Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Bitte nehmen Sie Rücksicht

Aus gegebenem Anlass möchten wir auf die aktuell geltende Immissionsschutzverordnung des Marktes Oberstaufen verweisen, die in voller Länge auf unserer Internetseite eingesehen werden kann.

Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Nachbarn, Anwohner und Gäste und halten Sie die Ruhezeiten ein. Zurzeit gehen im Ordnungsamt wiederholt Klagen darüber ein, dass die Einwurfzeiten bei den Wertstoffinseln nicht eingehalten werden. Auch hier gelten, wie für Haus- und Gartenarbeiten, Ruhezeiten über die Mittags- und Nachtzeit. 

Ruhezeiten für Haus- und Gartenarbeiten

  • Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten sind unzulässig, von 12.30 bis 14.00 Uhr und 22.00 bis 8.00 Uhr. Dies gilt unter anderem für das Ausklopfen von Teppichen und Polstermöbeln, Hämmern, Bohren, Sägen und Holzhacken.
  • Der Betrieb von Geräten und Maschinen (Rasenmähen) ist unzulässig, von 12.30 bis 14.00 Uhr und 20.00 bis 8.00 Uhr. Ausgenommen hiervon sind Geräte und Maschinen, die im land- und forstwirtschaftlichen Bereich eingesetzt werden.

Hinweis
An Sonn- und Feiertagen sind ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten sowie der Betrieb von Geräten und Maschinen grundsätzlich unzulässig. Ausnahme: Land- und Forstwirtschaft

Einwurfzeiten an den Wertstoffinseln
Zu folgenden Zeiten dürfen die Wertstoffinseln genutzt werden:
Montag bis Freitag: 07.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag: 07.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Beratung und Hilfe für Schwangere, Frauen, Männer, Paare und Familien

DONUM VITAE Kaufbeuren bietet Außensprechtag in Immenstadt an

Wie finde ich mich im Antragsdschungel während der Schwangerschaft und der Zeit danach zurecht? Darf mich mein Arbeitgeber trotz Schwangerschaft kündigen? Kann ich finanzielle Unterstützung für mich und mein Baby bekommen? Wie geht es weiter, wenn ich nicht weiß, ob ich dieses Kind überhaupt bekommen möchte? Diese und viele weitere Fragen stellen sich viele schwangere Frauen und werdende Väter, nachdem sie von einer Schwangerschaft erfahren haben. 

Die in Kaufbeuren ansässige staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen DONUM VITAE mit Außensprechtag in Immenstadt begleitet und unterstützt schwangere Frauen, werdende Väter und Eltern mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr und lässt sie mit ihren Fragen, Sorgen und Anliegen nicht allein. Der gemeinnützige Verein berät bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und die Zeit danach. Sie informieren über gesetzliche Leistungen (z.B. Elterngeld, Kindergeld) und zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bei geringem Einkommen. Darüber hinaus beraten und begleiten sie bei allen Themen rund um Kinderwunsch und Pränataldiagnostik und unterstützen nach einer Fehl- oder Totgeburt. Zudem führen sie die Schwangerschaftskonfliktberatung gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Beratung nach § 219 StGB durch. Alle Beratungen sind kostenlos. Sprechzeiten in Immenstadt werden jeden Mittwoch angeboten. 

Terminvereinbarung bitte telefonisch über die Hauptstelle unter der Nummer +49 (0) 8341 9993650 oder über E-Mail: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.kaufbeuren.donum-vitae-bayern.de.

Problemmüllsammlung am 07. Oktober 2020

Oberstaufen Steibis, Unterer Parkplatz an der Kirche 10.00 bis 11.30 Uhr

Oberstaufen, Wertstoffhof 12.00 bis 12.30 Uhr

Oberstaufen Thalkirchdorf, Thaler Festsaal, Parkplatz 13.00 bis 14.00 Uhr

Kein traditioneller Viehscheid in Oberstaufen

Der Bergsommer geht seinem Ende entgegen, Jungrinder und Milchkühe kehren wieder in ihren heimatlichen Stall zurück. Heuer wird es coronabedingt keinen traditionellen Viehscheid im Allgäu, somit auch im Gemeindegebiet Oberstaufen geben, das wurde bereits vor Wochen schweren Herzens beschlossen. 

Ein konkretes Datum für den Heimtransport der Tiere gibt es ebenfalls nicht. Dadurch haben die Landwirte neue Freiheiten. Da in den Bergen noch genügend Futter vorhanden ist, haben viele den Abtrieb nach hinten verschoben. Auf einen Abtrieb zu Fuß verzichten die meisten Besitzer und holen ihre Tiere grüppchenweise mit dem LKW ins Tal.

Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet wird in Oberstaufen eine Alpwoche vom 11. bis 20. September 2020 stattfinden. Näheres lesen sie in der Rubrik Tourismus. Auch stehen für das nächste Jahr die möglichen Termine für Viehscheid bereits fest: Oberstaufen: 10. September 2021, Thalkirchdorf: 17. September 2021. Wir hoffen alle auf eine Fortführung unserer schönen Tradition.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Neue Bestseller
Cryptos – Poznanski; Ruperts Tagebuch 2: Ein echt wildes Abenteuer – Kinney; Ich bleibe hier –  Balzano; Das wirkliche Leben – Dieudonne; Was Nina wusste – Grossman; Der letzte Satz – Seetaler; Ozelot und Friesennerz – Matthiessen; Ihr Königreich – Nesbo; Die langen Abende – Strout; Abschiedsfarben – Schlink; Offene See – Myers; Ein Wochenende – Wood; Rose Royal – Mathieu; Zu viel und nie genug – Trump; Zieht Euch warm an, es wird heiß! – Plöger; Der Corona-Schock – Sinn; Nur Mut! Die Kraft der Besonnenheit in Zeiten der Krise – Käßmann;

Viel Spaß beim Lesen und "Gsund bleibe". 

Die Öffnungszeiten 
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr 
Mittwoch und Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Sonn- und Feiertage geschlossen

www.oberstaufen.info,  Telefon +49 (0) 8386 9300-26, E-Mail: buecherei@oberstaufen.info, ebooks: www.emedienbayern.de.

Fachvorträge der Servicestelle "Frau & Beruf"

Die Servicestelle "Frau & Beruf" bietet in den kommenden Monaten wieder verschiedene Fachvorträge im Landratsamt Oberallgäu an. Nach allen Vorträgen besteht die Möglichkeit, sich beraten zu lassen. 

Vortrag "Selbständig werden - von der Idee zum Konzept" mit Referentin: Sabine Kohl am Montag, 05. Oktober von 09.00 bis 12.00 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt Oberallgäu.

In diesem dreistündigen Vortrag geht es darum, bestimmte Punkte im Ablauf der Existenzgründung selber kritisch zu beleuchten mit - Realitätscheck - Strategien - Soziale Absicherung - Formalitäten und Behörden - Finanzierungen - Geschäftsplan.

Für die Fachvorträge bitten wir um vorherige Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Oberallgäu. Maximalteilnehmerzahl: 5 Personen. Auskünfte und Anmeldung: Telefon +49 (0) 8321 612-234 vormittags, per E-Mail: ilona.authried@lra-oa.bayern.de. Weitere Termine sind auf www.oberallgaeu.org/gleichstellung einsehbar.

