Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Bundestagswahl am 24. September 2017

Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen

In der Zeit von Montag, 04. September bis Freitag, 08. September 2017 können Wahlberechtigte in das Wählerverzeichnis zur Bundestagwahl während der allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus Oberstaufen, Einwohnermeldeamt, EG, Zi. Nr. 1 Einsicht nehmen und die Richtigkeit und Vollständigkeit der zu ihrer Person eingetragenen Daten überprüfen.

Ferner sind in der Bekanntmachung weitere Hinweise enthalten, unter welchen Voraussetzungen und bis zu welchem Zeitpunkt ein Wahlschein beantragt werden kann. Der vollständige Bekanntmachungstext ist für jeden Wahlberechtigten hier einzusehen.

Öffnungszeiten des Rathauses

Montag, Dienstag, Donnerstag: 8.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr

Mittwoch, Freitag: 8.00 – 12.00 Uhr

Fotoausstellung im Landratsamt Oberallgäu

Einblicke in die "bewegte psychomotorische Arbeit" mit Kindern

Fotoausstellung gibt Einblicke in die „bewegte psychomotorische Arbeit“ mit Kindern. Über Bewegung und Spiel lernen Kinder sich selbst und ihre Umwelt kennen. Sie probieren aus, erfinden, verwerfen, finden ihre eigenen Lösungen.

Der Verein für Psychomotorik (PEB e.V.) aus Kempten/Sankt Mang, gibt in einer Fotoausstellung einen Einblick in seine über 15-jährige psychomotorische Arbeit. Fröhliche, witzige, kreative und berührende Fotos zeigen einen Ausschnitt von Momentaufnahmen aus den Psychomotorikstunden, in denen auch die psychomotorische Haltung von PEB zum Ausdruck kommt, dass körperliche und motorische Fähigkeiten unmittelbar mit geistiger und seelischer Entwicklung verbunden sind.

PEB sieht seine Aufgabe darin, mit den Kindern an deren „Fundament“ zu arbeiten.

Damit Kinder den Herausforderungen des Lebens gewachsen sind, und die dazu nötigen „Bausteine“ entwickeln können, braucht es einen haltgebenden Rahmen, Raum und Zeit. Es braucht zum Beispiel Zeit, seinen eigenen Standpunkt zu finden und andere Meinungen zu akzeptieren, motorische Sicherheit zu erlangen, bei Rückschlägen nicht gleich aufzugeben, Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden, Spaß und Freude an seinem Tun zu haben, sich  zutrauen etwas Neues aus zu probieren….

In den PEB-Stunden werden die Stärken, Fähigkeiten und Talente der Kinder in den Vordergrund gestellt, damit mit den verschiedenen „Bausteine“ ein stabiles Fundament wachsen kann.

Die Fotoausstellung findet ab Montag, 11. September bis Montag 25. September, im Foyer des Landratsamtes Oberallgäu zu den gewohnten Öffnungszeiten statt.

Integrationslotsenqualifizierung 2017

Der Landkreis Oberallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Oberallgäuer Volkshochschule, wie schon 2011 und 2015, ab 28. September 2017 erneut einen Kurs zur Qualifizierung von Integrationslotsen an. Dabei übernimmt das Landratsamt Oberallgäu die gesamten Lehrgangskosten, für Teilnehmende wird lediglich ein Unkostenbeitrag in Höhe von 25,00 € erhoben. Der Kurs findet jeweils Donnerstags ab 18 Uhr in den Räumen der Oberallgäuer Volkshochschule in Sonthofen statt.

Integrationslotsen sind ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer, die mit ihrer Lebenserfahrung Migranten und Flüchtlinge mit Bleiberecht unterstützen. Sie helfen Neuzuwanderern bei der Orientierung in einer für sie fremden Umgebung und unterstützen schon länger hier lebende bleibeberechtigte Flüchtlinge und Migranten bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Ehrenamtliche Integrationslotsen werden durch einen hauptamtlichen Integrationslotsen des Landratsamtes begleitet und unterstützt. Bei regelmäßigen Treffen können sie sich austauschen, sich untereinander vernetzen und Ideen weitergeben.

