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Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Baustelle Brücke Lanzenbach; Stand: 19. Juni 2020

Heute wurden die Betonfertigteile eingebaut, die beim weiteren Bau auch zugleich die Schalung für den Überbau sind. Maßgenau wurde die Planung von der Baufirma und dem Hersteller der Fertigteile umgesetzt. Mit einem 400 Tonnen Kran erfolgte der Einbau.

Trinkwasserversorgung und Trinkwasserhygiene

Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene in aufgrund der CoronavirusPandemie derzeit nicht oder nur wenig genutzten Gebäuden 
– Hinweise für die Betreiber der Gebäude

Derzeit werden Hotels, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, Schulen, Einkaufszentren, Ferienwohnungen und ähnliche Einrichtungen nur wenig genutzt oder sind komplett geschlossen. Dies kann negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität in diesen Gebäuden haben. In diesem Merkblatt wird erläutert, was zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene unternommen werden kann.

Bestimmungsgemäßen Betrieb durch ein Spülprogramm fortsetzen!

Jede Trinkwasser-Installation ist für eine regelmäßige Wasserentnahme ausgelegt. Entfällt diese, drohen hygienische Probleme u. a. durch Legionellen, die nur mit erheblichem Aufwand beseitigt werden können.

Unabhängig davon, ob eine Einrichtung geschlossen ist oder nur noch teilweise genutzt wird, ist zunächst möglichst an jeder nicht genutzten Entnahmestelle mindestens wöchentlich, besser alle 72 Stunden, so viel Wasser ablaufen zu lassen, bis das warme Wasser richtig warm und das kalte Wasser richtig kalt ist. Die Kaltund Warmwasserleitung sind getrennt zu spülen, zunächst Warmwasser, dann Kaltwasser.

Eine Betriebsunterbrechung der Trinkwasser-Installation ist ein hygienisches und finanzielles Risiko!

Wird dagegen eine Trinkwasser-Installation nicht gespült, spart dies zwar zunächst Kosten für Energie, Wasser und Personal. Aber dadurch verursachte hygienische Beeinträchtigungen führen unter Umständen zu hohen Sanierungskosten. Diese können weitaus höher liegen als die Kosten für die Durchführung von Spülprogrammen.
Wird der Betrieb der Trinkwasser-Installation dennoch unterbrochen, ist die Hauptabsperreinrichtung des Gebäudes oder der nicht genutzten Geschäfte, Restaurants etc. zu schließen. Bei Unklarheiten wenden Sie sich an eine Fachfirma. Arbeiten an der Trinkwasser-Installation dürfen nur durch Installationsunternehmen durchgeführt werden, die im Installateur erzeichnis eines Wasser ersorgers eingetragen sind.

Ist eine komplette Betriebsunterbrechung eines Gebäudes für etliche Monate absehbar, sollte das Wasserversorgungsunternehmen informiert werden, um den Hausanschlussschieber zu schließen. Das Schließen des Hausanschlussschiebers vermeidet unnötige Beeinträchtigungen der Wasserqualität im öffentlichen Versorgungsnetz des Wasserversorgungsunternehmens.

Entleerung der Leitungen ist nicht sinnvoll – das Wasser bleibt drin!

Eine Entleerung der Trinkwasser-Installation kann mikrobiologische Probleme und die Korrosion metallischer Werkstoffe erstärken und ist in der Regel nicht vorteilhaft, es sei denn aus Frostschutzgründen oder wenn eine vollständige Trocknung der kompletten Installation erfolgt. 

Richtige Wiederinbetriebnahme

In Abhängigkeit von der Stillstandsdauer sind bei Wiederinbetriebnahme Maßnahmen erforderlich, die dazu dienen, negative Auswirkungen zu minimieren und hygienische Beeinträchtigungen nachzuweisen.

Bei Wiederinbetriebnahme nach bis zu 7 Tagen Pause genügt es, das Wasser ablaufen zu lassen, bis es gleichbleibend heiß bzw. kalt austritt. 

Mit zunehmender Dauer der Betriebsunterbrechung wird eine intensivere Spülung der Installation erforderlich. Mindestens sollten der Hauseingangsfilter rückgespült, Perlatoren, Duschköpfe usw. abgebaut und dann mehrere Entnahmestellen gleichzeitig geöffnet werden (erst warm dann kalt, intensiv und lange spülen, Volumen im Trinkwassererwärmer mindestens komplett austauschen, bei größeren Gebäuden abschnittsweise vorgehen).

Spätestens bei Betriebsunterbrechung für mehr als 6 Monate oder nach Entleerung der Leitungen sollte eine Fachfirma, z.B. Ihr Installationsunternehmen, mit der Wiederinbetriebnahme beauftragt werden. 

Mikrobiologische Untersuchungen – sinnvoll und vorgeschrieben

Mikrobiologische Belastungen können schon nach wenigen Wochen Stagnation auftreten. Der Betreiber der Trinkwasser-Installation ist für den Erhalt der Trinkwasserqualität im Gebäude verantwortlich. Spätestens, wenn die Unterbrechung des Betriebs länger als 6 Monate dauert, sind vor Wiederinbetriebnahme mikrobiologische Untersuchungen des Kalt- und Warmwassers durchzuführen. Untersucht werden sollte vom Labor (zugelassenes Trinkwasserlabor) auf die Parameter Coliforme Bakterien, E. col , Enterokokken, Koloniezahl 22°C und 36 °C, Legionellen und Pseudomonas aeruginosa. 

