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Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Einschränkungen im Busverkehr während der Herbstferien 

eCard Schule & JuniorTicket gelten im Gesamtnetz

Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) möchte die Fahrgäste auf die Einschränkungen im Busverkehr während der bevorstehenden Herbstferien in Baden-Württemberg und Bayern hinweisen. Es gilt dann der Ferienfahrplan. 

In den Schulferien von Dienstag, 2. November bis einschließlich Freitag 5. November 2021 gilt der Ferienfahrplan. Die im Fahrplan mit "S" gekennzeichneten Kurse verkehren dann nicht. Am Feiertag "Allerheiligen" (Montag, 1. November) fahren die Busse wie an einem "Sonntag". Fahrgäste werden gebeten, dies bei ihrer Reiseplanung zu beachten. 

Netzfreiheit für eCard Schule & JuniorTickets
Laut "Freizeit- und Ferienregelung" ist die eCard Schule bzw. Schülermonatskarte während der Herbstferien ganztägig im gesamten bodo-Verbundgebiet in Bus und Bahn gültig, außer im DB-Fernverkehr IC/EC. Auch das JuniorTicket für alle unter 21 Jahren ist im Ferienzeitraum ganztägig und verbundweit gültig. Schülerausweis oder Altersnachweis sind dabei bitte stets mitzuführen. 

Fahrpläne in Web & App
Aktuelle Fahrplaninfos mit Echtzeit sind abrufbar unter www.bodo.de oder über die bodo-FahrplanApp.

Pressekontakt
Anne Hackert (Marketing & Presse)
Tel.: 0751 361 41 34
E-Mail: anne.hackert@bodo.de

Über bodo
Fahr mit. Für Dich. Für Alle. Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) ist der Mobilitätsdienstleister in den drei Landkreisen Bodenseekreis, Lindau und Ravensburg. Der Verkehrsverbund bietet ein einheitliches, einfaches Tarifsystem inklusive der Stadt- und Ortsverkehre sowie die Nutzung von Bus & Bahn mit einem durchgehenden Fahrschein.

www.bodo.de 
www.bodo-ecard.de

Fahrplan-App mit Echtzeit (für Android und iOS)
bwtarif-Fahrplanauskunft: 0711 / 93 38 38 00 (Der bwtarif-KundenService ist telefonisch täglich rund um die Uhr zum Ortstarif erreichbar)

Sitzungstermine

Marktgemeinderat
Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 20.00 Uhr im Kurhaus Oberstaufen
Donnerstag, 11. November 2021 um 20.00 Uhr im Kurhaus Oberstaufen
Donnerstag, den 9. Dezember 2021 um 20.00 Uhr im Kurhaus Oberstaufen

 

Bau- und Umweltausschuss
Mittwoch, 27. Oktober 2021 um 14.00 Uhr im Festsaal Thalkirchdorf
Mittwoch, 1. Dezember 2021 um 14.00 Uhr im Festsaal Thalkirchdorf 

 

Tourismusausschuss
Montag, 2. November 2021 um 16.00 Uhr im Festsaal Thalkirchdorf 
Montag, 29. November 2021 um 16.00 Uhr im Festsaal Thalkirchdorf

 

Haupt- und Finanzausschuss
Dienstag, 23. November 2021 um 16.00 Uhr im Färberhaus Oberstaufen

 

Die Tagesordnungspunkte werden eine Woche vor der Sitzung an der Bekanntmachungstafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Exkursion ins FFH-Gebiet "Allgäuer Molassetobel"

Die AELF Kempten und Krumbach-Mindelheim veranstalten am 26. Oktober 2021 um 9.00 Uhr gemeinsam für alle interessierten Bürger einen Runden Tisch in Form einer Exkursion in das FFH-Gebiet "Allgäuer Molassetobel".

