Öffnungszeiten Rathaus
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08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Öffentliche Sitzungen des Marktgemeinderates

Mittwoch, 25. Oktober, 14.00 Uhr
Bau- und Umweltausschuss

Donnerstag, 9. November, 20.00 Uhr
Marktgemeinderat

Alle Sitzungen finden im Färberhaus statt. Die Tagesordnungspunkte werden eine Woche vor der Sitzung an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus und im Internet veröffentlicht.

Aus der Sitzung des Marktgemeinderates am 12. Oktober 2017

Kooperationsvertrag für den Breitbandausbau
Im Rahmen des bayerischen Förderverfahrens für den Breitbandausbau in Oberstaufen erfolgte im Auswahlverfahren eine Ausschreibung für die nicht ausreichend versorgten Gebiete im südlichen Gemeindegebiet, Konstanzer Tal sowie Buflings und Zell. In einem zweiten Los wurde das künftige Gewerbegebiet Wengen ausgeschrieben. Einziger Anbieter war die Telekom Deutschland GmbH, vertreten durch die Deutsche Telekom Technik GmbH.

Auf der Grundlage dieses Angebotes wurde bei der Regierung von Schwaben der Förderantrag gestellt. Nach einer Vorprüfung durch das Bayerische Breitbandzentrum wurde von der Förderstelle am 14.09.2017 die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt. Dies war der Startschuss, um mit der Telekom den notwendigen Kooperationsvertrag abschließen zu können. Der Vertragstext samt Anlagen wurde inzwischen von unserem Consulter geprüft und konnte nunmehr dem Marktgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Der Vertrag sieht vor, dass innerhalb von 24 Monaten nach Vertragsabschluss ein NGA Netzbetrieb herzustellen ist. NGA steht für "Next Generation Access (Netzzugang der nächsten Generation)". Ferner ist dem Markt Oberstaufen binnen sechs Wochen nach Vertragsabschluss ein Projektplan zu übermitteln, aus dem sich die geplante zeitliche Umsetzung des Netzaufbaus und die damit zusammenhängenden Planungs- und Realisierungsschritte sowie der Inbetriebnahme Termin ergeben.

Für die Durchführung der Maßnahme wurde die Wirtschaftlichkeitslücke auf 1.583.550,00 Euro festgelegt. Dieser Betrag wird im Rahmen des bayerischen Förderprogramms mit 60% gefördert. Mit einstimmigem Beschluss ermächtigte der Marktgemeinderat Ersten Bürgermeister Martin Beckel den Breitbandausbauvertrag mit der Telekom zu unterzeichnen.

Sobald die Detailplanung der Telekom vorliegt, wird es Aufgabe der Verwaltung sein mit der Telekom die erforderlich Abstimmungen über den genauen Leitungsverlauf und die Positionierung der Verteilerschränke vorzunehmen. Mit den Ausbaumaßnahmen sollen die Voraussetzungen für den Anschluss von 709 Haushalten geschaffen werden. Das neue Netz soll so leistungsstark sein, dass im Ausbaugebiet spätestens ab Oktober 2019 Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sein werden. Über den weiteren Verlauf der Planungen und des Ausbaus wird zeitnah berichtet.

 

Breitbandausbau für das nordwestliche Gemeindegebiet
Für Oberstaufen als Flächengemeinde bestand das Problem, dass mit einer maximalen Fördersumme von 920.000,00 Euro und einem maximalen Fördersatz von 60% ein flächendeckender Breitbandausbau für das gesamte Gemeindegebiet nicht möglich gewesen wäre. Deshalb erstreckte sich die Ausschreibung im ersten Verfahren nicht auf das gesamte Gemeindegebiet. Auf Empfehlung des Bayerischen Finanzministeriums wurde inzwischen für das restliche Gebiet ein Antrag im Förderprogramm des Bundes gestellt. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Ortsteile Sinswang, Saneberg, Vorderreute, Hinterreute, Gschwend, Laufenegg, Berg, Döbelesried, Willis, Steinebach, Halden und Hinterhalden, welche überwiegend mit FTTH – Anschlüssen zu erschließen wären.

Inzwischen wurde vom Freistaat Bayern der so genannte Höfe Bonus zum 01.07.2017 eingeführt, um die Rahmenbedingungen vor allem für Flächengemeinden zu begünstigen. Die Teilnahme an diesem Programm würde bedeuten, dass sich die Förderhöchstsumme auf 1.960.000,00 Euro mit einem Fördersatz von 80% erhöhen würde. Da sich in diesem Programm die Finanzierung deutlich günstiger darstellt, erfolgte die Entscheidung für das restliche Gemeindegebiet die Möglichkeiten des Höfebonus Programms zu nutzen

In Abstimmung mit der Regierung von Schwaben wurde inzwischen die Markterkundung mit Fristende 21.08.2017 durchgeführt. Eine Rückmeldung ist nur von der Telekom eingegangen. Gegenwärtig werden die Vorbereitungen für das Auswahlverfahren vom Ing. Büro Ledermann mit der Firma GeoData getroffen.

Der Marktgemeinderat beauftragte die Verwaltung im Rahmen des Höfe Bonus Verfahrens in das Auswahlverfahren mit den erforderlichen Bekanntmachungen zu gehen und die Submission vorzunehmen. Für die Auftragsvergabe wurde der Haupt- und Finanzausschuss ermächtigt.

 

Haushaltsentwicklung 2017
Kämmerer Manfred Fink konnte dem Marktgemeinderat über eine erfreuliche Entwicklung im laufenden Haushaltsjahr berichten. Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer in Höhe von 345.000,00 Euro und bei der Einkommenssteuer in Höhe von 200.000,00 Euro sowie eine Verschiebung von einigen Maßnahmen ins kommende Jahr machten eine Sondertilgung von zwei zur Verlängerung anstehenden, Darlehen in Höhe 1,36 Mio. Euro möglich. Die Gesamtverschuldung wird damit zum Jahresende nur noch bei 4,4 Mio. Euro liegen. Erster Bürgermeister Martin Beckel machte aber auch deutlich, dass angesichts einiger anstehender Großprojekte wie Breitbandausbau, Weiterführung der Ortsdurchfahrt, Neugestaltung Kurpark und weiteren Baumaßnahmen nach dem massiven Schuldenabbau in den vergangenen Jahren wiederum eine Neuverschuldung zu erwarten ist. Beim aktuellen Schuldenstand sei dies aber auch zu vertreten.

