Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Grundschule – und was dann? 4. Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu

Grundschule – und was dann? Mit diesem Thema beschäftigten sich rund 70 Lehrkräfte und Referenten auf der 4. Oberallgäuer Bildungskonferenz des Landkreises im Gymnasium Immenstadt. Die „Lenkungsgruppe Bildung“ des Landkreises habe heuer das Thema „Grundschule – und was dann?“ in den Fokus gerückt, so die Organisatorinnen Andrea Schmid und Susanne Grimm vom Bildungsbüro Oberallgäu.

Der Übertritt von der Grundschule in eine weiterführende Schule biete Chancen, sei aber auch mit Herausforderungen für Kinder, Eltern und Pädagogen verknüpft, sagte Dr. Susanne Gerleigner. In ihrem Impulsvortrag sprach die Expertin des Deutschen Jugendinstitutes München von einer „Bildungsexpansion mit Fahrstuhleffekt“. Denn nach wie vor bestehe ein deutlicher Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildung: Bei gleichwertiger Begabungsempfehlung wechseln deutlich mehr Kinder aus Akademikerfamilien aufs Gymnasium.

Dabei, so die Referentin, spiele bei den Eltern oft auch der Statuserhalt eine deutliche Rolle. Finanzschwache Mütter und Väter hingegen scheuen die Anmeldung aufs Gymnasium nicht zuletzt aus Kostengründen, zumal die Leistungsanforderungen oft nur mit privater Nachhilfe geschultert werden können. Auch die begleitenden Kosten für ein mögliches späteres Studium werden bereits in Erwägung gezogen. „Andererseits tun wir den Kindern aber auch keinen Gefallen, wenn wir sie trotz nicht passender schulischer Leistungen auf eine höhere Schule anmelden“, so Dr. Gerleigner. Denn Kinder, die ständig Misserfolge hätten, würden sich in der Schule nicht wohlfühlen.

„Gelingen kann der Übergang an eine weiterführende Schule nur, wenn alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten und das Kind individuell unterstützen“, betonte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung „Mensch und Gesellschaft“ im Landratsamt. Das Motto „Kein Talent darf verloren gehen“ habe in der Bildungsregion Oberallgäu nach wie vor einen hohen Stellenwert. Michael Renner, Schulleiter des Gymnasiums Immenstadt, sowie dritter Bürgermeister der Stadt Immenstadt, Eberhard Fetzer verwiesen darauf, die Priorität und den Fokus auf die Talente und Belange der Kinder zu legen.

Neben einem Impulsvortrag beschäftigten sich die Lehrkräfte in acht Workshops mit Themen wie „Die Eltern ins Boot holen – leichter gesagt als getan“, „Kein Abschluss ohne Anschluss“ oder „Schulsozialarbeit an der Grundschule – Übergang ohne Untergang“ praxisnah mit den Inhalten. Die diesjährige Thematik bildete somit den Anschluss an das Thema der letztjährigen Oberallgäuer Bildungskonferenz, die den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule in den Blick nahm.

Schülerbeförderung: Antrag auf Fahrtkostenerstattung rechtzeitig einreichen

Das Schuljahr 2018/19 neigt sich seinem Ende zu. Das Landratsamt Oberallgäu weist daher darauf hin, dass sich Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen ab der 11. Jahrgangsstufe nach Ablauf des Schuljahres die Kosten der notwendigen Beförderung zur Schule erstatten lassen können. Entsprechende Anträge müssen bis spätestens 31. Oktober eingereicht werden. Später  eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden (gesetzliche Ausschlussfrist).

Ein Erstattungsanspruch besteht für Schüler ab Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien, Wirtschaftsschulen, Berufsfachschulen (ohne Berufsfachschulen in Teilzeitform), Fachoberschulen, Berufsoberschulen und Berufsschulen (Teilzeitunterricht). Fahrtkosten werden erstattet, soweit sie die gesetzliche Eigenbeteiligung pro Familie von 440,- Euro im Schuljahr übersteigen. Die Grenze gilt nicht bei Bezug von Kindergeld für mindestens drei Kinder.

