser Aktion bitten, sorgsam mit sorgsamem Umgang auf den Erhalt der Wege zu achten.

Kinderfreizeitbonus

Im Rahmen des Aktionsprogramms "Aufholen nach Corona 2021/2022 für Kinder und Jugendliche" wurde der Kinderfreizeitbonus als Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringen Einkommen eingeführt. 

Die Einmalzahlung in Höhe von 100,00 Euro können minderjährige Kinder und Jugendliche erhalten, um Angebote zur Ferien- und Freizeitgestaltung wahrnehmen und Versäumtes nachzuholen zu können. 

Wer profitiert vom Kinderfreizeitbonus? 
Familien können für Kinder und Jugendliche, die am 1. August 2021 noch nicht 18 Jahre alt sind, den Kinderfreizeitbonus erhalten, wenn sie für den Monat August 2021 

  • Kinderzuschlag (KiZ),
  • Wohngeld,
  • Sozialhilfe nach dem Dritten Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII),
  • Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) oder
  • Leistungen im Rahmen der Ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt im Sozialen Entschädigungsrecht nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG)

beziehen. Der Kinderfreizeitbonus wird nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet und auch zusätzlich zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe gewährt. 

Muss der Kinderfreizeitbonus beantragt werden? 
Für die Auszahlung des Kinderfreizeitbonus sind verschiedene Stellen zuständig, je nachdem, welche Leistungen eine Familie woher bezieht.

Der Kinderfreizeitbonus für Kinder und Jugendliche, die im August 2021 existenzsichernde Leistungen nach dem SGB II, dem Bundesversorgungsgesetz oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, wird als antragslos zu gewährende Einmalzahlung nach dem jeweiligen Leistungsrecht für den Monat August gewährt. 

Sofern im August Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz gezahlt wird, erfolgt ebenfalls eine automatische Zahlung durch die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.

Familien, die Wohngeld oder Sozialhilfe nach dem SGB XII beziehen, erhalten den Kinderfreizeitbonus direkt von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. In diesen Fällen ist ein formloser Antrag bei der Familienkasse zu stellen. 

Der ausgefüllte Antrag kann zusammen mit den entsprechenden Nachweisen entweder per Post direkt an die jeweils zuständige Familienkasse geschickt werden oder per E-Mail an die zentrale E-Mail-Adresse Kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de. Das Antragsformular und weitere Informationen finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus.

Hecken- und Sträucher bitte kontrollieren

Viele Singvögel brüten in Hecken. Damit sie dabei nicht gestört werden, ist ein radikaler Rückschnitt einer Hecke oder das Entfernen einer Hecke nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. Das gilt auch für Gebüsche und Sträucher. Festgelegt ist das im Bundesnaturschutzgesetz, § 39: "Es ist verboten, (...) Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen".

Ein "schonender Form- und Pflegeschnitt" dagegen ist ganzjährig zugelassen. Alle Gartenbesitzer sollten vor dem Heckenschnitt das Gehölz unbedingt auf Vogelnester kontrollieren. Entdecken Sie einen brütenden Vogel in der Hecke, müssen Sie den Heckenschnitt in jedem Fall verschieben!

Durch das „Wachs-Wetter“ in den letzten Wochen haben alle Sträucher und Bäume nicht gelitten und dementsprechend an Höhe und Breite zugelegt. Gefährlich wird es allerdings, wenn diese in den öffentlichen Verkehrsraum (Straße sowie Rad-, Fuß- und Gehwege) ragen. Vor allem in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen ist bei starkem Überhang von Ästen und Zweigen eine erhöhte Unfallgefahr gegeben. Notwendig ist auch unbedingt das Freischneiden von Verkehrszeichen!

Wir bitten deshalb alle Haus- und Grundstücksbesitzer ihre Hecken nochmals zu kontrollieren und ggf. auf das erforderliche Lichtraumprofil zurückzuschneiden.

