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Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Halbzeit im Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz

Der Zweckverband Allgäuer Moorallianz zog bei der Sitzung der jährlichen Projektbegleitenden Arbeitsgruppe am 06. Dezember 2017 im Landratsamt Ostallgäu Bilanz über die erste Hälfte des Förderzeitraums im Naturschutzgroßprojekt. Unter Vorsitz der Landräte Maria Rita Zinnecker und Anton Klotz wurde über bisherige Errungenschaften resümiert, über den Stand laufender Projekte berichtet und anstehende Renaturierungsmaßnahmen erläutert.

Um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz zu machen, kamen auch dieses Jahr wieder Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden sowie Zuständige der Förderstellen von Land und Bund in Marktoberdorf zur Projektbegleitenden Arbeitsgruppe zusammen.

Einführend blickte Maria Rita Zinnecker, Landrätin und erste Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, auf die ereignisreichen ersten fünf Jahre des insgesamt zehnjährigen Umsetzungszeitraums zurück. Neben den wegweisenden Renaturierungsmaßnahmen im Seemoos (bei Oy-Mittelberg) und im Sulzschneider Wald (bei Seeg) konnten vor allem beim Flächenankauf unerwartet große Erfolge erzielt werden. Zudem hob sie die Errungenschaften des inzwischen abgeschlossenen Teilprojekts Ländliche Entwicklung in puncto Umweltbildung hervor und verwies abermals auf die hohe Relevanz der gelungenen Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft.

Zinnecker zog eine durchweg positive Bilanz der ersten Halbzeit des Projekts. Dass die Arbeit inzwischen reine Routine sei, könne jedoch nicht behauptet werden. Die Rückschau zeige deutlich, dass unterschiedliche Phasen durchlaufen werden müssten. Diese Entwicklungen erforderten Flexibilität, ohne dass jedoch die gesteckten Ziele des Natur- und Klimaschutzes aus den Augen verloren werden dürften.

Projektleiter Dr. Ulrich Weiland gab einen Überblick über aktuelle Finanzen, den Flächenankauf im Kerngebiet und laufende Maßnahmenumsetzungen. Es wurde auch über die umfangreichen Aktivitäten der Landschaftspflegeverbände im Projektgebiet berichtet. Er stellte das vergangene Jahr vor allem als Jahr der Planung und Vorbereitung der ab 2018 anstehenden Renaturierungsvorhaben der Moorallianz heraus. Daran anknüpfend berichtete Dr. Alois Kapfer, Auftragnehmer für die laufende Maßnahmenplanung im Hertinger Moos (Gemeinde  Nesselwang), beispielhaft über das komplexe Vorgehen bei der Untersuchung der Wasserverhältnisse im Moor – neben den vorhandenen Arten- und Biotopen die wichtigste Planungsgrundlage für eine gelungene Renaturierung und dauerhafte CO2-Bindung im Torf.

Für die kommenden fünf Jahre stehen bei der Allgäuer Moorallianz die Umsetzung größerer Renaturierungsvorhaben und die weitere Arrondierung der angekauften Flächen im Vordergrund. "Wir sind zuversichtlich, dass die zweite Hälfte der Projektlaufzeit genauso gut läuft wie die erste", so Landrätin Zinnecker. Bereits jetzt könne jedoch festgehalten werden, dass das Projekt einen sehr hohen Mehrwert für die Region habe.

 

Zweckverband Allgäuer Moorallianz
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf

Tel.: +49 8342 911-432
Fax: +49 8342 911-564
Simone.Reylaender@lra-oal.bayern.de

mona Allgäu wächst ins südliche Oberallgäu und Ostallgäu - 17 Allgäuer Verkehrsunternehmen kooperieren

Kempten Die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu (mona) erweitert ihren Verantwortungsbereich ins südliche Oberallgäu und ins Ostallgäu. Insgesamt schließen sich den bisherigen neun Gesellschaftern vier weitere an: Die Verkehrsunternehmen Kirchweihtal Stadtbus GmbH aus Kaufbeuren, Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH aus Kaufbeuren, Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA) aus Oberstdorf und Komm mit Morent GmbH & Co. OHG aus Ofterschwang sind ab sofort mit dabei. Damit umfasst das Gebiet der mona nun die Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren und Kempten.

Die mona Verkehrsunternehmer sind mehrheitlich regional tätige Allgäuer Familienbetriebe. Mit der Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA) gehören auch ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG und mit der Kemptener Verkehrsbetriebe und Beteiligungs GmbH & Co. KG (KVB) ein Unternehmen der Stadt Kempten zum Gesellschafterkreis. Das Besondere: Unabhängig von ihrer Unternehmensgröße sind alle Verkehrsunternehmen gleichberechtigt.

Neben den vier neuen Gesellschaftern haben sich im Rahmen eines Kooperationsvertrags vier weitere Verkehrsbetriebe mit der mona vernetzt. Insgesamt kooperieren nun 17 Verkehrsunternehmen unter dem Dach der mona Allgäu. "Nachdem die beteiligten Verkehrsunternehmer in vielen Bereichen auch in Konkurrenz zueinander stehen, ist dieser Zusammenschluss und die intensive Zusammenarbeit besonders zu würdigen", sagt der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Berchtold. "Die Verkehrsunternehmen unterstreichen dadurch ihr Ziel, den ÖPNV in der Region weiter voranbringen zu wollen. Insbesondere grundlegende bzw. strukturelle Änderungen können nur gemeinsam geschultert werden."

 

Hochkarätig besetzter Aufsichtsrat
Aufgrund der großen verkehrspolitischen Bedeutung des ÖPNV für die Aufgabenträger besetzte die Gesellschaft einen Aufsichtsrat. Die amtierenden Landräte der Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu und die Oberbürgermeister der Städte Kaufbeuren und Kempten übernehmen die Aufsichtsratspositionen. Der Dank der mona geht an Landrätin Maria Rita Zinnecker, Landrat Anton Klotz, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle, die diese Regelung unterstützen. Ergänzt wird der Aufsichtsrat durch Mitglieder aus den Reihen der beteiligten Verkehrsunternehmen.

Seit im Jahr 2012 die Verkehrsstudie Allgäu das Potenzial des ÖPNV-Angebots im Allgäu aufzeigte, wird an einer integrierten regionsübergreifenden Planung der ÖPNV-Verkehre und eines zusammengehörigen Tarifverbunds gearbeitet. "Dass es jetzt gelungen ist, 17 Verkehrsunternehmen unter einem Dach zu vereinigen, ist ein großer Schritt", sagt Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle. "Jetzt sind Strukturen geschaffen, auf die wir aufbauen und grundlegende Reformen durchführen können."

 

Schwerpunkte der Arbeit der mona
Die primäre Aufgabe der mona ist es, das Leistungsangebot der 17 Verkehrsunternehmen zu vereinheitlichen und unter der Marke mona zu vermarkten. Es bedarf gezielter Aktivitäten, dieses Ziel zu erreichen. Die wichtigsten Schritte sind in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern auf den Weg gebracht. Dazu gehören die Einführung einer einheitlichen Tarifstruktur sowie eines Online-Vertriebssystems, die Ausweitung digitaler Fahrgastinformationen und die Entwicklung eines Gestaltungskonzepts für Fahrpläne und Haltestellen im Gebiet.

 

Einführung einer einheitlichen Tarifstruktur
Die wichtigste Reform, mit der Anfang 2018 begonnen wird, ist die Schaffung einer gemeinsamen Tarifstruktur mit einheitlichen Tarifen im gesamten mona Gebiet. Alle 17 Verkehrsunternehmen stehen per Vertrag hinter dem Projekt. Finanziell wird das Projekt unterstützt von den Aufgabenträgern und durch die Regionalentwicklung Oberallgäu und Ostallgäu im Rahmen des LEADER-Programms. "Aufgrund der vielen Beteiligten (17 Verkehrsunternehmen und 4 Aufgabenträger), aber auch aufgrund der über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen in den einzelnen Tarifgebieten handelt es sich um ein sehr anspruchsvolles Projekt", berichtet Helmut Berchtold. "Erst wenn diese Tarifharmonisierung umgesetzt ist, wird der Verkehrsverbund mona von den Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Region als die Marke für den öffentlichen Nahverkehr wahrgenommen werden. Und erst dann wird die Verbundgesellschaft in der Lage sein, den öffentlichen Nahverkehr insgesamt zu gestalten und Angebote zu vermarkten."  

 

Projekt Schwabenbund Services (SBS): Vertriebssystem mit Webshop und Handyticket
Ein weiterer Schwerpunkt für die mona ist die Umsetzung und Einführung des Projekts Schwabenbund Services. Dieses Projekt wurde von den bayerischen Mitgliedern des Schwabenbunds in Abstimmung mit den Verkehrsverbünden Mittelschwaben und mona auf den Weg gebracht.

Es handelt sich bei diesem Projekt um eine professionelle Vertriebsplattform mit Webshop und modernem Handyticketsystem. Damit reagiert die mona auf die fortschreitende Digitalisierung. Die Vertriebsplattform informiert über Mobilitätsangebote und stellt diese zur Buchung zur Verfügung – bequem von zu Hause aus bzw. unterwegs mit dem Smartphone. Buchungsvorgänge werden unabhängig von Büroöffnungszeiten der Vorverkaufsstellen und Verkehrsunternehmen.

Ein wichtiger Baustein in diesem Projekt ist die Verknüpfung von (Freizeit-)Aktivität und Mobilität. Künftig sollen beispielsweise Bergbahn- und Nahverkehrsticket kombiniert werden können. Über das künftige System Schwabenbund Services werden diese Angebote regionsübergreifend kommuniziert und zur Online-Buchung zur Verfügung gestellt. Auf der Plattform vernetzen sich Freizeit- und Mobilitätsanbieter, um Produkte gemeinsam zu bewerben und kombiniert anzubieten. Schwabenbund und mona kooperieren dafür mit der Oberallgäu Tourismus Service GmbH (OATS). Das Projekt befindet sich derzeit in der Ausschreibungsphase. Die Inbetriebnahme soll 2019 erfolgen.  

 

Ausweitung digitaler Fahrgastinformationen
"Das Interesse an ÖPNV-Angeboten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen", berichtet mona Geschäftsführer Herbert Beck. "Dies belegen die vielen Anfragen im mona-Kundencenter in Kempten, aber auch die Gespräche im Rahmen diverser Informationsveranstaltungen. Oft werden diese Anfragen mit konkreten Wünschen und Anforderungen an einen qualitativ guten ÖPNV verknüpft. Die Gespräche zeigen aber auch, dass die Bürgerinnen und Bürger noch wenig über das bestehende ÖPNV-Angebot wissen. Aus diesem Grund ist die Fahrgastinformation – insbesondere die digitale Fahrgastinformation – ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit in 2018", sagt Herbert Beck. Die ursprüngliche Planung einer – von vielen Fahrgästen gewünschten – Nahverkehrs-App wird nun über das Projekt Schwabenbund Services realisiert.  

 

Haltestellenfahrplan und -ausstattung
Die Vielfalt der Fahrplanlayouts an Haltestellen ließen den Nahverkehr im Allgäu bislang häufig kompliziert erscheinen. Im Jahr 2018 wird die mona gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen auf Basis bereits vorliegender Entwürfe einheitliche Fahrpläne für die Haltestellen entwickeln. Darüber hinaus wird die mona in enger Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen und den Aufgabenträgern die Ausstattungsmerkmale der Haltestellen festlegen. "Neben den Kriterien Fahrplankasten, Sitzbank etc. geht es hier auch um die Frage, welche Haltestellen mit elektronischen Fahrplananzeigen ausgestattet werden sollen", berichtet Herbert Beck. "An gut frequentierten Haltestellen ist das heute Standard. Hier müssen wir gegenüber anderen Nahverkehrsgebieten aufholen. Allerdings ist das bei rund 2.500 Haltestellen eine Aufgabe, die uns einige Zeit beschäftigen wird."

Für die Dynamik und das Zusammenwachsen der einzelnen Teilregionen im Allgäu ist der Faktor Mobilität entscheidend. "Die Zusammenschlüsse unter dem Dach der mona erleichtern endlich die Kooperationen und die Projektarbeit über Landkreis- bzw. Stadtgrenzen hinaus", sagt Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle stellvertretend für den Aufsichtsrat der mona.