Vollzug der Wassergesetze; Einleiten von Mischwasser in die Konstanzer Ach, Hauptpumpwerk Thalkirchdorf

Antragsteller: Markt Oberstaufen, Schloßstraße 8, 87534 Oberstaufen

 

  1. Der Antragsteller beantragt die wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung von Mischwas-ser in die Konstanzer Ach, Hauptpumpwerk Thalkirchdorf.
  2. Das Vorhaben wird bekanntgemacht mit dem Hinweis, dass
    1. die Pläne für die beantragte wasserrechtliche Erlaubnis vom 24.08.2020 bis zum 25.09.2020 bei dem Markt Oberstaufen, Schloßstr. 8, Zimmer-Nr. 34 während der Dienststunden, zur öffentlichen Einsicht ausliegen, 
    2. die Antragsunterlagen auch unter https://www.oberallgaeu.org/de/oeffentliche-bekanntmachungen.html heruntergeladen werden können und
    3. jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Gemeinde oder beim Landratsamt Oberallgäu Einwendungen gegen den Plan erheben kann,
    4. bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann und verspätete Einwendungen bei der Erörterung und Entscheidung unberücksichtigt bleiben können,
      1. die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,
      2. die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.

gez.
Martin Beckel
Erster Bürgermeister

Vollzug der Wassergesetze; Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Bereich der B308 zwischen dem Hündlekreisel und Oberstaufen in das Grundwasser und vorhandene Vorfluter

Antragsteller: Staatliches Bauamt Kempten, Bereich Straßenbau, Rottachstr. 13, 87439 Kempten

  1. Der Antragsteller beantragt im Rahmen der Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Bereich der B 308 zwischen dem Hündlekreisel und Oberstaufen die wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung von Niederschlagswasser in das Grundwasser und vorhandene Vorfluter.
  2. Das Vorhaben wird bekanntgemacht mit dem Hinweis, dass
    1. die Pläne für die beantragte wasserrechtliche Erlaubnis vom 24.08.2020 bis zum 25.09.2020 beim Markt Oberstaufen, Schoßstraße 8, Zimmer-Nr. 34 während der Dienststunden, zur öffentlichen Einsicht ausliegen, 
    2. die Antragsunterlagen auch unter https://www.oberallgaeu.org/de/oeffentliche-bekanntmachungen.html heruntergeladen werden können und
    3. jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Gemeinde oder beim Landratsamt Oberallgäu Einwendungen gegen den Plan erheben kann,
    4. bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann und verspätete Einwendungen bei der Erörterung und Entscheidung unberücksichtigt bleiben können,
    5. a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,

               b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.

gez. 
MartinBeckel
Erster Bürgermeister

Offene Büchergondel in Oberstaufen

Offene Büchergondel in Oberstaufen zwischen Rathaus und Haus des Gastes eingeweiht

Bücher leihen, mitnehmen, tauschen und spenden ist das Prinzip der neuen "BücherGondula".  Bürger und Gäste sind gleichermaßen dazu eingeladen, beim Büchertauschen mitzumachen. Die große Gondel wurde freundlicherweise von der Hündle-Imberg-Bahn gestiftet. Vielen herzlichen Dank dafür. "Gondula" bietet bei jedem Wetter die Möglichkeit, es sich auf den bequemen Sitzbänken mit einem Buch gutgehen zu lassen. Bitte halten Sie sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Der Aufenthalt ist nur für 1 Person gestattet. Mit "Gondula" soll in Kooperation mit unserer Gemeinde- und Gästebücherei das gemeinschaftliche Leben und Lesen in Oberstaufen gefördert und angeregt werden. Lesen macht glücklich – geteiltes Lesen noch glücklicher!

Besonders für die Bildung und die Anregung der Phantasie von Schüler*innen ist das Lesen von Büchern wichtig und bietet auch die Möglichkeit, einmal von der digitalen Welt wegzukommen.

Eine Bitte an unsere Nutzer der "BücherGondula": Spenden Sie nur ein Buch, das auch gut erhalten ist und noch gerne gelesen wird. Nur so kann unsere "Gondula" attraktiv bleiben und nicht zum Altpapier-Container werden. 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe und "Gsund bleibe".

Brücke Stegenbach, Steibis

Die Überfahrt ist betoniert und jetzt geht es an die Kappen und Anschlussbereiche. Die Maßnahme liegt im Zeitrahmen.

Natura 2000 in Bayern – was ist das und wer profitiert davon?

Die Bayerische Naturschutzakademie (ANL) führt seit 2018 das EU-geförderte Kommunikationsprojekt "LIFE Living Natura2000" durch, das Inhalt und Zielsetzung von Natura 2000 für Bayern an unterschiedliche Zielgruppen kommuniziert und die Akteur*innen in allen Regierungsbezirken miteinander vernetzt. Unter dem Motto "Ganz meine Natur!" werden Aktivitäten und Veranstaltungen in Bayerns Natura 2000-Gebieten und allen bayerischen Regierungsbezirken durchgeführt. Mit der Aktion "Natura 2000-BayernOskar" bringt die ANL die positiven Wirkungen des europäischen Naturschutznetzes Natura 2000 für Umwelt und Gesellschaft ein Stück weiter an die Öffentlichkeit. Viele Menschen engagieren sich bereits seit langem für den Naturschutz in Bayern im Allgemeinen und für das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 im Besonderen. Nun kann dieses Engagement mit einer Auszeichnung prämiert werden! Wer besonders gute, besonders originelle oder sehr erfolgreiche Maßnahmen zur Sicherung des europäischen Naturerbes mit seinen einzigartigen Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten durchgeführt hat, kann sich in drei Kategorien für die Auszeichnung "Natura 2000-BayernOskar" bewerben.

Der Natura 2000-BayernOskar wird in drei Kategorien ausgelobt
Idee Studierende/Schüler*innen können innovative Konzepte oder bereits umgesetzte Projekte zum Thema Natura 2000 einreichen.

Engagement Grundeigentümer*innen, Landnutzer*innen und deren Verbände und Interessensverbände können sich in dieser Kategorie mit ihrem Engagement zur Umsetzung von Natura 2000 bewerben.

Vermittlung Diese Kategorie prämiert Projekte und/oder Veranstaltungen, welche Kinder und Jugendliche zielgruppengerecht an das Thema Natura 2000 heranführen. Interessensverbände/Grundeigentümer*innen und Landnutzer*innen und deren Verbände können in dieser Kategorie ebenfalls Beiträge einreichen.

Bewerbungen um den "Natura 2000-BayernOskar" können bis 30. Oktober 2020 hier eingereicht werden: https://www.ganz-meine-natur.bayern.de/natura-2000-bayern-oskar/

Natura 2000
"Natura 2000" ist die Bezeichnung für ein europäisches Netzwerk besonders wertvoller und schutzwürdiger Naturgebiete, die von der EU nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete) und nach der Vogelschutz-Richtlinie (SPA-Gebiete) geschützt sind. Das Netzwerk umfasst mehr als 27.000 Schutzgebiete in ganz Europa. Alle Gebiete zusammen nehmen etwa ein Fünftel der Fläche der EU ein. Damit ist Natura 2000 das weltweit größte Projekt zum Schutz der biologischen Vielfalt. Obwohl Europa nur ca. 5% der Fläche unseres Planeten bedeckt, beherbergt Europa eine einzigartige Vielfalt an Wildtieren, -pflanzen und Landschaften.

Projekt LIFE living Natura 2000
"LIFE living Natura 2000" ist eine durch die EU, die Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Bayerischen Naturschutzfonds geförderte Öffentlichkeitskampagne, die das Ziel verfolgt, die Bevölkerung über das Europäische Schutzgebietsnetz "Natura 2000" zu informieren und die Wertschätzung für intakte Natur und artenreiche Landschaften in Bayern zu fördern. Das Projekt wird unter Federführung der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) über 4 Jahre hinweg umgesetzt.

