Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Bewerbung für die Ehrenamtskarte Oberallgäu

Mehr Unterstützung für Ein-Eltern-Familien Fachtag für Alleinerziehende bringt Betroffene mit Politikern ins Gespräch

Immenstadt/Oberallgäu. Jede fünfte Familie ist heute eine Ein-Eltern-Familie. In neun von zehn Fällen kümmert sich die Mutter allein um die Erziehung der Kinder. Hinzu kommen finanzielle Sorgen. Hartz IV wird für viele zum unausweichlichen Schicksal, denn die  Chancen für Alleinerziehende auf dem Arbeitsmarkt stehen nicht gut. Die Belastung ist groß und die Betroffenen vermissen oft das gesellschaftliche Verständnis für ihre Situation. Dies wurde deutlich beim ersten Fachtag für Alleinerziehende am Sonntag, 17. März im Union-Filmtheater in Immenstadt. Rund 70 betroffene Mütter und vereinzelt alleinerziehende Väter nutzten die Gelegenheit, mit KommunalpolitikerInnen und Beratungsstellen ins Gespräch zu kommen.

"Wir werden die vorgebrachten Sorgen und Nöte an die Politik weiterleiten, damit sich etwas verändert", versprach Initiatorin Sandra Vogel, Alleinerziehende aus Waltenhofen. Kooperationspartnerinnen waren der "Runde Tisch Alleinerziehende" in und um Kempten  und die  Gleichstellungsbeauftragten Ilona Authried (Landratsamt Oberallgäu) und Katharina Simon (Stadt Kempten). Nach dem ernüchternden Dokumentarfilm "MaPaSolo" – die Welt der Alleinerziehenden" stellten sich CSU-Kreisrätin und Kreis-Familienbeauftragte Renate Specht sowie die Kemptener Stadträte Erna-Kathrein Groll (Grüne) und Stephan Prause (CSU) unter Moderation von Norbert Kolz (Radio AllgäuHit) den Fragen des Publikums. Neben der Forderung nach flexiblen und unbürokratischen Hilfen kamen auch ein Gehalt für Alleinerziehende sowie eine bessere Altersabsicherung zur Sprache. "Alleinerziehende leisten schließlich eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft", so eine betroffene Mutter. Während der Veranstaltung betreuten  Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes Immenstadt den Nachwuchs.

Buntes Ferien- und Schulungsprogramm des Kreisjugendrings

Der Kreisjugendring Oberallgäu bietet in diesem Jahr wieder etliche Freizeit- und Schulungsangebote an. Die Palette reicht von einer Ausbildung zum Rettungsschwimmer am 25./26. Mai, einem Fahrsicherheitstraining am 25. Mai, den Kunst- und Theatertagen in den Osterferien bis hin zu Freizeitmaßnahmen in den Sommerferien und am Buß- und Bettag. Anmeldungen zu allen Angeboten sind bereits jetzt möglich.  

Weitere Infos erhalten sie auf der Homepage unter www.kjr-oberallgaeu.de . Gerne können sie sich auch per Email an den Kreisjugendring wenden unter
kreisjugendring@lra-oa.bayern.de oder sich telefonisch unter 08321-612-111 informieren.

Weltfrauentag: „Mutter des Grundgesetzes“ im Fokus

Den 108. Weltfrauentag begingen Mitarbeiterinnen des Landratsamtes Oberallgäu, der Stadtverwaltung Sonthofen, amtierende und ehemalige Kreis- und Stadträtinnen sowie  stellvertretende Oberallgäuer Bürgermeisterinnen in der Filmburg Sonthofen. Gezeigt wurde der authentische Streifen „Die Sternstunde ihres Lebens“. Darin verkörpert die Schauspielerin Iris Berben die „Mutter des Grundgesetzes“, Elisabeth Selbert. Die Abgeordnete und Juristin (1896 – 1986) kämpfte im Jahr 1948 gegen alle Widerstände erfolgreich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das  Grundgesetz der späteren Bundesrepublik Deutschland. Frauen früherer Generationen hätten viel erreicht, sagte einleitend stellvertretende Landrätin Gertrud Knoll (vorne, Mitte). Dazu zählten beispielsweise das Wahlrecht oder die Berufstätigkeit ohne Einwilligung des Ehemannes. Doch auch heute noch gebe es in puncto Chancengleichheit einiges zu tun. Ein Platz an einem Konferenztisch bedeute für eine Frau nicht automatisch, dort auch eine Stimme zu haben. „Ergreift das Wort, denn das Reden ist Macht“, appellierte sie an das weibliche Publikum. Mit Rosen und guten Wünschen zum Weltfrauentag verabschiedeten sich die Initiatorinnen, Ilona Authried, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt (sitzend, rechts) und ihre Stellvertreterin Miriam Duran (links) von den Gästen.       