 

Kurzprofil mona GmbH
Die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu, kurz mona GmbH, ist eine Kooperation zwischen Allgäuer Verkehrsunternehmen, unterstützt von Landkreisen und Städten. Das Ziel von mona ist die Verbesserung der Mobilität in der Region Allgäu. Die Entwicklung eines zusammenhängenden Nahverkehrsnetzes über Landkreis- und Stadtgrenzen hinweg, die Bereitstellung von umfassenden Fahrgastinformationen sowie die Harmonisierung von Fahrplänen und Tarifen gehören zu den vorrangigen Aufgaben der im Jahr 2014 gegründeten Gesellschaft. mona bildet damit die Ausgangsbasis für einen "Verkehrsverbund Allgäu" mit attraktiven, allgäuweiten Nahverkehrsangeboten.

Derzeit gehören der mona GmbH die regionalen Verkehrsunternehmen Adam Pfahler, Berchtolds Autoreisen & Reisebüro, Gromer, Haslach Bus, Kemptener Verkehrsbetriebe (KVB), Morent-Reisen, RBA Regionalbus Augsburg (Betrieb Kempten), Reisebüro Schattmeier, RVA Regionalverkehr Allgäu, Komm mit, Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal, Kirchweihtal Stadtbus und Schweighart an. Die Geschäftsleitung haben Martin Haslach (Haslach Bus), Herbert Beck (KVB) und Peter Gerke (Schweighart) inne. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Thomas Kiechle (Oberbürgermeister Kempten, 1. Vorsitzender), Helmut Berchtold (stellv. Vorsitzender), Anton Klotz (Landrat Oberallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Hans Haslach, Ralf Höppner, Herbert Pürkel, Herbert Morent und Klaus von Petersdorff. Weitere Informationen zu mona.

Kultur des Gedenkens und Erinnerns

Am Volkstrauertag ehrte die Bevölkerung Oberstaufens in würdiger Weise das Andenken an die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaften. Die Fahnenabordnungen der Vereine mit den Mitgliedern der Soldaten- und Kriegerkameradschaft und des Marktgemeinderates formierten sich auf dem Rathaus-Vorplatz zum Kirchgang. Der Gottesdienst wurde wiederum feierlich mit den Klängen der Oberstaufener Blasmusik unter Leitung von Tobias Aichele umrahmt.

Pfarrer Dr. Netzer ging eingangs auf einen Stromausfall an diesem Tag ein und stellte fest, wie sehr wir heute auf diese Versorgung angewiesen sind. Viele Dinge des täglichen Lebens sind dann schlichtweg  nicht mehr möglich. Dies habe ihn nachdenklich gemacht und er hatte sich vorgestellt, wie es wäre von Gott abgeschnitten zu sein. Der Volkstrauertag wurde in diesem Jahr von der Kirche zum Diaspora-Sonntag bestimmt. Das heutige Christentum sei nicht nur räumlich, sondern in verschiedenen Konfessionen auch inhaltlich zerstreut. Auch in Bayern und im Allgäu gebe es eine Diaspora, weil zunehmend jeder seinen eigenen Glauben lebt und nicht in der Gemeinschaft. Die Diaspora ist an diesem Sonntag den Armen und Bedrängten gewidmet. Wie das Gleichnis der Talente zeige, zahlt es sich aus seine Talente zu nutzen, um zu helfen.

Anschließend zogen die Vertreter des Verbandes der Kriegsgeschädigten, der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Oberstaufen sowie des Marktgemeinderates zum Ehrenmal am Kirchplatz.

In seiner Ansprache stellte Bürgermeister Beckel fest, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg lange dauerte, bis die deutsche Gesellschaft zur Erkenntnis fand, dass in das gemeinsame Erinnern und Gedenken nicht nur die eigenen Toten, sondern auch die der ehemaligen Gegner gehören.

Heute gibt es rund 30 Kriege und Bürgerkriege, die tagtäglich unzählige, unschuldige Opfer fordern. Gott sei Dank nicht in Europa, aber um uns herum – nahezu in allen Teilen der Welt.  Es sind die Nachrichten, die wir jeden Tag erhalten, die uns dankbar machen müssen, dass wir auf unserem Kontinent in Frieden miteinander leben können. Und es sind die unzähligen Kriegsgräber, die als Mahnmale die Erinnerung daran wach halten, dass Frieden kostbar ist und der beständigen Pflege bedarf.

In unseren Tagen stellen manche Stimmen in Politik und Gesellschaft das Projekt der europäischen Einigung dar, als sei es ein mehr oder weniger beliebiges politisches Thema, über dessen Sinnhaftigkeit man angesichts der damit verbundenen Kosten und Mühen so oder so entscheiden könne. Aber gerade der Idee der europäischen Gemeinschaft haben wir es doch zu verdanken, dass Europa heute kein „Kontinent des Krieges“ mehr ist. Und dennoch müssen auch wir uns Sorgen machen um unser friedliches Zusammenleben in der Welt, in Europa und auch in Deutschland.

Es sind nicht nur Gewaltausbrüche, bewaffnete Konflikte, feige Terroranschläge, die uns erschüttern.  Es ist das leichtfertige Spiel mit demokratischen Errungenschaften und das provokative Auftreten mächtiger, selbstsüchtiger Staatsmänner, was uns Angst macht. Sorgen machen müssen wir uns auch über den schleichenden Prozess in unserer Gesellschaft, es sind die schleichenden Veränderungen in unserer Wertegemeinschaft. In unserer Gesellschaft begegnet uns vermehrt blinder Hass. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass es bei unserer Vergangenheit jemals wieder so weit kommt, dass Hass so offen nach außen getragen wird. Zu viele Menschen zeigen sich wieder empfänglich und anfällig für Hassbotschaften angstschürender Gruppierungen und Parteien und lassen sich von deren kleingeistigen Parolen anstecken und begeistern.

Wir laufen Gefahr nichts aus den Fehlern der Geschichte gelernt zu haben. Wenn wir dieser Sprache und denen, die sie sprechen, das Feld überlassen, gefährden wir nicht nur unsere christlichen Werte. Wir gefährden das friedliche Zusammenleben unserer Gesellschaft in unserem Land und auf unserem Kontinent. Gemeinsam müssen wir für unsere Werte kämpfen und sie gegenüber den Populisten und Demagogen verteidigen.

Die Einbeziehung der aktuellen Geschehnisse in unser Gedenken erinnert uns an unser aller Aufgabe: nämlich, aus den Lehren der älteren und jüngeren Geschichte die Fähigkeit zur Versöhnung und die Instrumente zur Förderung eines gerechten Friedens und zur Wahrung der Menschenrechte zu entwickeln. Der Volkstrauertag ist dafür besonders geeignet. Er ist nicht mehr nur der Tag, an dem Menschen erinnernd und trauernd zurückblicken. Es ist ein Tag, der uns erinnert, dass der Frieden nicht selbstverständlich ist – und dass die Arbeit für den Frieden keineswegs ein Auftrag allein an die staatliche Politik sein kann.

Bürgermeister Martin Beckel  schloss seine Ausführungen mit einem Zitat von Theodor Heuss: "Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe. Frieden zwischen den Menschen, Friede zwischen den Völkern." Sehen wir dies als unseren Auftrag!

Unter den Klängen der Oberstaufener Blasmusikkapelle und der Liedertafel legten Erster Bürgermeister Martin Beckel und 1. Vorstand der Soldaten und Kriegerkameradschaft Oberstaufen, Walter Schädle am Ehrenmal einen Kranz nieder. Mit der Nationalhymne endete die Gedenkfeier.

Parkregelung in der Vorweihnachtszeit

Wie in den Vorjahren, will die Verwaltung wieder das Parken in der Weihnachzeit an allen bewirtschafteten Parkuhren und –automaten mit Auslage der "Parkscheibe" gebührenfrei belassen.

Der Parkvorgang ist jedoch nur bis zur angegebenen Höchstparkdauer erlaubt und gilt nur in der Zeit von 4. bis einschließlich 23. Dezember 2017. (Sonn- und Feiertage wie immer frei.)

Ausgenommen von dieser Regelung sind privatbetriebene Parkbereiche wie: Aquaria, Imberg-Bahn-Parkplatz Steibis und Parkplätze am Müller Markt und Norma.

Öffentliche Sitzungen des Marktgemeinderates

Donnerstag, 14. Dezember, 20.00 Uhr
Marktgemeinderat

Alle Sitzungen finden im Färberhaus statt. Die Tagesordnungspunkte werden eine Woche vor der Sitzung an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus und im Internet veröffentlicht.

Der ZAK informiert

Verkaufsverpackungen zusammen sammeln!
Ab 01. Januar 2018 wird das Sammeln von Verkaufsverpackungen noch einfacher. Zusätzlich zum bewährten "Wertstoffsack" können Sie ab diesem Zeitpunkt Dosen, Aluverpackungen, Milch- und Safttüten sowie Verpackungskunststoffe an den Wertstoffinseln entsorgen.

Die bisherigen Sammelcontainer für "Alu/Blech" und "Kartonverbunde" werden dafür entsprechend beschriftet. Bitte beachten Sie hierbei, dass diese Fraktionen nur "lose" eingeworfen werden können. Der Wertstoffsack passt nicht in die Öffnung. In den Wertstoffsack dürfen Sie ab sofort auch Dosen und Aluverpackungen hineingeben. Diesen können Sie selbstverständlich wie gewohnt an den ZAK-Wertstoffhöfen abgeben.

 

Entsorgung Grünmüll
Die Grünmüll-Container außerhalb des Wertstoffhofes Oberstaufen sind abgebaut worden. Ab jetzt gelten für die Entsorgung ihres Grünmülls wieder die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes: Montag und Mittwoch 14.30 bis 16.30 Uhr und Samstag von 09.00 – 12.00 Uhr.

Aus der Ortsversammlung Thalkirchdorf am 22. November 2017

Baugebiet auf der Halde
Die Roherschließung des Baugebietes wurde mit Kanalbau, Wasserversorgung, Telekommunikation und Straßenbau im Oktober abgeschlossen. Aktuell sind noch zwei Plätze zu vergeben. Wenn die Bauwerber im Frühjahr mit den Bauarbeiten beginnen sollten, könnte die Resterschließung im Herbst 2018 erfolgen.

 

Kindergarten Thalkirchdorf
Nach dem Ausscheiden von Frau Hummel hat Frau Käser die Kindergartenleitung übernommen. Die Belegungszahlen des Kindergartens zeigen aber, dass sich die Nachfolge aktuell bei 50 Kindergartenplätzen und tatsächlich 56 belegten Plätzen nicht einfach gestaltet. Angesichts der aktuellen Kindergartenerweiterung in Oberstaufen war dies auch nur mit Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Oberallgäu möglich. Nachdem sich die Situation auch im folgenden Kindergartenjahr 2018/2019 nicht verbessern wird, sagte Bürgermeister Beckel eine Prüfung zu, ob Räume der ehemaligen Schule Thalkirchdorf für eine Notgruppe zur Verfügung gestellt werden könnten.

 

Weniger Gäste in Thalkirchdorf
Während die Übernachtungen in der Marktgemeinde und den Ortsteilen von 2013 bis 2016 mit 1,36 Millionen nahezu konstant blieben, war in Thalkirchdorf ein Rückgang von 124.569 auf 116.857 Übernachtungen zu verzeichnen. Dies ist u.a. auf die Schließung der Schloßbergklinik und den Rückgang der Betten in diesem Zeitraum von 8.076 auf 7.777 zurückzuführen. Gleichzeitig stieg aber die Auslastung von 38,75% auf 40,04%, was wiederum als ein guter Wert zu bezeichnen ist.

 

Baumaßnahmen im Haus des Gastes und in der Außenstelle Bahnhof
Nicht nur in den Hotels, sondern auch im Bereich Gästeservice der OTM gilt es nicht stehen zu bleiben und sich weiter zu entwickeln. Mit den Umbaumaßnahmen im Haus des Gastes und der Tourist-Info am Bahnhof gab sich die OTM GmbH ein neues und zeitgemäßes Ambiente.