Brücke Lanzenbach; Stand Ende Juli 2020

Der neue Überbau ist betoniert. Bis zum Rückbau der Behelfsbrücke, Vollsperrung zur Hochgratbahn/Ehrenschwanger Tal vom 14. bis 18. September 2020 müssen die Straßenkappen, Wiederlager und Stützmauern betoniert werden. Die Isolierung ist aufzubringen und die Anschlussbereiche aufzubauen. Aufgrund der guten Witterung liegt die Maßnahme voll im Zeitrahmen.

Sanierungsmaßnahme Eibele

Umfangreich und mit hohem Zeitaufwand ist die Sanierung der Ver- und Entsorgung sowie die Straßensanierung verbunden. Im Paradiesweg sind alle Leitungen verlegt, jetzt geht es an die Straßenbau. Im Anschluss stehen die Arbeiten in den Seitenstraßen an. Auch hier wird der Fertigstellungstermin Ende Oktober nach derzeitigem Stand zu halten sein.

Schwarzes Brett Oberstaufen

Es gibt einige Menschen, die für Hilfe im Alltag nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen können. Vor allem, wenn diese Menschen in Zeiten von Corona zur Risikogruppe gehören, sind Tätigkeiten wie Einkaufen oder Gassi-Gehen während der COVID-19 Pandemie besonders belastend und gefährlich. Sie sind auf fremde Hilfe angewiesen. Um auch diesen Menschen zu helfen, wurde das schwarze Brett ins Leben gerufen.

Die Seite ist unter dem Link www.schwarzes-brett.oberstaufen.com/ zu erreichen und mit dem Schwerpunkt auf eine einfache Bedienung gestaltet. Selbstverständlich kann und soll diese Internetseite auch unabhängig von den besonderen Bedürfnissen in Zeiten der Corona-Pandemie genutzt werden.

Uneigennütziger Ideengeber für das digitale Schwarze Brett Oberstaufen war Herr Patrick Riedle, bei dem sich Bürgermeister Martin Beckel auf diesem Weg nochmals herzlich bedankt. 

Bleibt zu hoffen, dass die Oberstaufener Bürger die Plattform rege nutzen, um sich bzw. vor allem unseren hilfsbedürftigen Mitmenschen das Leben zu erleichtern.

AHF zieht Bilanz: Rekorde für Menschen im Allgäu – Hilfsfonds ein Segen für die Region 

Oberallgäu Der 1998 gegründete Allgäuer Hilfsfonds e.V. hat sich vielschichtig weiterentwickelt. Nicht nur die Mitgliederzahl stieg von 209 (Vorjahr) auf 250 an, sondern auch die Ausgaben für Unterstützungsmaßnahmen sind maßgeblich gestiegen. Seit der Gründung wurden bisher 2,104 Millionen Euro für Menschen im Allgäu, die unschuldig in Not geraten sind, ausgegeben. 

Vorsitzender Alt-Landrat Gebhard Kaiser zeigte sich stolz, dass durch die ehrenamtliche Arbeit Jahr für Jahr durchschnittlich 150 Menschen in der Region geholfen werden kann. "Das ist einmalig in unserer Region". Ein gutes Netzwerk trage dazu bei, dass jährlich zahlreiche kleinere und größere Spenden eingehen. Von Geburtstagen bis hin zu Konzerten, von Firmenjubiläen bis zum Kinderbasar. Rund 400.000,00 Euro wurden im abgelaufen Vereinsjahr ausbezahlt. Die Anträge sind so vielfältig wie die Hilfen, die notwendig sind und von besonderen Lebensumständen begleitet werden. Der plötzliche Unfalltod eines Familienvaters der vier kleine Kinder hinterlässt, oder die Mutter, die neben zwei gesunden Kindern, noch ein schwerbehindertes Kind zu versorgen hat. Mal kann die Miete nicht bezahlt werden oder der Strom wurde abgestellt.  Eine neue Waschmaschine, Zuschuss für Kleidung, oder für lebensnotwendige Medikamente, die weder von der Krankenkasse noch vom Staat bezahlt werden. Bei Brandfällen sind die Menschen von einer Stunde auf die andere ohne ein Zuhause und ohne Hab und Gut. "Jeder Fall ein Einzelschicksal", so Kaiser. 

Mehrfach konnte der AHF auch mit gebauchten Möbeln und Maschinen helfen. Die Zusammenarbeit mit dem ZAK Kaufhaus in Kempten und Sonthofen habe sich bewährt.  

Von den 156 bewilligten Anträgen stammen 30 aus dem Oberallgäu, 45 aus Kempten, 15 aus Memmingen/Unterallgäu, 19 aus dem Westallgäu und 47 aus dem Ostallgäu/Kaufbeuren. 

Schweres Gasunglück von Rettenbach 
Das schwere Gasunglück vom vergangenen Jahr in Rettenbach am Auerberg hat den Allgäuer Hilfsfonds e. V. intensiv begleitet. "Tausende Spendeneingänge waren zu bewältigen", so AHF-Schatzmeister Simon Gehring, der versicherte, dass die Spenden, die ohne jeglichen Abzug von Verwaltungskosten an die Betroffenen ausbezahlt werden. 

Rettenbachs 1. Bürgermeister Rainer Friedl berichtete den Mitgliedern von der gegenwärtigen Situation und den Planungen und dankte für die "mustergültige" Zusammenarbeit.  

Laut Schriftführer Stefan Fuchshuber der die Marketingmaßnahmen koordiniert, seien tausende Euros über Spendenaktionen im Netz erzielt worden. "Die digitale Präsenz in Facebook und auf der neuen Homepage hat unseren Bekanntheitsgrad gesteigert," so Stefan Fuchshuber. 

Immer wieder gebe es vorbildliche Spender und Aktionen für den Verein. Von der Weihnachtsaktion des Landkreises Oberallgäu bis zur Allgäuer Cäcilienfeier in Bad Hindelang, vom Firmenjubiläum in Burgberg, der 72-Stunden-Aktion der Pfarrjugend von Unterjoch und der Lesung von Theo Waigel in Oberstaufen bis zur großzügigen Firmenspende.  

Infos unter www.allgaeuer-hilfsfonds.de

Spendenkonten des AHF Sparkasse Allgäu,
IBAN:  DE94 7335 0000 0000 0028 57, BIC: BYLADEM1ALG; 
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu
IBAN: DE04 7336 99 20 0000 8848 80 BIC: GENODEF1SF0.

Beim jüngsten Treffen des Allgäuer Hilfsfonds e.V. wurde auf die zahlreichen Aktivitäten Rückschau gehalten. Die Bilanz der Ausgaben ist so hoch wie noch nie seit über 20 Jahren. Dabei spielt das schwere Gasunglück in Rettenbach am Auerberg eine wesentliche Rolle. Unser Foto zeigt den AHF-Vorsitzenden Gebhard Kaiser (links) und AHF-Schatzmeister Simon Gehring. 

Freischneiden von öffentlichen Verkehrsflächen

"Hecken, Sträucher und Bäume rechtzeitig zurückschneiden"

Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen gem. Bay. Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) und Straßenverkehrsordnung (StVO). Hecken, Sträucher und Bäume wachsen im Laufe des Jahres stark, deshalb sollten sie frühzeitig zurückgeschnitten werden. Warum? Seitlich wuchernde Hecken und überhängende Zweige und Äste an Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen können Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge gefährden. Ebenso verhindert Überwuchs im Einmündungs- und Kreuzungsbereich oft die Sicht auf den Verkehr und führt vielfach zu Unfällen. Dies muss nicht sein, daher informieren wir hiermit alle Haus- und Grundstücksbesitzer über ihre "Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen" an öffentlichen Straßen und Wegen.

Rein vorsorglich sei diesbezüglich auch eine evtl. Schadenshaftung bei Unfälen durch verkehrsbehindernden Bewuchs erwähnt.