Im Kurs, der über sechs Abende geht, bekommen die Integrationslotsen beispielsweise Hilfestellungen zum Thema Nähe und Distanz, Kenntnisse über ausländerrechtliche Grundlagen und einen Einblick in die Besonderheiten der interkulturellen Kommunikation.

Wer kann Integrationslotse werden?

  • Frauen und Männer aus verschiedenen Herkunftsländern, die sich in Deutschland gut integriert haben,
  • deutsche Mitbürger, die selbst einige Jahre in einer fremden Kultur gelebt haben bzw. familiär bedingt über interkulturelle Erfahrungen verfügen,
  • Menschen, die anderen Kulturen gegenüber aufgeschlossen sind und gerne bleibeberechtigten Flüchtlingen und Migranten helfen möchten.

Kursinteressenten sollen über Berufs- und Lebenserfahrung sowie über Grundkenntnisse der deutschen Systeme verfügen. Die Schulung erweitert die persönlichen Kompetenzen und bietet vielfältige Kontaktmöglichkeiten.

Interessierte bewerben sich bitte schriftlich, bis spätestens 22. September 2017, bei vhs-Leiterin Stefanie Schraudolph: schraudolph@oa-vhs.de  

Wer vorab noch Fragen hat, kann sich gerne ab dem 12. September 2017 an Kathrin Waldmann im Landratsamt Oberallgäu wenden. Telefon: 08321/612-433 oder kathrin.waldmann@lra-oa.bayern.de .

Heckenrückschnitt

Zurzeit mehren sich Beschwerden, dass vielfach Hecken und Sträucher in Fußgängerbereiche (Gehwege) bzw. der Baum- und Pflanzenwuchs in sonstige Verkehrsräume wieder eingewachsen sind und so teilweise zu Störungen/Belästigungen und gar Behinderungen führen. In manchen Fällen kann mitunter sogar auch die Verkehrssicherheit gefährdet werden, wenn z.B. Verkehrszeichen einwachsen und nicht mehr oder zu spät erkennbar sind. Hier bitten wir die Grundstückseigentümer umgehend einen Rückschnitt vorzunehmen.

Naturschutzrechtliche Bestimmungen geben aber auch vor, dass gerade in der Zeit vom 1. März bis 30. September bestimmte Vorgaben z.B. des Vogelschutzes zu beachten sind!

So sind grundsätzlich nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesundhaltung von Bäumen erlaubt. Brutstätten von Vögeln dürfen aber nicht gestört oder freigelegt werden. Baum- und Gehölzpflegemaßnahmen sind fachgerecht auszuführen; hier geben bestimmte Regelwerke (z.B. ZTV-Baumpflege) oder Fachbetriebe Auskünfte. Werden Bäume in privaten Gärten (d. h, Haus- und Kleingärten, in Grünanlagen, Friedhöfen) gefällt, muss beachtet werden, dass sich keine „Lebensstätten wild lebender Tierarten darin befinden“ und keine anderen naturschutzrechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Auskunft erteilt hierbei die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt in Sonthofen. (Hinweis: Eine sog. Baumschutzverordnung besteht beim Markt Oberstaufen nicht; geschützte Bäume, die eine Verkehrsgefährdung darstellen, dürfen nur bei konkreter und unmittelbar drohender Gefahr gefällt werden.)

Claudia Roth zu Besuch in Oberstaufen

Zu einem gemeinsamen Mittagessen im Berghüs Schratt in Steibis haben sich Erster Bürgermeister Martin Beckel, Sigbert Prestel (Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) und Christopher Krull (ab 1. September 2017 Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) mit der Bundestags-Vizepräsidentin getroffen. Dabei fand ein reger Austausch statt zu den künftigen Herausforderungen im Tourismus. Im Anschluss an das Essen hat sich Claudia Roth noch in das Goldene Buch des Marktes Oberstaufen eingetragen. Zuvor hatte die Grünen-Politikerin bereits die Sennerei in Steibis besichtigt.