Keine Meldung der Betriebsunterbrechung an das Gesundheitsamt

Auch wenn die Trinkwasserbereitstellung im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit (gemäß § 3 TrinkwV) erfolgt, ist eine vorübergehende Betriebsunterbrechung im Zuge der Coronavirus Pandemie nicht nach § 13 Abs. 2 Nummer 5 TrinkwV als Stilllegung beim Gesundheitsamt anzuzeigen. Dies ist nur bei dauerhafter Schließung der Einrichtung erforderlich. Die Wiederinbetriebnahme soll dem Gesundheitsamt nur dann angezeigt werden, wenn zuvor die Stilllegung angezeigt worden ist.

Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Installateur! 

Pressemitteilung

Brücke Lanzenbach; Stand: Anfang Juni 2020

Mittlerweile sind beide Brückenwiederlager betoniert und hinterfüllt. Die Vorbereitungen für den Tiefbau zur Angleichung der Zufahrten beginnt. Die Brückenteile werden am 19. Juni 2020 eingehoben. Die Bauarbeiten liegen aufgrund der guten Witterung im Mai in Zeitplan.

Oberstaufen hat eine neue Tourismus-Chefin CONSTANZE HÖFINGHOFF WECHSELT VON DER NORDSEE INS ALLGÄU

Erst haben die Kontaktbeschränkungen der Coronakrise, dann die Kommunalwahlen in Bayern und die damit einhergehenden Neubesetzungen von Ausschüssen und Gremien zu Verzögerungen geführt, aber jetzt sind die Würfel für die neue touristische Führungsspitze in Oberstaufen gefallen.

Neue Tourismus-Chefin in Oberstaufen wird Constanze Höfinghoff, aktuell noch Tourismusdirektorin in St. Peter-Ording. Neue Leiterin Marketing & eCommerce wird Melanie Strube, bisher Senior Manager Global Marketing der auf Produkte und Dienstleistungen zur Gesundheitsvorsorge spezialisierten Paul Hartmann AG in Heidenheim.

Bürgermeister Martin Beckel freut sich, dass "die Entscheidungen für das neue Spitzenteam im Marktgemeinderat sowie in Aufsichtsrat und Marketingbeirat der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH jeweils einstimmig waren." 

Constanze Höfinghoff leitet als Tourismus-Chefin künftig den Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) und ist zugleich Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) sowie Vorstandssprecherin im Schrothverband Oberstaufen e. V. Sie wird ihre Aufgabe in Oberstaufen spätestens zum 1. Dezember übernehmen: "Von der Nordseeküste an den Alpenrand – ich liebe solche Kontraste. Das sind Spannungsfelder, die viel Energie freisetzen." 

Bürgermeister Martin Beckel: "Mit Constanze Höfinghoff haben wir eine dynamische und durchsetzungsstarke Frau als neue Tourismus-Chefin, die schon in verschiedenen Tourismusfeldern Verantwortung trug und in St. Peter-Ording auch einen vergleichbaren Eigenbetrieb der Gemeinde erfolgreich geführt hat." 

Bereits am 1. Oktober wird Melanie Strube die Leitung des Bereichs Marketing & eCommerce übernehmen. Sie wird zugleich stellvertretende Geschäftsführerin der OTM und ebenfalls Vorstandsmitglied im Schrothverband Oberstaufen. Sie zeichnet auch verantwortlich für die Bereiche Veranstaltungen und Merchandising. Prokurist Steffen Schmitt bleibt Mitglied im dreiköpfigen Führungsteam der OTM unter Constanze Höfinghoff. Noch zu entscheiden ist die Leitungsposition für den Bereich Gäste- und Anbieterservice. 

Martin Beckel: "Mit ihrer vielfachen Erfahrung im Marketing und Management von Gesundheits- und Wellnessprodukten kann Melanie Strube starke Impulse setzen. Durch die stärkere Vernetzung von Schrothverband und Oberstaufen Tourismus werden die Marke Oberstaufen und die Schrothkur deutlich an Profil und Auftrittsstärke im wachsenden Gesundheitsmarkt gewinnen. In Verbindung mit dem starken Leitprodukt „Oberstaufen PLUS“ können wir neue Benchmarks in Deutschland setzen." 

Weitere Infos: Bürgermeister Martin Beckel, Tel. 08386 93003-23, buergermeister@oberstaufen.info

 

HINTERGRUND-INFORMATIONEN:
Tourismus-Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) 
Zum 2018 geschaffenen Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) gehören alle touristisch relevanten Betriebe wie das Aquaria, das Kurhaus mit Nagelfluh-Lounge, Festsäle und Veranstaltungsräume in Thalkirchdorf und Steibis, der Kurpark, das Haus des Gastes, Wanderwege-, Loipen- und Mountainbikenetz und weitere touristische Infrastruktur. Von den 101 Personalstellen sind 43 der OTM inkl. Nagelfluh-Lounge und 43 dem Aquaria Erlebnisbad zuzuordnen. Das TEO-Haushaltsvolumen beträgt 2020 knapp 14,5 Mio. Euro. 

 

Constanze Höfinghoff 
wurde 1971 im Emsland/Niedersachsen geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Die Hotelfachfrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin hat vielfache Leitungserfahrung im Tourismus. Sie ist seit August 2014 in St. Peter-Ording, zunächst als Marketingchefin und stellvertretende und seit Januar 2018 Tourismusdirektorin tätig. Zugleich leitet sie die lokale Tourismusorganisation St. Peter-Ording/Eiderstedt. Nach sechs Jahren der Leitung der Ostsee-Therme Scharbeutz war sie von 2005 bis 2014 Geschäftsführerin und Marketingleitung der Nordsee-Tourismus-Service GmbH für die Nordsee Schleswig-Holstein. Zudem hat sie sich international einen Namen im Engagement für Natur & Tourismus im UNESCO Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer gemacht.