 

Brückenbau beim Premiumweg Luftiger Grat
Für die Querung des Premiumweges "Luftiger Grat" über den Lanzenbach sollte als weitere Attraktion eine Hängebrücke für Fußgänger errichtet werden. Ursprünglich wurde von Investitionskosten in Höhe von ca. 120.000,00 Euro ausgegangen. Nach den jetzt vorliegenden Kostenberechnungen würden sich die Gesamtkosten nunmehr auf 385.000,00 Euro belaufen. Der maximal mögliche Förderrahmen von 144.000,00 Euro würde somit erheblich überschritten werden. Der Marktgemeinderat folgte deshalb dem Vorschlag der Verwaltung statt dessen einen einfachen Steg als Bachquerung zu errichten.

 

Vertragsverlängerung für die Buslinie 29 Lingenau (A) – Oberstaufen
Die Vereinbarung über die die Finanzierung der grenzüberschreitenden Buslinie 29 mit der Regionalentwicklung Bregenzerwald GmbH vom 24.02.2017 lauft zum 31.12.2017 aus. Das Busangebot beinhaltet Montag bis Freitag 4 Kurspaare und Samstag 2 Kurspaare. Die Kosten in Höhe von 35.000,00 Euro teilen sich der Landkreis Oberallgäu und der Markt Oberstaufen je zur Hälfte. Der Marktgemeinderat stimmte einer Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr zu.

Rathaus Oberstaufen am 30. Oktober 2017 wegen Brückentag geschlossen

Aufgrund der Feiertage am Dienstag, den 31. Oktober und Mittwoch, den 01. November bleibt das Rathaus am Montag, 30. Oktober ganztägig für den Parteiverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter sind an diesem Tag auch telefonisch nicht zu erreichen.

Einzige Ausnahme: Wegen des Redaktionsschlusses für die Ausgabe des Mitteilungsblattes (Dienstag, 07. November) ist die Redaktion am 30. Oktober von 8.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Bei Rückfragen schreiben Sie bitte eine Mail an oder rufen unter der Telefondurchwahl 08386/93003-23 an.

Mitteilungsblatt – Wichtige Mitteilung in eigener Sache

Achtung – Ausgabe 22: geänderter Erscheinungsrhythmus wegen der Feiertage!

Ausgabe 22: Dienstag 07.11.2017 – Redaktionsschluss Montag, 30.10.2017
Ausgabe 23: Freitag, 17.11.2017 – Redaktionsschluss Montag, 13.11.2017

Der Redaktionsschluss ist an genannten Tagen immer um 12.00 Uhr. Dies gilt für redaktionelle Texte und Anzeigen.

Hinweis: Das Rathaus ist am Montag, 30. Oktober für den allgemeinen Parteiverkehr geschlossen. Die Redaktion für das Mitteilungsblatt erreichen Sie an diesem Tag telefonisch bis 12.00 Uhr unter der Durchwahlnummer +49 8386 93003-23 oder per Mail.

Der ZAK informiert: Abfuhrverschiebung durch Feiertage

Da in diesem Jahr auf Grund des 500-jährigen Jubiläums der Reformationstag am 31. Oktober 2017 als zusätzlicher Feiertag begangen wird verschiebt sich die Abfuhr der Müllgefäße wie folgt:

Statt Montag, 30.10.2017 wird am Samstag, 28.10.2017 geleert.
Statt Dienstag, 31.10.2017 wird am Montag, 30.10.2017 geleert.
Statt Mittwoch, 01.11.2017 wird am Donnerstag, 02.11.2017 geleert.
Statt Donnerstag, 02.11.2017 wird am Freitag, 03.11.2017 geleert.
Statt Freitag, 03.11.2017 wird am Samstag, 04.11.2017 geleert.

Es wird gebeten, alle in Frage kommenden Müllgefäße am Leerungstag ab 07.00 Uhr zur Leerung bereit zu stellen. Ein roter Tonnenanhänger wird in den nächsten Tagen von den Abfuhrfirmen an den Restmüllgefäßen angebracht.

Bitte beachten Sie, dass diese Verschiebungen im Abfuhrplan der ZAK-Homepage sowie in der ZAK-App bereits berücksichtigt sind.

O-Plus-Bürger-Karten Schalter nicht besetzt

Am Freitag, den 3. November 2017 ist unser O-Plus-Bürger-Karten Schalter im Rathaus nicht besetzt. Verlängerungs- & Neuanträge können dennoch entgegen genommen werden. Diese werden bis 10.00 Uhr des darauffolgenden Tages, an dem der Schalter regulär besetzt ist, bearbeitet & können dann abgeholt werden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Personalehrung im Rathaus

Im Oktober standen beim Markt Oberstaufen zwei Jubiläen von langjährigen Mitarbeiterinnen an. Mit einer Urkunde geehrt wurden Sylvia Schwärzer und Julia Fuhrmann für 25 Jahre im öffentlichen Dienst. Erster Bürgermeister Martin Beckel, Geschäftsleitender Beamter Hans-Peter Pauli und Personalratsvorsitzender Stefan Herz gratulierten recht herzlich und beglückwünschten die beiden Mitarbeiter für ihr langes „Durchhaltevermögen“. In einer Feierstunde im Rathaus galt es, den langjährigen Mitarbeitern für ihre Diensttreue und Pflichterfüllung namens des Arbeitgebers, aber auch persönlich recht herzlich zu danken.

Julia Fuhrmann ist im Kindergarten Thalkirchdorf beschäftigt. Ihre Ausbildung zur Erzieherin hat sie in Russland gemacht. Dieser Abschluss wurde im Juni 1992 anerkannt, der Termin gleichzeitig als Sozialdatum festgesetzt, sodass Julia Fuhrmann heuer die Voraussetzungen zu ihrem Dienstjubiläum erfüllt. Mit Wechsel der Trägerschaft im Jahr 2011 ist das Beschäftigungsverhältnis von Frau Fuhrmann von der katholischen Pfarrkirchenstiftung „St. Johannes Baptist“ auf den Markt Oberstaufen übergegangen. Die Beschäftigte nimmt regelmäßig an Fortbildungen und Schulungen teil. Im Kindergarten betreut Frau Fuhrmann mit weiteren zwei Erzieherinnen eine Kindergarten-Gruppe von 25 Kindern. Das ist anspruchsvoll, jedoch auch sehr erfüllend. Die Arbeit bereitet ihr große Freude.