Das 945 Hektar umfassende FFH-Gebiet "Allgäuer Molassetobel" umfasst einen typischen Ausschnitt wertvoller Bachtobel-Systeme der Westallgäuer Voralpenlandschaft. Diese tief eingeschnittenen, noch weitgehend unbeeinflussten Wildbachstrecken sind charakterisiert durch eine hohe Dynamik und naturnah erhaltene Schlucht- und Laubmischwälder im Verbund mit Kalktuffquellen und Sinterbächen. 

Mit seinen für Bayern seltenen Lebensraumtypen und Arten hat dieses Gebiet eine überregionale Bedeutung. Solche umfassende, störungsarme und hochwertige Lebensraumkomplexe sind in Europa nur noch sehr selten anzutreffen und stellen daher eine absolute Besonderheit dar. Das FFH-Gebiet ist Teil des europaweiten Biotopverbundnetzes "Natura 2000". Hauptziele von "Natura 2000" sind der Erhalt unseres heimischen Naturerbes, aber auch die Sicherung einer zukunftsfähigen sowie nachhaltigen Landnutzung durch die Landwirte und Waldbesitzer. Diese haben über Generationen hinweg maßgeblich in vielen Gebieten durch einen verantwortungsbewussten und pfleglichen Umgang mit der Natur zum jetzigen guten Erhaltungszustand des Gebiets beigetragen.

Das FFH-Gebiet wurde in den vergangenen Jahren von Experten kartiert, inventarisiert und bewertet. Die Ergebnisse wurden in einem nur für Behörden verbindlichen Managementplan zusammengefasst, dessen Entwurf wir bei einem sogenannten "Runden Tisch" in Form eines Begangs vorstellen wollen. 

Wir weisen nochmals darauf hin, dass die geplanten Maßnahmen nur mit Zustimmung der Grundeigentümer umgesetzt werden und freiwillig sind. Das Verschlechterungsverbot gilt jedoch für alle Beteiligte.

Vorab ist der Entwurf des Managementplans den wir Ihnen vorstellen hier abrufbar:

Wir wollen an konkreten Beispielen typische und für das Gebiet kennzeichnende Lebensräume und Arten sowie mögliche Maßnahmen zu ihrer Verbesserung erläutern. Dabei besteht die Gelegenheit, den anwesenden Experten von der Naturschutzverwaltung und der Forstverwaltung Fragen rund um das Thema Natura 2000 zu stellen.

Bei einer Teilnahme bitten wir darum, die geltenden Corona-Bestimmungen einzuhalten.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Eistobel zwischen Grünenbach und Maierhöfen.

Ansprechpartner
Boris Mittermeier
Telefon: 0173/8913957
E-Mail: boris.mittermeier@aelf-km.bayern.de

Online-Umfrage des ZAK: Mehrweg auf Veranstaltungen

Der Zak startet eine Umfrage, die im Rahmen des Projektes "Mehrweg auf Veranstaltungen" stattfindet. Je mehr Feedback, desto besser. Die Teilnahme an der Umfrage nimmt nicht mehr als 10 – 15 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. Hier geht es zur Umfrage: https://survey.telesis.at/index.php/972892?lang=de 

Zum Thema:
Veranstaltungen können derzeit zwar nur eingeschränkt stattfinden, aber es wird ein "Danach" geben. Und dann wird das Bedürfnis nach gemeinsamen Feiern und Zusammenkommen groß sein. Davon ist der Zweckverband für Abfallwirtschaft in Kempten überzeugt und möchte die Zeit bis dahin nutzen, um die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Veranstaltungskultur zu verbessern. Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung nachhaltiger Veranstaltungen ist es, Abfälle zu verringern. Die Verwendung von Mehrweggeschirr und -zubehör ist dabei ein wesentlicher Hebel. Auch wenn die positiven Effekte dabei überwiegen – geringere Abfallkosten, kleinere Müllberge, Gesetzeskonformität oder Qualitätssteigerungen – ist die Umsetzung nicht immer ganz so einfach. Genau da soll angesetzt werden! Denn Mehrweg sollte für alle Veranstalter:innen ohne große Hürden verfügbar sein. Mit der Umfrage, zu der herzlich eingeladen wird, möchte man diesem Ziel einen Schritt näherkommen. Denn nur mit einer realistischen Einschätzung von Bestand und Bedarf können die richtigen Maßnahmen getroffen werden.