Anträge und weitere InformationenInfo und Antragsformular unter www.oberallgaeu.org/oepnv

Hauptamtliche Integrationslotsin bei der 2. Bayerischen INTEGRATIONSKONFERENZ mit dem Schwerpunkt Ehrenamt und Sport

„Ehrenamtliches und sportliches Engagement verbindet die Menschen unabhängig von Nationalität und Herkunft. Es kann für die  Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gar nicht hoch genug geschätzt werden. Denn dort, wo Menschen an einem Strang ziehen, wird Integration gelebt.  Diesen positiven Effekt wollen wir künftig noch intensiver nutzen“, so das  Fazit von Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann nach der 2. Bayerischen Integrationskonferenz, zu der er kürzlich zahlreiche Akteure aus den Bereichen Ehrenamt und Sport eingeladen hatte. Herrmann, der diese beiden Themen zum Schwerpunkt der Konferenz gemacht hat, ist überzeugt: „Wo Mitspieler, Vereinskameraden oder freiwillig Engagierte gemeinsam Ziele verfolgen, wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Sprache, Hautfarbe, Religion oder Herkunft spielt keine Rolle, wenn man im selben Trikot auf dem Spielfeld steht oder gemeinsam anderen hilft.“ Viele Sportarten werden laut Herrmann zudem über Landes- und Kulturgrenzen hinweg nach sehr ähnlichen Regeln und Gepflogenheiten betrieben. „Das ist eine gute erste Brücke und ein idealer Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Integration“, so Herrmann.

Als regionale Anlaufstellen für aktive und potenzielle zukünftige Ehrenamtliche, für Verbände, Vereine und Ehrenamtsorganisationen stehen unter anderem die Integrationslotsen zur Verfügung. Diese fördert der Freistaat Bayern bereits in mehr als 80 Landkreisen und kreisfreien Städten. „Wir wollen den Bekanntheitsgrad der Integrationslotsen weiter erhöhen und ihre Wirksamkeit als Brückenbauer zwischen den am Ehrenamt interessierten Menschen mit Migrationshintergrund und den Vereinen und Ehrenamtsorganisationen stärken“, so der Minister. Gemeinsam mit Vereinen und Verbänden diskutierten die Konferenzteilnehmer  über Herausforderungen und mögliche Handlungsansätze, um das ehrenamtliche Engagement von Migranten zu fördern. Die Ergebnisse der Integrationskonferenz wurden in einer gemeinsamen Abschlusserklärung zusammengefasst. (vgl. Anhang)

Auch die Hauptamtliche Integrationslotsin des Landkreises Oberallgäu, Hülya Dirlik, war der Einladung nach München gefolgt. "Gerne unterstütze ich Interessierte und freue mich auf eine gute Vernetzung mit ortsansässigen Verbänden und Vereinen", so die Hauptamtliche Integrationslotsin Hülya Dirlik. Seit März 2018 ist sie Ansprechpartnerin für Ehrenamtliche im Bereich Asyl & Migration im Landkreis Oberallgäu. 

Erreichbar ist Dirlik unter der Tel. 08321 612-566, E-Mail: huelya.dirlik@lra-oa.bayern.de .

Schattenspender für das Bodolzer Kinderfest LEADER-Gruppe bezuschusst Faltpavillons

Bei eitlem Sonnenschein feierte der Kinderfestverein Bodolz e.V. Ende Juni sein diesjähriges Kinderfest. Da kamen die von der hiesigen LEADER-Gruppe bezuschussten Beschattungspavillons gerade recht. Weitsicht bewies der erste Vorsitzende des Kinderfestvereins, Oliver Fuchs, der sich um EUFördermittel für fünf Beschattungspavillons bemühte: Bei ihrem ersten Einsatz und einer Umgebungstemperatur von rund 35 Grad Celsius spendeten die Faltpavillons schattige Unterstellmöglichkeiten und wurden damit rege von den Feiernden genutzt.

Unterstützung erhielt Oliver Fuchs bei seiner Projektanfrage von der Gemeinde Bodolz sowie den Mitgliedern der LEADER-Gruppe, die sich für die Maßnahme aussprachen. Die Gesamtkosten der Pavillons in Höhe von 920,00 Euro netto konnten somit mittels LEADER-Fördermitteln beglichen werden. Unter dem Arbeitstitel „Unterstützung Bürgerengagement“ fördert die hiesige LEADER-Gruppe Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee Maßnahmen mit maximal 1.110,00 Euro LEADER-Geldern, die das Bürgerengagement vor Ort stärken. Hierzu zählen unter anderem Kleinprojekte aus dem Bereich der Versorgungsund Freizeitinfrastrukturen, zu dem auch die Beschattungsanlagen des Kinderfests zählen. Die Faltpavillons werden in den kommenden Jahren immer wieder zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen zum Bürgerengagement und zu den bisher finanzierten Projekten finden sich auf der Internetseite der Regionalentwicklung unter  www.westallgaeu-bayerischerbodensee.de.

