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Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Senioren im Landkreis Oberallgäu werden befragt Große Befragung der Generation 65plus

Der Landkreis Oberallgäu hat beschlossen, ein neues Seniorenpolitisches Gesamtkonzept zu erstellen. Nachdem es im Konzept letztlich darum geht, alle Lebensbereiche von Seniorinnen und Senioren so zu gestalten, dass ein möglichst langes selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in der eigenen Häuslichkeit möglich ist, müssen bei der Erstellung die Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt werden.

„Um insbesondere Ihre Kenntnisse, Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse als sozusagen Hauptbetroffene im Gesamtkonzept dieser Arbeiten entsprechend berücksichtigen zu können, erhalten zahlreiche Senioren im Landkreis Oberallgäu demnächst einen vierseitigen Fragebogen“, betont Landrat Anton Klotz und bittet darum, die Befragung ausgefüllt im ebenfalls beiliegenden Freikuvert zurückzusenden.

„Angeschrieben werden hierzu 5.500 von insgesamt rund 35.000 Landkreisbürgerinnen und -bürger ab 65 Jahren“, sagt Helen Schmidmeier. Bei ihr im Seniorenamt des Landkreises laufen die Fäden zusammen. „Selbstverständlich ist diese Befragung anonym und unterliegt den Bestimmungen des Datenschutzes“, betont sie. Für die weitere Arbeit sei die Befragung sehr wichtig, denn durch sie wollen die Verantwortlichen erfahren, wo aktuelle Probleme und Defizite vorhanden sind, welche Bedarfssituationen und Wünsche bei den verschiedenen Altersgruppen beziehungsweise Gemeinden vorliegen, aber auch, welche konkreten Lösungsvorschläge gemacht und Maßnahmen ergriffen werden sollen. „Besonders wichtig ist uns bei der Erarbeitung und Ausgestaltung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts die Berücksichtigung regionaler und örtlicher Besonderheiten – und hierfür sind die Bürger die Experten in sozusagen eigener Sache“, so Schmidmeier weiter.

„Ihre Meinung ist uns sehr wichtig“, betont auch der Landrat und deswegen fordert er die Bürger zur Beteiligung auf. „Es ist in Ihrem ureigensten Interesse, diesen Fragebogen auszufüllen und zurück zu senden“, meint Klotz. Zwar sei damit ein gewisser Aufwand verbunden, dieser lohne sich dennoch, da „der Gewinn für die Ausgestaltung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts, und damit letztlich für die Senioren selbst sehr hoch sei.

Mit Bus und Bahn zur Schule „Schulweginfo“ als Orientierungshilfe

Um sich bereits bei der Schuleinschreibung mit den Bahn- und Busverbindungen zu den weiterführenden Schulen zurecht zu finden, haben die Stadt Kempten und der Landkreis Oberallgäu die bekannten Informationsblätter für die entsprechenden Strecken gemeinsam überarbeitet. Sie enthalten gemeindebezogene Fahrplanübersichten von den Gemeinden im nördlichen Landkreis zur "ZUM" in Kempten. Die Weiterfahrten zu den Schulen, die Schulbusregeln und die Informationen zur Beantragung und zum Erwerb der Busfahrkarten sind in der "mona-Schulweginfo Kempten und Umgebung" zu finden.

NEU:
Der Landkreis Oberallgäu gibt erstmalig für das kommende Schuljahr 2019/2020 eine "Schulweginfo Südliches Oberallgäu" heraus. Darin enthalten sind u.a. die Busverbindungen  aus den Gemeinden zu den Schulstandorten Oberstdorf, Sonthofen und Immenstadt sowie weitere Informationen rund um die Schülerbeförderung. Die Informationen sind kostenlos bei den Gemeindeverwaltungen, in den Geschäftsstellen der Verkehrsunternehmen, in den Sekretariaten der weiterführenden Schulen und der "ZUM" erhältlich. Zusätzlich können die Infoblätter auf den Internetseiten des Landratsamtes und auf www.mona-allgaeu.de/downloads eingesehen oder heruntergeladen werden.