Kinderschutzbund erhält 3.250 € an Spenden aus der Weihnachtsspendenaktion des Landrates

"Statt Geschenken Gutes tun" mit dieser Bitte appellierte der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz zusammen mit seinem Stellvertreter Alois Ried an Geschäftsleute und Firmen "unsere Mitmenschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, nicht zu vergessen". Viele Spender haben sich für das Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt entschieden. Mit dieser finanziellen Unterstützung kann der Kinderschutzbund Immenstadt das Angebot des Projekts "Frühprävention", den "Mini-Kindergarten" anbieten und weiter fortführen.

Jeden Dienstag und Donnerstag treffen sich Kinder im Alter von 16 Monaten bis zum Kindergartenalter im Familienzentrum. In jeder der beiden Gruppen werden ca. 9 bis 10 Kinder aufmerksam und liebevoll betreut. Für die Eingewöhnung wird viel Zeit aufgewendet, ganz nach den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder. In dringenden Fällen können wir zusätzlich einen "Notfallplatz" anbieten.

Die Gründe für die Inanspruchnahme dieses Angebotes sind sehr vielfältig – aber es ist für Mütter auch wichtig, einfach mal eine kurze Auszeit nehmen zu dürfen. Die positiven Rückmeldungen der dankbaren Eltern freuen uns sehr und machen deutlich, dass die Arbeit und das Bemühen der Betreuerinnen sehr geschätzt werden.

Bisher steht dem Familienzentrum Kinderschutzbund Immenstadt kein fester Betrag aus Fördermitteln für dieses Gruppenangebot zur Verfügung. Finanziert wird dieses Projekt seit Beginn durch Spenden. Der Vorstand des Kinderschutzbundes Immenstadt freut sich sehr über die Spende in Höhe von 3.250 €. Dies erleichtert die verantwortungsvolle Arbeit, Familien mit Kindern rechtzeitig zu unterstützen und Hilfen anzubieten. 

Zum 20. Geburtstag musikalische Gäste zu Besuch

1999 fand das 1. Euregio Musikfestival statt –
Das EBO wurde gegründet  - Konzerte und Veranstaltungen zum Jubiläum


Im Mai 1999 fand in Sonthofen das 1. Euregio Musikfestival statt. Dort trafen sich erstmals Musikbegeisterte und ein Fachpublikum, um an vier Tagen ein interessanten Programm beim damaligen Pilotprojekt zu erleben. Hiermit   wurde der Grundstein gelegt für eine Veranstaltungsreihe, die von ursprünglich einem Veranstaltungsort hinauszog in die Region. In den zwei Jahrzenten fanden zahllose Konzerte und Festivals statt. Mehr als 175.000 Menschen haben die Konzerte und Veranstaltungen besucht die von 600 Kapellen und Ensembles gestaltet wurden. Zahlreiche Uraufführungen von Kompositionen, CD Vorstellungen und Premieren werden mit dem Euregio Musikfestival in Verbindung gebracht. Bekannte Musikpersönlichkeiten und Komponisten internationalen Ranges waren zu Besuch und präsentierten ihre Werke. "Stolz sind wir auf diese großartige Bilanz", erklärten Präsident Anton Klotz und Projektleiter Simon Gehring.

Ebenso wurde zum 1. Euregio Musikfestival 1999 das Euregio –Blasorchester EBO formiert.  Das grenzübergreifende Auswahl-Blasorchester ist ein Projekt-Orchester und bereitet sich in mehreren Probephasen auf die jeweiligen Konzerte vor.