Überreichung der Ehrenamtskarten 2017/2018

44 Ehrenamtliche aus Oberstaufen, Steibis, Thalkirchdorf und Aach kommen heuer in den Genuss der Oberallgäuer Ehrenamtskarte. Aus den Händen von stellvertretender Landrätin Gertrud Knoll und Bürgermeister Martin Beckel konnten sie neben Bürgern aus Blaichach, Immenstadt und Missen-Wilhams bei einer Feierstunde im Schlosssaal in Immenstadt persönlich ihre Ehrenamtskarten in Empfang nehmen. Umrahmt wurde die Feier von der Musikschule Immenstadt.

Bereits zum 6. Mal werden Menschen aus dem Landkreis Oberallgäu, die sich bei uns mit großem Engagement im sozialen, kulturellen oder sportlichen Umfeld sowie in vielen anderen Bereichen ehrenamtlich betätigen, mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

Die Ehrenamtskarte Oberallgäu-Kempten-Kleinwalsertal wird mittlerweile im 2-Jahres-Rhythmus an Personen ausgegeben, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl engagieren. Wer eine Karte bekommt, wurde von den einzelnen Gemeinden festgelegt. Einzige verbindliche Voraussetzung: Der/die Ehrenamtliche erhält für diese Tätigkeit keine finanzielle Entschädigung.

Diese Karte beinhaltet ein beachtliches Leistungspaket von meist kostenlosen Eintritten bei inzwischen 90 Leistungsträgern (befristet auf 2 Jahre) und weiter als Allgäu-Walser-Fan-Card ermäßigte Eintrittspreise bei zahlreichen Einrichtungen.

Mit Bus und Bahn bequem zur Allgäuer Festwoche

Die Allgäuer Festwoche vom 12. bis 20. August 2017 in Kempten ist bequem mit Bus und Bahn erreichbar. Als zusätzlichen Service bietet der Landkreis Oberallgäu auch in diesem Jahr wieder eine Festwochen-Kombikarte und eine Spätverbindung ins südliche Oberallgäu an.

Die Kombikarte für eine Person gilt an einem Tag für die Nutzung aller Züge (2. Klasse, nicht IC-Züge) und Busse im Oberallgäu/Kempten und zum einmaligen Besuch der Allgäuer Festwoche. Die Sonderfahrkarte ist in allen Bussen und Verkaufsstellen der Verkehrsgemeinschaft Oberallgäu, bei den Verkaufsstellen der Bahnen in Oberstdorf und Oberstaufen sowie in den Bahnhofsbuchhandlungen in Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf zum Preis von 16,50 Euro erhältlich.

Für die Fahrt zur Festwoche in Kempten gibt es tagsüber aus dem südlichen Oberallgäu zahlreiche Fahrtmöglichkeiten mit Bus und Bahn. Zusätzlich bietet der Landkreis für alle Nachtschwärmer wieder um 0.45 Uhr ab der ZUM in Kempten eine Spätverbindung an (auch am Festwochenvorabend).
Die Busse fahren bis Immenstadt, bei Bedarf bis Oberstaufen und in die Hauptorte des Illertals bis Oberstdorf. Zudem fahren die Spätbusse von Kempten nach Oy-Mittelberg bei Bedarf bis Wertach. Der Fahrtwunsch ist beim Einstieg dem Busfahrer mitzuteilen.

Weitere Informationen gibt es beim Landratsamt Oberallgäu, Tel 08321/612-237 und im Internet unter: www.oberallgaeu.org – "Festwoche"

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Neuheiten

Bestseller: Und ewig schläft das Pubertier, Jan Weiler;

Hörbücher: It´s teatime, my dear! Wieder reif für die Insel, Bill Bryson; Landliebe, Jana Lukas; Ich hatte mich jünger in Erinnerung, Monika Bittl, Silke Neumayer;

Sachbücher: Im Zelt - Von einem der auszog, um draußen zu schlafen, Wigald Boning; Entrümpeln - Mein Übungsbuch für mehr Zufriedenheit & innere Ordnung, Werner Tiki Küstenmacher; Neue Gärten in alter Tradition, Jerry Harpur;

Kinder- und Jugendbücher: Girl in Black, Mara Lang; Die längste Nacht, Isabel Abedi (Krimi); Verrückt nach New York – Willkommen in der Chaos-WG, Katrin Lankers (Roman);

DVDs: Den Sternen so nah (FSK 6); Das Duell (FSK 16); Noma - Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt, (Doku);

Bücherflohmarkt: Krimis, Romane, Sach- und Kinderbücher!