Stoffhase sucht sein Zuhause

Dies ist ein Hilferuf aus der Pfalz. Es geht um eine Familienzusammenführung. Genauer: um ein Kuscheltier, das dem Schreiber dieser Zeilen an seinem letzten Urlaubstag in Oberstaufen sozusagen über die Füße gelaufen ist und das vermutlich schmerzlich von einem Kind vermisst wird. Die Rede ist von der Maus Eddi.

Das Ganze kam so: Auf der Weide hinter unserer Ferienwohnung in Oberstaufen, direkt neben dem alten Skilift am Staufenhang, hat eine kleine Schafherde gegrast. Nach ein paar Tagen hatte sie die saftigen Grasbüschel so weit abgefressen, dass dort etwas Undefinierbares zum Vorschein gekommen ist. Am letzten Urlaubstag bin ich über den Stacheldrahtzaun gestiegen und habe Eddi gefunden. Ein arg gerupftes Kuscheltier in Gestalt einer Maus, dem vermutlich die Witterung der vergangenen Wochen und vielleicht auch ein paar echte Mäuse zugesetzt haben dürften. Das Etikett am Mäusepo weist das Kuscheltier als ein Produkt der Karlsruher Rudolf Schaffer GmbH aus, gefertigt in der 38 Kalenderwoche des Jahres 2018.

Meine Theorie ist, dass im Winter Kinder auf der zugeschneiten Weide Schlitten gefahren sind oder Schneemänner gebaut haben, wie in den vergangenen Jahren auch. Und dabei könnte Eddi, oder wie immer der kleine Kerl genannt worden ist, im Schnee verloren gegangen und erst mit der Schneeschmelze wieder zum Vorschein gekommen sein.

Vielleicht kann nun jemand einen Hinweis geben, wem die Maus abhandengekommen ist. Es wäre doch toll, wenn Eddi wieder zu seinem Kind käme. Mit ein bisschen Stopfgarn und einer schonenden Wäsche sollte er durchaus noch ein paar Jahre durchhalten. Wer die Maus vermisst, kann sich gerne per E-Mail an Sebastian.Boeckmann@rheinpfalz.de wenden.

Trauer um Josef Schmid 

Josef Schmid ist am 2. Juli 2021 für immer eingeschlafen. Er hat sich im besonderen Maße für unsere Heimatgemeinde eingesetzt. Anlässlich seines 60. Geburtstages wurde er im Jahre 1998 für seine Verdienste mit dem Staufner Silbertaler geehrt. Über mehrere Jahrzehnte war der Verstorbene für die Sanitätskolonne Oberstaufen im Einsatz. Er war 40 Jahre Mitglied der Feuerwehr Aach, davon 13 Jahre als Kommandant und 14 Jahre als Stellvertreter. Bei der Blasmusikkapelle Aach bekleidete er sieben Jahre lang das Amt des Vorstands. In dieser Zeit und unter der Leitung von Dirigent Österle wurde ein rascher Mitgliederzuwachs verzeichnet. 

Als dem Ortsteil Aach die alte Schule erhalten werden konnte, setzte er sich voller Tatendrang ein, durch Erweiterung und Verschönerung des Gebäudes mit Hilfe der beiden Ortsvereine ein Schmuckstück zu schaffen, in dem sich Vereinsmitglieder und Einwohner, sowie Gäste wohlfühlen konnten. Der Dramer Dorfsaal ist dank seiner Initiative zu einem beliebten Treffpunkt geworden. Für das Vereinswesen setzte Josef Schmid seine ganze Kraft ein, dafür wurde er von seinen Feuerwehrkameraden im Jahr 1997 zum Ehrenkommandant der Feuerwehr Aach ernannt, auch die Blasmusikkapelle Aach verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft. 