Die Verpflichtung, o. g. Anpflanzungen bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, ist im Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG), Art. 29 Abs. 2 geregelt. Demnach sind Anpflanzungen aller Art, soweit sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können, verboten.

Der Überhang von Anpflanzungen stellt überdies auch eine Verkehrsgefährdung gem. Straßenverkehrsordnung (StVO) dar. So ist es nach § 32 Abs. 1 StVO verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Wer für solche verkehrswidrigen Zustände verantwortlich ist, hat diese unverzüglich zu beseitigen. 

In diesem Zusammenhang wollen wir Sie auch über das freizuhaltende sog. "Lichtraumprofil" über Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen informieren: Als "Lichtraumprofil" wird eine definierte Umgrenzungslinie bezeichnet, die meist für die senkrechte Querebene eines Fahrweges bestimmt wird. Aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs muss das Lichtraumprofil der öffentlichen Verkehrsflächen frei und sauber gehalten werden.

Zusammenfassung der Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen:

  1. Über die Fahrbahn ragende Äste und Zweige von Baumkronen oder Sträuchern sind so zurückzuschneiden, dass der Luftraum über der Straße mit einer lichten Höhe von 4,50 Metern über der Fahrbahn und den Straßenbanketten freigehalten wird. Dies stellt eine Durchfahrtshöhe für LKWs bzw. auch Rettungsfahrzeugen von 4,50 Metern sicher. 
  2. Über Geh- und Radwegen sind Hecken, Sträucher und Bäume mit einer lichten Höhe von 2,50 Metern über den Wegen auszuschneiden.
  3. Gleichsam sind Bäume auf ihren Zustand, insbesondere auf Standsicherheit, zu untersuchen und dürres Geäst bzw. dürre Bäume ganz zu entfernen.
  4. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Metern einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter. Schneiden Sie deshalb alle seitlichen Bepflanzungen an Geh- und Radwegen sowie Straßen bis zu ihrer Grundstücksgrenze zurück. Vor allem bei Hecken sind regelmäßige und ausreichende Rückschnittmaßnahmen unerlässlich, um die Anpflanzung über Jahre hinweg auf Grundstücksgrenze zu halten und somit einen späteren Schnitten in den Bestand der Hecke zu vermeiden.
  5. An Straßeneinmündungen und -kreuzungen müssen Anpflanzungen aller Art gem. BayStrWG stets so nieder gehalten werden, dass sie nicht die "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" beeinträchtigen. Um eine ausreichende Übersicht im "Sichtdreieck" für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, gilt daher: Gibt es für Ihr Grundstück keinen Bebauungsplan, der ein individuelles Sichtdreieck vorgibt, sollte die Bepflanzung an der Grundstücksobergrenze - im Bereich von Straßeneinmündungen und Straßenkreuzungen - auf maximal 0,80 Meter Höhe zurückgeschnitten werden.
  6. Außerdem ist sorgfältig darauf zu achten, dass Verkehrszeichen, Verkehrsspiegel und Straßenleuchten nicht durch Anpflanzungen verdeckt werden. Die Anpflanzungen sind so zurückzuschneiden, dass die Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern ständig rechtzeitig ohne Sehbeeinträchtigung wahrgenommen werden können. 
  7. Beachten Sie schon vor dem Anpflanzen, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken im Laufe der Zeit annehmen können. Halten Sie ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze und entscheiden Sie sich für schwach wachsende Pflanzen. 
  8. Denken Sie auch an die Sichtbarkeit Ihrer Hausnummer. Das Hausnummernschild muss von der Straße aus deutlich sichtbar sein. Die Sichtbarkeit darf nicht durch Bäume, Sträucher, Vorbauten, Schilder oder Schutzdächer usw. behindert werden. Etwaige Behinderungen (z. B. durch rankende Pflanzen) hat der Eigentümer auf eigene Kosten zu beseitigen. Vor allem: Im Ernstfall kann dies für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr oder Polizei wichtig sein und Ihnen im Notfall wertvolle Zeit retten.
  9. Vom Verbot des Naturschutzgesetzes, in der Zeit vom 1. März bis 30. September das Schneiden von Gehölzen zu unterlassen, sind die Eigentümer in diesem Falle befreit, weil es sich um eine aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend notwendige Maßnahme handelt.

Schulweginfo für das südliche Oberallgäu

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberallgäu hat die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu – kurz mona GmbH – auch in diesem Schuljahr eine Broschüre für Schülerbeförderung im Südlichen Oberallgäu veröffentlicht – die "Schulweginfo".

Die Broschüre bietet Ihnen als Eltern und Schulneulingen an weiterführenden Schulen im Südlichen Oberallgäu hilfreiche Hinweise zu Fahrkarten und Busverbindungen.

Im Innenteil der Schulweginfo sind die Fahrten aus den einzelnen Gemeinden für die drei Schulstandorte Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf separat in einer übersichtlichen Tabelle dargestellt. So können Sie sich schnell ein Bild davon machen, welcher Bus für die Hinfahrt und welcher Bus für den Heimweg infrage kommt.

Wir wünschen Ihnen Allzeit gute Fahrt.

Ihre mona.

Info zu mona.

Absenkung der Mehrwertsteuer für die Wassergebühren 2020

Die Bundesregierung hat am 29.06.2020 zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise unter anderem beschlossen, dass die Mehrwertsteuersätze ab dem 01.07.2020 befristet bis zum Ende des Jahres von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% abgesenkt werden.

Bei der Wasserversorgung gilt der ermäßigte Steuersatz von bisher 7% bzw. somit ab 01.07.2020 5%.

Die Lieferung von Trinkwasser gilt erst mit Ende des Jahres 2020 als ausgeführt. Bei der regulären jährlichen Ablesung zum 31.12.2020 wird die gesamte Wasserlieferung für das Kalenderjahr 2020 mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 5% berücksichtigt.

Eine Zählerablesung im Juli 2020 und eine Zwischenabrechnung sind nicht erforderlich, da dies zu unverhältnismäßig hohen Aufwendungen führen würde.

Die Vorauszahlungen zum 15.08. und 15.11.2020 ändern sich nicht. Eventuell zu viel gezahlte Vorauszahlungen werden mit der Jahresabrechnung erstattet.

Baustelle Brücke Lanzenbach; Stand: 19. Juni 2020

Heute wurden die Betonfertigteile eingebaut, die beim weiteren Bau auch zugleich die Schalung für den Überbau sind. Maßgenau wurde die Planung von der Baufirma und dem Hersteller der Fertigteile umgesetzt. Mit einem 400 Tonnen Kran erfolgte der Einbau.

Trinkwasserversorgung und Trinkwasserhygiene

Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene in aufgrund der CoronavirusPandemie derzeit nicht oder nur wenig genutzten Gebäuden 
– Hinweise für die Betreiber der Gebäude

Derzeit werden Hotels, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, Schulen, Einkaufszentren, Ferienwohnungen und ähnliche Einrichtungen nur wenig genutzt oder sind komplett geschlossen. Dies kann negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität in diesen Gebäuden haben. In diesem Merkblatt wird erläutert, was zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene unternommen werden kann.

Bestimmungsgemäßen Betrieb durch ein Spülprogramm fortsetzen!

Jede Trinkwasser-Installation ist für eine regelmäßige Wasserentnahme ausgelegt. Entfällt diese, drohen hygienische Probleme u. a. durch Legionellen, die nur mit erheblichem Aufwand beseitigt werden können.