Zum 20. Geburtstag des Euregio Musikfestivals im Jahr 2019 haben sich  zahlreiche musikalische Gratulanten angemeldet die mit ihren musikalischen Beiträgen das Programm gestalten. Bereits im Januar und Februar fanden Konzerte statt. Weiter geht es am Sonntag, 24. März 2019, um 16.30 Uhr
in der Katholischen Pfarrkirche "St. Anton2 in Kempten, mit einem Benefiz-Kirchenkonzert mit der Aufführung der "Missa Katharina" von Jacob de Haan. Die Stadtkapelle Memmingen wird zusammen mit rund 100 Sängerinnen und Sängern aus den Chören Kirchenchor St. Blasius (Dietmannsried), Cantoni-Chor der Pfarrei St. Anton (Kempten) und dem Chor "Zabander" (Sulzberg), unter der Chorleitung von Eva Brunner & David Wiesner. Die musikalische Gesamtleitung hat Johnny Ekkelboom. Solistin ist die Altusriederin Gertrud Hiemer-Haslach (Sopran).

Im März (Sonntag, 31. März 2019) gratulieren Sasso Avsenik und seine Oberkrainer, die Alpenoberkrainer und das Trio Denis Novato, ab 18 Uhr in der bigBOX in Kempten. Mit dabei sind auch der "Krainerschwung mit dem Trio SBS Pluspaket" aus dem Allgäu. Einen besonderen Jubiläumsgruß überbringt die international bekannte Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Kostner am Samstag, 18. Mai 2019, um 20 Uhr in der Alpspitzhalle Nesselwang. Mit "Blasmusik exquisit" ist das Benefiz-Galakonzert überschreiben, dass die "Tiroler Rotjacken" gestalten und von der Ulrich Gschwender Stiftung gefördert wird. 

Ein kleines Jubiläum feiert auch die Böhmische Musikanten-Nacht in Nesselwang, die bereits zum zehnten Mal stattfinden wird. Am Samstag, 1. Juni 2019 spielen "Berthold Schick und seine allgäu6", die „Blaskapelle-Alpenwind“ aus Zams in Tirol und "Die Allgäu Böhmischen", die über den Mucke Wettbewerb ausgewählt wurden. 
Im August rundet das bekannte Egerländer Open-Air am Samstag, 24. August 2019 auf der Freilichtbühne in Altusried das Sommerprogramm ab.

Zum 20. Geburtstag wird sich das Euregio-Blasorchester EBO besonders präsentieren. Es wird Erfolgstitel der vergangen zwei Jahrzehnte zu hören geben. Dieses Jubiläums-Benefiz-Gala-Konzert findet am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, 3. Oktober 2019 um 15.30 Uhr in der Nesselwanger Alpspitzhalle statt. Die musikalische Leitung hat Johann Mösenbichler. Solistin Getrud Hiemer-Haslach (Sopran).

Seit 17 bzw. 16 Jahren finden im Festivaljahr die beiden Cäcilienveranstaltungen statt. Die Euregio Cäcilienfeier und die Allgäuer Cäcilienmesse sind Gedenkgottesdienste mit anschließenden Benefizkonzerten für den guten Zweck, jeweils gestaltet von Volksmusik- und Blasmusikgruppen aus der Region. Am Samstag, 16. November 2019 lädt die Euregio zur 17. Euregio Cäcilienfeier in der kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Kempten St. Mang ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Am Sonntag, 24. November 2019 findet die Allgäuer Cäcilienmesse zum 16. Mal in der kath. Pfarrkirche in Bad Hindelang um 9 Uhr in Zusammenarbeit mit der IG Tracht statt.  