„Oberstaufen punktet mit atemberaubender Berglandschaft, die alle Sinne berührt. Die Mischung aus Tradition und Moderne sowie die außergewöhnlich hohe Gesundheits- und Wellnesskompetenz ermöglicht dem Gast ganzjährig eine attraktive Auszeit. Meine Vision: In fünf Jahren kommt bei Urlaub in Deutschland keiner mehr an Oberstaufen vorbei.“

 

Melanie Strube
wurde 1971 in Berlin geboren und ist im Schwäbischen groß geworden. Die Fachkauffrau für Marketing (IHK) war bis März 2020 Senior Manager Global Marketing bei der Paul Hartmann AG in Heidenheim an der Brenz. In dieser Funktion verantwortete sie weltweit Management und Marketing verschiedener Medizinprodukte. Davor arbeitete sie in vergleichbarer Position und in der Stabstelle der Geschäftsleitung bei Primavera Life GmbH in Oy-Mittelberg. Business Development, Markenrecht und Vertriebserfahrung runden ihr Profil ab. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Stiefkinder.

„Ich liebe das Allgäu und Oberstaufen ist einer der schönsten Flecken in dieser Region. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, mit all meiner Erfahrung und Kreativität das Potenzial Oberstaufens nachhaltig auszuschöpfen und gemeinsam etwas Positives zu bewegen. Meine Vision: In fünf Jahren haben wir die Bekanntheit des Ortes gesteigert und die Marke Oberstaufen bestens positioniert.“

Online-Vorträge über die Facetten der Nachhaltigkeit "Es gibt keinen PLANet B"

Der studentische Arbeitskreis AK Öko der Hochschule Kempten organisiert im laufenden Semester eine Vortragsreihe. Er wird dabei unterstützt vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten. Die Vorträge haben zum Ziel, Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Themenfeldern zu beleuchten. Die Vortragenden sind Wissenschaftler aus ganz Deutschland. Die Vorträge richten sich an ein breites Publikum. 

Am 15. Juli 2020 geht es dann um Transformationsbedingungen zur Nachhaltigkeit: Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution, Referent ist Prof. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik (Leipzig/Berlin). 

Ein weiterer Vortrag zu Biotechnologie und Gentechnik ist angefragt. 

Weiterführende Informationen und die Internetadressen für die Teilnahme finden sich im Veranstaltungskalender der Studierendenvertregung Kempten: www.sv-hke.de/events, sowie auf www.allgaeu-klimaschutz.de

Die Vorträge finden online statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr bis ca. 20.30 Uhr. Es empfiehlt sich, die Internetseite etwa 5-10 Minuten vor Beginn zu öffnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Achtung: Neue Verkehrsregelung in Oberstaufen-Buchenegg (Buchenegger Wasserfälle)

An den Buchenegger Wasserfällen sind insbesondere bei schönem Wetter große Besucherströme anzutreffen. Damit verbunden ist ein hohes Verkehrsaufkommen, was an Spitzentagen in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten "Verkehrschaos" von Buchenegg bis zum Parkplatz der Buchenegger Wasserfälle führte.

Der Parkplatz am Zugang zu den Buchenegger Wasserfällen als auch die Zufahrtsstraße dorthin sind nicht auf diese Besuchermassen ausgelegt. Auch der Rettungsweg war in der Vergangenheit immer wieder durch parkende Fahrzeuge blockiert. Es waren somit seitens des Marktes Oberstaufen dringend verkehrsrechtliche Maßnahmen zu treffen.

Für Buchenegg besteht deshalb ab sofort ein eingeschränktes Halteverbot für eine Zone, welches sich vom Kreisverkehr am Hündle bzw. von Bad Rain bis zum ehem. Parkplatz der Buchenegger Wasserfälle erstreckt.

Parkmöglichkeiten bestehen deshalb ab sofort ausschließlich an der Talstation der Hündlebahn.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Markt Oberstaufen, Ordnungsamt

Wertstoffzentrum Sonthofen feierlich eingeweiht

"Nichts ist so gut, dass man es nicht noch verbessern kann". Getreu diesem Motto setzt der ZAK einen neuen Meilenstein in seinem erfolgreichen Abfallwirtschaftskonzept.

Nach 10-monatiger Bauzeit öffnet eine, nicht nur aus architektonischer und baulicher Sicht gesehene, besondere Einrichtung ihre Pforten. In der Theodor-Aufsberg-Straße 2 steht ab Montag, den 18. Mai 2020 das neue Wertstoffzentrum für die BürgerInnen zur Verfügung. Zeitgleich wird der alte Wertstoffhof in der Immenstädter Straße geschlossen. 

Mit einer Investition in Höhe von 4,8 Mio. Euro beschreitet der ZAK neue Wege in die Zukunft. Müll war gestern - Sekundärrohstoffe und Abfallvermeidung sowie Wiederverwendung sind heute. Das neue Wertstoffzentrum, welches  Wertstoffhof, Gebrauchtwaren-Kaufhaus und Müllumladestation in sich vereint setzt in dieser Form europaweit Maßstäbe. Dies bestätigen die Partner beim europäischen Projekt SURFACE, welches der ZAK 2020 erfolgreich abschließen wird. Die Einrichtung dient dank seiner bürgerfreundlichen Öffnungszeiten auch als Kommunikationszentrum. Und das nicht nur für die BürgerInnen von Sonthofen, sondern auch für die BürgerInnen der umliegenden Gemeinden.

Modern und funktional gestaltet sowie mit einem übersichtlichen Leitsystem ausgestattet unterstützt der Wertstoffhof die optimale Wertstofftrennung und die spätere Verwertung.