Brücken bauen / Eine Frage der Haltung

Fachforum Inklusion beschäftigt sich mit dem Thema Elternzusammenarbeit

„Die Eltern ins Boot holen“ – das war das Thema des 6. Fachforums Inklusion des Landkreises Oberallgäu in der Albert-Schweitzer-Schule in Sonthofen. Was tun, wenn Eltern einfach nicht greifbar sind? Welche guten Gründe haben Eltern, nicht ins Boot zu steigen? Welche Unterstützung brauchen Eltern? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 80 Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Psychologen und Fachkräfte von Beratungsstellen. Sie alle arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit erhöhtem emotional-sozialen Förderbedarf. „Wir freuen uns, dass mittlerweile über 30 unterschiedliche Einrichtungen vertreten sind und wir seit Jahren vielfältige Anregungen von fachlicher Seite erhalten“, so die Organisatorinnen aus dem Bildungsbüro.

Die Bildungsregion Oberallgäu lebt von einer guten Vernetzung. Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung „Mensch und Gesellschaft“ im Landratsamt, lobte das Fachforum als Paradebeispiel für gelungene Zusammenarbeit. Ziel sei es, die „gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu verbessern, die nicht die besten Startmöglichkeiten besitzen“. „Es ist wichtig, dass sich das System mit den Bedürfnissen der Menschen auseinandersetzt und sich anpasst“.
Das „System“ sind in diesem Fall die Einrichtungen, die von Kitas über Schulen, die Jugendhilfe, Beratungsstellen, Kinderschutzbund und Berufsbildungswerken reichen. Moderator Christian Frey visualisierte die Fragestellung des Tages mit Hilfe einer Bildergeschichte: „Wie können Eltern gestärkt und ins Boot geholt werden?“

Im Praxisteil wurden „Best Practice“-Beispiele aus verschiedenen beruflichen Kontexten vorgestellt und diskutiert. Beispielsweise die positive Auswirkung einer gemeinsamen Unterstützergruppe aus Eltern und Mitarbeitern der Schule oder die besondere Herangehensweise bei der Zusammenarbeit mit Vätern. Die Teilnehmenden entwickelten in Kleingruppen weitere Ideen, wie zwischen Einrichtung und Eltern eine Kooperation auf Augenhöhe besser gelingen könnte. Insgesamt zeigte sich, dass es sich vor allem um eine Frage der Haltung handelt.

Die Ideen der Veranstaltung werden nun von der fachlichen Steuerungsgruppe bewertet und nach Möglichkeit in die Praxis umgesetzt. Mittlerweile liefert das jährliche Fachforum regelmäßig Ergebnisse für die praktische Bearbeitung des Themas Inklusion im Rahmen der Bildungsregion Oberallgäu. „Wenn wir eine gemeinsame Haltung im Netzwerk innerhalb der Bildungsregion haben, dann ist schon viel gewonnen“, schloss Christian Frey die Veranstaltung.

Klimaschutzmanager aus ganz Deutschland zu Gast im Oberallgäu

Vom 6. Bis 8. Mai fand im Landratsamt in Sonthofen ein Vernetzungstreffen der 22 sog. „Masterplankommunen“ statt, die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums einen „Masterplan 100% Klimaschutz“ umsetzen.

Das Oberallgäu ist seit dem Jahr 2016 „Masterplan-Landkreis“ und seit dem tauschen sich die Klimaschutzmanager des Landkreises zweimal jährlich bei Vernetzungstreffen mit  Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Masterplankommunen und -landkreisen aus ganz Deutschland sowie mit Vertretern der projektbegleitenden Forschungsinstitute und des Umweltministeriums aus. Die Treffen bieten eine Gelegenheit zur Vernetzung, für Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Lernen und fachlichen Input. Im Oberallgäu standen dieses Mal ganz konkret die Umsetzung und das Controlling sog. „harter“ Klimaschutzmaßnahmen im Mittelpunkt, also Maßnahmen, die eine direkt messbare CO2-Einsparung nach sich ziehen.