Unabhängig davon, ob eine Einrichtung geschlossen ist oder nur noch teilweise genutzt wird, ist zunächst möglichst an jeder nicht genutzten Entnahmestelle mindestens wöchentlich, besser alle 72 Stunden, so viel Wasser ablaufen zu lassen, bis das warme Wasser richtig warm und das kalte Wasser richtig kalt ist. Die Kaltund Warmwasserleitung sind getrennt zu spülen, zunächst Warmwasser, dann Kaltwasser.

Eine Betriebsunterbrechung der Trinkwasser-Installation ist ein hygienisches und finanzielles Risiko!

Wird dagegen eine Trinkwasser-Installation nicht gespült, spart dies zwar zunächst Kosten für Energie, Wasser und Personal. Aber dadurch verursachte hygienische Beeinträchtigungen führen unter Umständen zu hohen Sanierungskosten. Diese können weitaus höher liegen als die Kosten für die Durchführung von Spülprogrammen.
Wird der Betrieb der Trinkwasser-Installation dennoch unterbrochen, ist die Hauptabsperreinrichtung des Gebäudes oder der nicht genutzten Geschäfte, Restaurants etc. zu schließen. Bei Unklarheiten wenden Sie sich an eine Fachfirma. Arbeiten an der Trinkwasser-Installation dürfen nur durch Installationsunternehmen durchgeführt werden, die im Installateur erzeichnis eines Wasser ersorgers eingetragen sind.

Ist eine komplette Betriebsunterbrechung eines Gebäudes für etliche Monate absehbar, sollte das Wasserversorgungsunternehmen informiert werden, um den Hausanschlussschieber zu schließen. Das Schließen des Hausanschlussschiebers vermeidet unnötige Beeinträchtigungen der Wasserqualität im öffentlichen Versorgungsnetz des Wasserversorgungsunternehmens.

Entleerung der Leitungen ist nicht sinnvoll – das Wasser bleibt drin!

Eine Entleerung der Trinkwasser-Installation kann mikrobiologische Probleme und die Korrosion metallischer Werkstoffe erstärken und ist in der Regel nicht vorteilhaft, es sei denn aus Frostschutzgründen oder wenn eine vollständige Trocknung der kompletten Installation erfolgt. 

Richtige Wiederinbetriebnahme

In Abhängigkeit von der Stillstandsdauer sind bei Wiederinbetriebnahme Maßnahmen erforderlich, die dazu dienen, negative Auswirkungen zu minimieren und hygienische Beeinträchtigungen nachzuweisen.

Bei Wiederinbetriebnahme nach bis zu 7 Tagen Pause genügt es, das Wasser ablaufen zu lassen, bis es gleichbleibend heiß bzw. kalt austritt. 

Mit zunehmender Dauer der Betriebsunterbrechung wird eine intensivere Spülung der Installation erforderlich. Mindestens sollten der Hauseingangsfilter rückgespült, Perlatoren, Duschköpfe usw. abgebaut und dann mehrere Entnahmestellen gleichzeitig geöffnet werden (erst warm dann kalt, intensiv und lange spülen, Volumen im Trinkwassererwärmer mindestens komplett austauschen, bei größeren Gebäuden abschnittsweise vorgehen).

Spätestens bei Betriebsunterbrechung für mehr als 6 Monate oder nach Entleerung der Leitungen sollte eine Fachfirma, z.B. Ihr Installationsunternehmen, mit der Wiederinbetriebnahme beauftragt werden. 

Mikrobiologische Untersuchungen – sinnvoll und vorgeschrieben

Mikrobiologische Belastungen können schon nach wenigen Wochen Stagnation auftreten. Der Betreiber der Trinkwasser-Installation ist für den Erhalt der Trinkwasserqualität im Gebäude verantwortlich. Spätestens, wenn die Unterbrechung des Betriebs länger als 6 Monate dauert, sind vor Wiederinbetriebnahme mikrobiologische Untersuchungen des Kalt- und Warmwassers durchzuführen. Untersucht werden sollte vom Labor (zugelassenes Trinkwasserlabor) auf die Parameter Coliforme Bakterien, E. col , Enterokokken, Koloniezahl 22°C und 36 °C, Legionellen und Pseudomonas aeruginosa. 

Keine Meldung der Betriebsunterbrechung an das Gesundheitsamt

Auch wenn die Trinkwasserbereitstellung im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit (gemäß § 3 TrinkwV) erfolgt, ist eine vorübergehende Betriebsunterbrechung im Zuge der Coronavirus Pandemie nicht nach § 13 Abs. 2 Nummer 5 TrinkwV als Stilllegung beim Gesundheitsamt anzuzeigen. Dies ist nur bei dauerhafter Schließung der Einrichtung erforderlich. Die Wiederinbetriebnahme soll dem Gesundheitsamt nur dann angezeigt werden, wenn zuvor die Stilllegung angezeigt worden ist.

Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Installateur! 

Pressemitteilung

Oberstaufen hat eine neue Tourismus-Chefin CONSTANZE HÖFINGHOFF WECHSELT VON DER NORDSEE INS ALLGÄU

Erst haben die Kontaktbeschränkungen der Coronakrise, dann die Kommunalwahlen in Bayern und die damit einhergehenden Neubesetzungen von Ausschüssen und Gremien zu Verzögerungen geführt, aber jetzt sind die Würfel für die neue touristische Führungsspitze in Oberstaufen gefallen.

Neue Tourismus-Chefin in Oberstaufen wird Constanze Höfinghoff, aktuell noch Tourismusdirektorin in St. Peter-Ording. Neue Leiterin Marketing & eCommerce wird Melanie Strube, bisher Senior Manager Global Marketing der auf Produkte und Dienstleistungen zur Gesundheitsvorsorge spezialisierten Paul Hartmann AG in Heidenheim.

Bürgermeister Martin Beckel freut sich, dass "die Entscheidungen für das neue Spitzenteam im Marktgemeinderat sowie in Aufsichtsrat und Marketingbeirat der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH jeweils einstimmig waren." 

Constanze Höfinghoff leitet als Tourismus-Chefin künftig den Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) und ist zugleich Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) sowie Vorstandssprecherin im Schrothverband Oberstaufen e. V. Sie wird ihre Aufgabe in Oberstaufen spätestens zum 1. Dezember übernehmen: "Von der Nordseeküste an den Alpenrand – ich liebe solche Kontraste. Das sind Spannungsfelder, die viel Energie freisetzen." 

Bürgermeister Martin Beckel: "Mit Constanze Höfinghoff haben wir eine dynamische und durchsetzungsstarke Frau als neue Tourismus-Chefin, die schon in verschiedenen Tourismusfeldern Verantwortung trug und in St. Peter-Ording auch einen vergleichbaren Eigenbetrieb der Gemeinde erfolgreich geführt hat." 

Bereits am 1. Oktober wird Melanie Strube die Leitung des Bereichs Marketing & eCommerce übernehmen. Sie wird zugleich stellvertretende Geschäftsführerin der OTM und ebenfalls Vorstandsmitglied im Schrothverband Oberstaufen. Sie zeichnet auch verantwortlich für die Bereiche Veranstaltungen und Merchandising. Prokurist Steffen Schmitt bleibt Mitglied im dreiköpfigen Führungsteam der OTM unter Constanze Höfinghoff. Noch zu entscheiden ist die Leitungsposition für den Bereich Gäste- und Anbieterservice. 

Martin Beckel: "Mit ihrer vielfachen Erfahrung im Marketing und Management von Gesundheits- und Wellnessprodukten kann Melanie Strube starke Impulse setzen. Durch die stärkere Vernetzung von Schrothverband und Oberstaufen Tourismus werden die Marke Oberstaufen und die Schrothkur deutlich an Profil und Auftrittsstärke im wachsenden Gesundheitsmarkt gewinnen. In Verbindung mit dem starken Leitprodukt „Oberstaufen PLUS“ können wir neue Benchmarks in Deutschland setzen." 