Eintrittskarten bzw. kostenlose Einlasstickets gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen der Allgäuer Zeitung und bei den Heimatzeitungen und der Tickethotline 0831/206-5555 - www.allgaeuticket.de

Genussvoll und bewusst – Essen ab der Lebensmitte Netzwerk Generation 55plus gibt Tipps zum gesunden Älterwerden

Ab der Lebensmitte verändern sich Körper und Stoffwechsel und es ergeben sich neue Anforderungen an den persönlichen Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung spielen eine immer wichtigere Rolle. Welche Lebensmittel sollten bevorzugt auf dem Speiseplan stehen? Wie lassen sich eine ausgewogene Ernährung und Genuss verbinden und praktisch im Alltag umsetzen? Viele Antworten dazu gab es bei der Veranstaltung im Altstadthaus in Kempten. Im Auftrag des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten berichtete Diätassistentin Andrea Klees aus Lindau, dass Muskel- und Knochenmasse ab dem dritten Lebensjahrzehnt schwinden und dafür die Fettmasse zunehme: „Oft geht das Gewicht nach oben und die Motivation sich regelmäßig zu bewegen lässt nach“. Der Energiebedarf sinke zwar, aber der Nährstoffbedarf bleibe gleich. „Deswegen geht die Auswahl hin zu Lebensmitteln mit weniger Kalorien, aber mit vielen wichtigen Inhaltsstoffen.“ Anhand der Lebensmittelpyramide und mit vielen praktischen Beispielen führte sie aus, dass vor allem Gemüse und Vollkornprodukte wertvolle Vitamine und Mineralstoffe liefern. Solche Lebensmittel machen zudem satt und fördern die Verdauung. Auch Durstgefühl und Geschmacksempfinden verändern sich mit zunehmendem Alter. Wichtig sei zudem genügend zu trinken und anstelle von Salz lieber mit Kräutern und Gewürzen Abwechslung ins Essen zu bringen. Milchprodukte liefern wertvolles Eiweiß und Calcium für Muskeln und Knochen, Seefisch wichtige Omega 3 Fettsäuren. Für geschmeidige Blutgefäße gelte es, versteckte Fette in den Lebensmitteln zu meiden und für den Einsatz in der Küche hochwertige, pflanzliche Öle zu bevorzugen. Zum Abschluss empfahl die Referentin, mit Genuss und in Ruhe zu essen, dabei mehr Farbe auf den Teller zu bringen und im Alltag in Bewegung zu bleiben, denn „für richtige Ernährung sei es nie zu spät!“

Mit dieser Veranstaltung schließt das Herbst- / Winterprogramm des Netzwerks Generation 55plus erfolgreich ab. Die Anzahl und Resonanz der Teilnehmer spiegelt den Wunsch nach einer hohen Lebensqualität im Alter und die damit verbundene große Bereitschaft für einen gesunden Lebensstil wieder. Die Grundlagen dafür, sowie viele praktische Tipps für den Alltag liefern die Angebote des Netzwerks. Das neue Programm für Frühjahr / Sommer mit Veranstaltungen unter dem Motto „Mit Genuss und in Bewegung – mitten im Leben!“ in Lindau, Sonthofen und Kempten steht ab jetzt zur Verfügung. Die ersten Kurse beginnen im März. Weitere Auskünfte erhalten Sie auf www.aelf-ke.bayern.de/ernaehrung/.

70. Geburtstag von Alt-Landrat Gebhard Kaiser mit großer Spendenbereitschaft - 52.300 Euro für drei Einrichtungen

Wiggensbach/Oberallgäu. Einmal mehr hat Gebhard Kaiser gezeigt, dass der Name des Oberallgäuer Alt-Landrates weit über die Region hinaus nach wie vor hohe Strahlkraft hat.  Die mehr als 230 Besucher seines 70. Geburtstags hat er gebeten, statt Geschenke zu bringen, an gemeinnützige Einrichtungen zu spenden. Dies kam gut an. Die Gäste waren großzügig und spendeten mehr als 52.300 Euro für drei Hilfsorganisationen, denen Gebhard Kaiser in unterschiedlichster Weise und Funktion nahe steht. Er sei dankbar und stolz zugleich, dass er durch diese Spendenaktion Menschen helfen und zugleich drei Organisationen unterstützen kann, die zum einen Regional, aber auch überregional und sogar weltweit tätig sind, meine Kaiser. Die Vertreter der Empfängereinrichtungen vom Allgäuer Hilfsfonds e.V., von Humedica und der Kolpingstiftung waren voll des Lobes für den Initiator, der beispielgebend aufgezeigt habe, wie Menschen geholfen werden könne. Die Spendensumme sei überragend. Auf Gebhard Kaiser sei immer schon Verlass gewesen, so die Beteiligten, die sich für ihre Einrichtungen und Institutionen herzlich bedankten.