Nach der Erarbeitung der Klimaschutzmasterpläne bis Mitte 2017 befinden sich alle 22 Kommunen aktuell mitten in der Umsetzungsphase der zahlreichen Maßnahmen aus verschiedensten Handlungsfeldern. Beim Treffen wurde deutlich, dass die Themen Photovoltaik, klimafreundliche Heizsysteme und Sanierung in vielen Kommunen Handlungsschwerpunkte bilden. Der Landkreis Oberallgäu greift diese Themen mit der aktuellen Solar-Offensive und einer für den Herbst geplanten Heizungskampagne auf.

Den Auftakt für das Treffen bildete eine Exkursion mit dem E-Bike, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zum großen Teil aus Norddeutschland angereist waren, nicht nur die wunderschöne Oberallgäuer Landschaft bewundern konnten, sondern auch das Biomasse-Heizkraftwerk in Sonthofen, die Freizeitanlage in Altstädten mit großer PV-Anlage und innovativer Wasseraufbereitung sowie den Biberhof  besichtigten. Auch dem Biberrevier an der Iller wurde ein Besuch abgestattet.

Insgesamt bot das siebte Treffen der Masterplankommunen eine gelungene Mischung aus wissenschaftlichem und fachlichem Input, bereichernden Erfahrungsberichten und einem gelungenen „Outdoor-Rahmenprogramm“. Der Landkreis Oberallgäu präsentierte sich als perfekter Gastgeber – wie die begeisterten Reaktionen der knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ender der Veranstaltung zeigten.

Filmreihe „Zukunftskino“ stößt auf großes Interesse

Ein Kino, das zu den Menschen kommt – das war die Idee hinter der Filmreihe "Zukunftskino". Von November 2018 bis April 2019 wurden in fünf Oberallgäuer Gemeinden sowie in Kempten insgesamt 6 Filme zu Nachhaltigkeit, Klimawandel und Landwirtschaft gezeigt. Am 12. April endete die Veranstaltungsreihe mit einer Filmvorführung in der Jugendkulturwerkstatt Durach.

Die Idee des (kostenfreien) Zukunftskinos kam gut an: Insgesamt rund 550 Kinofans sahen die sechs aufrüttelnden, bewegenden und ermutigenden Dokumentarfilme in Weitnau, Altusried, Bad Hindelang, Fischen, Kempten und Durach. Eine Besucherbilanz mit der sich die Veranstalter - die Öko-Modellregion Oberallgäu-Kempten sowie das Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten (mit Unterstützung des Schul-Medienzentrums Immenstadt) - sehr zufrieden zeigten. Auch die Podiumsgespräche im Anschluss an jeden Film mit Vertretern regionaler und lokaler Initiativen stießen beim Publikum auf großes Interesse und wurden eifrig zum Austausch und für Diskussionen genutzt.

Die Veranstalter bedanken sich bei den teilnehmenden Kommunen, die ihre Veranstaltungssäle kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.
Nach dem erfolgreichen Auftakt ist geplant, das Zukunftskino im kommenden Winterhalbjahr fortzuführen. Nähere Informationen dazu sind ab Herbst 2019 auf www.allgaeu-klimaschutz.de zu finden.

Buntes Ferien- und Schulungsprogramm des Kreisjugendrings

Der Kreisjugendring Oberallgäu bietet in diesem Jahr wieder etliche Freizeit- und Schulungsangebote an. Die Palette reicht von einer Ausbildung zum Rettungsschwimmer am 25./26. Mai, einem Fahrsicherheitstraining am 25. Mai, den Kunst- und Theatertagen in den Osterferien bis hin zu Freizeitmaßnahmen in den Sommerferien und am Buß- und Bettag. Anmeldungen zu allen Angeboten sind bereits jetzt möglich.  

Weitere Infos erhalten sie auf der Homepage unter www.kjr-oberallgaeu.de . Gerne können sie sich auch per Email an den Kreisjugendring wenden unter
kreisjugendring@lra-oa.bayern.de oder sich telefonisch unter 08321-612-111 informieren.