 

Ortsentwicklung Thalkirchdorf
Bürgermeister Martin Beckel berichtete, dass sich aus Vertretern des Marktgemeinderates, der Verwaltung und der Hündlebahn eine Projektgruppe gebildet hat, welche Überlegungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung von Thaler Lifte, Hündlebahn und Freibad entwickelt. Hierbei werden die bereits vorliegenden Ansätze von Thaler Gemeinderäten und Bürgern mit einbezogen. Die seit längerem angestrebte Einbringung der Thaler Skilifte in die Hündlebahn steht jetzt kurz vor dem Durchbruch. Er gehe davon aus, dass es 2018 nur noch eine Gesellschaft geben wird. Auch für die Thaler Skilifte liegt bereits ein Ausbaukonzept vor. Derzeit laufen noch die Grundstücksverhandlungen. Als nächste Schritte sind die Stellung der Bau- und Zuschussanträge vorgesehen. Spätestens 2019 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zum Freibad hat der Marktgemeinderat bereits einen Grundsatzbeschluss für den Neubau eines „blauen Bades“ als wichtige Infrastruktureinrichtung für Gäste und Bürger gefasst. Nach Abstimmung mit dem Landratsamt Oberallgäu wird aus Gründen des Immissionsschutzes ein Neubau am gegenwärtigen Standort wohl nicht in Frage kommen können. Deshalb sind im Bereich der Talstation der Neubau des Bades sowie ein Speicherteich für die Beschneiung vorgesehen. Für den Neubau des Bades werden Kosten in Höhe von ca. 2,5 Mio. Euro erwartet. Wenn sich die Pläne konkretisieren, werden die weiteren Beratungen und Entscheidungen im Marktgemeinderat erfolgen. Hierzu wird im Mitteilungsblatt zeitnah berichtet.

 

Ausbau des ÖPNV
In der Zeit vom 16. Dezember 2017 bis zum 09. Mai 2018 ist ein Probebetrieb zur Taktverdichtung und besseren Anbindung Konstanzer Tal – Oberstaufen vorgesehen. Die Hälfte der Kosten wird der Landkreis Oberallgäu übernehmen. Die andere Hälfte werden sich OTM GmbH und Gemeinde teilen.

 

Ski Bus
In den Winter- und Faschingsferien sowie an den Wochenenden bis 11. März 2018 soll ein Skibus für die Strecke Hündle – Oberstaufen – Steibis – Skiarena Imberg – evtl. bis zum Hochgrat eingesetzt werden. Sobald die neuen Fahrpläne vorliegen, wird im Mitteilungsblatt und auf unserer Website berichtet.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Unsere Bücherei macht von 4. bis 8. Dezember Ferien, weiter ist die Bücherei am 14. Dezember ab 15.00 Uhr wegen der an diesem Tag stattfindenden Personalversammlung geschlossen.

Im Jahr 2015 haben wir uns dem Verbund E-Medien-Bayern angeschlossen und somit ein zusätzliches Angebot für unsere Leser geschaffen. Unter www.eMedienBayern.de haben Sie die Möglichkeit digitale Medien, wie Bücher, Hörbücher und Zeitschriften, zu jeder Zeit auszuleihen. Das heißt, Sie können an einem beliebigen Ort mit Internetzugang in der Online-Bibliothek stöbern, sich Ihre Auswahl herunterladen und die Medien auf dem PC, Smartphone, Tablet oder E-Book-Reader nutzen und das rund um die Uhr. Sie sind an keine Öffnungszeiten gebunden. Sie benötigen allerdings eine gültige Büchereikarte.

Unsere Öffnungszeiten
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr  (1. Montag im Monat: 14.00 bis 18.30 Uhr)
Mittwoch und Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr

In den bayerischen Ferien gelten gekürzte Zeiten:
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag u. Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen, Hugo-von-Königsegg-Straße 8, Tel.: +49 8386 9300-26, E-Mail

Ab 1. Januar 2018: Rauchwarnmelderpflicht für alle Wohnungen und Wohngebäude

Regelungen für Neubauten gelten jetzt auch für bestehende Wohngebäude

Ab dem 1. Januar 2018 müssen alle Wohnungen – auch Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser – mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Eine Vernetzung von Rauchwarnmeldern ist nicht gefordert, jedoch kann diese im Einzelfall sinnvoll sein (für Hotels und Beherbergungsbetriebe gibt es gesonderte Regelungen). Für Neubauten war bereits zum 1. Januar 2013 die Regelung eingeführt worden, dass alle Wohnungen die Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder überwacht werden müssen.

Damit sollen aus der Sicht des Gesetzgebers und der Feuerwehren bei Bränden in Wohnungen die Brandtoten reduziert werden. Bei der Auslösung eines Rauchwarnmelders bleibt in der Regel noch genügend Zeit, um einen Löschversuch zu unternehmen oder sich und die Familie selbst zu retten. Kreisbrandrat Michael Seger betont: "Die Feuerwehren stehen ausdrücklich hinter dieser Regelung. Ein Rauchwarnmelder ist auch nachts aktiv, während bei Menschen im Tiefschlag auch der Geruchssinn Pause macht."

Für den Einbau ist der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Es empfiehlt sich die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders schriftlich zwischen den unmittelbaren Besitzern (Mieter) und dem Eigentümer (Vermieter) zu vereinbaren und zu dokumentieren.

Es dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die der DIN EN 14 604 entsprechen und eine CEKennzeichnung besitzen. Für Menschen, die den Alarm der Rauchwarnmelder nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte mit Lichtsignalen und Rüttelkissen verbunden werden. Sollte bei einem Wohnungsbrand eine Person verletzt werden oder sie sogar zu Tode kommen und kein Rauchwarnmelder vorhanden gewesen sein, kann von den Ermittlungsbehörden überprüft werden, ob beim Vorhandensein eines Rauchwarnmelders das Unglück vermeidbar gewesen wäre.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat auf seiner Homepage weitere Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht veröffentlicht. Auch auf der Homepage des LFV Bayern sind dazu Informationen abrufbar.

 

Flyer "Rauchwarnmelder retten Leben"

Neues vom Steueramt

Ständiges Ärgernis
Im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger: Während der Vegetationszeit ist das Betreten von Äckern und Wiesen nicht erlaubt. Auch wenn in den Wintermonaten November bis März die Äcker und Wiesen wieder betreten werden dürfen, entbindet es nicht der Verpflichtung, Abfälle oder die Hinterlassenschaften seines Hundes wiederaufzunehmen und zu entfernen. Hundekot ist Abfall und gehört in die Restmülltonne. Sogenannte Hundetoiletten mit Beutelspendern und Abfalleimern sind im Gemeindegebiet zahlreich aufgestellt. Wir appellieren an die Hundebesitzer, die Toiletten auch zu nutzen und die Beutel nicht in Büsche oder Hecken zu werfen.

Für die erheblichen Aufwendungen und die tägliche Entsorgung muss wirklich auch ein Lob an den Bauhof ausgesprochen werden.

Achtung: Die Haltung eines Hundes ist bei der Gemeinde anzumelden. Zur Kennzeichnung eines jeden angemeldeten Hundes gibt die Gemeinde eine Hundemarke aus.
Die jährliche Hundesteuer beträgt für:
den ersten Hund 80,00 Euro
den zweiten Hund 150,00 Euro
jeden weiteren Hund 200,00 Euro
Kampfhunde generell 800,00 Euro

Liebe Hundehalter: Verhalten Sie sich vorbildlich und sorgen Sie dafür, dass Ihre treuen Begleiter für Ihre Mitmenschen nicht zum Ärgernis werden. Vielfach bringen auch Gäste ihren Hund in den Urlaub mit, Auch diese müssen sich den örtlichen Gepflogenheiten anpassen. Haben Sie Courage: Bitte sprechen Sie die Hundehalter, die sich leider nicht vorbildlich verhalten, direkt an!!!

Sollten Sie noch Fragen haben, steht Ihnen das Steueramt Tel.: 08386/9300-332 gerne zur Verfügung.

Ihr Markt Oberstaufen

Abwasserabgabe 2017 für Kleineinleiter

Vorlage Nachweis über Fäkalschlammentsorgung aus Hauskläranlagen

Für das Einleiten von Abwasser (Schmutzwasser, Niederschlagswasser) in öffentliche Gewässer, ist für jede Kläranlage aber auch für die sog. Kleineinleiter (max. 8 cbm Schmutzwasser/Tag) eine Abwasserabgabe zu bezahlen. Die Abwasserabgabe für diese Kleinkläranlagen beträgt derzeit für jeden Einwohner (Haupt- und Nebenwohnsitz) des angeschlossenen Grundstücks 17,90 Euro/Jahr.

Die Einhebung dieser Abgabe erfolgt durch die Gemeinde und muss zur zweckgebundenen Verwendung an das Land Bayern abgeführt werden.
Im Frühjahr 2018 erfolgt die Veranlagung der Abwasserabgabe 2017, also aller Anwesen, die nicht an die gemeindliche Kläranlage angeschlossen sind.
Von der Abwasserabgabe freigestellt sind:

  • Anwesen, deren Hauskläranlage über eine vom Landratsamt Oberallgäu genehmigte vierte Reinigungsstufe (Klärteich, Klärbeet etc.) verfügen. Zum Nachweis des ordnungsgemäßen Betriebs dieser Anlage, ist dem Markt Oberstaufen ein Wartungsprotokoll der Wartungsfirma bzw. ein Leerungsnachweis vorzulegen. Anwesen, für die kein Wartungsprotokoll bzw. Leerungsnachweis vorgelegt wird, werden zur Abwasserabgabe herangezogen!
  • Landwirte, wenn die häuslichen Abwässer nach Vorklärung in einer 3-Kammer-Ausfaulgrube in die Güllegrube eingeleitet werden. Dieser Sachverhalt ist dem Steueramt zu dem unten angeführten Termin bekannt zu geben.

Prüfen Sie daher bitte, ob im Jahr 2017 bei Ihnen noch eine Fäkalschlamm-Entsorgung fällig ist. Sie ersparen sich dadurch einen Behördengang und der Verwaltung weitere Überprüfungen.

Diese Nachweise sind nunmehr bis spätestens 31. Januar 2018 dem Markt Oberstaufen (Kämmerei – Fax 08386/93003-39, Mail), wie auch dem Landratsamt, vorzulegen. Eine Vorlage beim Landratsamt Oberallgäu erübrigt sich dann, wenn Sie vom Markt Oberstaufen eine Rechnung über die Fäkalschlammentsorgung über die gemeindliche Kläranlage in Steinebach erhalten haben.

Auch die Entsorgung über die Abfuhrfirmen Fink GbR, Wiedemannsdorf oder Sinz Entsorgung, Scheidegg braucht nicht gesondert angezeigt werden. Diese Firmen leiten dem Markt eine Sammelliste aller vorgenommenen Leerungen zu.

Wasser- und Stromzählerablesung

Zur Erstellung der Jahresabrechnungen für Wasser und Abwasser (Markt Oberstaufen) sowie Strom (Weißachtalkraftwerke eG), beginnen die Weißachtalkraftwerke eG im Auftrag des Marktes Oberstaufen ab Freitag, 1. Dezember 2017 die Zähler abzulesen.

Es wird daher gebeten, den Zugang zu ermöglichen (ggf. den Zähler frei zu räumen). Falls nicht abgelesen werden kann, bitten wir Sie, die hinterlassene Erklärungskarte umgehend bei den Weißachtalkraftwerken abzugeben bzw. den jeweiligen Zählerstand und die Zählernummer telefonisch, per Fax oder E-Mail mitzuteilen.

Weißachtalkraftwerke eG, Telefon +49 8386 486-0 bzw. Fax. +49 8386 486-40; E-Mail
Markt Oberstaufen (Herr Külzer), Telefon +49 8386 93003-33, bzw. Fax. +49 8386 93003-39; E-Mail

Markt Oberstaufen - Steueramt

Winterparkverbote in Oberstaufen

Der erste Schnee ist gefallen, die Winterräumdienste haben ihre Tätigkeit bereits aufgenommen. Bitte beachten Sie, dass schmale Straßenteilstücke frei befahrbar bleiben müssen, damit größere Räum- oder z.B. Müllfahrzeuge ungehindert passieren können und nicht durch parkende PKW’s behindert werden.

Wie bereits in den Vorjahren wird der gemeindliche Bauhof sogenannte Winterparkverbote aufstellen. Um Beachtung der Parkbeschränkungen ist zu achten. Dafür dürfen wir herzlich danken.