Gute gebrauchte Gegenstände erhalten im Wertstoffzentrum eine 2. Chance. In speziellen Bereichen werden Bücher, Hausrat, kleine Möbel, Fahrräder und vieles mehr gesammelt und im integrierten ZAK-Kaufhaus wieder „herausgeputzt“. Dort können diese dann zu günstigen Preisen der neuen BesitzerIn oder dem neuen Besitzer viel Freude bereiten. Das spart Ressourcen, Energie und hilft das Klima zu schützen. Gleichzeitig werden damit wertvolle Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Im ZAK-Kaufhaus steht auch ein Raum für Veranstaltungen wie z. B. Schulungen, Vorträge, Foodsharing, usw. zur Verfügung.

Leider verzögert sich aufgrund der Corona-Situation und damit verbundenen Lieferverzögerungen die Eröffnung des ZAK Kaufhauses um eine Woche auf Montag, den 25. Mai 2020. Unbeachtet dessen können jedoch ab Montag, den 18. Mai 2020 Sachspenden für das ZAK-Kaufhaus beim Wertstoffhof abgegeben und der Abholservice genutzt werden. Für Fragen zu Spenden oder dem Abholservice nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Kaufhaus auf: Telefon: +49 (0) 8321 6179910 bzw. kaufhaus@zak-sonthofen.de.

Der ZAK wünscht allen BürgerInnen der Region einen angenehmen Besuch im neuen Wertstoffzentrum.

Der Wochenmarkt in Oberstaufen findet ab Freitag, den 17. April 2020 wieder statt

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass der Oberstaufner Wochenmarkt ab Freitag, den 17. April 2020 wieder – fast – wie gewohnt stattfinden kann. 

Da laut dem Gesundheitsamt die Infektionsrate in Oberstaufen zurück gegangen ist, hat der Markt Oberstaufen entschieden, den Oberstaufner Wochenmarkt wieder zu veranstalten. 

Allerdings müssen die Hygienevorschriften und das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern nach wie vor auf dem Markt eingehalten werden. Dazu werden die Marktstände großflächiger verteilt, um Besuchern und Händlern mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Dazu wird der Bereich „Johann-Schroth-Straße“ Richtung Kurverwaltung/Haus des Gastes einseitig mit Marktständen belegt.

Hausärztliche Infektsprechstunde in Immenstadt gestartet

Zur Sicherung der ambulanten Versorgung startete am Montag, 6. April in der Bereitschaftsdienstpraxis Immenstadt eine hausärztliche "Infektsprechstunde". Die Praxis wurde dafür eigens auf den Parkplatz des Gesundheitszentrums Immenstadt ausgelagert. Das Gemeinschaftsprojekt wurde vom Hausarztverein Oberallgäu in enger Abstimmung mit dem Versorgungsarzt des Landkreises Oberallgäu, Herrn Dr. Moussa, organisiert. Der Betrieb erfolgt durch die freiwillig teilnehmenden Hausärzte. Ein Besuch bei der Infektsprechstunde erfolgt nur nach Voranmeldung über den jeweiligen Hausarzt. Die Infektsprechstunde ergänzt die telefonischen Sprechstunden beim Hausarzt und soll eine steigende Nachfrage an hausärztlichen Untersuchungen abfangen. Durch die Bündelung klinischer Untersuchungen von Patienten mit Infekten jeglicher Art erfolgt zudem ein effizienter Einsatz der derzeit knappen Schutzausrüstung.

Öffentliche Sitzungen und Termine

Marktgemeinderat
Donnerstag, 09. Juli 2020 um 20.00 Uhr, Kurhaus, großer Saal
Donnerstag, 08. Oktober 2020 um 20.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)
Donnerstag, 12. November 2020 um 20.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)
Donnerstag, 10. Dezember 2020 um 20.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Haupt- und Finanzausschuss
Dienstag, 20. Oktober 2020 um 16.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)
Dienstag, 17. November 2020 um 16.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Bau- und Umweltausschuss
Mittwoch, 15. Juli 2020 um 14.00 Uhr, Kurhaus, kleiner Saal
Mittwoch, 09. September 2020 um 14.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)
Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 14.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)
Mittwoch, 25. November 2020 um 14.00 Uhr (Sitzungsort noch nicht bekannt)

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Bürgerversammlung Oberstaufen
Mittwoch, 04. November 2020 um 20.00 Uhr im Kursaal Oberstaufen

Ortsversammlung Thalkirchdorf
Donnerstag, 19. November 2020 um 20.00 Uhr im Festsaal Thalkirchdorf

Grenzübergang Aach wieder geöffnet

Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Schengener Abkommens ist es mit vereinten Kräften aus Österreich und Deutschland gelungen, die zeitweise Öffnung des Grenzübergangs Aach für Arbeitnehmer, Handwerker, Landwirte und Lieferverkehr zu erreichen. 

Die Bundespolizei ist dort mit einem Posten vertreten und kontrolliert.

Die Grenze ist nun täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr für den oben genannten Personenkreis mit entsprechendem Nachweis passierbar.