Sonnenenergie für alle! Die Solaroffensive geht in die nächste Runde

2018 mit Solarkataster, Solar-Botschaftern und tollen Angeboten von Solar-Firmen gestartet, geht die Solaroffensive der Stadt Kempten (Allgäu) und des Landkreises Oberallgäu 2019 in die nächste Runde. Auf den privaten wie gesellschaftlichen Nutzen einer Investition in Sonnenenergie hinweisen, Hilfestellung geben und Aktionen der vielen Handwerksbetriebe bekannt machen – das sind die erklärten Ziele der Solaroffensive.

Viele gute Gründe sprechen dafür, in eine Solaranlage auf dem eigenen Dach zu investieren - so viele, dass es fast leichter ist, die wenigen Gründe zu benennen, die dagegen sprechen: Dagegen spricht beispielsweise, wenn ein Dach in den nächsten 5 bis 10 Jahren erneuert werden soll oder wenn es sehr steil und gleichzeitig nach Norden ausgerichtet ist.

Ansonsten gilt:
Nehmen Sie sich die Zeit und klicken Sie sich durch das Solarkataster (www.allgaeu-klimaschutz.de/solarkataster). Dieser kostenlose und einfach zu bedienende Internetdienst ermöglicht es Ihnen online eine eigene Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlage durchzurechnen. Auch eine Kostenschätzung ist Teil der kostenlosen und unabhängigen Analyse. Ähnliche Angebote gibt es im Unterallgäu, Landkreis Lindau und ab Sommer 2019 auch für die Stadt Kempten.

Falls Sie bereits eine EEG-geförderte Anlage in der sogenannten Volleinspeisung haben, dann können Sie mit dem Solarkataster selbst berechnen, ob sich ein Batteriespeicher lohnt und wenn ja, in welcher Größe.

Sie wohnen zur Miete?
Dann sprechen Sie mit Ihrem Vermieter über die Ertragsprognose aus dem Solarkataster. Vielleicht investiert er ja selbst oder verpachtet Ihnen einen Teil des Daches. Auch am Balkon lässt sich mit sogenannten Mini-PV-Anlagen etwas Strom selbst erzeugen. Der Energieversorger muss allerdings darüber informiert werden.

Das klingt Ihnen alles zu kompliziert?
Dann laden Sie sich einen persönlichen Berater von eza! und der Verbraucherzentrale ein (telefonische Terminvereinbarung unter 0831/ 960286-0). Für 30 Euro – in machen Kommunen auch kostenfrei – macht sich dieser bei Ihnen zu Hause ein Bild von Ihrem Dach sowie Strombedarf und bespricht, was für Sie persönlich Sinn macht.

Eine weitere, unkomplizierte Möglichkeit das Dach für die Stromerzeugung zu nutzen besteht darin, sich eine Anlage zu pachten. Dabei bleiben die monatlichen Kosten überschaubar und Sie reduzieren dennoch Ihre Stromrechnung. Die Verantwortung für die Pachtanlage liegt beim Verpächter. Entsprechende Angebote machen beispielsweise die örtlichen Energieversorger im Allgäu.

Doch warum benötigen wir so viel Sonnenstrom?
In den kommenden Jahrzehnten soll in etwa die vierfache Menge an Solarstrom im Oberallgäu erzeugt werden, die es heute gibt. Das schaffen entweder alle Allgäuer gemeinsam, indem vorhandene Süd-, Ost- und West-ausgerichtete Dachflächen genutzt werden. So profitieren auch viele Bürgerinnen und Bürger direkt von der Eigenstromerzeugung. Alternativ könnten auch weitere Freiflächenanlagen gebaut werden, dabei ist es jedoch deutlich schwieriger, eine Vielzahl von Einzelpersonen zu beteiligen und außerdem konkurrieren Freiflächenanlagen mit landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Den Strom aus erneuerbarer Erzeugung benötigen wir, da noch immer ein erheblicher Anteil Kohlestrom ins Allgäu fließt. Dieser muss zukünftig ersetzt werden, um die Kemptener und Oberallgäuer Klimaziele sowie die Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen.