Sylvia Schwärzler hat als Auszubildende im Rathaus am 1. September 1992 ihr Arbeitsleben begonnen. Durch ihre effiziente und flexible Arbeitsweise war die Mitarbeiterin stets gefragt und hat viele verschiedene Stellen in der Verwaltung besetzt. Nach ihrer Ausbildung übernahm sie im Vorzimmer des geschäftsleitenden Beamten die Sekretariatsaufgaben und die Verwaltungsaufgaben der EDV. Später fungierte sie auch noch als Springerin im Einwohnermeldeamt. Im Jahr 2003 wechselte sie ins Bürgerbüro. Sechs Jahre später übernahm sie die freigewordene Stelle im Personalamt, wo sie zusätzlich die Aufgaben der Kindergartenverwaltung Thalkirchdorf übernommen hat. Ihre im Jahr 2014 schwer erkrankte Kollegin Marika Mohr unterstützte sie ganz selbstverständlich und übernahm immer mehr Aufgaben im Standes-, Sozial- Renten- und Friedhofsamt. Schließlich wechselte Sylvia Schwärzler 2014 gänzlich in diesen Aufgabenbereich und nahm die Kindergartenverwaltung mit. Zum 4. Februar 2015 wurde sie zur stellvertretenden Standesbeamtin bestellt.  Ihre Vielseitigkeit stellte sie unter Beweis indem sie seit September dieses Jahres zusätzlich die Unterstützung der Asylbewerber in sozialen Angelegenheiten übernommen hat.

Was zum Schmunzeln: Aus dem Fundamt

In der Nacht von Viehscheid-Freitag auf Samstag kam es im Garten des katholischen Pfarrhauses in der Rainwaldstraße zu einem Tête-à-Tête zwischen einer jungen Dame und einem ebenso jungen Herrn. Als sich das Pärchen durch ein angehendes Licht im Pfarrhaus gestört fühlte, verließ es wohl schlagartig das lauschige Plätzchen. Ein paar Tage später fand der Bewohner an selbigem Platz eine Sonnenbrille (siehe Foto), die nun im Fundamt des Rathauses (nicht im Beichtstuhl!) abgeholt werden kann.
Ein entsprechender Finderlohn möge in die Antonius-Kasse in der Pfarrkirche entrichtet werden.

Grünmüllcontainer

Die Aufstellung von zusätzlichen Grünmüllcontainern außerhalb des Wertstoffhofes über die Sommermonate wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen und hat sich bewährt. Gerne nehmen wir immer wieder Verbesserungsvorschläge unserer Bürgerinnen und Bürger auf. Leider kann der vielfach geäußerte Wunsch nicht erfüllt werden, die Höhe der Container zu verändern. Um Unfälle zu vermeiden ist eine Mindesthöhe vorgeschrieben, die eingehalten werden muss.

Nun hätten wir noch eine große Bitte an alle Nutzer unseres zusätzlichen Angebotes. Bitte entsorgen sie ausschließlich in die bereitgestellten Container und räumen Sie danach wieder auf. Nachdem die Vorhaltung von gemeindeeigenen Besen leider immer nur eine gewisse Zeit funktioniert hat, sollten eigene Gerätschaften mitgebracht werden.

Je nach Witterung werden die Container in den nächsten Monaten wieder abgebaut, weil der Platz zur Schneeräumung benötigt wird. Dann gelten für die Grünmüll-Entsorgung wieder die üblichen Öffnungszeiten im Wertstoffhof:

Montag und Mittwoch von 14.30 bis 16.30 Uhr und Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Wilde Müllentsorgung

Zum wiederholten Male wurden große Mengen von Weinflaschen der Sorte El Caseron (spanischer Rotwein) neben den öffentlichen Wertstoffcontainern in großen Mülltüten abgelegt und nicht ordnungsgemäß im Gefäß entsorgt. Hierbei handelt es sich um rechtswidrige Abfallablagerungen, welche als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden!

Ein sauberes und gepflegtes Straßenbild ist einer von vielen Gründen, weshalb Bürger und Gäste unseren Ort besonders schätzen. Deshalb wird die Rathausverwaltung mit Entschiedenheit gegen solche Vorkommnisse vorgehen. Hinweise werden per E-Mail oder der Telefonnummer +49 8386 93003-46 entgegen genommen.

Kontrolle der Kanal-Grundstücksanschlüsse

Bevor der Winter kommt ist die richtige Zeit, sich auch einmal um die Grundstücksentwässerung zu kümmern und die notwendigen Kontrollen an den Abwasseranlagen durchzuführen. Um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten, ist eine solche Sichtkontrolle und ggf. Beseitigung von Störungen unumgänglich. Störungen im Kanalsystem können unter Umständen zu erheblichen Schäden am Gebäude führen. Im Verhältnis hierzu ist die Kontrolle der Schächte bzw. Anlagenteile verschwindend gering. Die Schachtabdeckungen müssen jederzeit frei zugänglich sein, um in evtl. auftretenden Notfällen schnell reagieren zu können.

Hier eine kleine Checkliste der empfehlenswerten Arbeiten bei Pumpschächten

  • Reinigen des Schachtes und der Anlagenteile (abspritzen, beseitigen von Ablagerungen).
  • Beseitigen von Fettrückständen, Ablagerungen an den Schachtwänden und an den Kontaktgebern für die Pumpensteuerung.

Checkliste für Grundstücksanschlüsse mit Ablauf im freien Gefälle

  • Läuft das Wasser im Schacht ab? Sollte dies nicht der Fall sein sind evtl. vorhandene Ablagerungen in der Schachtsohle mit reichlich Wasser weg zu spritzen. Führt dies nicht zum Erfolg bzw. baut sich weiterer Rückstau auf ist das Bauamt zu informieren.
  • Evtl. Ablagerungen auf der Schachtberme rausspritzen.
  • Sind Beschädigungen oder Wassereintritt an den Schächten sichtbar?

Befindet sich in Ihren Entsorgungsanlagen ein Rückstauverschluss? Kontrollieren Sie die Funktion des Bauteils. Die meisten Rückstauverschlüsse funktionieren nach einer gewissen Zeit ohne Wartung nicht mehr.