Josef Schmid hat großes Engagement für den Markt Oberstaufen, im Besonderen für den Ortsteil Aach gezeigt und sich vor allem unentgeltlich im Ehrenamt für die Allgemeinheit eingesetzt.

Für seinen Einsatz danken wir Josef Schmid und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. 

Martin Beckel, Erster Bürgermeister im Namen aller Bürgerinnen und Bürger

Migration und Integration im Allgäu erforschen

Geographie-Studierende der Friedrich-Alexander-Universität diskutieren Migrationsprozesse und Integrationsarbeit im Oberallgäu 
Sonthofen/Oberallgäu Welche Migrationsprozesse gibt es in ländlichen Räumen? Welche Konsequenzen lassen sich feststellen? Wie ist die Integrationsarbeit aufgestellt? Mit diesen und weiteren Themen beschäftigten sich rund 20 Geographie-Studierende der FAU Erlangen-Nürnberg mit ihren Dozenten Stefan Kordel und Tobias Weidinger am ersten Juliwochenende im Rahmen eines Geländeseminars im Oberallgäu. In Sonthofen beobachteten die Studierenden zunächst Auswirkungen von Zuwanderung im Stadtbild und trafen auf einen Unternehmer, der ein Lebensmittelgeschäft und einen Großhandel für arabische Produkte betreibt. Die Gruppe wurde mit großer Gastfreundschaft empfangen und konnte eine Vielzahl von Fragen zur Unternehmensgründung stellen. Miriam Duran, die Migrations- und Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberallgäu, begrüßte die Gruppe im Landratsamt zusammen mit Mitgliedern des Integrationsbeirats Oberallgäu. In der Diskussion ging es um die Aktivitäten im Bereich Integration und das große Netzwerk, das dazu in der Region bereits entstanden ist. Besonders hinsichtlich der Teilhabe von Migrantinnen und Migranten selbst ist das Oberallgäu mit dem Integrationsbeirat im Vergleich zu anderen Landkreisen in Bayern ein gutes Beispiel. Im Rahmen des von der EU-geförderten Forschungsprojektes MATILDE zu Auswirkungen von Zuwanderung in ländliche Räume und Bergregionen kooperiert die FAU auch weiterhin mit dem Landkreis.

Zum Bild: von rechts nach links: Mohamed Haj Rashed (Vorstandsmitglied Integrationsbeirat Oberallgäu), Amina Haj Rashed (Anti-Rassismus-Multiplikatorin Landkreis Oberallgäu), Miriam Duran (Migrationsbeauftragte), Monia Zid (Vorstandsmitglied Integrationsbeirat), Tobias Weidinger (FAU), Stefan Kordel (FAU), Studierende FAU; Foto: Landratsamt Oberallgäu

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes 

Neuheiten 
Bücher: Pfoten vom Tisch! Meine Katzen, andere Katzen und ich – Hape Kerkeling; Dad – Nora Gantenbrink; Bretonische Idylle (10. Fall) – Jean-Luc Bannalec; Glück hat einen langsamen Takt – Mechtild Borrmann; Die Verlorenen – Simon Beckett;

Kinderbücher: Die Schule der magischen Tiere, der grüne Glibber-Brief, der Kokosnuss-Klau, endlich Ferien, Top oder Flop!, nass und nasser! – Margit Auer;

Tonies: Die Biene Maja - Bienentanz, 101 Dalmatiner, Mulan, rund um die Welt mit Fuchs und Schaf, Leas Welt, der Wald (wieso? weshalb? warum?);

Unsere Öffnungszeiten
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr;
Mittwoch: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr;
Donnerstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr;
Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr;
Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr;

Unsere gekürzten Öffnungszeiten (von 2. August bis 11. September 2021)
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr;
Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr

Internet; Telefon: 08386/93 00-26, Email: buecherei@oberstaufen.info

"Artenschutz leicht gemacht"

Handreichung für Bürgerinnen und Bürger
Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat eine Broschüre zum Thema Natur und Artenschutz herausgebracht. Am besten wird die Artenvielfalt bereits bei der Planung berücksichtigt, aber auch im Bestand, in der Mietwohnung, im eigenen Garten oder am Haus kann wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen schnell und unkompliziert geschaffen werden. Daher unterstützt das Ministerium gerne mit konkreten Anregungen für ein grünes Umfeld. In der Broschüre "Artenschutz leicht gemacht" wird auf viele bauliche Tipps aufmerksam gemacht. Sie kann ab Mitte Juli über www.bestellen.bayern.de kostenfrei bestellt werden.