Klimaschutz ist schließlich das wichtigste Argument für mehr Solarstrom. Nur wenn es uns gelingt, in den kommenden Jahrzehnten ohne die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas auszukommen, haben zukünftige Generationen eine Chance in einer lebenswerten Welt zu leben. Solarenergie ist ein entscheidender Teil der Lösung.

Kontakt für weitere Infos:
Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu: klimaschutz@lra-oa-bayern.de.
Tel.: 08321 612-743 / 08321/612-617
Klimaschutzmanagement der Stadt Kempten: klimaschutz@kempten.de. Tel. 0831 2525-8123
Energieberatung von eza! und Verbraucherzentrale: Tel. 0831 96028-60

LEADER-Gruppe übernimmt gemeinsames Marketing für Gartenschau-Satelliten Schlachters, Scheidegg und Weiler-Simmerberg gesellen sich zur Gartenschau 2021 dazu

Das Lindauer Gelände der Gartenschau wird von Mitte Mai bis Ende September 2021 um drei Außenstandorte im Landkreis erweitert: Dazu gehören die Obstbauschule Schlachters, die Scheidegger Wasserfälle und die Hausbachklamm in Weiler-Simmerberg. Um dieses Angebot bei den Besucherinnen und Besuchern der künftigen Gartenschau sichtbar zu machen, übernimmt die hiesige LEADER-Gruppe die Arbeiten für einen gemeinsamen Marketing-Auftritt. 

Zu den Marketing-Elementen gehören eine Broschüre zur Bewerbung der Satellitenstandorte, die man bereits vor Beginn der Gartenschau auslegen kann sowie eine Broschüre mit einem Programmverzeichnis während der Gartenschau. Ebenso soll eine eigene Rubrik auf der geplanten Internetseite der Lindauer Gartenschau auf die Außenstandorte aufmerksam machen.

Neben den genannten Standard-Elementen soll jeder Satellitenstandort einen Imagefilm bekommen, den die Orte im Sinne der Nachhaltigkeit auch noch nach der Gartenschau für ihre Eigenwerbung nutzen können. „Zusätzlich planen wir eine Schnitzeljagd auf Geocaching-Basis, die die drei Orte miteinander verbinden soll“, verrät die Regionalmanagerin Jasmin Sommerweiß, die für das Marketing der Satellitenorte zuständig ist.

Über die Werbematerialien und Werbeaktionen hinaus geht es den Satelliten und der Regionalentwicklung darum, einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Bereits am Eingang der Satellitenorte soll erkennbar sein, dass die Standorte Teil der Lindauer Gartenschau sind. Dazu bekommen alle drei Orte einen einheitlichen Willkommensplatz, der aus denselben Bänken, Fahnen, Infostelen, einem Landschaftsmodell und Beleuchtungselementen besteht. Ebenso kümmert sich die Regionalentwicklung darum, dass die Orte mit den Lindauer Sitzbänken auf ihrem jeweiligen Aktionsgelände ausgestattet werden.

„Aus Sicht der Regionalentwicklung geht es uns über den Wiedererkennungswert hinaus aber auch um eine Stärkung der Vernetzung innerhalb unseres Landkreises“, betont Mariam Luke, Geschäftsführerin. So sind die aktuellen Planungen Ergebnis eines langen Abstimmungsprozesses. Alle Ideen, die in das Marketingkonzept hineinspielen, sind in einem gemeinsamen Workshop festgeschrieben worden. „Unser Ziel ist es, die Satelliten dabei zu unterstützen, die Außenwirkung der drei Standorte zu verbessern, ein einheitliches Erscheinungsbild  zu schaffen und damit die Bekanntheit der Gartenschau zu steigern“, so Sommerweiß.

Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt rund 227 000 Euro brutto. Davon kosten die Marketingelemente etwa 65 000 Euro (Broschüren, Imagefilme, Schnitzeljagd) und die Ausstattungselemente circa 162 000 Euro (Bänke, Fahnen, Infostelen usw.). Die zu erwartende LEADER-Förderung beträgt 95 310 Euro, die restlichen finanziellen Mittel übernehmen die drei Satellitenstandorte.