Allgäuer Alpenwasser unterstützt Wahlhelfer

Wir möchten uns herzlich bei der Firma Allgäuer Alpenwasser für die Unterstützung bei der Bundestagswahl bedanken. Wie sich jetzt bei der Rückgabe des Leergutes herausstellte, wird die Firma keine Rechnung für die Getränke ausstellen. Das freut uns sehr. Wir bedanken uns herzlich, auch im Namen unserer Wahlhelfer, für die kostenlose Verpflegung in neun Wahllokalen.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Neuheiten
Weihnachten
Unser Weihnachten auf dem Land: Dekoration, Schmuck und Rezepte; Vintage Weihnachten, Ira Goldbecker; Mix & fertig Winterzauber: Die besten GU-Rezepte für den Thermomix, Nico Stanitzok; Balances Christmas Baking, Alissa Poller;

Handarbeiten Zarte Schneeflocken häkeln, Caitlin Sainio; Der ultimative - Häkelkurs, - Strickkurs und - Nähkurs für Einsteiger: Mit Online-Videokurs;

Comics Asterix in Italien, Band 37; Lustiges Taschenbuch Nr. 499, Walt Disney;

Kinder- und Jugendbücher Hirnzellen im Hinterhalt (1),  John Jory; Absolut genial (1), Jake Marcionette; Charly, meine Caosfamilie und ich – Aus Versehen genial!, Murray Tamsyn; Die (un)langweiligste Schule der Welt: Auf Klassenfahrt (1), Monika Parciak;

DVDs Gregs Tagebuch 4. Böse Falle;Conni & Co 2: Das Geheimnis des T-Rex; Die Schlümpfe. Das verlorene Dorf; Split; King Arthur: Legend of the Sword;

Bücherflohmarkt Krimis, Romane, Sach- und Kinderbücher!

 

Unsere Öffnungszeiten
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr  (1. Montag im Monat: 14.00 bis 18.30 Uhr)
Mittwoch und Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr

In den bayerischen Ferien gelten gekürzte Zeiten
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag, Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen.
Achtung – vom 4. bis 8. Dezember ist die Bücherei ganz geschlossen

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen Hugo-von-Königsegg-Straße 8, Telefon +49 8386 9300-26, E-Mail

Buchpremiere für vergessenen Staufener Wasserdoktor

Ende des Monates Oktober kamen rund 40 interessierte Oberstaufener, um einer besonderen Buchpremiere im Strumpfarhaus beizuwohnen. Der ehemalige Kurdirektor des Ortes, Fritz Haug, hatte vor 25 Jahren einen Hinweis bekommen, dass ein Oberstaufener – Joseph Bleile - eine Kaltwasserheilanstalt in München im 18. Jhdt. eröffnet habe, dieser aber wohl unbekannt sei. Daraufhin recherchierte Fritz Haug 10 Jahre lang und fand Erstaunliches über den vergessenen Bader aus Staufen heraus. Er machte daraus einen Roman, der aber unveröffentlicht blieb. Sein Sohn Uli Haug fand das Manuskript per Zufall und nach 25 Jahren konnte nun das Buch der Öffentlichkeit präsentiert werden. In einem feierlichen Akt mit musikalischer Umrahmung durch drei Schülerinnen von Jutta Kerber an der Harfe, würdigten Bürgermeister Martin Beckel, Herausgeber und Autor Uli Haug, sowie Verleger Frank Edele vom Verlag Tobias Dannheimer die Arbeit von Fritz Haug und dessen Verdienst, diesen bis dahin unbekannten Heiler aus Oberstaufen bekannt zu machen. Dieser stehe durchaus auf einer Stufe mit so bekannten Namen wie Kneipp, Prießnitz oder Schroth und ist an der Zeit – so Bürgermeister Martin Beckel – diesen bisher unbekannten Sohn der Gemeinde einem breiten Publikum bekannt zu machen. Uli Haug übergab sämtliche Urkunden, Unterlagen und handschriftliche Notizen seines Vaters sowie einen wertvollen Stich über Staufen aus dem 18. Jhdt. an die Gemeinde und dessen Archiv, in dem bisher nichts über Joseph Bleile zu finden gewesen war.

Das Buch, das nicht nur das Leben des Joseph Bleile im 18. und 19. Jhdt. beleuchtet, sondern auch von den damals berühmten Wasserdoktoren berichtet, wurde von Fritz Haug in einem flüssigen, informativen und spannenden Stil verfasst und von Uli Haug noch um weitere Kapitel über Staufner Bader, das Leben seines Vaters und einer kurze Geschichte der Heilanstalt in Thalkirchen bei München erweitert. Es berichtet humorvoll und detailgetreu vom Leben in damaliger Zeit. Ein Muss für jeden Oberstaufener, der sich für seine Heimat interessiert.

Erschienen ist das Buch im Verlag Tobias Dannheimer. Es hat 148 Seiten, zahlreiche Abbildungen und kostet Euro 12,90. Erhältlich im Buchhandel und im Heimatmuseum Oberstaufen.

Neufassung der Kurbeitragssatzung ab 1. Dezember 2017

Der Zeitpunkt der Änderungen rückt näher – aus diesem Anlass wird im Folgenden nochmals über die anstehenden Neuerungen informiert sowie auf die Fundstellen im Internet hingewiesen.

Am 27. Juli 2017 wurde die Neufassung der Satzung für die Erhebung eines Kurbeitrages im Markt Oberstaufen (KBS) bekannt gegeben. Demnach gelten ab 01. Dezember 2017 neue Kurbeitragssätze und eine Neueinteilung der Kurbezirke im Gemeindegebiet. Statt den bisherigen drei Kurbezirken I, II und III gibt es ab Dezember 2017 zunächst die vier Kurbezirke 1, 1a, 2 und 2a, die ab Dezember 2021 in die beiden Kurbezirke 1 und 2 zusammengeführt werden. Keine Änderung gibt es bei der Einteilung der Gäste nach Erwachsene, Jugendliche und Kinder – hier verbleibt es bei der gewohnten Jahrgangsregelung. Ebenfalls unverändert bleibt, dass Jugendliche auch künftig zu 50 % des Erwachsenen-Beitrags veranlagt werden und dass Kinder beitragsfrei sind.

Wie jedes Jahr zum Stichtag 1. Dezember ändern sich allerdings auch heuer wieder die Jahrgänge für die Einteilung der Gäste in Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Von 01. Dezember 2017 bis 30. November 2018 gilt in diesem Rahmen: Erwachsene: Jahrgang 2002 und älter, Jugendliche: Jahrgänge 2003 bis 2012, Kinder: Jahrgang 2013 und jünger

Einteilung der Kurbezirke ab 1. Dezember 2017
Kurbezirk 1 Oberstaufen, Malas, Stießberg
Kurbezirk 1a Berg, Buflings, Hinterstaufen, Höfen, Kalzhofen, Knechtenhofen, Konstanzer, Lamprechts, Osterdorf, Salmas, Saneberg, Schindelberg, Sinswang, Steibis, Thalkirchdorf, Weißach, Wengen, Wiedemannsdorf, Willis, Zell
Kurbezirk 2 Aach i. Allgäu, Eibele, Hinterhalden, Hinterreute, Hütten, Krebs, Laufenegg, Steinebach, Vorderhalden, Vorderreute
Kurbezirk 2a Buchenegg, Döbelisried, Gschwend, Hagspiel, Hub, Ifen, Tronsberg, Alpgebiet Oberstaufen, Alpgebiet Steibis, Alpgebiet Thalkirchdorf

Höhe des Kurbeitrags für Erwachsene von 1. Dezember 2017 bis 30. November 2018
Kurbezirk 1 2,60 Euro, Kurbezirk 1a 2,10 Euro, Kurbezirk 2 1,90 Euro, Kurbezirk 2a 1,10 Euro.

Die Kurbeitragssatzung können Sie hier einsehen. Dort befinden sich auch zwei Tabellen, in denen die Entwicklung der Kurbeitragssätze sowie die Einteilung der Ortsteile in die Kurbezirke bis ins Jahr 2022 übersichtlich dargestellt sind.

Aus der Sitzung des Marktgemeinderates am 12. Oktober 2017

Kooperationsvertrag für den Breitbandausbau
Im Rahmen des bayerischen Förderverfahrens für den Breitbandausbau in Oberstaufen erfolgte im Auswahlverfahren eine Ausschreibung für die nicht ausreichend versorgten Gebiete im südlichen Gemeindegebiet, Konstanzer Tal sowie Buflings und Zell. In einem zweiten Los wurde das künftige Gewerbegebiet Wengen ausgeschrieben. Einziger Anbieter war die Telekom Deutschland GmbH, vertreten durch die Deutsche Telekom Technik GmbH.

Auf der Grundlage dieses Angebotes wurde bei der Regierung von Schwaben der Förderantrag gestellt. Nach einer Vorprüfung durch das Bayerische Breitbandzentrum wurde von der Förderstelle am 14.09.2017 die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt. Dies war der Startschuss, um mit der Telekom den notwendigen Kooperationsvertrag abschließen zu können. Der Vertragstext samt Anlagen wurde inzwischen von unserem Consulter geprüft und konnte nunmehr dem Marktgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Der Vertrag sieht vor, dass innerhalb von 24 Monaten nach Vertragsabschluss ein NGA Netzbetrieb herzustellen ist. NGA steht für "Next Generation Access (Netzzugang der nächsten Generation)". Ferner ist dem Markt Oberstaufen binnen sechs Wochen nach Vertragsabschluss ein Projektplan zu übermitteln, aus dem sich die geplante zeitliche Umsetzung des Netzaufbaus und die damit zusammenhängenden Planungs- und Realisierungsschritte sowie der Inbetriebnahme Termin ergeben.

Für die Durchführung der Maßnahme wurde die Wirtschaftlichkeitslücke auf 1.583.550,00 Euro festgelegt. Dieser Betrag wird im Rahmen des bayerischen Förderprogramms mit 60% gefördert. Mit einstimmigem Beschluss ermächtigte der Marktgemeinderat Ersten Bürgermeister Martin Beckel den Breitbandausbauvertrag mit der Telekom zu unterzeichnen.

Sobald die Detailplanung der Telekom vorliegt, wird es Aufgabe der Verwaltung sein mit der Telekom die erforderlich Abstimmungen über den genauen Leitungsverlauf und die Positionierung der Verteilerschränke vorzunehmen. Mit den Ausbaumaßnahmen sollen die Voraussetzungen für den Anschluss von 709 Haushalten geschaffen werden. Das neue Netz soll so leistungsstark sein, dass im Ausbaugebiet spätestens ab Oktober 2019 Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sein werden. Über den weiteren Verlauf der Planungen und des Ausbaus wird zeitnah berichtet.

 

Breitbandausbau für das nordwestliche Gemeindegebiet
Für Oberstaufen als Flächengemeinde bestand das Problem, dass mit einer maximalen Fördersumme von 920.000,00 Euro und einem maximalen Fördersatz von 60% ein flächendeckender Breitbandausbau für das gesamte Gemeindegebiet nicht möglich gewesen wäre. Deshalb erstreckte sich die Ausschreibung im ersten Verfahren nicht auf das gesamte Gemeindegebiet. Auf Empfehlung des Bayerischen Finanzministeriums wurde inzwischen für das restliche Gebiet ein Antrag im Förderprogramm des Bundes gestellt. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Ortsteile Sinswang, Saneberg, Vorderreute, Hinterreute, Gschwend, Laufenegg, Berg, Döbelesried, Willis, Steinebach, Halden und Hinterhalden, welche überwiegend mit FTTH – Anschlüssen zu erschließen wären.

Inzwischen wurde vom Freistaat Bayern der so genannte Höfe Bonus zum 01.07.2017 eingeführt, um die Rahmenbedingungen vor allem für Flächengemeinden zu begünstigen. Die Teilnahme an diesem Programm würde bedeuten, dass sich die Förderhöchstsumme auf 1.960.000,00 Euro mit einem Fördersatz von 80% erhöhen würde. Da sich in diesem Programm die Finanzierung deutlich günstiger darstellt, erfolgte die Entscheidung für das restliche Gemeindegebiet die Möglichkeiten des Höfebonus Programms zu nutzen

In Abstimmung mit der Regierung von Schwaben wurde inzwischen die Markterkundung mit Fristende 21.08.2017 durchgeführt. Eine Rückmeldung ist nur von der Telekom eingegangen. Gegenwärtig werden die Vorbereitungen für das Auswahlverfahren vom Ing. Büro Ledermann mit der Firma GeoData getroffen.