Weitere Infos: Bürgermeister Martin Beckel, Tel. 08386 93003-23, buergermeister@oberstaufen.info

 

HINTERGRUND-INFORMATIONEN:
Tourismus-Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) 
Zum 2018 geschaffenen Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) gehören alle touristisch relevanten Betriebe wie das Aquaria, das Kurhaus mit Nagelfluh-Lounge, Festsäle und Veranstaltungsräume in Thalkirchdorf und Steibis, der Kurpark, das Haus des Gastes, Wanderwege-, Loipen- und Mountainbikenetz und weitere touristische Infrastruktur. Von den 101 Personalstellen sind 43 der OTM inkl. Nagelfluh-Lounge und 43 dem Aquaria Erlebnisbad zuzuordnen. Das TEO-Haushaltsvolumen beträgt 2020 knapp 14,5 Mio. Euro. 

 

Constanze Höfinghoff 
wurde 1971 im Emsland/Niedersachsen geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Die Hotelfachfrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin hat vielfache Leitungserfahrung im Tourismus. Sie ist seit August 2014 in St. Peter-Ording, zunächst als Marketingchefin und stellvertretende und seit Januar 2018 Tourismusdirektorin tätig. Zugleich leitet sie die lokale Tourismusorganisation St. Peter-Ording/Eiderstedt. Nach sechs Jahren der Leitung der Ostsee-Therme Scharbeutz war sie von 2005 bis 2014 Geschäftsführerin und Marketingleitung der Nordsee-Tourismus-Service GmbH für die Nordsee Schleswig-Holstein. Zudem hat sie sich international einen Namen im Engagement für Natur & Tourismus im UNESCO Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer gemacht.

„Oberstaufen punktet mit atemberaubender Berglandschaft, die alle Sinne berührt. Die Mischung aus Tradition und Moderne sowie die außergewöhnlich hohe Gesundheits- und Wellnesskompetenz ermöglicht dem Gast ganzjährig eine attraktive Auszeit. Meine Vision: In fünf Jahren kommt bei Urlaub in Deutschland keiner mehr an Oberstaufen vorbei.“

 

Melanie Strube
wurde 1971 in Berlin geboren und ist im Schwäbischen groß geworden. Die Fachkauffrau für Marketing (IHK) war bis März 2020 Senior Manager Global Marketing bei der Paul Hartmann AG in Heidenheim an der Brenz. In dieser Funktion verantwortete sie weltweit Management und Marketing verschiedener Medizinprodukte. Davor arbeitete sie in vergleichbarer Position und in der Stabstelle der Geschäftsleitung bei Primavera Life GmbH in Oy-Mittelberg. Business Development, Markenrecht und Vertriebserfahrung runden ihr Profil ab. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Stiefkinder.

„Ich liebe das Allgäu und Oberstaufen ist einer der schönsten Flecken in dieser Region. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, mit all meiner Erfahrung und Kreativität das Potenzial Oberstaufens nachhaltig auszuschöpfen und gemeinsam etwas Positives zu bewegen. Meine Vision: In fünf Jahren haben wir die Bekanntheit des Ortes gesteigert und die Marke Oberstaufen bestens positioniert.“

Überprüfung der Grenzzeichen an der deutsch-österreichischen Staatsgrenze

Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) führt im Gemeindegebiet Instandhaltungsarbeiten an der deutsch-österreichischen Staatsgrenze durch. Zweck der Arbeiten ist es, den Verlauf der Staatsgrenze erkennbar zu erhalten sowie dafür zu sorgen, dass die Grenzzeichen instand gehalten und gegebenenfalls erneuert werden. Im Zuge dieser Arbeiten werden die Grenzzeichen hinsichtlich ihrer Vollzähligkeit und Lagerichtigkeit überprüft und der Verlauf der Staatsgrenze -soweit erforderlich- auf Brücken, Tunneln und sonstigen Bauten gekennzeichnet. 

Die Instandhaltungsarbeiten werden aufgrund des Artikels 10 des Vertrags vom 29. Februar 1972 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich (BGBL 1975, Teil II, S. 766) durchgeführt, demzufolge beide Staaten alle zehn Jahre gemeinsam die Grenzzeichen an der Staatsgrenze zu überprüfen und die dabei festgestellten Mängel zu beheben haben.

Die diesjährigen Geländearbeiten im Grenzabschnitt "Scheibelberg – Bodensee, Sektion III" werden von Mitte Juni bis Mitte September 2020 von einer Vermessungsgruppe des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung durchgeführt. 

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Grundstücken sowie ober - oder unterirdischer Bauten und Anlagen, die an oder in der Nähe der Staatsgrenze liegen, nach Artikel 12 des Vertrags vom 29. Februar 1972 verpflichtet sind, die zur Vermessung und Vermarkung erforderlichen Arbeiten und Maßnahmen, insbesondere das Setzen oder das Anbringen von Grenz- und von Vermessungszeichen zu dulden.   

In Verbindung mit der Überprüfung der Grenzzeichen wird gemäß Artikel 16 des o.a. Vertrages beiderseits der Staatsgrenze ein 1 Meter breiter Geländestreifen von Bewuchs freigehalten. Für die Instandhaltungsarbeiten an der Staatsgrenze besteht ein öffentliches Interesse. Die Bevölkerung wird deshalb um Verständnis für die Arbeiten gebeten. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Referat für Staats- und Landesgrenzen, Alexandrastraße 4, 80538 München. Internet: www.geodaten.bayern.de.

Achtung: Neue Verkehrsregelung in Oberstaufen-Buchenegg (Buchenegger Wasserfälle)

An den Buchenegger Wasserfällen sind insbesondere bei schönem Wetter große Besucherströme anzutreffen. Damit verbunden ist ein hohes Verkehrsaufkommen, was an Spitzentagen in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten "Verkehrschaos" von Buchenegg bis zum Parkplatz der Buchenegger Wasserfälle führte.

Der Parkplatz am Zugang zu den Buchenegger Wasserfällen als auch die Zufahrtsstraße dorthin sind nicht auf diese Besuchermassen ausgelegt. Auch der Rettungsweg war in der Vergangenheit immer wieder durch parkende Fahrzeuge blockiert. Es waren somit seitens des Marktes Oberstaufen dringend verkehrsrechtliche Maßnahmen zu treffen.

Für Buchenegg besteht deshalb ab sofort ein eingeschränktes Halteverbot für eine Zone, welches sich vom Kreisverkehr am Hündle bzw. von Bad Rain bis zum ehem. Parkplatz der Buchenegger Wasserfälle erstreckt.