Fettabscheider
Wann wurde der Fettabscheider das letzte Mal geleert? Funktioniert das Bauteil noch einwandfrei? Entsorgungsnachweise sind unaufgefordert dem Bauamt vorzulegen. Sollten Sie Unregelmäßigkeiten feststellen oder Mängel sichtbar werden bitten wir Sie, das Bauamt umgehend zu verständigen. Auch bei Rückfragen zur Entwässerung steht Ihnen unsere Ansprechperson für Grundstücksanschlüsse Herr Blank, Telefon +49 8386 9300342 gerne zur Verfügung.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Neuheiten
Sachbücher:
Das geheime Netzwerk der Natur, Peter Wohlleben; Kann weg – Frau Fröhlich räumt auf, Susanne Fröhlich;
Romane: Origin, Dan Brown; Ein treuer Freund, Jostein Gaarder;
Kinder- und Jugendbücher: Guinness World Records 2018; Apollo – das verborgene Orakel, Rick Riordan;
DVDs: Bibi & Tina – Tohuwabohu total; Pirates of the Caribbean: Salazars Rache, Fluch der Karibik (5); Yulas Welt, (14 Jahre auf der größten Müllhalde Europas) – Aufwachsen unter widrigen Verhältnissen;
Bücherflohmarkt Krimis, Romane, Sach- und Kinderbücher!

Unsere Öffnungszeiten
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr  (1. Montag im Monat: 14.00 bis 18.30 Uhr)
Mittwoch und Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr

In den bayerischen Ferien gelten gekürzte Zeiten:
Montag: 14.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag u. Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag, Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen, Hugo-von-Königsegg-Straße 8, Telefon +49 8386 9300-26, E-Mail

Aufstellungsbeschluss zur 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich "Willis"

Der Marktgemeinderat des Marktes Oberstaufen beschließt die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich "Willis" (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)). Der räumliche Geltungsbereich dieser Änderung wird aus dem beiliegenden Lageplan (maßstabslos) ersichtlich. Folgende Grundstücke befinden sich innerhalb des räumlichen Geltungsbereiches: Fl.-Nrn. 684 (Teilfläche), 685, 687, 688, 689/4, 689/5 (Teilfläche), 690/1 (Teilfläche), 690/2, 690/3, 690/4, 690/6, 690/8, 690/10, 691/1, 691/2 (Teilfläche), 691/3, 692 (Teilfläche), 692/1, Gemarkung Oberstaufen.

Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes sollen folgende Ziele verfolgt werden:

  • Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zur Erweiterung eines ortsansässigen Hotelbetriebes in diesem Bereich durch Darstellung einer Sondergebietsfläche

Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umwelt-prüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

Hinweise: Der Aufstellungsbeschluss zur Änderung hat keine direkte Auswirkung auf die Bebaubarkeit oder Nutzbarkeit von Grundstücken. Der räumliche Geltungsbereich der Änderung kann sich im Verlauf des Aufstellungsverfahrens ändern. Die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Bereich erfolgt im so genannten Parallelverfahren (gem. § 8 Abs. 3 BauGB).

Der Marktgemeinderat der Marktgemeinde Oberstaufen hat in der öffentlichen Sitzung am 14.09.2017 die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich "Willis" (Aufstellungs-beschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)) beschlossen.

Oberstaufen, den 05.10.2017
MARKT OBERSTAUFEN

gez.
Martin Beckel
Erster Bürgermeister

Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Hotel Bergkristall"

Der Marktgemeinderat des Marktes Oberstaufen beschließt die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Hotel Bergkristall" (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Bauge-setzbuch (BauGB)). Der räumliche Geltungsbereich des vorha-benbezogenen Bebauungsplanes wird aus dem beiliegenden Lageplan (maßstabslos) ersichtlich. Folgende Grundstücke be-finden sich innerhalb des räumlichen Geltungsbereiches: Fl.-Nrn. 684 (Teilfläche), 685 (Teilfläche), 689/4 und 690/1 (Teilfläche), Gemarkung Oberstaufen.

Erfordernis der Planung

  • Erweiterung eines ortsansässigen Hotelbetriebes
  • Stärkung der örtlichen Wirtschaft durch weitere Ausnutzung des touristischen Potenzials der Region
  • Schaffung eines Beitrags zur Verbesserung der Touris-musinfrastruktur in der Marktgemeinde und Ausrichtung auf heutige Bedürfnisse der Gäste

Ziele der Planung

  • Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit des konkreten Vorhabens
  • Vermeidung oder Minimierung von Konflikten mit dem Naturraum
  • Vermeidung von Nutzungskonflikten

Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

Hinweise: Der Aufstellungsbeschluss hat keine direkte Auswirkung auf die Bebaubarkeit oder Nutzbarkeit von Grundstücken. Der räumliche Geltungsbereich kann sich im Verlauf des Auf-stellungsverfahrens ändern. Die Aufstellung des Bebauungsplanes in diesem Bereich erfolgt im so genannten Parallelverfahren (gem. § 8 Abs. 3 BauGB).
Der Marktgemeinderat der Marktgemeinde Oberstaufen hat in der Sitzung am 14.09.2017 die Aufstellung die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Hotel Bergkristall" (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)) beschlossen.

Oberstaufen, den 05.10.2017
MARKT OBERSTAUFEN

gez.
Martin Beckel
Erster Bürgermeister

Aus der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 20. September 2017

Bauanträge
Der Bau- und Umweltausschuss behandelte drei Bauvoranfragen und fünf Bauanträge Das gemeindliche Einvernehmen wurde jeweils erteilt. Ferner wurden die Anforderungen für die Anbringung einer Werbeanlage festgelegt.

 

Auftragsvergaben
Die Tiefbauarbeiten für den Wanderweg Remmeleck zum Lanzenbach wurden beschränkt ausgeschrieben. Der Auftrag wurde mit einer Angebotssumme von brutto 57.875,65 Euro vergeben.

Für die Kanalsanierung der Ortsteile Thalkirchdorf und Eibele wurde ein Ingenieurbüro für die Ausarbeitung von Sanierungskonzepten, Ausführungsplanungen, Ausschreibungen und die anschließende Betreuung beauftragt. Das Honorarangebot liegt bei ca. 19.000,00 Euro.