Der Marktgemeinderat beauftragte die Verwaltung im Rahmen des Höfe Bonus Verfahrens in das Auswahlverfahren mit den erforderlichen Bekanntmachungen zu gehen und die Submission vorzunehmen. Für die Auftragsvergabe wurde der Haupt- und Finanzausschuss ermächtigt.

 

Haushaltsentwicklung 2017
Kämmerer Manfred Fink konnte dem Marktgemeinderat über eine erfreuliche Entwicklung im laufenden Haushaltsjahr berichten. Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer in Höhe von 345.000,00 Euro und bei der Einkommenssteuer in Höhe von 200.000,00 Euro sowie eine Verschiebung von einigen Maßnahmen ins kommende Jahr machten eine Sondertilgung von zwei zur Verlängerung anstehenden, Darlehen in Höhe 1,36 Mio. Euro möglich. Die Gesamtverschuldung wird damit zum Jahresende nur noch bei 4,4 Mio. Euro liegen. Erster Bürgermeister Martin Beckel machte aber auch deutlich, dass angesichts einiger anstehender Großprojekte wie Breitbandausbau, Weiterführung der Ortsdurchfahrt, Neugestaltung Kurpark und weiteren Baumaßnahmen nach dem massiven Schuldenabbau in den vergangenen Jahren wiederum eine Neuverschuldung zu erwarten ist. Beim aktuellen Schuldenstand sei dies aber auch zu vertreten.

 

Brückenbau beim Premiumweg Luftiger Grat
Für die Querung des Premiumweges "Luftiger Grat" über den Lanzenbach sollte als weitere Attraktion eine Hängebrücke für Fußgänger errichtet werden. Ursprünglich wurde von Investitionskosten in Höhe von ca. 120.000,00 Euro ausgegangen. Nach den jetzt vorliegenden Kostenberechnungen würden sich die Gesamtkosten nunmehr auf 385.000,00 Euro belaufen. Der maximal mögliche Förderrahmen von 144.000,00 Euro würde somit erheblich überschritten werden. Der Marktgemeinderat folgte deshalb dem Vorschlag der Verwaltung statt dessen einen einfachen Steg als Bachquerung zu errichten.

 

Vertragsverlängerung für die Buslinie 29 Lingenau (A) – Oberstaufen
Die Vereinbarung über die die Finanzierung der grenzüberschreitenden Buslinie 29 mit der Regionalentwicklung Bregenzerwald GmbH vom 24.02.2017 lauft zum 31.12.2017 aus. Das Busangebot beinhaltet Montag bis Freitag 4 Kurspaare und Samstag 2 Kurspaare. Die Kosten in Höhe von 35.000,00 Euro teilen sich der Landkreis Oberallgäu und der Markt Oberstaufen je zur Hälfte. Der Marktgemeinderat stimmte einer Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr zu.

Personalehrung im Rathaus

Im Oktober standen beim Markt Oberstaufen zwei Jubiläen von langjährigen Mitarbeiterinnen an. Mit einer Urkunde geehrt wurden Sylvia Schwärzer und Julia Fuhrmann für 25 Jahre im öffentlichen Dienst. Erster Bürgermeister Martin Beckel, Geschäftsleitender Beamter Hans-Peter Pauli und Personalratsvorsitzender Stefan Herz gratulierten recht herzlich und beglückwünschten die beiden Mitarbeiter für ihr langes „Durchhaltevermögen“. In einer Feierstunde im Rathaus galt es, den langjährigen Mitarbeitern für ihre Diensttreue und Pflichterfüllung namens des Arbeitgebers, aber auch persönlich recht herzlich zu danken.

Julia Fuhrmann ist im Kindergarten Thalkirchdorf beschäftigt. Ihre Ausbildung zur Erzieherin hat sie in Russland gemacht. Dieser Abschluss wurde im Juni 1992 anerkannt, der Termin gleichzeitig als Sozialdatum festgesetzt, sodass Julia Fuhrmann heuer die Voraussetzungen zu ihrem Dienstjubiläum erfüllt. Mit Wechsel der Trägerschaft im Jahr 2011 ist das Beschäftigungsverhältnis von Frau Fuhrmann von der katholischen Pfarrkirchenstiftung „St. Johannes Baptist“ auf den Markt Oberstaufen übergegangen. Die Beschäftigte nimmt regelmäßig an Fortbildungen und Schulungen teil. Im Kindergarten betreut Frau Fuhrmann mit weiteren zwei Erzieherinnen eine Kindergarten-Gruppe von 25 Kindern. Das ist anspruchsvoll, jedoch auch sehr erfüllend. Die Arbeit bereitet ihr große Freude.

Sylvia Schwärzler hat als Auszubildende im Rathaus am 1. September 1992 ihr Arbeitsleben begonnen. Durch ihre effiziente und flexible Arbeitsweise war die Mitarbeiterin stets gefragt und hat viele verschiedene Stellen in der Verwaltung besetzt. Nach ihrer Ausbildung übernahm sie im Vorzimmer des geschäftsleitenden Beamten die Sekretariatsaufgaben und die Verwaltungsaufgaben der EDV. Später fungierte sie auch noch als Springerin im Einwohnermeldeamt. Im Jahr 2003 wechselte sie ins Bürgerbüro. Sechs Jahre später übernahm sie die freigewordene Stelle im Personalamt, wo sie zusätzlich die Aufgaben der Kindergartenverwaltung Thalkirchdorf übernommen hat. Ihre im Jahr 2014 schwer erkrankte Kollegin Marika Mohr unterstützte sie ganz selbstverständlich und übernahm immer mehr Aufgaben im Standes-, Sozial- Renten- und Friedhofsamt. Schließlich wechselte Sylvia Schwärzler 2014 gänzlich in diesen Aufgabenbereich und nahm die Kindergartenverwaltung mit. Zum 4. Februar 2015 wurde sie zur stellvertretenden Standesbeamtin bestellt.  Ihre Vielseitigkeit stellte sie unter Beweis indem sie seit September dieses Jahres zusätzlich die Unterstützung der Asylbewerber in sozialen Angelegenheiten übernommen hat.

Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik

245/2017/45/O
Fürth, den 6. Oktober 2017

Wo bleibt mein Geld? – EVS-Teilnahme gibt Antwort
Landesamt für Statistik sucht 12.000 private Haushalte in Bayern, die gegen eine Geldprämie an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 teilnehmen
Das Bayerische Landesamt für Statistik sucht private Haushalte, die an der Einkommens- und Verbrauchs-stichprobe (EVS) 2018 teilnehmen wollen. Mitmachen lohnt sich dabei doppelt: Zum einen profitieren die Haushalte von einem ausführlichen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben. Zum anderen erhalten sie als Dankeschön für ihre Beteiligung an der EVS eine Geldprämie von mindestens 85,00 Euro.

Mit welchen Gebrauchsgütern sind die privaten Haushalte ausgestattet? Wofür geben die Haushalte im Alltag wieviel Geld aus? Um unter anderem diese Fragen beantworten zu können, wird in ganz Deutschland alle fünf Jahre die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben. Ziel der EVS ist es, zuverlässige Informationen über die Lebensverhältnisse der gesamten Bevölkerung für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bereitzustellen. Dies kann nur gelingen, wenn sich Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten in ausreichender Zahl beteiligen. Es kommt also auf jeden Einzelnen an. Die Daten werden in der Politik, z.B. für die Berechnung der Regelsät-ze der Sozialhilfe, sowie für den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung benötigt.

Was ist bei der EVS zu tun? Im Januar 2018 beantworten die Teilnehmer den ersten Fragebogen mit allgemeinen Angaben zum Haushalt und zu seiner Ausstattung mit langlebigen Gebrauchsgütern. Ebenfalls am Jahresanfang erhalten die teilnehmenden Haushalte einen Fragebogen zum Geld- und Sachvermögen. Danach sind ein Quartal lang die Einnahmen und Ausgaben des Haushalts in einem Haushaltsbuch festzuhalten. Nach Abschluss der Erhebung zahlt das Bayerische Landesamt für Sta-tistik den teilnehmenden Haushalten als Dankeschön eine finanzielle Anerkennung von mindestens 85,00 Euro.

Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik ist der Datenschutz umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich von uns be-handelt und völlig anonym nur für statistische Zwecke verwendet.

Wenn Sie mitmachen möchten, gehen Sie am besten direkt auf die Internetseite der EVS 2018: www.statistik.bayern.de oder www.evs2018.de. Hier finden Sie detaillierte Informationen und ein Teilnahmeformular für die EVS 2018 sowie ausgewählte Ergebnisse der EVS 2013.

Haben Sie darüber hinaus noch Fragen? Rufen Sie uns einfach unter unserer kostenfreien Rufnummer 0800-57 57 001 an. Sie können sich auch per E-Mail oder schriftlich an das Bayerische Landesamt für Statistik (Sachgebiet 45 – Team EVS, Nürnberger Str. 95, 90762 Fürth) wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter und freuen uns über Ihre Beteiligung an der EVS 2018.

 

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Wilde Müllentsorgung

Zum wiederholten Male wurden große Mengen von Weinflaschen der Sorte El Caseron (spanischer Rotwein) neben den öffentlichen Wertstoffcontainern in großen Mülltüten abgelegt und nicht ordnungsgemäß im Gefäß entsorgt. Hierbei handelt es sich um rechtswidrige Abfallablagerungen, welche als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden!

Ein sauberes und gepflegtes Straßenbild ist einer von vielen Gründen, weshalb Bürger und Gäste unseren Ort besonders schätzen. Deshalb wird die Rathausverwaltung mit Entschiedenheit gegen solche Vorkommnisse vorgehen. Hinweise werden per E-Mail oder der Telefonnummer +49 8386 93003-46 entgegen genommen.

Aus der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 20. September 2017

Bauanträge
Der Bau- und Umweltausschuss behandelte drei Bauvoranfragen und fünf Bauanträge Das gemeindliche Einvernehmen wurde jeweils erteilt. Ferner wurden die Anforderungen für die Anbringung einer Werbeanlage festgelegt.

 

Auftragsvergaben
Die Tiefbauarbeiten für den Wanderweg Remmeleck zum Lanzenbach wurden beschränkt ausgeschrieben. Der Auftrag wurde mit einer Angebotssumme von brutto 57.875,65 Euro vergeben.

Für die Kanalsanierung der Ortsteile Thalkirchdorf und Eibele wurde ein Ingenieurbüro für die Ausarbeitung von Sanierungskonzepten, Ausführungsplanungen, Ausschreibungen und die anschließende Betreuung beauftragt. Das Honorarangebot liegt bei ca. 19.000,00 Euro.

In der Schule in Kalzhofen wurden Malerarbeiten für die Flure, Aula und das Nebentreppenhaus ausgeschrieben. Der Auftrag wurde mit einer Höhe von ca. 32.000,00 Euro vergeben.

 

Energieberatung im Allgäu
Die Verbraucherzentrale Bayern e.V. und eza! starten eine strategische Zusammenarbeit und wer-den in Zukunft gemeinsam eine Energieberatung im Allgäu anbieten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernimmt 80% der Kosten für diese Beratung. Die Gemeinde hat einen Eigenanteil von 20% zu tragen. Die Beratung soll wie bisher kostenlos für die Bürger angeboten werden. Der Bau- und Umweltausschuss ermächtigte Ersten Bürgermeister Martin Beckel die Verträge bezüglich der Energieberatung abzuschließen.

 

Hundespielplatz
In der letzten Bürgerversammlung wurde angeregt, einen Hundespielplatz oberhalb des Erlebnisbades Aquaria zu errichten. Der Bau- und Umweltausschuss kann sich nach eingehender Beratung an dieser Stelle keinen Hundespielplatz vorstellen, weil mit einer solchen Einrichtung ein erhöhtes Immissionsaufkommen durch bellende Hunde zu erwarten ist. Deshalb wurde von der Errichtung eines Hundespielplatzes abgesehen.