 

In den bayer. Ferien (31. Juli bis 11. September 2017) gekürzte Öffnungszeiten der Gemeinde- und Gästebücherei, Hugo-von-Königsegg-Str. 8:

Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr; Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag, Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen!

Tel.: +49 8386 9300-26   E-Mail: Buecherei@oberstaufen.info

Ausbildung mit sehr großem Erfolg abgeschlossen

Samuel Queste (Fachinformatiker Systemintegration) und Benjamin Thalhofer  (Informatik-Kaufmann) haben ihre Ausbildung in der IT Abteilung des Marktes Oberstaufen mit sehr großem Erfolg bestanden. Mit ihnen konnten in den letzten 16 Jahren acht IT Fachkräfte erfolgreich ausgebildet werden. Damit trägt der Markt nicht unerheblich dazu bei, dem Fachkräftemangel in der IT und unserer Region entgegen zu wirken. Mit einer kleinen Feierlichkeit wurden ihre Leistungen gewürdigt. Erster Bürgermeister Martin Beckel und die Ausbilder Jürgen Funke und Patrick Rädler können stolz auf die hervorragenden Leistungen sein.

P&R Regelung am Bahnhof

Der Markt Oberstaufen akzeptiert ein gebührenfreies Parken für Bahnbenutzer bis auf weiteres, jedoch unter Einhaltung bestimmter Vorgaben. Grundsätzlich ist dabei der Fahrschein rechtzeitig – gegebenenfalls bereits am Vortag – zu beschaffen.

Eine gebührenfreie Benutzung der Parkplätze am Bahnhof kann nur mit einem gut im Fahrzeug sichtbarem Nachweis erfolgen, der belegt, dass am Kontrolltag (oder im Kontrollzeitraum) eine Bahnnutzung stattfindet.

Folgende Möglichkeiten zur Nachweiserbringung gibt es
Kopie des Fahrscheins
Sie können eine Kopie des Fahrscheins gut sichtbar im Auto hinterlegen

Bescheinigung am OTM Schalter
Sollten Sie Ihren Fahrschein am OTM Schalter im Bahnhof kaufen, kann hier eine Bescheinigung ausgestellt werden. Bitte beachten Sie: sollten Sie Ihren Fahrschein nicht am Schalter gekauft haben, wird für die Erstellung der Bescheinigung eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3,00 Euro erhoben.

Internet-Ausdruck des Fahrscheines
Der Kauf eines Fahrscheines kann auch von Zuhause aus im Internet erfolgen. Hier besteht die Möglichkeit, den Fahrschein zweimal zu drucken. Zum einen als Nachweis für den Schaffner, zum anderen zur Auslage im Fahrzeug.

Bayern Ticket
Bei einer Kopie des sogenannten "Bayern-Tickets" gilt darüber hinaus folgende Regelung: wird mit mehreren Fahrzeugen der Parkplatz angefahren, ist es erforderlich, dass auf allen ausgelegten Kopien die entsprechenden KFZ-Kennzeichen angegeben werden.

Leider ist es technisch noch nicht möglich, dass Benutzer des Fahrkarten-Automaten sich ein zweites Duplikat des Fahrscheines ausdrucken lassen können. Auch bei sogenannten Handy-Tickets besteht noch keine Möglichkeit für den Benutzer einen Nachweis zu erbringen.

Bei mehrtägigen Parkvorgängen empfehlen wir dringend, dies vorher bei der Gemeindeverwaltung per E-Mail unter Ordnungsamt@oberstaufen.info anzuzeigen und zu begründen.