In der Schule in Kalzhofen wurden Malerarbeiten für die Flure, Aula und das Nebentreppenhaus ausgeschrieben. Der Auftrag wurde mit einer Höhe von ca. 32.000,00 Euro vergeben.

 

Energieberatung im Allgäu
Die Verbraucherzentrale Bayern e.V. und eza! starten eine strategische Zusammenarbeit und wer-den in Zukunft gemeinsam eine Energieberatung im Allgäu anbieten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernimmt 80% der Kosten für diese Beratung. Die Gemeinde hat einen Eigenanteil von 20% zu tragen. Die Beratung soll wie bisher kostenlos für die Bürger angeboten werden. Der Bau- und Umweltausschuss ermächtigte Ersten Bürgermeister Martin Beckel die Verträge bezüglich der Energieberatung abzuschließen.

 

Hundespielplatz
In der letzten Bürgerversammlung wurde angeregt, einen Hundespielplatz oberhalb des Erlebnisbades Aquaria zu errichten. Der Bau- und Umweltausschuss kann sich nach eingehender Beratung an dieser Stelle keinen Hundespielplatz vorstellen, weil mit einer solchen Einrichtung ein erhöhtes Immissionsaufkommen durch bellende Hunde zu erwarten ist. Deshalb wurde von der Errichtung eines Hundespielplatzes abgesehen.

 

Bayer. Straßen- und Wegerecht
Einziehung der Stichstraße mit Wendeplatte im Baugebiet "Mühlenfeld" in Weißach
Der Bau- und Umweltausschuss beschloss die Stichstraße mit Wendeplatte im Baugebiet "Mühlenfeld" in Weißach im Gewerbegebiet "Mühlenfeld", einzuziehen, da die Straße jegliche öffentliche Verkehrsbedeutung verloren hat. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Absicht der Einziehung bekannt zu machen und zur allgemeinen Einsicht auszulegen. Erst danach kann die endgültige Einziehung durch erneuten Beschluss erfolgen.

Aus der Sitzung des Marktgemeinderates am 14. September 2017

Veränderungen im Marktgemeinderat
Marktgemeinderat Rudolf Dorner stellte aus gesundheitlichen Gründen den Antrag, sein Amt als Marktgemeinderat niederzulegen. Der Marktgemeinderat stimmte seinem Antrag zu. Erster Bürgermeister Martin Beckel dankte Rudolf Dorner für seinen langjährigen und tatkräftigen Einsatz als Marktgemeinderat und überreichte ihm als Dank ein kleines Präsent für sein Engagement. Auch seine Ratskollegen dankten ihm  mit gebührendem Applaus. Wir wünschen Rudolf Dorner alles Gute und vor allem eine gute Genesung.

Nun ist der Listenplatz der Freien Wähler Oberstaufen wieder neu zu besetzen. Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl in Oberstaufen vom 16. März 2014 rückt Helmut Reichart als Listennachfolger in den Marktgemeinderat nach. Helmut Reichart erklärte seine Bereitschaft zur Übernahme des Ehrenamtes. Erster Bürgermeister Martin Beckel nahm dem neuen Marktgemeinderat Helmut Reichart den vorgeschriebenen Eid ab.

Die aktualisierten Ausschussbesetzungen mit dem neuen Marktgemeinderat Helmut Reichart können Sie zeitnah auf unserer Internetseite finden.

 

Verkaufsoffener Sonntag am 1. Oktober 2017
Der Marktgemeinderat beschloss hierzu die Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen unter dem Motto "Blaulichttag" am 1. Oktober 2017.

 

Bauleitplanung Willis
Aufstellungsbeschluss zur 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich "Willis"
Der Marktgemeinderat beschloss die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Willis“ (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)). Durch die Änderung des Flächennutzungsplanes wird das Ziel verfolgt, planungsrechtliche Voraussetzungen für die Entwicklung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans zur Erweiterung eines ortsansässigen Hotelbetriebs in diesem Bereich durch die Darstellung einer Sondergebietsfläche zu schaffen.

Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Hotel Bergkristall" in Willis
Der Marktgemeinderat beschloss die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Hotel Bergkristall" (Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)). Ziele des Aufstellungsbeschlusses sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit des konkreten Vorhabens zu schaffen, Nutzungskonflikte vermeiden sowie die Vermeidung bzw. Minimierung von Konflikten mit dem Naturraum.

 

Auftragsvergaben
Für die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Peter & Paul in Oberstaufen wurden von der Verwaltung einige Ausschreibungen vorgenommen. Folgende Auftragsvergaben wurden vom Marktgemeinderat bewilligt:

Zimmererarbeiten: ca. 91.000,00 Euro
Elektroinstallation: ca. 153.000,00 Euro
Blitzschutz: ca. 6.000,00 Euro
Heizung/Sanitär: ca. 128.000,00 Euro
Lüftung: ca. 9.000,00 Euro
Fensterbau: ca. 53.000,00 Euro

Aufgrund der Dringlichkeit ist der Neubau des Regenwasserkanals Wiedemannsdorf – Abschnitt B308 bis Konstanzer notwendig. Die Kosten belaufen sich auf ca. 300.000,00 Euro. Der Marktgemeinderat stimmte dem Bauvorhaben zu. Die Durchführung wird ab Mitte September 2017 erfolgen und in 2017 abgeschlossen werden.

Aufgrund defekter und maroder Schmutzwassererhaltungen sind Kanalsanierungen mit Inliner in Eibele, Kirchdorf und Konstanzer notwendig. Die Sanierung in Eibele soll noch in 2017 erfolgen, die Sanierungen in Kirchdorf und Konstanzer sind für das Frühjahr 2018 geplant. Die Kosten für Eibele in Höhe von ca. 145.000,00 Euro sind im Haushalt eingestellt. Für die Sanierungen in Kirchdorf und Kostanzer liegen die Kosten bei ca. 160.000,00 Euro. Dieser Betrag wird in die Haushaltsplanungen 2018 mit aufgenommen.

 

Neubau Brückenwerke Sägmühle und Lanzenbach
Die beiden Brückenbauwerke im Bereich Sägmühle und Lanzenbach müssen aufgrund ihres Alters und der geringen Tragfähigkeit erneuert werden. Für die Maßnahmen wurde ein Zuschussantrag in Höhe von 2,3 Millionen Euro eingereicht. Die Förderung der Baumaßnahmen beträgt ca. 80%. Die Ausschreibungsunterlagen für die Brückenwerke sind von der Verwaltung vorzubereiten und die entsprechenden Finanzmittel in der Haushaltsplanung zu berücksichtigen. Das Brückenwerk Lanzenbach soll bereits 2018 angegangen werden.