Pressemitteilung Grenzübergang Aach

BayernWLAN in Oberstaufen

"Ab sofort ist das Ski- und Wandergebiet im Markt Oberstaufen an den Bergstationen, Talstationen, Hütten und im Haus des Gastes mit BayernWLAN ausgestattet. Damit können Skifahrer und Wanderer kostenlos im Internet surfen", freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Abschlusses des diesbezüglichen BayernWLAN-Ausbaus. "Die Tourismusregion wird vom freien WLAN profitieren. Man ist nicht mehr auf ein teures oder eng begrenztes Datenvolumen des Handys angewiesen. Die zahlreichen Wanderer und Skifahrer können ihre Erinnerungen und Eindrücke etwa aus dem Naturpark oder vom Hochgrat sofort mit ihren Freunden und Verwandten in der Heimat teilen. Das BayernWLAN gibt es rund um die Uhr, es ist ohne Begrenzung und – nicht nur dank eines aktuellen Jugendschutzfilters – auch in punkto Sicherheit auf dem modernsten Stand", betonte Füracker. Auch Erster Bürgermeister Martin Beckel zeigt sich erfreut: "Mit Bayern WLAN können wir an insgesamt 25 Standorten in unserem Gemeindegebiet für Gäste und Einheimische einen weiteren Service bieten und so unserem Ruf als digitalster Kurort weiterhin gerecht werden. Mit der Möglichkeit sofort Bilder und Eindrücke aus unserem Ski- und Wandergebiet ins Netz zu stellen, ist auch der werbliche Nutzen nicht zu unterschätzen!" Stimmkreisabgeordneter Eric Beißwenger freut sich für Oberstaufen: "Die Umsetzung ist ein richtungsweisendes Signal für unsere Region. Damit stärken wir die digitale Chancengleichheit. Digitalisierung ist schließlich kein Privileg der Großstädte."

Besucherlenkung im grenzübergreifenden Kojenmoos-Häderichmoor

Schneearmer Winter ergibt zunehmenden Besucherdruck in schneesicheren Gebieten

Eingebettet im Sattel zwischen Kojenstein und Hochhäderich, auf den Gemeindegebieten von Riefensberg und Oberstaufen liegt das Kojenmoos-Häderichmoor. Auf österreichischer Seite ist das Moor als Naturschutzgebiet, auf deutscher Seite als FFH-Gebiet ausgewiesen, wo es zudem auch Teil des Landschaftsschutzgebietes "Nagelfluhkette" ist. Das Kojenmoos-Häderichmoor beherbergt auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche eine große Anzahl an unterschiedlichen Lebensräumen und daran angepasste Tier- und Pflanzenarten. Einige dieser Spezialisten, wie etwa das Birkhuhn sind auch durch menschlich verursachte Störungen gefährdet. 

Im Winter führen viele Wildtiere auf Grund von Kälte und Nahrungsmangel ein Leben am Limit. Auch dem störanfälligen Birkhuhn stehen in dieser Jahreszeit nur die energiearmen Nadeln von Tannen und Fichten als Nahrung zur Verfügung. Freilaufende Hunde und querfeldeinlaufende Schneeschuhgeher lösen bei den Wildtieren Fluchtreaktionen aus. Die dabei verbrauchte Energie kann auf Grund des geringen Nahrungsangebotes nur schwer kompensiert werden. Wiederholte Störungen können im Extremfall zum Tod führen. Durch die geringe Schneelage in diesem Winter konzentrieren sich viele Freizeitaktivitäten auf die wenigen schneesicheren Gebiete. Hier ergibt sich ein großer Druck auf die Natur, der mit Störungen für die Wildtiere verbunden ist. Neben dem Riedberger Horn ist auch das Kojenmoos diesen Winter ein Hotspot für alternativen Wintersport in der Region. Der hohe Besucherdruck hat bereits zu Konflikten zwischen Anliegern, Naturschutz und Freizeitsportlern geführt.

Deshalb wird diesen Winter das mit den Gemeinden Riefensberg und Oberstaufen erarbeitete Besucherlenkungskonzept umgesetzt. In Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern, Fachbehörden und Bewirtschaftern vor Ort konnten naturverträgliche Routen und Rückzugsräume ausgewiesen und durch Hinweisschilder im Gelände markiert werden. Die Informationstafeln wurden von der Abteilung „Umwelt“ des Landes Vorarlberg finanziert und richten sich nach deren Schutzkampagne „Respektiere deine Grenzen“. Zudem sind die Ranger des Naturparks Nagelfluhkette verstärkt im Gebiet unterwegs und sensibilisieren die Besucher hinsichtlich eines naturverträglichen Verhaltens. Grundsätzlich sollten Wintersportler auf den ausgewiesenen Routen bleiben, keine Abfälle zurücklassen und Hunde an der kurzen Leine führen. 

Factbox: 
Naturverträglich unterwegs

Die wichtigsten neuen Regeln laut Naturschutzgebietsverordnung für das Kojenmoos (A) und der Landschaftsschutzgebietsverordnung im Bereich der Häderichmoore (D):
• Die Wege dürfen nicht verlassen werden. Die Flächen außerhalb gespurter Loipen oder gekennzeichneter Winterwanderwege zu betreten, auch mit Wintersportgeräten wie Schneeschuhen, ist nicht erlaubt.
• Hunde müssen an einer kurzen Leine (max. 2 Meter) geführt werden.
• Flugverbot für Modellfluggeräte und -fahrzeuge und Drohnen.
• Es dürfen keine Abfälle und Verunreinigungen zurückgelassen werden. Dies gilt auch für Hundekot.

Mikrozensus 2020 im Januar gestartet

Interviewerinnen und Interviewer des Landesamts für Statistik in Fürth bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2020 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet bei einem Prozent der Bevölkerung wieder der Mikrozensus durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth werden für diese amtliche Haushaltsbefragung im Laufe des Jahres rund 60.000 Haushalte in Bayern von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2020 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus statt. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Haushaltsbefragung, für die seit 1957 jährlich ein Prozent der Bevölkerung zu Themen wie Familie, Lebenspartnerschaft, Lebenssituation, Beruf und Ausbildung befragt werden. Der Mikrozensus 2020 enthält zusätzlich Fragen zum Pendlerverhalten der berufstätigen Bevölkerung. Neben der Länge des Arbeitsweges werden auch die genutzten Verkehrsmittel erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. So bestimmen die erhobenen Daten u.a. mit darüber, wieviel Geld Deutschland aus den Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union erhält.