Neueröffnung Bistro "Auszeit"

Nach umfangreicher Renovierung und Neugestaltung freuen wir uns, dass das Park-Bistro pünktlich zur Ferien- und Urlaubszeit wieder geöffnet ist. Wir freuen uns, dass wir mit Paul Danner einen bewährten Gastronomen als Pächter gefunden haben und wünschen ihm im Bistro "Auszeit" viel Erfolg und allzeit zufriedene Gäste!

Bischof Wolfgang Huber zu Besuch in Oberstaufen

Zum Jubiläumsjahr der Reformation feierte die evangelische Kirchengemeinde vom 14. bis 16. Juli ein Lutherfest. Zu diesem Anlass kam der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland und Bischof von Berlin-Brandenburg Wolfgang Huber nach Oberstaufen und hielt eine Kanzelrede im Gottesdienst am Samstag.

Anschließend wurde er von zweitem Bürgermeister Markus Geißler begrüßt und trug sich in das Goldene Buch des Marktes Oberstaufen ein.

Kraft Sammeln in der Flex-Klasse

Im neuen Schuljahr 2017/18 können wieder neue Kinder aufgenommen werden

Im Schuljahr 2015/16 wurde die Flex-Klasse an der Grundschule Berghoferstraße in Sonthofen ins Leben gerufen. In der Flex-Klasse arbeiten Grundschullehrer, Sonderpädagogen und Sozialpädagogen zusammen. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Staatlichen Schulamtes Oberallgäu, des Jugendamtes als Vertreterin des Landkreises Oberallgäu, der Katholischen Jugendfürsorge, der Albert Schweitzer-Schule.

Gedacht ist die Flex-Klasse für Grundschulkinder aus dem südlichen Oberallgäu, denen es schwer fällt, sich in der Schule wohlzufühlen, sich in der Gruppe zu behaupten oder Konflikte friedlich zu lösen. Oft erleben die Schüler, die Familien, die Lehrer und die Mitschüler die Situation als sehr belastend. Im neuen Schuljahr 2017/18 können wieder neue Kinder aufgenommen werden. Wenn Eltern mehr über die Flex-Klasse erfahren möchten, können sie gerne mit dem Flex-Team Kontakt aufnehmen über flex@ejv-oa-ke.de, 08321-60882116,  0160-4951781.

Inklusion: Gemeinsam neue Wege finden

Zweite Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu mit 100 Teilnehmern

Oberallgäu. "Die Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen von Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben." Dies betonte Landrat Anton Klotz bei der zweiten Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu mit über 100 Teilnehmern in der Mittelschule Dietmannsried. Spezifisches Ziel der Bildungsregion Oberallgäu sei, das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung als gesellschaftliche Normalform zu etablieren. Unter der Devise "Wege zu einem bildungsinklusiven Landkreis" zeigten Andrea Merkle und Dr. Gloria Jahn vom Bildungsbüro Oberallgäu auf, wie dieser Prozess aussehen könnte. Bei der Entwicklung von Strategien bauen sie auf das Wissen und die praktischen Erfahrungen von Fachexperten aus Schulen, Kindergärten, Vereinen und Verbänden.

In Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Fachleute mit der momentanen Situation betroffener Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsener im Landkreis. Dazu wurden auch aktuelle Zahlen im Bereich Inklusion vorgestellt. So besuchen derzeit etwa 203 Kinder mit getestetem sonderpädagogischem Förderbedarf eine herkömmliche Klasse oder eine Kooperationsklasse an einer Grund- oder Mittelschule. 380 Schüler aus dem Oberallgäu werden in einem Förderzentrum in Kempten sowie 206 Kinder in einem Förderzentrum des Landkreises unterrichtet.

Im nächsten Schritt wird das Bildungsbüro den Ist-Stand aufarbeiten und dazu eine Infobroschüre herausgeben. Parallel sollen Projektarbeitsgruppen gebildet werden. Ziel der vertieften Auseinandersetzung ist die Entwicklung einer Strategie für den Landkreis.

Eine Orientierung bietet die "Modellregion Inklusion Kempten", über die Oliver Huber (Leiter Amt für Jugendarbeit/Stadt Kempten), Tobias Schiele (Schulleiter Grundschule an der Sutt) und Georg Trautmann (Studienrat Förderschuldienst) referierten. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch, für den individuell optimale Lern- und Entwicklungsbedingungen geschaffen werden sollen.