 

Foto: Freudige Gesichter zeigten bei der Übergabe der Geburtstagsspende von Alt-Landrat Gebhard Kaiser (2. von rechts) in Höhe von 52.300 Euro  die Vertreter der Hilfsorganisationen von links Schatzmeister Simon Gehring (Allgäuer Hilfsfonds e.V.), Geschäftsführer Wolfgang Groß (Humedica, Kaufbeuren) und Geschäftsführer Herbert Barthelmes (Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger, Augsburg)  die die Spenden für Ihre Einrichtungen stellvertretend in Empfang nehmen konnten.

ProSport erhält Spenden in Höhe von 4.850 €

Bei der alljährlichen Weihnachtsspendenaktion des Landkreises Oberallgäu, hat Landrat Anton Klotz bei Geschäftspartnern des Landkreises um Spenden für regionale Organisationen geworben. Der Förderverein ProSport erhielt dadurch insgesamt 4.850 €.

Der »Förderverein ProSport Allgäu/Kleinwalsertal« hat es sich seit seiner Gründung im Jahre 1997 zur Aufgabe gemacht, junge und sportliche Talente in der Region zu fördern.

ProSport hat in den vergangenen Jahren über 1,8 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsorengelder gesammelt und damit die Nachwuchstalente im Allgäu und im Kleinwalsertal unterstützt. Außerdem wurden wichtige Projekte mit auf den Weg gebracht, wie z.B. das Alpine Trainingszentrum Allgäu in Oberjoch, das Trendsportzentrum in Nesselwang, die Nachwuchsschanzen in Füssen und im Kleinwalsertal, sowie die Skiinternate Oberstdorf und Hohenschwangau. Von diesen Projektförderungen profitiert eine Vielzahl der allgäuer Nachwuchssportler, auch heutige Olympiasieger und Weltmeister wie Johannes Rydzek wurden einst von ProSport untertützt.

 

Wirtschaft spendet 28.180 Euro für Menschen in der Region

Durch eine Gemeinschaftsaktion des Landkreises Oberallgäu, der Kliniken Kempten-Oberallgäu, des SWW Oberallgäu und des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAK) wurden Partner und Unternehmen aufgerufen, statt Geschenke zu Weihnachten, für regionale Einrichtungen zu spenden. Dabei hatten die Spender eine Auswahlmöglichkeit zwischen mehreren Einrichtungen. Vor kurzem konnten die Initiatoren Landrat Anton Klotz und Kliniken-Aufsichtsratsvorsitzender und ZAK-Chef Alt-Landrat Gebhard Kaiser, die Spende in Höhe von 28.180 Euro an den Schatzmeister des Allgäuer Hilfsfonds e.V., Simon Gehring überreichen.

Wie wichtig diese regionale Spendenbereitschaft ist, sehe man derzeit bei den Soforthilfen bei unerwarteten Unterstützungsmaßnahmen, wie bei dem verehrenden Wohnhausbrand in Oberstaufen-Konstanzer oder bei dem Unfall eines zweijährigen Kindes in Kempten, dass seither Schwerstbehindert ist. Mehr als 124 Einzelfälle hat der Allgäuer Hilfsfonds allein im Jahr 2018 unterstützt.

Einmal mehr wurde der Allgäuer Hilfsfonds e. V. – der sich seit 1998 um Menschen, die unverschuldet in Not gekommen sind – kümmert, als wichtige regionale Einrichtung hervorgehoben. "Das hat der Verein aktuell wieder unter Beweis gestellt. Das alles ehrenamtlich erledigt wird, zeichnet den Verein im besonderen Maße aus", so Landrat Anton Klotz.