Leistungen für Bildung und Teilhabe 

Anträge auf Zuschuss für persönlichen Schulbedarf bis 31. August 2021 einreichen
Das Bildungspaket unterstützt Familien mit geringem Einkommen. Auch für die Anschaffung von Schulbedarf wie Schultasche, Sportzeug oder für Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien, wie Füller, Malstifte, Zirkel, Geodreieck usw. gibt es zweimal im Jahr einen Zuschuss. Zum Schuljahresbeginn beträgt die Unterstützung 103,00 Euro. Der Schulbedarf wird als Geldleistung direkt an die Eltern bzw. Schüler ausgezahlt.

Bezieher von ALG II-Leistungen, Sozialhilfeleistungen oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen diese Leistung automatisch durch das Jobcenter, das Sozialamt bzw. Amt für Migration gezahlt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Im Gegensatz dazu ist für Familien, die Wohngeld oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) bekommen, für jedes Kind ein gesonderter Antrag notwendig! Die Anträge für den Schuljahresanfang im September sollten bis spätestens 31. August 2021 eingereicht werden. 

Das passende Antragsformular gibt es beim Landratsamt Oberallgäu, bei den Gemeinde- und Stadtverwaltungen des Landkreises sowie auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.oberallgaeu.org/btl. Interessierte Eltern finden dort Informationen zur Anspruchsberechtigung und zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten des Bildungspakets. Telefonisch ist das Team für Bildungs- und Teilhabeleistungen im Landratsamt Oberallgäu unter Tel.: 08321/612- 140 bzw. 141 erreichbar.

Online-Umfrage des ZAK: Mehrweg auf Veranstaltungen

Der Zak startet eine Umfrage, die im Rahmen des Projektes "Mehrweg auf Veranstaltungen" stattfindet. Je mehr Feedback, desto besser. Die Teilnahme an der Umfrage nimmt nicht mehr als 10 – 15 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. Hier geht es zur Umfrage: https://survey.telesis.at/index.php/972892?lang=de 

Zum Thema:
Veranstaltungen können derzeit zwar nur eingeschränkt stattfinden, aber es wird ein "Danach" geben. Und dann wird das Bedürfnis nach gemeinsamen Feiern und Zusammenkommen groß sein. Davon ist der Zweckverband für Abfallwirtschaft in Kempten überzeugt und möchte die Zeit bis dahin nutzen, um die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Veranstaltungskultur zu verbessern. Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung nachhaltiger Veranstaltungen ist es, Abfälle zu verringern. Die Verwendung von Mehrweggeschirr und -zubehör ist dabei ein wesentlicher Hebel. Auch wenn die positiven Effekte dabei überwiegen – geringere Abfallkosten, kleinere Müllberge, Gesetzeskonformität oder Qualitätssteigerungen – ist die Umsetzung nicht immer ganz so einfach. Genau da soll angesetzt werden! Denn Mehrweg sollte für alle Veranstalter:innen ohne große Hürden verfügbar sein. Mit der Umfrage, zu der herzlich eingeladen wird, möchte man diesem Ziel einen Schritt näherkommen. Denn nur mit einer realistischen Einschätzung von Bestand und Bedarf können die richtigen Maßnahmen getroffen werden.