Aufgrund steigender Anforderungen, z.B. im Bereich der Arbeitsmarkt- und Armutsberichterstattung, wurde der Mikrozensus für 2020 überarbeitet. Neben der bereits seit 1968 in den Mikrozensus integrierten Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (LFS – Labour Force Survey) sind ab 2020 auch die bisher separat durchgeführte europäische Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU SILC – European Union Statistics on Income und Living Conditions) und ab 2021 die Befragung zu Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Teil des neuen Mikrozensus. Um die Befragten trotz dieser Erweiterungen zu entlasten, wird die Stichprobe ab 2020 in Unterstichproben geteilt, auf welche die verschiedenen Erhebungsteile LFS, EU SILC und IKT verteilt werden.

Die Befragungen zum Mikrozensus finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind in diesem Jahr rund 60.000 Haushalte zu befragen – das sind mehr als 1.000 Haushalte pro Woche. Dabei bestimmt ein mathematisches Zufallsverfahren, wer für die Teilnahme am Mikrozensus ausgewählt wird.

Die Befragungen werden in vielen Fällen als persönliche Interviews direkt bei den Haushalten durchgeführt. Dafür engagieren sich in Bayern zahlreiche ehrenamtlich tätige Interviewerinnen und Interviewer im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Statistik. Haushalte, die kein persönliches Interview wünschen, haben die Möglichkeit, ihre Angaben im telefonischen Interview, schriftlich per Post oder ab 2020 erstmalig auch online abzugeben.

Ziel des Mikrozensus ist es, für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und die Öffentlichkeit ein zuverlässiges Bild der Lebensverhältnisse aller Gruppen der Gesellschaft zu zeichnen. Um die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht. Sie gilt sowohl für die Erstbefragung der Haushalte als auch für die drei Folgebefragungen innerhalb von bis zu vier Jahren. Durch die Wiederholungsbefragungen können Veränderungen im Zeitverlauf nachvollzogen und eine hohe Ergebnisqualität erreicht werden.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich an und legitimieren sich mit einem Ausweis des Landesamts.

Das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2020 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Parken mit dem Smartphone jetzt auch in Oberstaufen

Autofahrer in Oberstaufen können ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen kommunalen Parkplätzen ab sofort ganz einfach mit dem Smartphone lösen. Einheimische und Gäste mit Oberstaufen PLUS-Vorteilskarte parken dann auch mit der App gebührenfrei.

Kooperationspartner bei der App für das digitale Parken sind die Oberallgäu Tourismus Service GmbH (OATS) als Betreiber des Allgäu-Walser-Card-Systems und das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände sowie Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber. Parkster wurde 2010 in Schweden gegründet und ist seit 2018 mit einer Tochtergesellschaft auch in Deutschland am Markt aktiv. 

Die OATS hält im Allgäu-Walser-Card-System die Information bereit, welche PLUS-Karten für Gäste und Einheimische aktuell die Berechtigung zum Gratis-Parken haben. Diese Information wird von Parkster live beim Parkvorgang über die Schnittstelle abgefragt, die vom Allgäu-Walser-Card – System bereitgestellt wird.

Gleichzeitig mit dem Start in Oberstaufen wird das digitale Parken in Immenstadt auf alle gebührenpflichtigen städtischen Parkplätze ausgeweitet. 

So funktioniert das Smartphone-Parken
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Klarer Pluspunkt des digitalen Parkscheins gegenüber seinem gedruckten Kollegen: Der Autofahrer kann mit seinem Handy die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Kein Grund mehr also, ein Knöllchen zu fürchten, wenn er im Café noch bleiben möchte oder es im Wartezimmer länger dauert. Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren.

"Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen", so Keven Lehmann, Leitung Vertrieb der Parkster Deutschland GmbH. Er betont, dass mit der Parkster App keine höheren Parktarife anfallen. Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet.

Der Autofahrer kann festlegen, ob er eine Rechnung per eMail (kostenfrei, voreingestellt) oder eine Rechnung per Post (2,99 € inkl. MwSt. je Monat) erhalten will. Um von E-Mail-Rechnung auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter www.parkster.de/login in seinem Benutzerkonto ein.

Gratisparken für Gäste und Einheimische
Inhaber einer Oberstaufen PLUS-Karte, PLUS Golf-Karte oder der PLUS Bürger-Karte, parken auf allen kommunalen Parkplätzen in Oberstaufen gebührenfrei. Dafür geben sie beim Parken in der App die 7-stellige Nummer ihrer Vorteilskarte ein. 

Digitalisierung des Allgäu-Walser-Card – System schafft neue Möglichkeiten
Im Zuge der aktuell laufenden Weiterentwicklungen der Allgäu-Walser-Card wurde auch darauf geachtet, neue Services wie z.B. das Parken mit Smartphone in Verbindung mit dem Allgäu-Walser-Card-System zu ermöglichen. Im konkreten Fall wird LIVE beim Lösen des digitalen Tickets im Allgäu-Walser-Card-System abgefragt, ob eine Gratis-Park-Berechtigung für die vom Kunden eingegebene Kartennummer vorliegt. Das Allgäu-Walser-Card-System liefert dann die von Parkster benötigte Information ob, wie in Oberstaufen, der mit PLUS parkende Kunde gratis parken darf oder nicht. Am Alpsee in Immenstadt wird dagegen die Information geliefert, dass der Kunde lediglich einen Preisvorteil erhält. Für Ulrich Hüttenrauch, Geschäftsführer der OATS in Immenstadt ist das Smartphone-Parken in Verbindung mit Allgäu-Walser-Card ein wichtiger Schritt in die Zukunft, der ganz neue Services möglich macht. Weitere Kommunen sind mit OATS und Parkster im Gespräch, um die Vorteile für sich zu nutzen.