Vollsperrung B 308 zwischen Hündlekreisel und Oberstaufen

Wie bereits berichtet wird og. Streckenabschnitt durch das Staatliche Bauamt Kempten erneuert. Die Arbeiten liegen trotz widriger Wetterverhältnisse im Zeitplan und sollen im November dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Für Anlieger Buchenegg, Ifen und Bad Rain ist eine Umfahrung bei Hinterstaufen eingerichtet.

Weitere Informationen über die Baumaßnahmen und Umfahrungspläne sind im Internet einsehbar. 

Derzeit finden noch lärmintensive Abbrucharbeiten an der Brücke bei der sog. "Spinne" bis Freitag, 23. April statt. Diese Arbeiten werden an Werktagen in der Regel zwischen 7.00 und 18.00 Uhr durchgeführt, um die Lärmbelastung in den "Erholungsphasen" im direkten Ortsbereich von Oberstaufen zu begrenzen. Für die notwendigen Arbeiten muss die nördliche Zufahrt zur Weißachstraße von 06. April bis 30. November 2021 für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Für den Kfz-Verkehr für Anlieger und Lieferverkehr der Mühlhalde und Weißachstraße ist eine Umleitung eingerichtet. Während der Maßnahmendauer wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, die Höchstgeschwindigkeit in der Weißachstraße auf 30 km/h begrenzt. Für Radfahrer und Fußgänger wird ein Durchgang freigehalten. 

Die Umfahrung der Brücke an der sog. "Spinne" (Richtung Österreich/Lindau) wird mit einer Ampel geregelt. 

Baustellenverkehrsregelung durch den Ort in zwei Phasen

  • Bis zur Beendigung des Lockdowns gilt: der Baustellenverkehr aus Richtung Wengen nach Oberstaufen wird über die Spange (Immenstädter Straße, Abzweig Bgm.-Wucherer-Straße, Bgm.-Hertlein-Straße, Isnyer Straße, Lindauer Straße, Rothenfelsstraße, H.-v.-Königsegg-Straße, Rainwaldstraße) durch den Ort geleitet. 
  • Nach Aufhebung des Lockdowns gilt: die Befahrung der Immenstädter Straße ist in beide Fahrtrichtungen möglich. Für den Baustellenverkehr durch den Ort muss von jedem Bauunternehmer unaufgefordert eine Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Immenstädter Straße für die Fahrtrichtung Wengen – Oberstaufen beantragt werden. 

Für landwirtschaftliche Fahrzeuge und einheimische Gewerbetreibende sind die Tonnagebegrenzungen außer Kraft gesetzt.

Endlich – die Heimat-Geschichten von Birgitta Weizenegger gehen weiter

Kostprobe gefällig? Der Staufner Einzelhandel macht’s möglich

Rechtzeitig zur Adventszeit sind sie fertig geworden, die zwei neuen Kapitel des filmischen Adventskalenders von Birgitta Weizenegger. In 24 Filmen erzählen Einheimische bekannte und weniger bekannte Geschichten aus ihrer Heimat. Wiederum hat sich die in Oberstaufen geborene Filmemacherin mit ganz viel Herz und Liebe an die Herstellung der Kalender Kapitel III und IV gemacht und die Serie fortgesetzt. Die Gemeinde Oberstaufen ist Produzent. Idee, Konzept, Regie und Umsetzung hat Birgitta Weizenegger im "Alleinbetrieb" geleistet. Sie versteht es wie keine andere, ihre Mitwirkenden zu begeistern. 

Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, startete der Verkauf der DVD’s bereits am 1. Dezember im Bürgerbüro des Rathauses. Auch wurde in dieser Ausgabe veröffentlicht, dass sich der Einzelhandel vom 1. bis 24. Dezember mit einem Adventskalender mit vielen Aktionen und Überraschungen präsentiert. Vor der Türe des jeweiligen Geschäftes geht gleichzeitig ein Türchen der filmischen Adventskalender auf. Hier können Sie bereits ein wenig in die neuen Filme "reinschnuppern".

Zu kaufen gibt es die beiden neuen DVD’s Staufner Kalender III und IV zum Preis von 10,00 Euro je Kapitel auf jeden Fall im Bürgerbüro im Erdgeschoß des Rathauses Oberstaufen. Aber auch die Filme I und II des Adventskalenders und der zum Gemeindejubiläum im Jahr 2018 produzierte Film "D‘ Staufner verzähled" können hier erworben werden. Seit dem 1. Dezember sind die Preise der etwas älteren Ausgaben heruntergesetzt worden. Fragen Sie nach den einzelnen Paketen und Sonderaktionen. Telefon: 08386/93003-16.Die beiden neuen Filme sind gleichzeitig als Download verfügbar. Dazu geben Sie bitte in Ihrem Browser folgende Adresse ein:
www.vimeo.com/ondemand/kapitel3
www.vimeo.com/ondemand/kapitel4

Bei Fragen zur Online-Version wenden Sie sich bitte an Birgitta Weizenegger: info@weizenegger-film.de

Um den Trailer der beiden Filme anzuschauen, klicken Sie bitte auf eines der beiden Bilder:

Schwarzes Brett Oberstaufen

Es gibt einige Menschen, die für Hilfe im Alltag nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen können. Vor allem, wenn diese Menschen in Zeiten von Corona zur Risikogruppe gehören, sind Tätigkeiten wie Einkaufen oder Gassi-Gehen während der COVID-19 Pandemie besonders belastend und gefährlich. Sie sind auf fremde Hilfe angewiesen. Um auch diesen Menschen zu helfen, wurde das schwarze Brett ins Leben gerufen.

Die Seite ist unter dem Link www.schwarzes-brett.oberstaufen.com/ zu erreichen und mit dem Schwerpunkt auf eine einfache Bedienung gestaltet. Selbstverständlich kann und soll diese Internetseite auch unabhängig von den besonderen Bedürfnissen in Zeiten der Corona-Pandemie genutzt werden.

Uneigennütziger Ideengeber für das digitale Schwarze Brett Oberstaufen war Herr Patrick Riedle, bei dem sich Bürgermeister Martin Beckel auf diesem Weg nochmals herzlich bedankt. 

Bleibt zu hoffen, dass die Oberstaufener Bürger die Plattform rege nutzen, um sich bzw. vor allem unseren hilfsbedürftigen Mitmenschen das Leben zu erleichtern.

Freischneiden von öffentlichen Verkehrsflächen

"Hecken, Sträucher und Bäume rechtzeitig zurückschneiden"

Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen gem. Bay. Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) und Straßenverkehrsordnung (StVO). Hecken, Sträucher und Bäume wachsen im Laufe des Jahres stark, deshalb sollten sie frühzeitig zurückgeschnitten werden. Warum? Seitlich wuchernde Hecken und überhängende Zweige und Äste an Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen können Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge gefährden. Ebenso verhindert Überwuchs im Einmündungs- und Kreuzungsbereich oft die Sicht auf den Verkehr und führt vielfach zu Unfällen. Dies muss nicht sein, daher informieren wir hiermit alle Haus- und Grundstücksbesitzer über ihre "Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen" an öffentlichen Straßen und Wegen.

Rein vorsorglich sei diesbezüglich auch eine evtl. Schadenshaftung bei Unfälen durch verkehrsbehindernden Bewuchs erwähnt.

Die Verpflichtung, o. g. Anpflanzungen bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, ist im Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG), Art. 29 Abs. 2 geregelt. Demnach sind Anpflanzungen aller Art, soweit sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können, verboten.