Parkmöglichkeiten bestehen deshalb ab sofort ausschließlich an der Talstation der Hündlebahn.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Markt Oberstaufen, Ordnungsamt

Öffentliche Sitzungen und Termine

Marktgemeinderat
Donnerstag, 08. Oktober 2020 um 20.00 Uhr im Kurhaus, großer Saal
Donnerstag, 12. November 2020 um 20.00 Uhr im Kurhaus, großer Saal
Donnerstag, 10. Dezember 2020 um 20.00 Uhr im Kurhaus, großer Saal

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Haupt- und Finanzausschuss
Dienstag, 20. Oktober 2020 um 16.00 Uhr im Kurhaus, kleiner Saal
Dienstag, 17. November 2020 um 16.00 Uhr im Kurhaus, kleiner Saal

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Bau- und Umweltausschuss
Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 14.00 Uhr im Kurhaus, kleiner Saal
Mittwoch, 25. November 2020 um 14.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Bürgerversammlung Oberstaufen
Mittwoch, 04. November 2020 um 20.00 Uhr im Kurhaus Oberstaufen

Ortsversammlung Thalkirchdorf
Donnerstag, 19. November 2020 um 20.00 Uhr im Festsaal Thalkirchdorf

BayernWLAN in Oberstaufen

"Ab sofort ist das Ski- und Wandergebiet im Markt Oberstaufen an den Bergstationen, Talstationen, Hütten und im Haus des Gastes mit BayernWLAN ausgestattet. Damit können Skifahrer und Wanderer kostenlos im Internet surfen", freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Abschlusses des diesbezüglichen BayernWLAN-Ausbaus. "Die Tourismusregion wird vom freien WLAN profitieren. Man ist nicht mehr auf ein teures oder eng begrenztes Datenvolumen des Handys angewiesen. Die zahlreichen Wanderer und Skifahrer können ihre Erinnerungen und Eindrücke etwa aus dem Naturpark oder vom Hochgrat sofort mit ihren Freunden und Verwandten in der Heimat teilen. Das BayernWLAN gibt es rund um die Uhr, es ist ohne Begrenzung und – nicht nur dank eines aktuellen Jugendschutzfilters – auch in punkto Sicherheit auf dem modernsten Stand", betonte Füracker. Auch Erster Bürgermeister Martin Beckel zeigt sich erfreut: "Mit Bayern WLAN können wir an insgesamt 25 Standorten in unserem Gemeindegebiet für Gäste und Einheimische einen weiteren Service bieten und so unserem Ruf als digitalster Kurort weiterhin gerecht werden. Mit der Möglichkeit sofort Bilder und Eindrücke aus unserem Ski- und Wandergebiet ins Netz zu stellen, ist auch der werbliche Nutzen nicht zu unterschätzen!" Stimmkreisabgeordneter Eric Beißwenger freut sich für Oberstaufen: "Die Umsetzung ist ein richtungsweisendes Signal für unsere Region. Damit stärken wir die digitale Chancengleichheit. Digitalisierung ist schließlich kein Privileg der Großstädte."

Mikrozensus 2020 im Januar gestartet

Interviewerinnen und Interviewer des Landesamts für Statistik in Fürth bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2020 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet bei einem Prozent der Bevölkerung wieder der Mikrozensus durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth werden für diese amtliche Haushaltsbefragung im Laufe des Jahres rund 60.000 Haushalte in Bayern von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2020 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus statt. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Haushaltsbefragung, für die seit 1957 jährlich ein Prozent der Bevölkerung zu Themen wie Familie, Lebenspartnerschaft, Lebenssituation, Beruf und Ausbildung befragt werden. Der Mikrozensus 2020 enthält zusätzlich Fragen zum Pendlerverhalten der berufstätigen Bevölkerung. Neben der Länge des Arbeitsweges werden auch die genutzten Verkehrsmittel erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. So bestimmen die erhobenen Daten u.a. mit darüber, wieviel Geld Deutschland aus den Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union erhält.

Aufgrund steigender Anforderungen, z.B. im Bereich der Arbeitsmarkt- und Armutsberichterstattung, wurde der Mikrozensus für 2020 überarbeitet. Neben der bereits seit 1968 in den Mikrozensus integrierten Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (LFS – Labour Force Survey) sind ab 2020 auch die bisher separat durchgeführte europäische Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU SILC – European Union Statistics on Income und Living Conditions) und ab 2021 die Befragung zu Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Teil des neuen Mikrozensus. Um die Befragten trotz dieser Erweiterungen zu entlasten, wird die Stichprobe ab 2020 in Unterstichproben geteilt, auf welche die verschiedenen Erhebungsteile LFS, EU SILC und IKT verteilt werden.

Die Befragungen zum Mikrozensus finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind in diesem Jahr rund 60.000 Haushalte zu befragen – das sind mehr als 1.000 Haushalte pro Woche. Dabei bestimmt ein mathematisches Zufallsverfahren, wer für die Teilnahme am Mikrozensus ausgewählt wird.

Die Befragungen werden in vielen Fällen als persönliche Interviews direkt bei den Haushalten durchgeführt. Dafür engagieren sich in Bayern zahlreiche ehrenamtlich tätige Interviewerinnen und Interviewer im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Statistik. Haushalte, die kein persönliches Interview wünschen, haben die Möglichkeit, ihre Angaben im telefonischen Interview, schriftlich per Post oder ab 2020 erstmalig auch online abzugeben.

Ziel des Mikrozensus ist es, für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und die Öffentlichkeit ein zuverlässiges Bild der Lebensverhältnisse aller Gruppen der Gesellschaft zu zeichnen. Um die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht. Sie gilt sowohl für die Erstbefragung der Haushalte als auch für die drei Folgebefragungen innerhalb von bis zu vier Jahren. Durch die Wiederholungsbefragungen können Veränderungen im Zeitverlauf nachvollzogen und eine hohe Ergebnisqualität erreicht werden.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich an und legitimieren sich mit einem Ausweis des Landesamts.

Das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2020 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Parken mit dem Smartphone jetzt auch in Oberstaufen

Autofahrer in Oberstaufen können ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen kommunalen Parkplätzen ab sofort ganz einfach mit dem Smartphone lösen. Einheimische und Gäste mit Oberstaufen PLUS-Vorteilskarte parken dann auch mit der App gebührenfrei.

Kooperationspartner bei der App für das digitale Parken sind die Oberallgäu Tourismus Service GmbH (OATS) als Betreiber des Allgäu-Walser-Card-Systems und das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände sowie Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber. Parkster wurde 2010 in Schweden gegründet und ist seit 2018 mit einer Tochtergesellschaft auch in Deutschland am Markt aktiv. 

Die OATS hält im Allgäu-Walser-Card-System die Information bereit, welche PLUS-Karten für Gäste und Einheimische aktuell die Berechtigung zum Gratis-Parken haben. Diese Information wird von Parkster live beim Parkvorgang über die Schnittstelle abgefragt, die vom Allgäu-Walser-Card – System bereitgestellt wird.

Gleichzeitig mit dem Start in Oberstaufen wird das digitale Parken in Immenstadt auf alle gebührenpflichtigen städtischen Parkplätze ausgeweitet. 

So funktioniert das Smartphone-Parken
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Klarer Pluspunkt des digitalen Parkscheins gegenüber seinem gedruckten Kollegen: Der Autofahrer kann mit seinem Handy die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Kein Grund mehr also, ein Knöllchen zu fürchten, wenn er im Café noch bleiben möchte oder es im Wartezimmer länger dauert. Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren.

"Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen", so Keven Lehmann, Leitung Vertrieb der Parkster Deutschland GmbH. Er betont, dass mit der Parkster App keine höheren Parktarife anfallen. Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet.

Der Autofahrer kann festlegen, ob er eine Rechnung per eMail (kostenfrei, voreingestellt) oder eine Rechnung per Post (2,99 € inkl. MwSt. je Monat) erhalten will. Um von E-Mail-Rechnung auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter www.parkster.de/login in seinem Benutzerkonto ein.

Gratisparken für Gäste und Einheimische
Inhaber einer Oberstaufen PLUS-Karte, PLUS Golf-Karte oder der PLUS Bürger-Karte, parken auf allen kommunalen Parkplätzen in Oberstaufen gebührenfrei. Dafür geben sie beim Parken in der App die 7-stellige Nummer ihrer Vorteilskarte ein. 