 

Sanierung Staufenpark
Der Marktgemeinderat ermächtigte die Verwaltung, den Zuschussantrag einzureichen, den vorzeitigen Baubeginn für Bauabschnitt 1 (Bereich Hauptweg – Teich – Spielplatz) zu beantragen, die Ausschreibungsunterlagen vorzubereiten und die Ausschreibung für den Bauabschnitt 1 durchzuführen. Die Kostenansätze für den Bauabschnitt 1 sind in die Haushaltsplanungen 2018 mit aufzunehmen.

 

Ehemaliges Krankenhaus, Schloßstraße 28
Erster Bürgermeister Martin Beckel berichtet, dass sich die Caritas nun dagegen entschieden habe, den Umbau des Krankenhauses in Eigenregie und auf eigene Kosten zu stemmen, da hierfür keinerlei Zuschüsse zu erwarten sind. Wie in der letzten Sitzung berichtet, gäbe es die Möglichkeit, dass die Marktgemeinde selbst als Bauherr auftritt und dafür das Kommunale Wohnbauförderprogramm des Freistaats Bayern in Anspruch nimmt. Hier gibt es Zuschüsse von 30% und zinsverbilligte Darlehen für 60% der Gesamtinvestition. Lediglich 10% müssten von der Marktgemeinde selbst erbracht werden. Finanziell interessant ist bei diesem Programm zudem, dass auch der Grundstückswert mitberücksichtigt wird.

Der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen im Mietbereich sei in Oberstaufen auf jeden Fall gegeben, was auch diesbezügliche Nachfragen aus der Bürgerschaft belegen. Erster Bürgermeister Beckel schlägt vor, dass die Verwaltung für eine der nächsten Sitzungen genauere Detailplanungen und Kostenschätzungen darlegt.

Zusätzlich zu den seniorengerechten Wohnungen ist geplant im Untergeschoss wieder Praxisräume zu errichten, um in Oberstaufen Facharztpraxen die Möglichkeit zu geben, Sprechstunden abzuhalten. Die Geschäftsführung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Immenstadt ist sehr daran interessiert in Oberstaufen Facharztstunden anzubieten. Hierfür gibt es keine Förderung. Bürgermeister Beckel war aber der Meinung, dass auch die fachärztliche Versorgung der Bevölkerung der Gemeinde ein Anliegen sein muss.

Für die derzeitigen Räumlichkeiten im Untergeschoss wurde bereits mit dem MVZ ein Pachtvertrag abgeschlossen. Das MVZ beabsichtigt in den Räumen eine orthopädische Praxis einzurichten, in der zu gewissen Zeiten auch andere Facharztsprechstunden abgehalten werden sollen. Die Eröffnung der Praxis ist für den 1. Januar 2018 geplant und wird dann auch im Mitteilungsblatt noch entsprechend kommuniziert.

 

Skilifte Thalkirchdorf
Geschäftsführer der Skilifte Thalkirchdorf, Thomas Lingg, und Steuerberater Alexander Schwendinger stellten dem Gremium den Jahresabschluss 2016/2017 vor, der bei einem Minus von rund 50.000,00 Euro liegt. Während sich der Umsatz nahezu auf 171.000,00 Euro verdoppelte, konnte das Defizit im Vergleich zum Vorjahr halbiert werden. Dies habe man nicht nur den Synergieeffekten sondern vor allem dem Ehrgeiz und Engagement der Mitarbeiter zu verdanken, so Thomas Lingg.

Der Marktgemeinderat beschloss einstimmig das aufgelaufene Defizit durch einen Betriebskostenzuschuss aufzufangen. Auf Empfehlung von Steuerberater Alexander Schwendinger beschlossen die Räte außerdem eine Bereinigung der Bilanz. Die bisher als Darlehen in der Bilanz geführten Defizit-Ausgleiche vergangener Jahre in Höhe von 625.000,00 Euro werden in einen ausbezahlten Zuschuss umgewandelt und gelten somit als Eigenkapital-Einlage.

Das weitere Vorgehen zum Thema Skilifte Thalkirchdorf wird in den nächsten Monaten intensiv vom Marktgemeinderat beraten. Derzeit zeichnet sich eine Lösung ab, wie die Marktgemeinde, die Thaler Lifte in die Hündlebahn einbringen kann. Hier sind aber noch weitere Gespräche und Beratungen erforderlich.

Senioren-Informationstag im Landratsamt Oberallgäu

Am Samstag, den 21. Oktober 2017 stehen von 10.00 bis 15.00 Uhr die Themen Depression im Alter, Alltag mit Demenzkranken und die neuen Pflegegrade im Mittelpunkt

Nach den positiven Erfahrungen in den letzten Jahren veranstalten das Seniorenamt des Landkreises Oberallgäu und die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Gisela Bock auch heuer einen Senioreninformationstag. Die Schirmherrschaft hat wiederum Landrat Anton Klotz übernommen.

"Depression im Alter – immer noch ein Tabuthema" ist das Thema des Vortrags von Prof. Dr. med. Markus Jäger, ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Kempten. Danach spricht Marlene Greising, Pflegeberaterin und Kontaktstelle der Demenzhilfe Allgäu in Immenstadt zum "Alltag mit Demenzkranken – Umgang, Begegnungs- und Entlastungsangebote".  Den Abschluss macht Dr. Christian Moosbrugger mit Informationen zum Thema  "Pflegestärkungsgesetz II – die neuen Pflegegrade und ihre Auswirkung auf Pflegebedürftige und deren Angehörige".

Umrahmt werden die Vorträge von den Informationsständen über Angebote und Hilfen verschiedener Wohlfahrtsverbänden und Institutionen. Den Abschluss mit humorvollen Beobachtungen und Ansichten zum Älterwerden gestalten die Clowns Angeli & Angelo

Veranstaltungsort Foyer und Großer Sitzungssaal im Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen, Oberallgäuer Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Hier können Sie den Flyer zur Informationsveranstaltung herunterladen.