Der Überhang von Anpflanzungen stellt überdies auch eine Verkehrsgefährdung gem. Straßenverkehrsordnung (StVO) dar. So ist es nach § 32 Abs. 1 StVO verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Wer für solche verkehrswidrigen Zustände verantwortlich ist, hat diese unverzüglich zu beseitigen. 

In diesem Zusammenhang wollen wir Sie auch über das freizuhaltende sog. "Lichtraumprofil" über Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen informieren: Als "Lichtraumprofil" wird eine definierte Umgrenzungslinie bezeichnet, die meist für die senkrechte Querebene eines Fahrweges bestimmt wird. Aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs muss das Lichtraumprofil der öffentlichen Verkehrsflächen frei und sauber gehalten werden.

Zusammenfassung der Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen:

  1. Über die Fahrbahn ragende Äste und Zweige von Baumkronen oder Sträuchern sind so zurückzuschneiden, dass der Luftraum über der Straße mit einer lichten Höhe von 4,50 Metern über der Fahrbahn und den Straßenbanketten freigehalten wird. Dies stellt eine Durchfahrtshöhe für LKWs bzw. auch Rettungsfahrzeugen von 4,50 Metern sicher. 
  2. Über Geh- und Radwegen sind Hecken, Sträucher und Bäume mit einer lichten Höhe von 2,50 Metern über den Wegen auszuschneiden.
  3. Gleichsam sind Bäume auf ihren Zustand, insbesondere auf Standsicherheit, zu untersuchen und dürres Geäst bzw. dürre Bäume ganz zu entfernen.
  4. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Metern einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter. Schneiden Sie deshalb alle seitlichen Bepflanzungen an Geh- und Radwegen sowie Straßen bis zu ihrer Grundstücksgrenze zurück. Vor allem bei Hecken sind regelmäßige und ausreichende Rückschnittmaßnahmen unerlässlich, um die Anpflanzung über Jahre hinweg auf Grundstücksgrenze zu halten und somit einen späteren Schnitten in den Bestand der Hecke zu vermeiden.
  5. An Straßeneinmündungen und -kreuzungen müssen Anpflanzungen aller Art gem. BayStrWG stets so nieder gehalten werden, dass sie nicht die "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" beeinträchtigen. Um eine ausreichende Übersicht im "Sichtdreieck" für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, gilt daher: Gibt es für Ihr Grundstück keinen Bebauungsplan, der ein individuelles Sichtdreieck vorgibt, sollte die Bepflanzung an der Grundstücksobergrenze - im Bereich von Straßeneinmündungen und Straßenkreuzungen - auf maximal 0,80 Meter Höhe zurückgeschnitten werden.
  6. Außerdem ist sorgfältig darauf zu achten, dass Verkehrszeichen, Verkehrsspiegel und Straßenleuchten nicht durch Anpflanzungen verdeckt werden. Die Anpflanzungen sind so zurückzuschneiden, dass die Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern ständig rechtzeitig ohne Sehbeeinträchtigung wahrgenommen werden können. 
  7. Beachten Sie schon vor dem Anpflanzen, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken im Laufe der Zeit annehmen können. Halten Sie ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze und entscheiden Sie sich für schwach wachsende Pflanzen. 
  8. Denken Sie auch an die Sichtbarkeit Ihrer Hausnummer. Das Hausnummernschild muss von der Straße aus deutlich sichtbar sein. Die Sichtbarkeit darf nicht durch Bäume, Sträucher, Vorbauten, Schilder oder Schutzdächer usw. behindert werden. Etwaige Behinderungen (z. B. durch rankende Pflanzen) hat der Eigentümer auf eigene Kosten zu beseitigen. Vor allem: Im Ernstfall kann dies für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr oder Polizei wichtig sein und Ihnen im Notfall wertvolle Zeit retten.
  9. Vom Verbot des Naturschutzgesetzes, in der Zeit vom 1. März bis 30. September das Schneiden von Gehölzen zu unterlassen, sind die Eigentümer in diesem Falle befreit, weil es sich um eine aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend notwendige Maßnahme handelt.