Zum 20. Geburtstag musikalische Gäste zu Besuch

1999 fand das 1. Euregio Musikfestival statt –
Das EBO wurde gegründet  - Konzerte und Veranstaltungen zum Jubiläum


Im Mai 1999 fand in Sonthofen das 1. Euregio Musikfestival statt. Dort trafen sich erstmals Musikbegeisterte und ein Fachpublikum, um an vier Tagen ein interessanten Programm beim damaligen Pilotprojekt zu erleben. Hiermit   wurde der Grundstein gelegt für eine Veranstaltungsreihe, die von ursprünglich einem Veranstaltungsort hinauszog in die Region. In den zwei Jahrzenten fanden zahllose Konzerte und Festivals statt. Mehr als 175.000 Menschen haben die Konzerte und Veranstaltungen besucht die von 600 Kapellen und Ensembles gestaltet wurden. Zahlreiche Uraufführungen von Kompositionen, CD Vorstellungen und Premieren werden mit dem Euregio Musikfestival in Verbindung gebracht. Bekannte Musikpersönlichkeiten und Komponisten internationalen Ranges waren zu Besuch und präsentierten ihre Werke. "Stolz sind wir auf diese großartige Bilanz", erklärten Präsident Anton Klotz und Projektleiter Simon Gehring.

Ebenso wurde zum 1. Euregio Musikfestival 1999 das Euregio –Blasorchester EBO formiert.  Das grenzübergreifende Auswahl-Blasorchester ist ein Projekt-Orchester und bereitet sich in mehreren Probephasen auf die jeweiligen Konzerte vor.

Zum 20. Geburtstag des Euregio Musikfestivals im Jahr 2019 haben sich  zahlreiche musikalische Gratulanten angemeldet die mit ihren musikalischen Beiträgen das Programm gestalten. Bereits im Januar und Februar fanden Konzerte statt. Weiter geht es am Sonntag, 24. März 2019, um 16.30 Uhr
in der Katholischen Pfarrkirche "St. Anton2 in Kempten, mit einem Benefiz-Kirchenkonzert mit der Aufführung der "Missa Katharina" von Jacob de Haan. Die Stadtkapelle Memmingen wird zusammen mit rund 100 Sängerinnen und Sängern aus den Chören Kirchenchor St. Blasius (Dietmannsried), Cantoni-Chor der Pfarrei St. Anton (Kempten) und dem Chor "Zabander" (Sulzberg), unter der Chorleitung von Eva Brunner & David Wiesner. Die musikalische Gesamtleitung hat Johnny Ekkelboom. Solistin ist die Altusriederin Gertrud Hiemer-Haslach (Sopran).

Im März (Sonntag, 31. März 2019) gratulieren Sasso Avsenik und seine Oberkrainer, die Alpenoberkrainer und das Trio Denis Novato, ab 18 Uhr in der bigBOX in Kempten. Mit dabei sind auch der "Krainerschwung mit dem Trio SBS Pluspaket" aus dem Allgäu. Einen besonderen Jubiläumsgruß überbringt die international bekannte Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Kostner am Samstag, 18. Mai 2019, um 20 Uhr in der Alpspitzhalle Nesselwang. Mit "Blasmusik exquisit" ist das Benefiz-Galakonzert überschreiben, dass die "Tiroler Rotjacken" gestalten und von der Ulrich Gschwender Stiftung gefördert wird. 

Ein kleines Jubiläum feiert auch die Böhmische Musikanten-Nacht in Nesselwang, die bereits zum zehnten Mal stattfinden wird. Am Samstag, 1. Juni 2019 spielen "Berthold Schick und seine allgäu6", die „Blaskapelle-Alpenwind“ aus Zams in Tirol und "Die Allgäu Böhmischen", die über den Mucke Wettbewerb ausgewählt wurden. 
Im August rundet das bekannte Egerländer Open-Air am Samstag, 24. August 2019 auf der Freilichtbühne in Altusried das Sommerprogramm ab.

Zum 20. Geburtstag wird sich das Euregio-Blasorchester EBO besonders präsentieren. Es wird Erfolgstitel der vergangen zwei Jahrzehnte zu hören geben. Dieses Jubiläums-Benefiz-Gala-Konzert findet am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, 3. Oktober 2019 um 15.30 Uhr in der Nesselwanger Alpspitzhalle statt. Die musikalische Leitung hat Johann Mösenbichler. Solistin Getrud Hiemer-Haslach (Sopran).