 

Kontakt:
Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee e.V.
Bregenzer Str. 33
88131 Lindau (Bodensee)
Telefon +49 (0) 8382 – 270 550
Telefax +49 (0) 8382 – 270 552
Email: info@wbf-mbh.de
URL: www.westallgaeu-bayerischerbodensee.de

Zum 20. Geburtstag musikalische Gäste zu Besuch

1999 fand das 1. Euregio Musikfestival statt –
Das EBO wurde gegründet  - Konzerte und Veranstaltungen zum Jubiläum


Im Mai 1999 fand in Sonthofen das 1. Euregio Musikfestival statt. Dort trafen sich erstmals Musikbegeisterte und ein Fachpublikum, um an vier Tagen ein interessanten Programm beim damaligen Pilotprojekt zu erleben. Hiermit   wurde der Grundstein gelegt für eine Veranstaltungsreihe, die von ursprünglich einem Veranstaltungsort hinauszog in die Region. In den zwei Jahrzenten fanden zahllose Konzerte und Festivals statt. Mehr als 175.000 Menschen haben die Konzerte und Veranstaltungen besucht die von 600 Kapellen und Ensembles gestaltet wurden. Zahlreiche Uraufführungen von Kompositionen, CD Vorstellungen und Premieren werden mit dem Euregio Musikfestival in Verbindung gebracht. Bekannte Musikpersönlichkeiten und Komponisten internationalen Ranges waren zu Besuch und präsentierten ihre Werke. "Stolz sind wir auf diese großartige Bilanz", erklärten Präsident Anton Klotz und Projektleiter Simon Gehring.

Ebenso wurde zum 1. Euregio Musikfestival 1999 das Euregio –Blasorchester EBO formiert.  Das grenzübergreifende Auswahl-Blasorchester ist ein Projekt-Orchester und bereitet sich in mehreren Probephasen auf die jeweiligen Konzerte vor.

Zum 20. Geburtstag des Euregio Musikfestivals im Jahr 2019 haben sich  zahlreiche musikalische Gratulanten angemeldet die mit ihren musikalischen Beiträgen das Programm gestalten. Bereits im Januar und Februar fanden Konzerte statt. Weiter geht es am Sonntag, 24. März 2019, um 16.30 Uhr
in der Katholischen Pfarrkirche "St. Anton2 in Kempten, mit einem Benefiz-Kirchenkonzert mit der Aufführung der "Missa Katharina" von Jacob de Haan. Die Stadtkapelle Memmingen wird zusammen mit rund 100 Sängerinnen und Sängern aus den Chören Kirchenchor St. Blasius (Dietmannsried), Cantoni-Chor der Pfarrei St. Anton (Kempten) und dem Chor "Zabander" (Sulzberg), unter der Chorleitung von Eva Brunner & David Wiesner. Die musikalische Gesamtleitung hat Johnny Ekkelboom. Solistin ist die Altusriederin Gertrud Hiemer-Haslach (Sopran).

Im März (Sonntag, 31. März 2019) gratulieren Sasso Avsenik und seine Oberkrainer, die Alpenoberkrainer und das Trio Denis Novato, ab 18 Uhr in der bigBOX in Kempten. Mit dabei sind auch der "Krainerschwung mit dem Trio SBS Pluspaket" aus dem Allgäu. Einen besonderen Jubiläumsgruß überbringt die international bekannte Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Kostner am Samstag, 18. Mai 2019, um 20 Uhr in der Alpspitzhalle Nesselwang. Mit "Blasmusik exquisit" ist das Benefiz-Galakonzert überschreiben, dass die "Tiroler Rotjacken" gestalten und von der Ulrich Gschwender Stiftung gefördert wird. 

Ein kleines Jubiläum feiert auch die Böhmische Musikanten-Nacht in Nesselwang, die bereits zum zehnten Mal stattfinden wird. Am Samstag, 1. Juni 2019 spielen "Berthold Schick und seine allgäu6", die „Blaskapelle-Alpenwind“ aus Zams in Tirol und "Die Allgäu Böhmischen", die über den Mucke Wettbewerb ausgewählt wurden. 
Im August rundet das bekannte Egerländer Open-Air am Samstag, 24. August 2019 auf der Freilichtbühne in Altusried das Sommerprogramm ab.

Zum 20. Geburtstag wird sich das Euregio-Blasorchester EBO besonders präsentieren. Es wird Erfolgstitel der vergangen zwei Jahrzehnte zu hören geben. Dieses Jubiläums-Benefiz-Gala-Konzert findet am Tag der Deutschen Einheit, Donnerstag, 3. Oktober 2019 um 15.30 Uhr in der Nesselwanger Alpspitzhalle statt. Die musikalische Leitung hat Johann Mösenbichler. Solistin Getrud Hiemer-Haslach (Sopran).