"Schwarzparken" lohnt nicht
Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses gültig ist.

Über Parkster
Die Parkster GmbH ist ein innovativer Full-Service-Anbieter im Bereich Digitales Parken. Parkster ermöglicht es Autofahrern, Parkgebühren mit dem Smartphone minutengenau und auf Rechnung zu bezahlen, und entwickelt intelligente und effiziente Konzepte zur Parkraumverwaltung für Gemeinden, Unternehmen, Parkraumbetreiber, Tourismusverbände und Immobilienbesitzer. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Lund zählt zu den führenden Anbietern im Heimatmarkt Schweden. Parkster vermarktet nach Gründung der deutschen Tochtergesellschaft 2017 (Sitz: München) seine Lösungen für das digitale Parken seit 2018 auch in Deutschland.

MEHR INFORMATIONEN PARKSTER:
Parkster GmbH

Elin Keim 
Lyonel-Feininger-Straße 28
80807 München
Tel. +49 (0) 89 306 6979 00
E-Mail: elin.keim@parkster.com
Internet: https://www.parkster.de

ABDRUCK FREI, BELEG ERBETEN:
H zwo B Kommunikations GmbH

Bernd Jung
Neue Straße 7
91088 Bubenreuth
Tel. +49 (0) 91 31 812 81 22
Fax +49 (0) 91 31 812 81 28
E-Mail: bernd.jung@h-zwo-b.de
Internet: http://www.h-zwo-b.de 

 

FAQ-Liste
Wo können Autofahrer mit Parkster parken?

Parkster ist deutschlandweit verfügbar. Die App zeigt alle Parkplätze an, auf denen digital mit Parkster bezahlt werden kann. In vielen Städten und Gemeinden sind die Parkplätze mit dem grünen Parkster Logo ausgeschildert.

Was sind die Vorteile eines digitalen Parkscheins?
Der Autofahrer kann mit seinem Smartphone einen Parkschein lösen, auch wenn er kein Bargeld zur Hand hat. Strafzettel wegen vergessenem oder zu wenig Kleingeld sind damit Vergangenheit. Auch wer gerne noch etwas im Restaurant sitzen bleiben will oder beim Arzt länger warten muss, braucht kein Knöllchen zu riskieren: Die Parkzeit kann innerhalb der Höchstparkdauer in der App jederzeit verlängert werden.

Wie funktioniert Parkster?
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose Parkster App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Hat er in seinem Smartphone die Standortinformationen beziehungsweise Ortungsdienste aktiviert, erkennt die App automatisch den Parkplatz, auf dem das Fahrzeug abgestellt ist. Sind sie nicht aktiviert, gibt der Autofahrer den Zonencode des Parkplatzes mit ein. Den Zonencode findet er auf den Schildern, die am Parkplatz auf Parkster hinweisen. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Der Autofahrer kann die Parkzeit in der App im Rahmen der Höchstparkdauer jederzeit verlängern.

Wie bezahlt der Autofahrer?
Der Autofahrer erhält von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet. Der Autofahrer überweist diese Rechnung oder bezahlt per Kreditkarte.

Wie wird der digitale Parkschein kontrolliert?
Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein digitales Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.

Welche Vorteile hat der digitale Parkschein für Kommunen?
Neben dem zusätzlichen Angebot einer digitalen Bezahloption für die Bürgerinnen und Bürger ist mittelfristig mit einem geringeren Bedarf an Parkautomaten sowie niedrigeren Wartungs- und Betriebskosten für die Parkautomaten zu rechnen. Dies betrifft insbesondere das Bargeldhandling (Automatenleerung und Folgekosten). Ein wichtiger Mehrwert ist auch der deutlich bessere Überblick über die Auslastung und den Status der angebundenen Parkplätze: So stellt die Parkster App den Verantwortlichen auf Knopfdruck detaillierte Angaben zur aktuellen und zur historischen Auslastung der Stellplätze bereit und liefert das Datenfundament für eine langfristige Zukunftsplanung. Dies bietet vor allem Tourismusregionen attraktive Möglichkeiten, den Verkehrsfluss zu steuern und ihre Infrastruktur spürbar zu entlasten.

Pressemitteilung

Weitere Informationen zum Parken mit Parkster

Integration im Oberallgäu gelingt zunehmend: Zielführendes Zusammenspiel vieler Akteure - 8. Integrationskonferenz 

Sonthofen/Oberallgäu Im Oberallgäu leben mehr als 14.400 Migranten aus 130 Staaten. 923 davon sind geflüchtete Menschen. Sie alle sollen bestmöglich in das soziale und kulturelle Leben des Landkreises einbezogen werden. Dies gelingt zunehmend im Zusammenspiel zahlreicher Akteure vor Ort. Darin waren sich die Teilnehmer der 8. Integrationskonferenz im Landratsamt einig. Leitfaden und Orientierungshilfe hierfür ist der Oberallgäuer Integrationsplan. "Diesen werden wir in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiter fortschreiben und zum Teil neu erstellen", informierte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung "Mensch und Gesellschaft" im Landratsamt. Hierzu haben sich verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. 