Wer Mitglied werden möchte oder den Allgäuer Hilfsfonds e.V. unterstützen möchte kann dies unter Kontakt: www.allgäuer-hilfsfonds.de  oder allgaeuer-hilfsfonds@gmx.de


Die Spendenkonten lauten:
Sparkasse Allgäu:
IBAN: DE 94 7335 0000 0000 0028 57, BIC: BYLADEM1ALG  oder
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu:
IBAN: DE 04 7336 9920 0000 8848 80, BIC: GENODEF1KM1

Mikrozensus 2019 im Januar gestartet Interviewer bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2019 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer Krankenversicherung befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2019 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung, statt. Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt.

Der Mikrozensus 2019 enthält zudem noch Fragen zur Krankenversicherung. Neben der Zugehörigkeit zur gesetzlichen Krankenversicherung nach Kassenart werden auch die Art des Krankenversicherungsverhältnisses und der zusätzliche private Krankenversicherungsschutz erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden, wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.

Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnismäßig kostengünstig und hält die Belastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch tatsächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden.

Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2019 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen
 

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Wichtige Hinweise zu Gefahren auf Bahnanlagen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Beispiele für Lebensgefährliches Verhalten auf Bahnanlagen

  • Mutproben im Gleisbereich
  • Hindernisbereitung für fahrende Züge durch Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen
  • Steinwürfe auf Züge und Signalanlagen
  • Klettern auf Masten und abgestellte Waggons
  • Auf Bahnsteigen mit Rädern, Skateboards, Cityrollern oder Inlineskates fahren
  • Spielen an Bahnböschungen, Bauen von Baumhäusern, Drachensteigen
  • Aufspringen und Anhängen an ein- und abfahrende Zügen
  • Beschmieren und Beschädigen von abgestellten Zügen

Nachstehende Hinweise und Grundsätze sollen Ihnen die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen, verdeutlichen.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1.200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von 1.000 Metern. Windrichtungen, Schnee und Nebel beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet.

Züge durchfahren Bahnhöfe mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wer sich zu nah oder zu früh an die Bahnsteigkante wagt und die weiße Linie missachtet, kann auf Grund der Sogwirkung des ein- oder durchfahrenden Zuges ggf. in den Gefahrenbereich geraten.

Die Oberleitungen der DB AG führen eine Spannung in Höhe von 15.000 Volt. Es bedarf keiner direkten Berührung, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden. Es reicht, der Stromleitung zu nahe zu kommen, zum Beispiel beim Klettern auf einen Güterzug.

Das Oberleitungsnetz der Eisenbahn steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr unter Spannung. Neben den Bahn-Oberleitungen werden Bahnen auch mit Bahnstromschienen betrieben. Die U-Bahnen in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München und die S-Bahnen in Berlin und Hamburg sowie im Endbahnhof der Flughafen-S-Bahn Dresden führen 750 Volt bzw. 1.200 Volt Gleichstrom.

Deshalb:

  • Betreten Sie nicht den Gleisbereich!
  • Nutzen Sie für das Überqueren der Gleise ausschließlich die hierfür bestimmten Bahnübergänge und Unterführungen.
  • Riskieren Sie nicht Ihr eigenes Leben durch Missachtung von Verhaltensregeln auf Bahnanlagen und durch verbotene Abkürzungen über Gleise.
  • Masten, Schutzeinrichtungen auf Brücken und abgestellte Fahrzeuge sind kein Abenteuerspielplatz.
  • Beachten Sie die Warn- und Verbotsschilder.
  • Vorsicht beim automatischen Schließen der Türen.
  • Niemals auf an- oder abfahrende Züge springen.
  • Während der Fahrt nicht die Türen öffnen, nicht aus dem Fenster lehnen und keine Gegenstände aus dem Zug werfen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahnanlagen und erklären Sie mögliche Folgen bei Fehlverhalten – seien Sie selbst ein Vorbild! Eigene Vorsicht – bester Unfallschutz!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Präventionsbeauftragten der Bundespolizeiinspektion Kempten, Herrn Polizeihauptmeister Keuchel, unter norbert.keuchel@polizei.bund.de.
 

Pressemitteilung zum Download