Seit 17 bzw. 16 Jahren finden im Festivaljahr die beiden Cäcilienveranstaltungen statt. Die Euregio Cäcilienfeier und die Allgäuer Cäcilienmesse sind Gedenkgottesdienste mit anschließenden Benefizkonzerten für den guten Zweck, jeweils gestaltet von Volksmusik- und Blasmusikgruppen aus der Region. Am Samstag, 16. November 2019 lädt die Euregio zur 17. Euregio Cäcilienfeier in der kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Kempten St. Mang ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Am Sonntag, 24. November 2019 findet die Allgäuer Cäcilienmesse zum 16. Mal in der kath. Pfarrkirche in Bad Hindelang um 9 Uhr in Zusammenarbeit mit der IG Tracht statt.  

Eintrittskarten bzw. kostenlose Einlasstickets gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen der Allgäuer Zeitung und bei den Heimatzeitungen und der Tickethotline 0831/206-5555 - www.allgaeuticket.de

Wichtige Hinweise zu Gefahren auf Bahnanlagen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Beispiele für Lebensgefährliches Verhalten auf Bahnanlagen

  • Mutproben im Gleisbereich
  • Hindernisbereitung für fahrende Züge durch Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen auf Schienen
  • Steinwürfe auf Züge und Signalanlagen
  • Klettern auf Masten und abgestellte Waggons
  • Auf Bahnsteigen mit Rädern, Skateboards, Cityrollern oder Inlineskates fahren
  • Spielen an Bahnböschungen, Bauen von Baumhäusern, Drachensteigen
  • Aufspringen und Anhängen an ein- und abfahrende Zügen
  • Beschmieren und Beschädigen von abgestellten Zügen

Nachstehende Hinweise und Grundsätze sollen Ihnen die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen, verdeutlichen.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1.200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von 1.000 Metern. Windrichtungen, Schnee und Nebel beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet.

Züge durchfahren Bahnhöfe mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wer sich zu nah oder zu früh an die Bahnsteigkante wagt und die weiße Linie missachtet, kann auf Grund der Sogwirkung des ein- oder durchfahrenden Zuges ggf. in den Gefahrenbereich geraten.

Die Oberleitungen der DB AG führen eine Spannung in Höhe von 15.000 Volt. Es bedarf keiner direkten Berührung, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden. Es reicht, der Stromleitung zu nahe zu kommen, zum Beispiel beim Klettern auf einen Güterzug.

Das Oberleitungsnetz der Eisenbahn steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr unter Spannung. Neben den Bahn-Oberleitungen werden Bahnen auch mit Bahnstromschienen betrieben. Die U-Bahnen in Berlin, Hamburg, Nürnberg, München und die S-Bahnen in Berlin und Hamburg sowie im Endbahnhof der Flughafen-S-Bahn Dresden führen 750 Volt bzw. 1.200 Volt Gleichstrom.

Deshalb:

  • Betreten Sie nicht den Gleisbereich!
  • Nutzen Sie für das Überqueren der Gleise ausschließlich die hierfür bestimmten Bahnübergänge und Unterführungen.
  • Riskieren Sie nicht Ihr eigenes Leben durch Missachtung von Verhaltensregeln auf Bahnanlagen und durch verbotene Abkürzungen über Gleise.
  • Masten, Schutzeinrichtungen auf Brücken und abgestellte Fahrzeuge sind kein Abenteuerspielplatz.
  • Beachten Sie die Warn- und Verbotsschilder.
  • Vorsicht beim automatischen Schließen der Türen.
  • Niemals auf an- oder abfahrende Züge springen.
  • Während der Fahrt nicht die Türen öffnen, nicht aus dem Fenster lehnen und keine Gegenstände aus dem Zug werfen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahnanlagen und erklären Sie mögliche Folgen bei Fehlverhalten – seien Sie selbst ein Vorbild! Eigene Vorsicht – bester Unfallschutz!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Präventionsbeauftragten der Bundespolizeiinspektion Kempten, Herrn Polizeihauptmeister Keuchel, unter norbert.keuchel@polizei.bund.de.
 

Pressemitteilung zum Download