Wichtige Schritte weiter: Landkreis-Projekt "Angekommen – und nun?" erfolgreich abgeschlossen

Sonthofen/Oberallgäu Anerkannten geflüchteten Menschen in ihrer neuen Heimat Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen: Darum ging es beim Pilotprojekt "Angekommen – und nun?" des Landkreises Oberallgäu mit der Bertelsmann-Stiftung. Ein Jahr nach dem Start zogen die Verantwortlichen bei einer Schlusskonferenz im Landratsamt eine positive Bilanz. Man sei wichtige Schritte weitergekommen – beim Aufbau von Netzwerken ebenso wie in der verwaltungsinternen Koordination, resümierte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung "Mensch und Gesellschaft". Rund 100 Akteure hätten sich in einem gemeinschaftlichen Prozess damit befasst, Lösungen im Hinblick auf die Integration zu erarbeiten. Jetzt beginne die eigentliche Arbeit mit der Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Integrationsprozesse.

Landrat Anton Klotz sagte, der Landkreis wolle nicht nur Verwalter, sondern auch aktiver Gestalter der Gesellschaft sein. Mit der Beteiligung am Bertelsmann-Projekt habe man die Chance gesehen, genau dies zu erreichen. Beispielsweise bei der Arbeitsvermittlung geflüchteter Menschen: Dabei setzt man auf "individuelle Lösungen für individuelle Herausforderungen", wie Daniel Michels und Reinhard Strehlke die Arbeit im Jobcenter Oberallgäu umrissen. "Sollten die Flüchtlingszahlen wieder steigen, sind nun alle Beteiligten besser vorbereitet als im Jahr 2015", sagte Stiftungsbeauftragte Claudia Walther.

Begleitet wurde das Projekt der Bertelsmann Stiftung vom IQ-Landesnetzwerk Bayern (Integration durch Qualifizierung) sowie von einer professionellen Prozessmoderation des "Institutes für soziale Innovation".  Die operative Projektleitung im Landratsamt übernahmen die Migrationsbeauftragte Miriam Duran und Bildungskoordinatorin Teresa Daubenmerkl, die auch den erarbeiteten Aktionsplan mit geplanten und sich bereits in der Umsetzung befindenden Maßnahmen vorstellten. Im Herbst wird dieser Aktionsplan dann auch im großen Rahmen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Verabschiedung von Theo Hodrius

Theo Hodrius beendete am 31. Mai 2017 nach einem langen Arbeitsleben seine Tätigkeit beim Markt Oberstaufen. Nun dauerte es geraume Zeit, bis man einen gemeinsamen Termin für eine offizielle Verabschiedung finden und mit dem frischgebackenen Rentner in kleiner Runde auf das besondere Ereignis anstoßen konnte. Am 3. Juli holte man dies gerne nach.

Am 01. September 1983 wurde der gelernte Rundfunk- und Fernsehtechniker als Klärwärter des Marktes Oberstaufen eingestellt. Er machte den Klärwärter Grundkurs und bildete sich stetig durch diverse Schulungen und Lehrgänge weiter. Er war viele Jahre Vorarbeiter der Abwasserentsorgung. In der Zeit seines Arbeitslebens hat sich einiges getan, die Ansprüche stiegen kontinuierlich. Gerade mit dem Bau der neuen Kläranlage in Krebs im Jahr 1986 und den stillgelegten Anlagen in den verschiedenen Ortsteilen haben sich umfangreiche Änderungen, bzw. Neuerungen ergeben, auf die man sich einstellen musste.