 

Bayer. Straßen- und Wegerecht
Einziehung der Stichstraße mit Wendeplatte im Baugebiet "Mühlenfeld" in Weißach
Der Bau- und Umweltausschuss beschloss die Stichstraße mit Wendeplatte im Baugebiet "Mühlenfeld" in Weißach im Gewerbegebiet "Mühlenfeld", einzuziehen, da die Straße jegliche öffentliche Verkehrsbedeutung verloren hat. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Absicht der Einziehung bekannt zu machen und zur allgemeinen Einsicht auszulegen. Erst danach kann die endgültige Einziehung durch erneuten Beschluss erfolgen.

Aus der Sitzung des Marktgemeinderates am 14. September 2017

Veränderungen im Marktgemeinderat
Marktgemeinderat Rudolf Dorner stellte aus gesundheitlichen Gründen den Antrag, sein Amt als Marktgemeinderat niederzulegen. Der Marktgemeinderat stimmte seinem Antrag zu. Erster Bürgermeister Martin Beckel dankte Rudolf Dorner für seinen langjährigen und tatkräftigen Einsatz als Marktgemeinderat und überreichte ihm als Dank ein kleines Präsent für sein Engagement. Auch seine Ratskollegen dankten ihm  mit gebührendem Applaus. Wir wünschen Rudolf Dorner alles Gute und vor allem eine gute Genesung.

Nun ist der Listenplatz der Freien Wähler Oberstaufen wieder neu zu besetzen. Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl in Oberstaufen vom 16. März 2014 rückt Helmut Reichart als Listennachfolger in den Marktgemeinderat nach. Helmut Reichart erklärte seine Bereitschaft zur Übernahme des Ehrenamtes. Erster Bürgermeister Martin Beckel nahm dem neuen Marktgemeinderat Helmut Reichart den vorgeschriebenen Eid ab.

Die aktualisierten Ausschussbesetzungen mit dem neuen Marktgemeinderat Helmut Reichart können Sie zeitnah auf unserer Internetseite finden.

 

Verkaufsoffener Sonntag am 1. Oktober 2017
Der Marktgemeinderat beschloss hierzu die Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen unter dem Motto "Blaulichttag" am 1. Oktober 2017.

 

Bauleitplanung Willis
Aufstellungsbeschluss zur 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich "Willis"
Der Marktgemeinderat beschloss die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Willis“ (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)). Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes wird das Ziel verfolgt, planungsrechtliche Voraussetzungen für die Entwicklung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans zur Erweiterung eines ortsansässigen Hotelbetriebs in diesem Bereich durch die Darstellung einer Sondergebietsfläche zu schaffen.

Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Hotel Bergkristall" in Willis
Der Marktgemeinderat beschloss die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Hotel Bergkristall" (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)). Ziele des Aufstellungsbeschlusses sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit des konkreten Vorhabens zu schaffen, Nutzungskonflikte vermeiden sowie die Vermeidung bzw. Minimierung von Konflikten mit dem Naturraum.

 

Auftragsvergaben
Für die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Peter & Paul in Oberstaufen wurden von der Verwaltung einige Ausschreibungen vorgenommen. Folgende Auftragsvergaben wurden vom Marktgemeinderat bewilligt:

Zimmererarbeiten: ca. 91.000,00 Euro
Elektroinstallation: ca. 153.000,00 Euro
Blitzschutz: ca. 6.000,00 Euro
Heizung/Sanitär: ca. 128.000,00 Euro
Lüftung: ca. 9.000,00 Euro
Fensterbau: ca. 53.000,00 Euro

Aufgrund der Dringlichkeit ist der Neubau des Regenwasserkanals Wiedemannsdorf – Abschnitt B308 bis Konstanzer notwendig. Die Kosten belaufen sich auf ca. 300.000,00 Euro. Der Marktgemeinderat stimmte dem Bauvorhaben zu. Die Durchführung wird ab Mitte September 2017 erfolgen und in 2017 abgeschlossen werden.

Aufgrund defekter und maroder Schmutzwassererhaltungen sind Kanalsanierungen mit Inliner in Eibele, Kirchdorf und Konstanzer notwendig. Die Sanierung in Eibele soll noch in 2017 erfolgen, die Sanierungen in Kirchdorf und Konstanzer sind für das Frühjahr 2018 geplant. Die Kosten für Eibele in Höhe von ca. 145.000,00 Euro sind im Haushalt eingestellt. Für die Sanierungen in Kirchdorf und Kostanzer liegen die Kosten bei ca. 160.000,00 Euro. Dieser Betrag wird in die Haushaltsplanungen 2018 mit aufgenommen.

 

Neubau Brückenwerke Sägmühle und Lanzenbach
Die beiden Brückenbauwerke im Bereich Sägmühle und Lanzenbach müssen aufgrund ihres Alters und der geringen Tragfähigkeit erneuert werden. Für die Maßnahmen wurde ein Zuschussantrag in Höhe von 2,3 Millionen Euro eingereicht. Die Förderung der Baumaßnahmen beträgt ca. 80%. Die Ausschreibungsunterlagen für die Brückenwerke sind von der Verwaltung vorzubereiten und die entsprechenden Finanzmittel in der Haushaltsplanung zu berücksichtigen. Das Brückenwerk Lanzenbach soll bereits 2018 angegangen werden.

 

Sanierung Staufenpark
Der Marktgemeinderat ermächtigte die Verwaltung, den Zuschussantrag einzureichen, den vorzeitigen Baubeginn für Bauabschnitt 1 (Bereich Hauptweg – Teich – Spielplatz) zu beantragen, die Ausschreibungsunterlagen vorzubereiten und die Ausschreibung für den Bauabschnitt 1 durchzuführen. Die Kostenansätze für den Bauabschnitt 1 sind in die Haushaltsplanungen 2018 mit aufzunehmen.

 

Ehemaliges Krankenhaus, Schloßstraße 28
Erster Bürgermeister Martin Beckel berichtet, dass sich die Caritas nun dagegen entschieden habe, den Umbau des Krankenhauses in Eigenregie und auf eigene Kosten zu stemmen, da hierfür keinerlei Zuschüsse zu erwarten sind. Wie in der letzten Sitzung berichtet, gäbe es die Möglichkeit, dass die Marktgemeinde selbst als Bauherr auftritt und dafür das Kommunale Wohnbauförderprogramm des Freistaats Bayern in Anspruch nimmt. Hier gibt es Zuschüsse von 30% und zinsverbilligte Darlehen für 60% der Gesamtinvestition. Lediglich 10% müssten von der Marktgemeinde selbst erbracht werden. Finanziell interessant ist bei diesem Programm zudem, dass auch der Grundstückswert mitberücksichtigt wird.

Der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen im Mietbereich sei in Oberstaufen auf jeden Fall gegeben, was auch diesbezügliche Nachfragen aus der Bürgerschaft belegen. Erster Bürgermeister Beckel schlägt vor, dass die Verwaltung für eine der nächsten Sitzungen genauere Detailplanungen und Kostenschätzungen darlegt.

Zusätzlich zu den seniorengerechten Wohnungen ist geplant im Untergeschoss wieder Praxisräume zu errichten, um in Oberstaufen Facharztpraxen die Möglichkeit zu geben, Sprechstunden abzuhalten. Die Geschäftsführung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Immenstadt ist sehr daran interessiert in Oberstaufen Facharztstunden anzubieten. Hierfür gibt es keine Förderung. Bürgermeister Beckel war aber der Meinung, dass auch die fachärztliche Versorgung der Bevölkerung der Gemeinde ein Anliegen sein muss.

Für die derzeitigen Räumlichkeiten im Untergeschoss wurde bereits mit dem MVZ ein Pachtvertrag abgeschlossen. Das MVZ beabsichtigt in den Räumen eine orthopädische Praxis einzurichten, in der zu gewissen Zeiten auch andere Facharztsprechstunden abgehalten werden sollen. Die Eröffnung der Praxis ist für den 1. Januar 2018 geplant und wird dann auch im Mitteilungsblatt noch entsprechend kommuniziert.

 

Skilifte Thalkirchdorf
Geschäftsführer der Skilifte Thalkirchdorf, Thomas Lingg, und Steuerberater Alexander Schwendinger stellten dem Gremium den Jahresabschluss 2016/2017 vor, der bei einem Minus von rund 50.000,00 Euro liegt. Während sich der Umsatz nahezu auf 171.000,00 Euro verdoppelte, konnte das Defizit im Vergleich zum Vorjahr halbiert werden. Dies habe man nicht nur den Synergieeffekten sondern vor allem dem Ehrgeiz und Engagement der Mitarbeiter zu verdanken, so Thomas Lingg.

Der Marktgemeinderat beschloss einstimmig das aufgelaufene Defizit durch einen Betriebskostenzuschuss aufzufangen. Auf Empfehlung von Steuerberater Alexander Schwendinger beschlossen die Räte außerdem eine Bereinigung der Bilanz. Die bisher als Darlehen in der Bilanz geführten Defizit-Ausgleiche vergangener Jahre in Höhe von 625.000,00 Euro werden in einen ausbezahlten Zuschuss umgewandelt und gelten somit als Eigenkapital-Einlage.

Das weitere Vorgehen zum Thema Skilifte Thalkirchdorf wird in den nächsten Monaten intensiv vom Marktgemeinderat beraten. Derzeit zeichnet sich eine Lösung ab, wie die Marktgemeinde, die Thaler Lifte in die Hündlebahn einbringen kann. Hier sind aber noch weitere Gespräche und Beratungen erforderlich.

P&R Regelung am Bahnhof

Mit der Änderung der Parkgebührenverordnung hat der Markt Oberstaufen auf dem gesamten Bahnhofsparkplatz für Bahnreisende eine kostenlose P&R Regelung zugelassen. Um eine Überprüfung durch die Verkehrsüberwachung zu ermöglichen, erfolgte dies unter der Voraussetzung, dass eine Kopie des Fahrscheins im Auto gut sichtbar ausgelegt wird.

Nachdem in der Praxis inzwischen einige Probleme aufgetreten sind und sich auch ein weiterer Bedarf für Busreisende zeigte, hat die Verwaltung zusätzlich eine einfache Handhabung mittels Smartphone entwickelt. Ab sofort können Bahn- und Busreisende auf dem Bahnhofsplatz für maximal drei Tage die P&R Regelung wie folgt kostenlos in Anspruch nehmen:

  1. In der oberen Navigationsleiste unserer Website www.oberstaufen.info wurde der Button "P+R" angelegt, mit welchem man auf die Seite verlinkt wird. Zusätzlich wird an den Parkautomaten am Bahnhof ein QR-Code angebracht, welcher ebenfalls auf diese Seite verlinkt.
  2. Über die neu erstellte Seite Können die notwendigen Angaben mit Name, E-Mail Adresse, Kfz Kennzeichen sowie Angaben zur Art und Dauer der Reise eingetragen werden. Ähnlich wie bei WhatsApp kann über den Button "Durchsuchen" das Foto des Tickets als Nachweis geladen werden.
  3. Nach vollständiger Eintragung der benötigten Daten kann die Benachrichtigung an die Verkehrsüberwachung abgesendet werden. Als Beleg erfolgt eine Re-Mail.

Wir hoffen mit dieser Vorgehensweise eine pragmatische Lösung im Sinne der Bahn- und Buskunden gefunden zu haben.

 

Aus aktuellem Anlass und nachdem vermehrt entsprechende Anfragen an die Verwaltung gerichtet werden, können insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetzugang besitzen angeboten, den entsprechenden Antrag vor Reisebeginn direkt im Rathaus, Bürgeramt im Erdgeschoss auch durch persönliche Vorsprache während der allgemeinen Öffnungszeiten zu stellen.