P&R Regelung am Bahnhof

Mit der Änderung der Parkgebührenverordnung hat der Markt Oberstaufen auf dem gesamten Bahnhofsparkplatz für Bahnreisende eine kostenlose P&R Regelung zugelassen. Um eine Überprüfung durch die Verkehrsüberwachung zu ermöglichen, erfolgte dies unter der Voraussetzung, dass eine Kopie des Fahrscheins im Auto gut sichtbar ausgelegt wird.

Nachdem in der Praxis inzwischen einige Probleme aufgetreten sind und sich auch ein weiterer Bedarf für Busreisende zeigte, hat die Verwaltung zusätzlich eine einfache Handhabung mittels Smartphone entwickelt. Ab sofort können Bahn- und Busreisende auf dem Bahnhofsplatz für maximal drei Tage die P&R Regelung wie folgt kostenlos in Anspruch nehmen:

  1. In der oberen Navigationsleiste unserer Website www.oberstaufen.info wurde der Button "P+R" angelegt, mit welchem man auf die Seite verlinkt wird. Zusätzlich wird an den Parkautomaten am Bahnhof ein QR-Code angebracht, welcher ebenfalls auf diese Seite verlinkt.
  2. Über die neu erstellte Seite Können die notwendigen Angaben mit Name, E-Mail Adresse, Kfz Kennzeichen sowie Angaben zur Art und Dauer der Reise eingetragen werden. Ähnlich wie bei WhatsApp kann über den Button "Durchsuchen" das Foto des Tickets als Nachweis geladen werden.
  3. Nach vollständiger Eintragung der benötigten Daten kann die Benachrichtigung an die Verkehrsüberwachung abgesendet werden. Als Beleg erfolgt eine Re-Mail.

Wir hoffen mit dieser Vorgehensweise eine pragmatische Lösung im Sinne der Bahn- und Buskunden gefunden zu haben.

Kreisjugendring Oberallgäu bietet Herbstferienprogramm an

Vom 29. Oktober bis 01. November 2017 können Mädels & Jungs zwischen 10 – 12 Jahren für 85,00 Euro am Ferienlager "Herbst-Öko-Tagen" (mit Übernachtung) in Diepolz teilnehmen. Gemeinsam erleben die Teilnehmer im naheliegenden Bergbauernmuseum, wie die Bergbauern vor 200 Jahren gelebt haben. Daneben steht das Thema „Biene“ im Mittelpunkt! Es wird gemeinsam gespielt, gebastelt und gekocht!

Außerdem können Film-Interessierte am 03. November 2017 zwischen 12 – 15 Jahren für 30,00 Euro an der Tagesfahrt zu den Bavaria Filmstudios teilnehmen. Gemeinsam geht es mit dem Bus nach München (Abfahrt in Kempten und Sonthofen). Die Teilnehmer/-innen erwartet dort eine spektakuläre Filmstadt Führung, das 4D Erlebniskino und die Film-Entdeckungswelt Bullyversum.

Anmeldungen sind online möglich.

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen im Haus des Gastes

Neuheiten
Bestseller

Das Fundament der Ewigkeit, Ken Follett; Durst, Jo Nesbo; Wiener Straße, Sven Regener

Romane
Todesreigen, Andreas Gruber; Der verbotene Liebesbrief, Lucinda Riley; Das Haus der vergessenen Bücher, Christopher Morley

Kinderbücher
In den Wurzelstübchen – Sternschnuppen - Brumm und Braun - Familie Braun - Wulli und Susi – Sammetpfötchen, Ida Bohatta

Comics
Ich mache Urlaub (496) - Ich bin dann mal weg (497) -  Der Drachenkämpfer (498), Lustiges Taschenbuch, Walt Disney

DVDs
Das Doppelte Lottchen; Vier gegen die Bank; Get Out; Die Asche meiner Mutter; Schatz nimm Du Sie!; Der Berg ruft, Luis Trenker Edition

Bücherflohmarkt
Krimis, Romane, Sach- und Kinderbücher

 

Unsere Öffnungszeiten
Montag
14.00 bis 17.00 Uhr  (1. Montag im Monat: 14.00 bis 18.30 Uhr)
Mittwoch und Freitag
10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag
10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr

In den bayerischen Ferien gelten gekürzte Zeiten
Montag

14.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag u. Freitag
10.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen

Gemeinde- und Gästebücherei Oberstaufen, Hugo-von-Königsegg-Straße 8, Telefon +49 8386 9300-26, E-Mail: buecherei@oberstaufen.info

Exkursion zu E-Mobilität und Carsharing

Exkursionsgruppe aus dem Oberallgäu informiert sich in Vorarlberg
Die Elektromobilität ist, und das nicht erst seit dem Diesel-Skandal, in aller Munde. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet auch im Oberallgäu langsam aber sicher voran und ist ein großes Thema in den Kommunen. Bereits etwas weiter auf diesem Gebiet sind unsere Nachbarn in Vorarlberg.  Und genau dorthin organisierte die Koordinationsstelle Klimaschutz des Landratsamts  im September 2017 eine Exkursion zu den Themen Elektromobilität und Carsharing.

Die bunt gemischte, knapp 30-köpfige Exkursionsgruppe mit Landrat Anton Klotz, Oberallgäuer Bürgermeistern und Gemeindevertrertern, Vertretern der Energiewirtschaft, des Regionalverkehrs, der Presse und vielen weiteren Teilnehmern besuchte als erste Station die Gemeinde Hittisau im vorderen Bregenzerwald. Die Verwaltung der Gemeinde mit rund 2.000 Einwohnern setzt bereits seit etwa 6 Jahren auf Elektromobilität. Das gemeindeeigene E-Auto hat seinen Platz gut sichtbar vor dem Rathaus und wurde von Anfang an auch den Bürgern zur Verfügung gestellt. Anfangs wurden die Ausleihzeiten noch durch die Öffnungszeiten der Verwaltung begrenzt. Doch seit Elektroautos bereits ab Werk  eine Schnittstelle besitzen, die das Öffnen per Smartphone zulässt, ist nun auch in Hittisau die Nutzung des Autos nach vorhergehender Registrierung und Buchung über einen Online-Kalender für jeden Bürger rund um die Uhr möglich.