Nun ist für Theo Hodrius das Rentnerdasein angebrochen. Ein wenig durfte er dieses ja bereits genießen. Im Moment fühlt es sich nach seiner Aussage noch wie Urlaub an. Aber Langeweile lässt er auf keinen Fall aufkommen, dafür ist gesorgt. Mit seinen Hobbys Modellbau von Flugzeugen und Fahrradfahren mit dem Elektrobike wird sich die gewonnene Freizeit gut füllen lassen. Als Abschiedsgeschenk seines Arbeitgebers erhielt er Fahrradkarten, Powernahrung und einen Geschenkgutschein eines örtlichen Sportgeschäftes. Die ehemaligen Kollegen beschenkten ihn mit einem üppigen Brotzeitkorb. Da bleibt die nächste Zeit die Küche kalt. Wir danken Theo für sein freundliches und kollegiales Wesen und vor allem für seine kompetente Leistung über so viele Jahre hinweg. Wir wünschen ihm viel Freude im neuen Lebensabschnitt.

25 Jahre Staufner Bauern- und Wochenmarkt

Der erste Wochenmarkt fand am 8. Mai 1992 auf dem Marienplatz statt. Mit der damaligen Einführung des Wochenmarktes hat der Markt Oberstaufen ein altes, mehr als 500jähriges Privileg wieder wahrgenommen. Dieses wurde 1453 durch Kaiser Friedrich III zu Wiener Neustadt verbrieft:

„Graf Hawgen von Montfort erlaubt, alle wochen in seinem Marckcht Stowffen auf zinstag einen wochenmarkt daselbs halten mogen und sollen“.

15 Anbieter aus Oberstaufen, dem Oberallgäu und der Bodenseeregion führen den Markt seitdem sehr erfolgreich. Regionalität hat die letzten Jahre immer mehr an Wert gewonnen. In Oberstaufen gibt es dies auf dem Wochenmarkt seit 1992. Hinter diesem Wort verbirgt sich Qualität, kurze Wege, Vertrauen, Ökonomie, Genuss, gesunde  Ernährung und vieles mehr. Auf dem Staufner Bauern- und Wochenmarkt gibt es Produkte „von hier“!

Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei allen Wochenmarktteilnehmern und allen Wochenmarktkunden für ihre Treue.

Baugebiet Auf der Halde

Die Erschließung des zweiten Bauabschnitts des in Südhanglage befindlichen Baugebietes in Wiedemannsdorf hat begonnen. Die beauftragte Baufirma hat bereits mit dem Voraushub der zukünftigen Straße begonnen. Im Anschluss folgt die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Nach derzeitigem Bauzeitenplan soll die Erschließung Mitte Oktober abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 636.000,00 Euro.

Bewerber für Bauplätze setzen sich bitte möglichst umgehend mit Herrn Hellwig, Bauverwaltung Markt Oberstaufen, Tel. 08386/9300344, Joachim.Hellwig@oberstaufen.info in Verbindung.

Wildtiere in Wohngebieten

Immer wieder wird Mitarbeitern im Ordnungsamt des Rathauses mitgeteilt, dass sich Füchse in Wohnsiedlungen aufhalten und die Frage gestellt, was man dagegen tun kann.

Der Kreisjagdverband rät dringend davon ab, Wildtiere zu füttern, bzw. Katzen- oder Hundefutter ins Freie zu stellen. Weiter sollen keine gekochten Abfälle auf Komposthäufen entsorgt werden. Diese verlockenden Angebote sorgen dafür, dass die Bewohner des Waldes ihr Jagdrevier verlassen, sich in Wohnsiedlungen niederlassen und die Scheu vor Menschen verlieren. Finger weg, sagt der Jäger. Es entsteht Schaden für Mensch und Tier und ist wider die Natur. Wildtiere können Krankheiten übertragen wie z.B. der Fuchs den Fuchsbandwurm, dann wird es für den Menschen richtig gefährlich. Im Schnitt hat jeder zweite Fuchs einen solchen Parasiten. Das Obst und Gemüse im Garten kann aber trotzdem gegessen werden. Allerdings sollte man dieses gut abwaschen, wenn bekannt ist, dass sich ein Fuchs in der Gegend aufhält.

Besonders die Jungtiere sind nett und drollig. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich um Wildtiere handelt. Es kann außerdem nie ausgeschlossen werden, dass ein Fuchs Tollwut hat. Sowohl für Menschen als auch für Haustiere besteht das Risiko einer Infektion mit Krankheitserregern.