Die Umsetzung des Integrationsplanes hat in der Praxis bereits Fahrt aufgenommen. Dies zeigte sich bei der Vorstellung laufender Projekte aus sieben Handlungsfeldern. Daniel Michels vom Jobcenter berichtete von einer guten Einbindung zwei  geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt. Möglich werde diese nachhaltige Integration dank Ehrenamtlicher, Schulen und der Arbeitsagentur. Heinz-Joachim Pesch vom Amt für Migration erläuterte das neue Fachkräfteverfahren ab März 2020. Ansprechpartner im Oberallgäu ist das Amt für Migration. Ercan Senoldu vom Integrationsbeirat Oberallgäu verwies auf die Wichtigkeit interkultureller Begegnungen, um Vorurteile abzubauen. Infos gab es auch zur Stelle der hauptamtlichen Integrationslotsin Hülya Dirlik. Ihre Aufgabe ist es, Helferkreise in den Kommunen zu unterstützen und Projekte zu initiieren, um weitere Ehrenamtliche zu gewinnen. 

Sprachkompetenzen nutzen
Migrationsbeauftragte Miriam Duran präsentierte den Aktionsplan der Verwaltung zur interkulturellen Öffnung. Sie empfahl, den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund auszubauen und deren Sprachkompetenzen für Verwaltungsprozesse zu nutzen. Gesundheitsmediatorin Mirha Huseinovic informierte über das Gesundheitsprojekt "MiMi". Dieses bringt Migranten Themen der Gesundheitsförderung und Prävention näher. Ziel ist,  dass sie sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern. 

Interkulturelle Herausforderungen
Katrin Layh (Kontakt- und Koordinationsstelle therapeutische Angebote für Flüchtlinge) erläuterte das Projekt "TAFF". Dieses baut ein therapeutisches Netzwerk aus pädagogischen Fachleuten, Therapeuten, Ärzten, Dolmetschern und Institutionen des Gesundheitswesens auf. Die Beteiligten werden mit interkulturellen Herausforderungen vertraut gemacht und unterstützt. Im  Handlungsfeld "Wohnen und Zusammenleben im Stadtteil" berichtete Sandro Drechsel (Amt für Migration) über die Mieterqualifizierung nach dem Neusässer Konzept. Dabei werden Wohnungssuchende gezielt darauf vorbereitet, sich eigenständig ein Quartier zu suchen. Die bisherige Erfolgsquote der Absolventen liegt bei annähernd 50 Prozent, eine Fortsetzung ist geplant. In Workshops ging es um den ehrenamtlichen Dolmetscher-Pool im Landkreis sowie um das Thema "Rassismus und Diskriminierung". Referent Hamado Dipama ging den Fragen nach: "Was ist Rassismus? Wie können sich Opfer dagegen wehren? Welche gerichtlichen Schritte sind möglich?". Beruhend auf seinen persönlichen Erfahrungen sowie als Referent für Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit schlug er vor, eine Beratungsstelle in der Region einzurichten. 

Info
Fragen zu Migration und Integration beantwortet Miriam Duran, Beauftragte für Migration und Integration im Landratsamt Oberallgäu, unter Tel. 08321/612-254 oder E-Mail: migrationundintegration@lra-oa.bayern.de

Wie Sie sich auf den Hochwasserfall vorbereiten können

Hochwasser kann viele Menschen in Bayern treffen. Kündigt sich ein Hochwasser an, bleibt jedoch meist wenig Zeit zum Handeln. Das Wissen um die Gefahren und eine gründliche Vorbereitung sind der beste Weg, um sich und seinen Besitz zu schützen. Hier sind einige Tipps:

- Informieren Sie sich, ob Ihr Zuhause in einem hochwassergefährdeten Gebiet liegt, zum Beispiel über den Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete www.iug.bayern.de. Beachten Sie: Auch außerhalb der ausgewiesenen überschwemmungsgefährdeten Gebiete kann ein Hochwasser auftreten – zum Beispiel in Folge von Starkregen.

- Schützen Sie Ihr Haus langfristig, indem Sie zum Beispiel sensible Einrichtungen wie die Heizung höher positionieren und es mit baulichen Maßnahmen vor eindringendem Wasser sichern.

- Sichern Sie sich finanziell ab und versichern Sie Gebäude und Hausrat gegen Elementarschäden.

- Installieren Sie auf Ihrem Smartphone eine App mit Warnhinweisen (z. B. die App umweltinfo unter www.stmuv.bayern.de: Service -> Unsere Apps) oder achten Sie auf Radiodurchsagen, um im akuten Hochwasserfall gewarnt zu werden.

- Erstellen Sie einen Notfallplan: Halten Sie fest, wer im Ernstfall welche Aufgabe übernimmt. Legen Sie Schutzorte für Kranke, Hilfsbedürftige und Tiere fest. Klären Sie Fluchtmöglichkeiten ab. So können Sie im Hochwasserfall sofort handeln.

- Bereiten Sie ein Notfallpaket vor mit haltbaren Lebensmitteln und Getränken für mindestens zwei Tage, wichtigen Medikamenten und Erste-Hilfe-Material, Hygieneartikeln, einer Taschenlampe sowie Kleidung. Verpacken Sie Ihre persönlichen Dokumente wasserdicht. Auch ein Ersatzhandy und ein akkubetriebenes Radio können hilfreich sein.

- Legen Sie sich rechtzeitig Sandsäcke, Pumpen und Schläuche zu.

Weitere Tipps zur Vorsorge sowie ausführliche Informationen zum Thema Hochwasserschutz in Bayern finden Sie unter www.hochwasserinfo.bayern.de.

 

Pressemitteilung des Bayerischen Landesamt für Umwelt