Bildungsberatung Oberallgäu

Frau Susanne Gendner vom Bildungsberatungsbüro des Landkreises Oberallgäu bietet ab sofort in diesem Jahr an den folgenden Tagen
- 19. Oktober 2017
- 16. November 2017
- 21. Dezember 2017

jeweils von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Oberstaufen eine kostenlose Beratung zu Schulabschlüssen, Berufswahl, Aus- und Weiterbildung, beruflicher Veränderung, Wiedereinstieg und Fördermöglichkeiten an. Weitere Informationen können der Website www.bildung-allgaeu.de entnommen werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird unter den nachstehenden Kontaktdaten eine Terminvereinbarung empfohlen:
Bildungsberatungsbüro des Landkreises Oberallgäu, Susanne Gendner, Hindelanger Straße 37, 87527 Sonthofen

Telefon +49 8321 667350, Mobil +49 176 40442730, E-Mail sg@oa-vhs.de

Christopher Krull tritt Dienst als neuer Geschäftsführer von Oberstaufen Tourismus an

Am Montag, 4. September, tritt Christopher Krull seinen Dienst als neuer Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) an. Mit ihm beginnt zugleich eine neue Ära des Tourismus in Oberstaufen. Die Marktgemeinde will unter seiner Regie ihre Tourismusbetriebe und touristischen Beteiligungen neu strukturieren und alle kommunalen touristischen Aufgaben in einem neuen Tourismusamt zusammenführen.

Mit der Schaffung des neuen kommunalen Eigenbetriebes will die Marktgemeinde unter Führung von Bürgermeister Martin Beckel die Tourismusentwicklung im Schrothheilbad weiter vorantreiben. Schon jetzt hat der Tourismus in Oberstaufen mit fast 1,4 Mio. Gästeübernachtungen bei wenig mehr als 7000 Einwohnern eine so starke wirtschaftliche Bedeutung wie in kaum einem anderen Ort in Bayern.

Dem neuen kommunalen Betrieb wird in Abstimmung mit Hauptamtsleiter Hans-Peter Pauli das in den touristischen Bereichen tätige Personal arbeits- und steuerrechtlich zugeordnet.

Bürgermeister Martin Beckel: "Christopher Krull soll im kommunalen Eigenbetrieb auch die touristische Infrastruktur wie Loipen, Rad- und  Wanderwege, Golfplätze, Kurhaus und Festsaal verantworten und das Erlebnisbad Aquaria stärker einbinden. Als OTM-Geschäftsführer wird er die touristische Vermarktung und den Vertrieb ausbauen und als Geschäftsführer des Deutschen Schrothverbandes die Schrothkur zukunftsfähig positionieren."

Als vordringlichste Aufgabe sieht der neue Tourismuschef deshalb die Erarbeitung eines strategischen Tourismuskonzeptes. Krull: "Das werden wir gemeinsam mit Vertretern aller Anspruchsgruppen, der Bevölkerung, der Gastgeber und Leistungsträger entwickeln."  Moderiert wird der Prozess durch eine externe Agentur. Sie wird im Oktober von einem Gremium aus Gemeinderat und Gastgebern unter Führung von BM Martin Beckel bestimmt.  

Krull löst Sigbert Prestel als OTM-Geschäftsführer ab, der seit dem Abgang von Heidi Thaumiller im Juni interimsmäßig die OTM geführt hatte. Zuvor war der 55-Jährige 15 Jahre Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg. Mit 321 Gemeinden in zwölf Land- und vier Stadtkreisen ist sie die größte Ferienregion Deutschlands.

1988 machte Krull seinen Diplom-Abschluss im Fach Fremdenverkehrsgeographie in Göttingen. Nach Stationen bei einem großen Busreiseveranstalter in Frankfurt, einem Filmpark im  Ruhrgebiet und dem Studienkreis für Tourismus in Starnberg war Krull drei Jahre Geschäftsführer der Weserbergland Touristik GmbH, bevor er im Januar 1996 Geschäftsführer des Tourismusverband Südlicher Schwarzwald (TSS) und 2002 der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) wurde. Seit August wohnt der leidenschaftliche Wanderer, Skifahrer und Mountainbiker mit seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn in Oberstaufen und ist sich bereits sicher: "Wer Berge, Natur und Lebensfreude sucht, wird kaum einen schöneren Ort finden."

Petra Pau zur 19. Schrothkur in Oberstaufen

Schon ihre 19. Schrothkur absolvierte die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) vor kurzem im Hotel Bergkristall. Gegen Ende der Kur stand ein Besuch bei ihrem Patenkälbchen Stefanie, mittlerweile stolze Mutterkuh, auf dem Grimmhof in Thalkirchdorf an. Anschließend ging es zum Pressegespräch ins Bergkristall, wo sie von Bürgermeister Martin Beckel einen Blumenstrauß überreicht bekam – passend zum 23. Hochzeitstag, den die Politikerin mit ihrem Ehemann in Oberstaufen feierte.

Achtung! Geänderte Leerungszeiten der Biotonnen

Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) weist darauf hin, dass ab der Woche vom 18. bis 22. September 2017 die Biotonnen wieder im 14-tägigen Rhythmus geleert werden. Ein gelber Tonnenanhänger wird rechtzeitig vom Abfuhrunternehmen an den Gefäßen angebracht. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonnen ab 07.00 Uhr bereitzustellen.

Heckenrückschnitt

Zurzeit mehren sich Beschwerden, dass vielfach Hecken und Sträucher in Fußgängerbereiche (Gehwege) bzw. der Baum- und Pflanzenwuchs in sonstige Verkehrsräume wieder eingewachsen sind und so teilweise zu Störungen/Belästigungen und gar Behinderungen führen. In manchen Fällen kann mitunter sogar auch die Verkehrssicherheit gefährdet werden, wenn z.B. Verkehrszeichen einwachsen und nicht mehr oder zu spät erkennbar sind. Hier bitten wir die Grundstückseigentümer umgehend einen Rückschnitt vorzunehmen.

Naturschutzrechtliche Bestimmungen geben aber auch vor, dass gerade in der Zeit vom 1. März bis 30. September bestimmte Vorgaben z.B. des Vogelschutzes zu beachten sind!

So sind grundsätzlich nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesundhaltung von Bäumen erlaubt. Brutstätten von Vögeln dürfen aber nicht gestört oder freigelegt werden. Baum- und Gehölzpflegemaßnahmen sind fachgerecht auszuführen; hier geben bestimmte Regelwerke (z.B. ZTV-Baumpflege) oder Fachbetriebe Auskünfte. Werden Bäume in privaten Gärten (d. h, Haus- und Kleingärten, in Grünanlagen, Friedhöfen) gefällt, muss beachtet werden, dass sich keine „Lebensstätten wild lebender Tierarten darin befinden“ und keine anderen naturschutzrechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Auskunft erteilt hierbei die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt in Sonthofen. (Hinweis: Eine sog. Baumschutzverordnung besteht beim Markt Oberstaufen nicht; geschützte Bäume, die eine Verkehrsgefährdung darstellen, dürfen nur bei konkreter und unmittelbar drohender Gefahr gefällt werden.)

Claudia Roth zu Besuch in Oberstaufen

Zu einem gemeinsamen Mittagessen im Berghüs Schratt in Steibis haben sich Erster Bürgermeister Martin Beckel, Sigbert Prestel (Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) und Christopher Krull (ab 1. September 2017 Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) mit der Bundestags-Vizepräsidentin getroffen. Dabei fand ein reger Austausch statt zu den künftigen Herausforderungen im Tourismus. Im Anschluss an das Essen hat sich Claudia Roth noch in das Goldene Buch des Marktes Oberstaufen eingetragen. Zuvor hatte die Grünen-Politikerin bereits die Sennerei in Steibis besichtigt.

Überreichung der Ehrenamtskarten 2017/2018

44 Ehrenamtliche aus Oberstaufen, Steibis, Thalkirchdorf und Aach kommen heuer in den Genuss der Oberallgäuer Ehrenamtskarte. Aus den Händen von stellvertretender Landrätin Gertrud Knoll und Bürgermeister Martin Beckel konnten sie neben Bürgern aus Blaichach, Immenstadt und Missen-Wilhams bei einer Feierstunde im Schlosssaal in Immenstadt persönlich ihre Ehrenamtskarten in Empfang nehmen. Umrahmt wurde die Feier von der Musikschule Immenstadt.

Bereits zum 6. Mal werden Menschen aus dem Landkreis Oberallgäu, die sich bei uns mit großem Engagement im sozialen, kulturellen oder sportlichen Umfeld sowie in vielen anderen Bereichen ehrenamtlich betätigen, mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

Die Ehrenamtskarte Oberallgäu-Kempten-Kleinwalsertal wird mittlerweile im 2-Jahres-Rhythmus an Personen ausgegeben, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl engagieren. Wer eine Karte bekommt, wurde von den einzelnen Gemeinden festgelegt. Einzige verbindliche Voraussetzung: Der/die Ehrenamtliche erhält für diese Tätigkeit keine finanzielle Entschädigung.

Diese Karte beinhaltet ein beachtliches Leistungspaket von meist kostenlosen Eintritten bei inzwischen 90 Leistungsträgern (befristet auf 2 Jahre) und weiter als Allgäu-Walser-Fan-Card ermäßigte Eintrittspreise bei zahlreichen Einrichtungen.

Ausbildung mit sehr großem Erfolg abgeschlossen

Samuel Queste (Fachinformatiker Systemintegration) und Benjamin Thalhofer  (Informatik-Kaufmann) haben ihre Ausbildung in der IT Abteilung des Marktes Oberstaufen mit sehr großem Erfolg bestanden. Mit ihnen konnten in den letzten 16 Jahren acht IT Fachkräfte erfolgreich ausgebildet werden. Damit trägt der Markt nicht unerheblich dazu bei, dem Fachkräftemangel in der IT und unserer Region entgegen zu wirken. Mit einer kleinen Feierlichkeit wurden ihre Leistungen gewürdigt. Erster Bürgermeister Martin Beckel und die Ausbilder Jürgen Funke und Patrick Rädler können stolz auf die hervorragenden Leistungen sein.

Neueröffnung Bistro "Auszeit"

Nach umfangreicher Renovierung und Neugestaltung freuen wir uns, dass das Park-Bistro pünktlich zur Ferien- und Urlaubszeit wieder geöffnet ist. Wir freuen uns, dass wir mit Paul Danner einen bewährten Gastronomen als Pächter gefunden haben und wünschen ihm im Bistro "Auszeit" viel Erfolg und allzeit zufriedene Gäste!

Bischof Wolfgang Huber zu Besuch in Oberstaufen

Zum Jubiläumsjahr der Reformation feierte die evangelische Kirchengemeinde vom 14. bis 16. Juli ein Lutherfest. Zu diesem Anlass kam der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland und Bischof von Berlin-Brandenburg Wolfgang Huber nach Oberstaufen und hielt eine Kanzelrede im Gottesdienst am Samstag.

Anschließend wurde er von zweitem Bürgermeister Markus Geißler begrüßt und trug sich in das Goldene Buch des Marktes Oberstaufen ein.

Inklusion: Gemeinsam neue Wege finden

Zweite Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu mit 100 Teilnehmern

Oberallgäu. "Die Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen von Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben." Dies betonte Landrat Anton Klotz bei der zweiten Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu mit über 100 Teilnehmern in der Mittelschule Dietmannsried. Spezifisches Ziel der Bildungsregion Oberallgäu sei, das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung als gesellschaftliche Normalform zu etablieren. Unter der Devise "Wege zu einem bildungsinklusiven Landkreis" zeigten Andrea Merkle und Dr. Gloria Jahn vom Bildungsbüro Oberallgäu auf, wie dieser Prozess aussehen könnte. Bei der Entwicklung von Strategien bauen sie auf das Wissen und die praktischen Erfahrungen von Fachexperten aus Schulen, Kindergärten, Vereinen und Verbänden.

In Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Fachleute mit der momentanen Situation betroffener Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsener im Landkreis. Dazu wurden auch aktuelle Zahlen im Bereich Inklusion vorgestellt. So besuchen derzeit etwa 203 Kinder mit getestetem sonderpädagogischem Förderbedarf eine herkömmliche Klasse oder eine Kooperationsklasse an einer Grund- oder Mittelschule. 380 Schüler aus dem Oberallgäu werden in einem Förderzentrum in Kempten sowie 206 Kinder in einem Förderzentrum des Landkreises unterrichtet.

Im nächsten Schritt wird das Bildungsbüro den Ist-Stand aufarbeiten und dazu eine Infobroschüre herausgeben. Parallel sollen Projektarbeitsgruppen gebildet werden. Ziel der vertieften Auseinandersetzung ist die Entwicklung einer Strategie für den Landkreis.