Digitalisierung des Allgäu-Walser-Card – System schafft neue Möglichkeiten
Im Zuge der aktuell laufenden Weiterentwicklungen der Allgäu-Walser-Card wurde auch darauf geachtet, neue Services wie z.B. das Parken mit Smartphone in Verbindung mit dem Allgäu-Walser-Card-System zu ermöglichen. Im konkreten Fall wird LIVE beim Lösen des digitalen Tickets im Allgäu-Walser-Card-System abgefragt, ob eine Gratis-Park-Berechtigung für die vom Kunden eingegebene Kartennummer vorliegt. Das Allgäu-Walser-Card-System liefert dann die von Parkster benötigte Information ob, wie in Oberstaufen, der mit PLUS parkende Kunde gratis parken darf oder nicht. Am Alpsee in Immenstadt wird dagegen die Information geliefert, dass der Kunde lediglich einen Preisvorteil erhält. Für Ulrich Hüttenrauch, Geschäftsführer der OATS in Immenstadt ist das Smartphone-Parken in Verbindung mit Allgäu-Walser-Card ein wichtiger Schritt in die Zukunft, der ganz neue Services möglich macht. Weitere Kommunen sind mit OATS und Parkster im Gespräch, um die Vorteile für sich zu nutzen.

"Schwarzparken" lohnt nicht
Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses gültig ist.

Über Parkster
Die Parkster GmbH ist ein innovativer Full-Service-Anbieter im Bereich Digitales Parken. Parkster ermöglicht es Autofahrern, Parkgebühren mit dem Smartphone minutengenau und auf Rechnung zu bezahlen, und entwickelt intelligente und effiziente Konzepte zur Parkraumverwaltung für Gemeinden, Unternehmen, Parkraumbetreiber, Tourismusverbände und Immobilienbesitzer. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Lund zählt zu den führenden Anbietern im Heimatmarkt Schweden. Parkster vermarktet nach Gründung der deutschen Tochtergesellschaft 2017 (Sitz: München) seine Lösungen für das digitale Parken seit 2018 auch in Deutschland.

MEHR INFORMATIONEN PARKSTER:
Parkster GmbH

Elin Keim 
Lyonel-Feininger-Straße 28
80807 München
Tel. +49 (0) 89 306 6979 00
E-Mail: elin.keim@parkster.com
Internet: https://www.parkster.de

ABDRUCK FREI, BELEG ERBETEN:
H zwo B Kommunikations GmbH

Bernd Jung
Neue Straße 7
91088 Bubenreuth
Tel. +49 (0) 91 31 812 81 22
Fax +49 (0) 91 31 812 81 28
E-Mail: bernd.jung@h-zwo-b.de
Internet: http://www.h-zwo-b.de 

 

FAQ-Liste
Wo können Autofahrer mit Parkster parken?

Parkster ist deutschlandweit verfügbar. Die App zeigt alle Parkplätze an, auf denen digital mit Parkster bezahlt werden kann. In vielen Städten und Gemeinden sind die Parkplätze mit dem grünen Parkster Logo ausgeschildert.

Was sind die Vorteile eines digitalen Parkscheins?
Der Autofahrer kann mit seinem Smartphone einen Parkschein lösen, auch wenn er kein Bargeld zur Hand hat. Strafzettel wegen vergessenem oder zu wenig Kleingeld sind damit Vergangenheit. Auch wer gerne noch etwas im Restaurant sitzen bleiben will oder beim Arzt länger warten muss, braucht kein Knöllchen zu riskieren: Die Parkzeit kann innerhalb der Höchstparkdauer in der App jederzeit verlängert werden.

Wie funktioniert Parkster?
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose Parkster App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Hat er in seinem Smartphone die Standortinformationen beziehungsweise Ortungsdienste aktiviert, erkennt die App automatisch den Parkplatz, auf dem das Fahrzeug abgestellt ist. Sind sie nicht aktiviert, gibt der Autofahrer den Zonencode des Parkplatzes mit ein. Den Zonencode findet er auf den Schildern, die am Parkplatz auf Parkster hinweisen. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Der Autofahrer kann die Parkzeit in der App im Rahmen der Höchstparkdauer jederzeit verlängern.

Wie bezahlt der Autofahrer?
Der Autofahrer erhält von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet. Der Autofahrer überweist diese Rechnung oder bezahlt per Kreditkarte.

Wie wird der digitale Parkschein kontrolliert?
Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein digitales Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.

Welche Vorteile hat der digitale Parkschein für Kommunen?
Neben dem zusätzlichen Angebot einer digitalen Bezahloption für die Bürgerinnen und Bürger ist mittelfristig mit einem geringeren Bedarf an Parkautomaten sowie niedrigeren Wartungs- und Betriebskosten für die Parkautomaten zu rechnen. Dies betrifft insbesondere das Bargeldhandling (Automatenleerung und Folgekosten). Ein wichtiger Mehrwert ist auch der deutlich bessere Überblick über die Auslastung und den Status der angebundenen Parkplätze: So stellt die Parkster App den Verantwortlichen auf Knopfdruck detaillierte Angaben zur aktuellen und zur historischen Auslastung der Stellplätze bereit und liefert das Datenfundament für eine langfristige Zukunftsplanung. Dies bietet vor allem Tourismusregionen attraktive Möglichkeiten, den Verkehrsfluss zu steuern und ihre Infrastruktur spürbar zu entlasten.

Pressemitteilung

Weitere Informationen zum Parken mit Parkster

Wie Sie sich auf den Hochwasserfall vorbereiten können

Hochwasser kann viele Menschen in Bayern treffen. Kündigt sich ein Hochwasser an, bleibt jedoch meist wenig Zeit zum Handeln. Das Wissen um die Gefahren und eine gründliche Vorbereitung sind der beste Weg, um sich und seinen Besitz zu schützen. Hier sind einige Tipps:

- Informieren Sie sich, ob Ihr Zuhause in einem hochwassergefährdeten Gebiet liegt, zum Beispiel über den Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete www.iug.bayern.de. Beachten Sie: Auch außerhalb der ausgewiesenen überschwemmungsgefährdeten Gebiete kann ein Hochwasser auftreten – zum Beispiel in Folge von Starkregen.

- Schützen Sie Ihr Haus langfristig, indem Sie zum Beispiel sensible Einrichtungen wie die Heizung höher positionieren und es mit baulichen Maßnahmen vor eindringendem Wasser sichern.

- Sichern Sie sich finanziell ab und versichern Sie Gebäude und Hausrat gegen Elementarschäden.

- Installieren Sie auf Ihrem Smartphone eine App mit Warnhinweisen (z. B. die App umweltinfo unter www.stmuv.bayern.de: Service -> Unsere Apps) oder achten Sie auf Radiodurchsagen, um im akuten Hochwasserfall gewarnt zu werden.

- Erstellen Sie einen Notfallplan: Halten Sie fest, wer im Ernstfall welche Aufgabe übernimmt. Legen Sie Schutzorte für Kranke, Hilfsbedürftige und Tiere fest. Klären Sie Fluchtmöglichkeiten ab. So können Sie im Hochwasserfall sofort handeln.

- Bereiten Sie ein Notfallpaket vor mit haltbaren Lebensmitteln und Getränken für mindestens zwei Tage, wichtigen Medikamenten und Erste-Hilfe-Material, Hygieneartikeln, einer Taschenlampe sowie Kleidung. Verpacken Sie Ihre persönlichen Dokumente wasserdicht. Auch ein Ersatzhandy und ein akkubetriebenes Radio können hilfreich sein.

- Legen Sie sich rechtzeitig Sandsäcke, Pumpen und Schläuche zu.

Weitere Tipps zur Vorsorge sowie ausführliche Informationen zum Thema Hochwasserschutz in Bayern finden Sie unter www.hochwasserinfo.bayern.de.

 

Pressemitteilung des Bayerischen Landesamt für Umwelt