Vollsperrung B 308 zwischen Hündlekreisel und Oberstaufen

Wie bereits berichtet wird og. Streckenabschnitt durch das Staatliche Bauamt Kempten erneuert. Die Arbeiten liegen trotz widriger Wetterverhältnisse im Zeitplan und sollen im November dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Für Anlieger Buchenegg, Ifen und Bad Rain ist eine Umfahrung bei Hinterstaufen eingerichtet.

Weitere Informationen über die Baumaßnahmen und Umfahrungspläne sind im Internet einsehbar. 

Derzeit finden noch lärmintensive Abbrucharbeiten an der Brücke bei der sog. "Spinne" bis Freitag, 23. April statt. Diese Arbeiten werden an Werktagen in der Regel zwischen 7.00 und 18.00 Uhr durchgeführt, um die Lärmbelastung in den "Erholungsphasen" im direkten Ortsbereich von Oberstaufen zu begrenzen. Für die notwendigen Arbeiten muss die nördliche Zufahrt zur Weißachstraße von 06. April bis 30. November 2021 für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Für den Kfz-Verkehr für Anlieger und Lieferverkehr der Mühlhalde und Weißachstraße ist eine Umleitung eingerichtet. Während der Maßnahmendauer wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, die Höchstgeschwindigkeit in der Weißachstraße auf 30 km/h begrenzt. Für Radfahrer und Fußgänger wird ein Durchgang freigehalten. 

Die Umfahrung der Brücke an der sog. "Spinne" (Richtung Österreich/Lindau) wird mit einer Ampel geregelt. 

Baustellenverkehrsregelung durch den Ort in zwei Phasen

  • Bis zur Beendigung des Lockdowns gilt: der Baustellenverkehr aus Richtung Wengen nach Oberstaufen wird über die Spange (Immenstädter Straße, Abzweig Bgm.-Wucherer-Straße, Bgm.-Hertlein-Straße, Isnyer Straße, Lindauer Straße, Rothenfelsstraße, H.-v.-Königsegg-Straße, Rainwaldstraße) durch den Ort geleitet. 
  • Nach Aufhebung des Lockdowns gilt: die Befahrung der Immenstädter Straße ist in beide Fahrtrichtungen möglich. Für den Baustellenverkehr durch den Ort muss von jedem Bauunternehmer unaufgefordert eine Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Immenstädter Straße für die Fahrtrichtung Wengen – Oberstaufen beantragt werden. 

Für landwirtschaftliche Fahrzeuge und einheimische Gewerbetreibende sind die Tonnagebegrenzungen außer Kraft gesetzt.

Endlich – die Heimat-Geschichten von Birgitta Weizenegger gehen weiter

Kostprobe gefällig? Der Staufner Einzelhandel macht’s möglich

Rechtzeitig zur Adventszeit sind sie fertig geworden, die zwei neuen Kapitel des filmischen Adventskalenders von Birgitta Weizenegger. In 24 Filmen erzählen Einheimische bekannte und weniger bekannte Geschichten aus ihrer Heimat. Wiederum hat sich die in Oberstaufen geborene Filmemacherin mit ganz viel Herz und Liebe an die Herstellung der Kalender Kapitel III und IV gemacht und die Serie fortgesetzt. Die Gemeinde Oberstaufen ist Produzent. Idee, Konzept, Regie und Umsetzung hat Birgitta Weizenegger im "Alleinbetrieb" geleistet. Sie versteht es wie keine andere, ihre Mitwirkenden zu begeistern. 

Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, startete der Verkauf der DVD’s bereits am 1. Dezember im Bürgerbüro des Rathauses. Auch wurde in dieser Ausgabe veröffentlicht, dass sich der Einzelhandel vom 1. bis 24. Dezember mit einem Adventskalender mit vielen Aktionen und Überraschungen präsentiert. Vor der Türe des jeweiligen Geschäftes geht gleichzeitig ein Türchen der filmischen Adventskalender auf. Hier können Sie bereits ein wenig in die neuen Filme "reinschnuppern".