Eine Orientierung bietet die "Modellregion Inklusion Kempten", über die Oliver Huber (Leiter Amt für Jugendarbeit/Stadt Kempten), Tobias Schiele (Schulleiter Grundschule an der Sutt) und Georg Trautmann (Studienrat Förderschuldienst) referierten. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch, für den individuell optimale Lern- und Entwicklungsbedingungen geschaffen werden sollen.

Wichtige Schritte weiter: Landkreis-Projekt "Angekommen – und nun?" erfolgreich abgeschlossen

Sonthofen/Oberallgäu Anerkannten geflüchteten Menschen in ihrer neuen Heimat Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen: Darum ging es beim Pilotprojekt "Angekommen – und nun?" des Landkreises Oberallgäu mit der Bertelsmann-Stiftung. Ein Jahr nach dem Start zogen die Verantwortlichen bei einer Schlusskonferenz im Landratsamt eine positive Bilanz. Man sei wichtige Schritte weitergekommen – beim Aufbau von Netzwerken ebenso wie in der verwaltungsinternen Koordination, resümierte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung "Mensch und Gesellschaft". Rund 100 Akteure hätten sich in einem gemeinschaftlichen Prozess damit befasst, Lösungen im Hinblick auf die Integration zu erarbeiten. Jetzt beginne die eigentliche Arbeit mit der Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Integrationsprozesse.

Landrat Anton Klotz sagte, der Landkreis wolle nicht nur Verwalter, sondern auch aktiver Gestalter der Gesellschaft sein. Mit der Beteiligung am Bertelsmann-Projekt habe man die Chance gesehen, genau dies zu erreichen. Beispielsweise bei der Arbeitsvermittlung geflüchteter Menschen: Dabei setzt man auf "individuelle Lösungen für individuelle Herausforderungen", wie Daniel Michels und Reinhard Strehlke die Arbeit im Jobcenter Oberallgäu umrissen. "Sollten die Flüchtlingszahlen wieder steigen, sind nun alle Beteiligten besser vorbereitet als im Jahr 2015", sagte Stiftungsbeauftragte Claudia Walther.

Begleitet wurde das Projekt der Bertelsmann Stiftung vom IQ-Landesnetzwerk Bayern (Integration durch Qualifizierung) sowie von einer professionellen Prozessmoderation des "Institutes für soziale Innovation".  Die operative Projektleitung im Landratsamt übernahmen die Migrationsbeauftragte Miriam Duran und Bildungskoordinatorin Teresa Daubenmerkl, die auch den erarbeiteten Aktionsplan mit geplanten und sich bereits in der Umsetzung befindenden Maßnahmen vorstellten. Im Herbst wird dieser Aktionsplan dann auch im großen Rahmen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Verabschiedung von Theo Hodrius

Theo Hodrius beendete am 31. Mai 2017 nach einem langen Arbeitsleben seine Tätigkeit beim Markt Oberstaufen. Nun dauerte es geraume Zeit, bis man einen gemeinsamen Termin für eine offizielle Verabschiedung finden und mit dem frischgebackenen Rentner in kleiner Runde auf das besondere Ereignis anstoßen konnte. Am 3. Juli holte man dies gerne nach.

Am 01. September 1983 wurde der gelernte Rundfunk- und Fernsehtechniker als Klärwärter des Marktes Oberstaufen eingestellt. Er machte den Klärwärter Grundkurs und bildete sich stetig durch diverse Schulungen und Lehrgänge weiter. Er war viele Jahre Vorarbeiter der Abwasserentsorgung. In der Zeit seines Arbeitslebens hat sich einiges getan, die Ansprüche stiegen kontinuierlich. Gerade mit dem Bau der neuen Kläranlage in Krebs im Jahr 1986 und den stillgelegten Anlagen in den verschiedenen Ortsteilen haben sich umfangreiche Änderungen, bzw. Neuerungen ergeben, auf die man sich einstellen musste.

Nun ist für Theo Hodrius das Rentnerdasein angebrochen. Ein wenig durfte er dieses ja bereits genießen. Im Moment fühlt es sich nach seiner Aussage noch wie Urlaub an. Aber Langeweile lässt er auf keinen Fall aufkommen, dafür ist gesorgt. Mit seinen Hobbys Modellbau von Flugzeugen und Fahrradfahren mit dem Elektrobike wird sich die gewonnene Freizeit gut füllen lassen. Als Abschiedsgeschenk seines Arbeitgebers erhielt er Fahrradkarten, Powernahrung und einen Geschenkgutschein eines örtlichen Sportgeschäftes. Die ehemaligen Kollegen beschenkten ihn mit einem üppigen Brotzeitkorb. Da bleibt die nächste Zeit die Küche kalt. Wir danken Theo für sein freundliches und kollegiales Wesen und vor allem für seine kompetente Leistung über so viele Jahre hinweg. Wir wünschen ihm viel Freude im neuen Lebensabschnitt.

25 Jahre Staufner Bauern- und Wochenmarkt

Der erste Wochenmarkt fand am 8. Mai 1992 auf dem Marienplatz statt. Mit der damaligen Einführung des Wochenmarktes hat der Markt Oberstaufen ein altes, mehr als 500jähriges Privileg wieder wahrgenommen. Dieses wurde 1453 durch Kaiser Friedrich III zu Wiener Neustadt verbrieft:

„Graf Hawgen von Montfort erlaubt, alle wochen in seinem Marckcht Stowffen auf zinstag einen wochenmarkt daselbs halten mogen und sollen“.

15 Anbieter aus Oberstaufen, dem Oberallgäu und der Bodenseeregion führen den Markt seitdem sehr erfolgreich. Regionalität hat die letzten Jahre immer mehr an Wert gewonnen. In Oberstaufen gibt es dies auf dem Wochenmarkt seit 1992. Hinter diesem Wort verbirgt sich Qualität, kurze Wege, Vertrauen, Ökonomie, Genuss, gesunde  Ernährung und vieles mehr. Auf dem Staufner Bauern- und Wochenmarkt gibt es Produkte „von hier“!

Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei allen Wochenmarktteilnehmern und allen Wochenmarktkunden für ihre Treue.

Baugebiet Auf der Halde

Die Erschließung des zweiten Bauabschnitts des in Südhanglage befindlichen Baugebietes in Wiedemannsdorf hat begonnen. Die beauftragte Baufirma hat bereits mit dem Voraushub der zukünftigen Straße begonnen. Im Anschluss folgt die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Nach derzeitigem Bauzeitenplan soll die Erschließung Mitte Oktober abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 636.000,00 Euro.

Bewerber für Bauplätze setzen sich bitte möglichst umgehend mit Herrn Hellwig, Bauverwaltung Markt Oberstaufen, Tel. 08386/9300344, Joachim.Hellwig@oberstaufen.info in Verbindung.

Wildtiere in Wohngebieten

Immer wieder wird Mitarbeitern im Ordnungsamt des Rathauses mitgeteilt, dass sich Füchse in Wohnsiedlungen aufhalten und die Frage gestellt, was man dagegen tun kann.

Der Kreisjagdverband rät dringend davon ab, Wildtiere zu füttern, bzw. Katzen- oder Hundefutter ins Freie zu stellen. Weiter sollen keine gekochten Abfälle auf Komposthäufen entsorgt werden. Diese verlockenden Angebote sorgen dafür, dass die Bewohner des Waldes ihr Jagdrevier verlassen, sich in Wohnsiedlungen niederlassen und die Scheu vor Menschen verlieren. Finger weg, sagt der Jäger. Es entsteht Schaden für Mensch und Tier und ist wider die Natur. Wildtiere können Krankheiten übertragen wie z.B. der Fuchs den Fuchsbandwurm, dann wird es für den Menschen richtig gefährlich. Im Schnitt hat jeder zweite Fuchs einen solchen Parasiten. Das Obst und Gemüse im Garten kann aber trotzdem gegessen werden. Allerdings sollte man dieses gut abwaschen, wenn bekannt ist, dass sich ein Fuchs in der Gegend aufhält.

Besonders die Jungtiere sind nett und drollig. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich um Wildtiere handelt. Es kann außerdem nie ausgeschlossen werden, dass ein Fuchs Tollwut hat. Sowohl für Menschen als auch für Haustiere besteht das Risiko einer Infektion mit Krankheitserregern.

Rechtswidrige Ablagerung von Grünabfällen

Immer wieder werden Grünabfälle (Gartenschnitt, Aste, etc.) im Bereich von Gewässern rechtswidrig abgelagert. Wenn diese Ablagerungen in Bäche und Flussläufe rutschen kann dies an Engstellen und Durchlässen zu Problemen führen. Es kommt zu Verklausungen und Überschwemmungen. Derzeit sind Mitarbeiter des Landratsamtes in unserem Gemeindegebiet zur Kontrolle und Ahndung unterwegs. Bitte denken Sie an unsere Umwelt.

Unser Wasserwerk informiert

Gerne möchten wir Sie als Ihr Wasserlieferant vor Ort über die lokale Wasserversorgung informieren. Entgegen der gegenwärtigen Darstellung durch die Medien trifft eine Gefährdung durch ein erhöhtes Nitratgehalt im Trinkwasser für Oberstaufen nicht zu. Aufgrund des einwandfreien Zustandes ist es auch nicht notwendig das öffentlich bereit gestellte Trinkwasser einer zusätzlichen Aufbereitung zu unterziehen.

 

Das Wasserwerk Oberstaufen versorgt die öffentlichen Anschlussnehmer über zwei Bezugsquellen mit frischem Trinkwasser. Aus der Quelle Aachrain in Steibis werden 1/3 des Wasserbedarfs unseres Gemeindegebietes gefördert. Die Quelle versorgt hauptsächlich den Ortsteil Steibis, das Weißachtal und einen kleinen Teilbereich des Hauptortes Oberstaufen. Das restliche Trinkwasser liefert der Fernwasserverband Oberes Allgäu (FWOA). Es wird aus den Gebieten Altstädten (südlich von Sonthofen) und Ortwang (Burgberg) gewonnen. Alle Versorgungsgebiete sind durch Wasserschutzgebiete abgesichert.

 

Das Trinkwasser wird vom Markt Oberstaufen und vom FWOA kontinuierlich überprüft. Das Wasserwerk Oberstaufen nimmt jährlich über 55 Wasserproben. Zusätzlich beprobt der FWOA sein Netz mit über 100 Wasserproben im Jahr, um die Qualität des Trinkwassers entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu überwachen. Darüber hinaus kommen drei Mal im Jahr Großuntersuchungen hinzu, welche alle nach der Trinkwasserverordnung zu prüfenden chemischen Parameter enthalten. Das Gesundheitsamt wacht über die Beprobungen und stellt somit die Qualität zusätzlich sicher.

 

Nitratgehalt im Trinkwasser von Oberstaufen

Die Brunnen des FWOA sind über entsprechende Vereinbarungen mit der Landwirtschaft vor einem Eintrag von Nitrat abgesichert. Die Quelle Achrain ist ebenfalls über die topographische Lage geschützt. Nach der aktuellsten Wasseranalyse enthält das „Fernwasser“ einen Nitratwert von 2,6 mg/Liter und das Quellwasser aus Steibis einen Wert von 4,0 mg/Liter. Beide Konzentrationen liegen somit um ein Vielfaches unterhalb des Grenzwertes von 50 mg/Liter. Dieser Wert hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre nicht verändert.

 

Gerne können Sie nähere Informationen sowie die aktuellen Analysewerte auf unter www.fwoa.de einsehen.

Herzlichen Dank für Ihre Geduld!

Durch die vermehrte Bautätigkeit wird das Nervenkostüm unserer Bürgerinnen und Bürger gerade im Sommer arg strapaziert. In den letzten Monaten waren besonders die Anlieger von Hinterstaufen, Ifen und Buchenegg durch Straßenerneuerungsarbeiten und die umfangreichen Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn betroffen. Zu erwähnen sind hier die aufwändigen Bahntunnelbauarbeiten, der Straßenumbau Rainwaldstraße, die Anbringung von Fledermauskästen am Tunnelportal und die Erneuerungsarbeiten auf der Zufahrt nach Buchenegg. Nun sind die „größten Brocken“ geschafft und wir möchten es nicht versäumen, uns herzlich bei allen Betroffenen für die aufgebrachte Geduld zu bedanken.