Seit 17 bzw. 16 Jahren finden im Festivaljahr die beiden Cäcilienveranstaltungen statt. Die Euregio Cäcilienfeier und die Allgäuer Cäcilienmesse sind Gedenkgottesdienste mit anschließenden Benefizkonzerten für den guten Zweck, jeweils gestaltet von Volksmusik- und Blasmusikgruppen aus der Region. Am Samstag, 16. November 2019 lädt die Euregio zur 17. Euregio Cäcilienfeier in der kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Kempten St. Mang ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Am Sonntag, 24. November 2019 findet die Allgäuer Cäcilienmesse zum 16. Mal in der kath. Pfarrkirche in Bad Hindelang um 9 Uhr in Zusammenarbeit mit der IG Tracht statt.  

Eintrittskarten bzw. kostenlose Einlasstickets gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen der Allgäuer Zeitung und bei den Heimatzeitungen und der Tickethotline 0831/206-5555 - www.allgaeuticket.de

Wichtige Hinweise zu Gefahren auf Bahnanlagen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Beispiele für Lebensgefährliches Verhalten auf Bahnanlagen

  • Mutproben im Gleisbereich
  • Hindernisbereitung für fahrende Züge durch Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen
  • Steinwürfe auf Züge und Signalanlagen
  • Klettern auf Masten und abgestellte Waggons
  • Auf Bahnsteigen mit Rädern, Skateboards, Cityrollern oder Inlineskates fahren
  • Spielen an Bahnböschungen, Bauen von Baumhäusern, Drachensteigen
  • Aufspringen und Anhängen an ein- und abfahrende Zügen
  • Beschmieren und Beschädigen von abgestellten Zügen

Nachstehende Hinweise und Grundsätze sollen Ihnen die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen, verdeutlichen.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1.200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von 1.000 Metern. Windrichtungen, Schnee und Nebel beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet.

Züge durchfahren Bahnhöfe mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wer sich zu nah oder zu früh an die Bahnsteigkante wagt und die weiße Linie missachtet, kann auf Grund der Sogwirkung des ein- oder durchfahrenden Zuges ggf. in den Gefahrenbereich geraten.

Die Oberleitungen der DB AG führen eine Spannung in Höhe von 15.000 Volt. Es bedarf keiner direkten Berührung, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden. Es reicht, der Stromleitung zu nahe zu kommen, zum Beispiel beim Klettern auf einen Güterzug.

Das Oberleitungsnetz der Eisenbahn steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr unter Spannung. Neben den Bahn-Oberleitungen werden Bahnen auch mit Bahnstromschienen betrieben. Die U-Bahnen in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München und die S-Bahnen in Berlin und Hamburg sowie im Endbahnhof der Flughafen-S-Bahn Dresden führen 750 Volt bzw. 1.200 Volt Gleichstrom.

Deshalb:

  • Betreten Sie nicht den Gleisbereich!
  • Nutzen Sie für das Überqueren der Gleise ausschließlich die hierfür bestimmten Bahnübergänge und Unterführungen.
  • Riskieren Sie nicht Ihr eigenes Leben durch Missachtung von Verhaltensregeln auf Bahnanlagen und durch verbotene Abkürzungen über Gleise.
  • Masten, Schutzeinrichtungen auf Brücken und abgestellte Fahrzeuge sind kein Abenteuerspielplatz.
  • Beachten Sie die Warn- und Verbotsschilder.
  • Vorsicht beim automatischen Schließen der Türen.
  • Niemals auf an- oder abfahrende Züge springen.
  • Während der Fahrt nicht die Türen öffnen, nicht aus dem Fenster lehnen und keine Gegenstände aus dem Zug werfen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahnanlagen und erklären Sie mögliche Folgen bei Fehlverhalten – seien Sie selbst ein Vorbild! Eigene Vorsicht – bester Unfallschutz!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Präventionsbeauftragten der Bundespolizeiinspektion Kempten, Herrn Polizeihauptmeister Keuchel, unter norbert.keuchel@polizei.bund.de.
 

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