Zu kaufen gibt es die beiden neuen DVD’s Staufner Kalender III und IV zum Preis von 10,00 Euro je Kapitel auf jeden Fall im Bürgerbüro im Erdgeschoß des Rathauses Oberstaufen. Aber auch die Filme I und II des Adventskalenders und der zum Gemeindejubiläum im Jahr 2018 produzierte Film "D‘ Staufner verzähled" können hier erworben werden. Seit dem 1. Dezember sind die Preise der etwas älteren Ausgaben heruntergesetzt worden. Fragen Sie nach den einzelnen Paketen und Sonderaktionen. Telefon: 08386/93003-16.Die beiden neuen Filme sind gleichzeitig als Download verfügbar. Dazu geben Sie bitte in Ihrem Browser folgende Adresse ein:
www.vimeo.com/ondemand/kapitel3
www.vimeo.com/ondemand/kapitel4

Bei Fragen zur Online-Version wenden Sie sich bitte an Birgitta Weizenegger: info@weizenegger-film.de

Um den Trailer der beiden Filme anzuschauen, klicken Sie bitte auf eines der beiden Bilder:

Schwarzes Brett Oberstaufen

Es gibt einige Menschen, die für Hilfe im Alltag nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen können. Vor allem, wenn diese Menschen in Zeiten von Corona zur Risikogruppe gehören, sind Tätigkeiten wie Einkaufen oder Gassi-Gehen während der COVID-19 Pandemie besonders belastend und gefährlich. Sie sind auf fremde Hilfe angewiesen. Um auch diesen Menschen zu helfen, wurde das schwarze Brett ins Leben gerufen.

Die Seite ist unter dem Link www.schwarzes-brett.oberstaufen.com/ zu erreichen und mit dem Schwerpunkt auf eine einfache Bedienung gestaltet. Selbstverständlich kann und soll diese Internetseite auch unabhängig von den besonderen Bedürfnissen in Zeiten der Corona-Pandemie genutzt werden.

Uneigennütziger Ideengeber für das digitale Schwarze Brett Oberstaufen war Herr Patrick Riedle, bei dem sich Bürgermeister Martin Beckel auf diesem Weg nochmals herzlich bedankt. 

Bleibt zu hoffen, dass die Oberstaufener Bürger die Plattform rege nutzen, um sich bzw. vor allem unseren hilfsbedürftigen Mitmenschen das Leben zu erleichtern.

Freischneiden von öffentlichen Verkehrsflächen

"Hecken, Sträucher und Bäume rechtzeitig zurückschneiden"

Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen gem. Bay. Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) und Straßenverkehrsordnung (StVO). Hecken, Sträucher und Bäume wachsen im Laufe des Jahres stark, deshalb sollten sie frühzeitig zurückgeschnitten werden. Warum? Seitlich wuchernde Hecken und überhängende Zweige und Äste an Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen können Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge gefährden. Ebenso verhindert Überwuchs im Einmündungs- und Kreuzungsbereich oft die Sicht auf den Verkehr und führt vielfach zu Unfällen. Dies muss nicht sein, daher informieren wir hiermit alle Haus- und Grundstücksbesitzer über ihre "Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen" an öffentlichen Straßen und Wegen.

Rein vorsorglich sei diesbezüglich auch eine evtl. Schadenshaftung bei Unfälen durch verkehrsbehindernden Bewuchs erwähnt.

Die Verpflichtung, o. g. Anpflanzungen bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, ist im Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG), Art. 29 Abs. 2 geregelt. Demnach sind Anpflanzungen aller Art, soweit sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können, verboten.

Der Überhang von Anpflanzungen stellt überdies auch eine Verkehrsgefährdung gem. Straßenverkehrsordnung (StVO) dar. So ist es nach § 32 Abs. 1 StVO verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Wer für solche verkehrswidrigen Zustände verantwortlich ist, hat diese unverzüglich zu beseitigen. 