Rechtswidrige Ablagerung von Grünabfällen

Immer wieder werden Grünabfälle (Gartenschnitt, Aste, etc.) im Bereich von Gewässern rechtswidrig abgelagert. Wenn diese Ablagerungen in Bäche und Flussläufe rutschen kann dies an Engstellen und Durchlässen zu Problemen führen. Es kommt zu Verklausungen und Überschwemmungen. Derzeit sind Mitarbeiter des Landratsamtes in unserem Gemeindegebiet zur Kontrolle und Ahndung unterwegs. Bitte denken Sie an unsere Umwelt.

Unser Wasserwerk informiert

Gerne möchten wir Sie als Ihr Wasserlieferant vor Ort über die lokale Wasserversorgung informieren. Entgegen der gegenwärtigen Darstellung durch die Medien trifft eine Gefährdung durch ein erhöhtes Nitratgehalt im Trinkwasser für Oberstaufen nicht zu. Aufgrund des einwandfreien Zustandes ist es auch nicht notwendig das öffentlich bereit gestellte Trinkwasser einer zusätzlichen Aufbereitung zu unterziehen.

 

Das Wasserwerk Oberstaufen versorgt die öffentlichen Anschlussnehmer über zwei Bezugsquellen mit frischem Trinkwasser. Aus der Quelle Aachrain in Steibis werden 1/3 des Wasserbedarfs unseres Gemeindegebietes gefördert. Die Quelle versorgt hauptsächlich den Ortsteil Steibis, das Weißachtal und einen kleinen Teilbereich des Hauptortes Oberstaufen. Das restliche Trinkwasser liefert der Fernwasserverband Oberes Allgäu (FWOA). Es wird aus den Gebieten Altstädten (südlich von Sonthofen) und Ortwang (Burgberg) gewonnen. Alle Versorgungsgebiete sind durch Wasserschutzgebiete abgesichert.

 

Das Trinkwasser wird vom Markt Oberstaufen und vom FWOA kontinuierlich überprüft. Das Wasserwerk Oberstaufen nimmt jährlich über 55 Wasserproben. Zusätzlich beprobt der FWOA sein Netz mit über 100 Wasserproben im Jahr, um die Qualität des Trinkwassers entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu überwachen. Darüber hinaus kommen drei Mal im Jahr Großuntersuchungen hinzu, welche alle nach der Trinkwasserverordnung zu prüfenden chemischen Parameter enthalten. Das Gesundheitsamt wacht über die Beprobungen und stellt somit die Qualität zusätzlich sicher.

 

Nitratgehalt im Trinkwasser von Oberstaufen

Die Brunnen des FWOA sind über entsprechende Vereinbarungen mit der Landwirtschaft vor einem Eintrag von Nitrat abgesichert. Die Quelle Achrain ist ebenfalls über die topographische Lage geschützt. Nach der aktuellsten Wasseranalyse enthält das „Fernwasser“ einen Nitratwert von 2,6 mg/Liter und das Quellwasser aus Steibis einen Wert von 4,0 mg/Liter. Beide Konzentrationen liegen somit um ein Vielfaches unterhalb des Grenzwertes von 50 mg/Liter. Dieser Wert hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre nicht verändert.

 

Gerne können Sie nähere Informationen sowie die aktuellen Analysewerte auf unter www.fwoa.de einsehen.

Herzlichen Dank für Ihre Geduld!

Durch die vermehrte Bautätigkeit wird das Nervenkostüm unserer Bürgerinnen und Bürger gerade im Sommer arg strapaziert. In den letzten Monaten waren besonders die Anlieger von Hinterstaufen, Ifen und Buchenegg durch Straßenerneuerungsarbeiten und die umfangreichen Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn betroffen. Zu erwähnen sind hier die aufwändigen Bahntunnelbauarbeiten, der Straßenumbau Rainwaldstraße, die Anbringung von Fledermauskästen am Tunnelportal und die Erneuerungsarbeiten auf der Zufahrt nach Buchenegg. Nun sind die „größten Brocken“ geschafft und wir möchten es nicht versäumen, uns herzlich bei allen Betroffenen für die aufgebrachte Geduld zu bedanken.