In diesem Zusammenhang wollen wir Sie auch über das freizuhaltende sog. "Lichtraumprofil" über Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen informieren: Als "Lichtraumprofil" wird eine definierte Umgrenzungslinie bezeichnet, die meist für die senkrechte Querebene eines Fahrweges bestimmt wird. Aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs muss das Lichtraumprofil der öffentlichen Verkehrsflächen frei und sauber gehalten werden.

Zusammenfassung der Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen:

  1. Über die Fahrbahn ragende Äste und Zweige von Baumkronen oder Sträuchern sind so zurückzuschneiden, dass der Luftraum über der Straße mit einer lichten Höhe von 4,50 Metern über der Fahrbahn und den Straßenbanketten freigehalten wird. Dies stellt eine Durchfahrtshöhe für LKWs bzw. auch Rettungsfahrzeugen von 4,50 Metern sicher. 
  2. Über Geh- und Radwegen sind Hecken, Sträucher und Bäume mit einer lichten Höhe von 2,50 Metern über den Wegen auszuschneiden.
  3. Gleichsam sind Bäume auf ihren Zustand, insbesondere auf Standsicherheit, zu untersuchen und dürres Geäst bzw. dürre Bäume ganz zu entfernen.
  4. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Metern einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter. Schneiden Sie deshalb alle seitlichen Bepflanzungen an Geh- und Radwegen sowie Straßen bis zu ihrer Grundstücksgrenze zurück. Vor allem bei Hecken sind regelmäßige und ausreichende Rückschnittmaßnahmen unerlässlich, um die Anpflanzung über Jahre hinweg auf Grundstücksgrenze zu halten und somit einen späteren Schnitten in den Bestand der Hecke zu vermeiden.
  5. An Straßeneinmündungen und -kreuzungen müssen Anpflanzungen aller Art gem. BayStrWG stets so nieder gehalten werden, dass sie nicht die "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" beeinträchtigen. Um eine ausreichende Übersicht im "Sichtdreieck" für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, gilt daher: Gibt es für Ihr Grundstück keinen Bebauungsplan, der ein individuelles Sichtdreieck vorgibt, sollte die Bepflanzung an der Grundstücksobergrenze - im Bereich von Straßeneinmündungen und Straßenkreuzungen - auf maximal 0,80 Meter Höhe zurückgeschnitten werden.
  6. Außerdem ist sorgfältig darauf zu achten, dass Verkehrszeichen, Verkehrsspiegel und Straßenleuchten nicht durch Anpflanzungen verdeckt werden. Die Anpflanzungen sind so zurückzuschneiden, dass die Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern ständig rechtzeitig ohne Sehbeeinträchtigung wahrgenommen werden können. 
  7. Beachten Sie schon vor dem Anpflanzen, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken im Laufe der Zeit annehmen können. Halten Sie ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze und entscheiden Sie sich für schwach wachsende Pflanzen. 
  8. Denken Sie auch an die Sichtbarkeit Ihrer Hausnummer. Das Hausnummernschild muss von der Straße aus deutlich sichtbar sein. Die Sichtbarkeit darf nicht durch Bäume, Sträucher, Vorbauten, Schilder oder Schutzdächer usw. behindert werden. Etwaige Behinderungen (z. B. durch rankende Pflanzen) hat der Eigentümer auf eigene Kosten zu beseitigen. Vor allem: Im Ernstfall kann dies für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr oder Polizei wichtig sein und Ihnen im Notfall wertvolle Zeit retten.
  9. Vom Verbot des Naturschutzgesetzes, in der Zeit vom 1. März bis 30. September das Schneiden von Gehölzen zu unterlassen, sind die Eigentümer in diesem Falle befreit, weil es sich um eine aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend notwendige Maßnahme handelt.