Nach einem kurzen Test der entsprechenden Handy-App ging es weiter nach Dornbirn. In den Räumen von Caruso Carsharing im achtstöckigen Holzhochhaus "LCT 1" (dem "LifeCycle Tower")  präsentierten die Vorarlberger Kraftwerke ihr Netz an Ladesäulen für Elektroautos. Rund 200 Stück davon gibt es in Vorarlberg, dessen Landesfläche nur rund ein Drittel größer ist als der Landkreis Oberallgäu. Zum Vergleich: das  Oberallgäu wird  in einigen Monaten hoffentlich über 30 Ladesäulen verfügen. Denkbar gute Aussichten also für die Elektromobilität in Vorarlberg -  und dennoch sprach Referent Rudolf Kloser auch  von einer Lernkurve in Sachen E-Mobilität, die nach anfänglicher Euphorie auch ein "Tal der Tränen" umfasste.

Ganz praxisnah berichtete danach  Kilian Tschabrunn, Bürgermeister der Gemeinde Zwischenwasser, von einem Elektro-Schul- und Kindergartenbus, der von der Gemeinde beschafft und von den Eltern in Eigenregie betrieben wird. Nach den Erfahrungen in Hittisau überraschte es niemanden mehr, dass natürlich auch dieses Fahrzeug  allen Bürgern der Gemeinde über einen Buchungskalender zur individuellen Nutzung zur Verfügung steht.

Auch das Thema Elektrofahrrad wurde schließlich diskutiert. Impulse gab es vonseiten des Energieinstituts Vorarlberg durch Magdalena Pircher.

Zum Abschluss erhielten die Exkursionsteilnehmer noch eine Führung durch das "LCT 1" und Caruso stellte verschiedene E-Autos für eine kurze Probefahrten zur Verfügung - ein Angebot, von dem viele Teilnehmer gerne Gebrauch machten.

Es waren vielfältige Eindrücke, die die Gruppe mit zurück ins Allgäu nahm, zusammen mit der Überzeugung, dass der Durchbruch der Elektromobilität nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Genau darauf hatte Landrat Anton Klotz bereits am Morgen hingewiesen: "Elektromobilität für Kommunen ist alltagstauglich und kann positiv zum Klimaschutz und Schutz vor Lärm und schädlichen Emissionen beitragen".

Bildungsberatung Oberallgäu

Frau Susanne Gendner vom Bildungsberatungsbüro des Landkreises Oberallgäu bietet ab sofort in diesem Jahr an den folgenden Tagen
- 19. Oktober 2017
- 16. November 2017
- 21. Dezember 2017

jeweils von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Oberstaufen eine kostenlose Beratung zu Schulabschlüssen, Berufswahl, Aus- und Weiterbildung, beruflicher Veränderung, Wiedereinstieg und Fördermöglichkeiten an. Weitere Informationen können der Website www.bildung-allgaeu.de entnommen werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird unter den nachstehenden Kontaktdaten eine Terminvereinbarung empfohlen:
Bildungsberatungsbüro des Landkreises Oberallgäu, Susanne Gendner, Hindelanger Straße 37, 87527 Sonthofen

Telefon +49 8321 667350, Mobil +49 176 40442730, E-Mail sg@oa-vhs.de

Christopher Krull tritt Dienst als neuer Geschäftsführer von Oberstaufen Tourismus an

Am Montag, 4. September, tritt Christopher Krull seinen Dienst als neuer Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) an. Mit ihm beginnt zugleich eine neue Ära des Tourismus in Oberstaufen. Die Marktgemeinde will unter seiner Regie ihre Tourismusbetriebe und touristischen Beteiligungen neu strukturieren und alle kommunalen touristischen Aufgaben in einem neuen Tourismusamt zusammenführen.

Mit der Schaffung des neuen kommunalen Eigenbetriebes will die Marktgemeinde unter Führung von Bürgermeister Martin Beckel die Tourismusentwicklung im Schrothheilbad weiter vorantreiben. Schon jetzt hat der Tourismus in Oberstaufen mit fast 1,4 Mio. Gästeübernachtungen bei wenig mehr als 7000 Einwohnern eine so starke wirtschaftliche Bedeutung wie in kaum einem anderen Ort in Bayern.

Dem neuen kommunalen Betrieb wird in Abstimmung mit Hauptamtsleiter Hans-Peter Pauli das in den touristischen Bereichen tätige Personal arbeits- und steuerrechtlich zugeordnet.

Bürgermeister Martin Beckel: "Christopher Krull soll im kommunalen Eigenbetrieb auch die touristische Infrastruktur wie Loipen, Rad- und  Wanderwege, Golfplätze, Kurhaus und Festsaal verantworten und das Erlebnisbad Aquaria stärker einbinden. Als OTM-Geschäftsführer wird er die touristische Vermarktung und den Vertrieb ausbauen und als Geschäftsführer des Deutschen Schrothverbandes die Schrothkur zukunftsfähig positionieren."

Als vordringlichste Aufgabe sieht der neue Tourismuschef deshalb die Erarbeitung eines strategischen Tourismuskonzeptes. Krull: "Das werden wir gemeinsam mit Vertretern aller Anspruchsgruppen, der Bevölkerung, der Gastgeber und Leistungsträger entwickeln."  Moderiert wird der Prozess durch eine externe Agentur. Sie wird im Oktober von einem Gremium aus Gemeinderat und Gastgebern unter Führung von BM Martin Beckel bestimmt.  

Krull löst Sigbert Prestel als OTM-Geschäftsführer ab, der seit dem Abgang von Heidi Thaumiller im Juni interimsmäßig die OTM geführt hatte. Zuvor war der 55-Jährige 15 Jahre Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg. Mit 321 Gemeinden in zwölf Land- und vier Stadtkreisen ist sie die größte Ferienregion Deutschlands.

1988 machte Krull seinen Diplom-Abschluss im Fach Fremdenverkehrsgeographie in Göttingen. Nach Stationen bei einem großen Busreiseveranstalter in Frankfurt, einem Filmpark im  Ruhrgebiet und dem Studienkreis für Tourismus in Starnberg war Krull drei Jahre Geschäftsführer der Weserbergland Touristik GmbH, bevor er im Januar 1996 Geschäftsführer des Tourismusverband Südlicher Schwarzwald (TSS) und 2002 der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) wurde. Seit August wohnt der leidenschaftliche Wanderer, Skifahrer und Mountainbiker mit seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn in Oberstaufen und ist sich bereits sicher: "Wer Berge, Natur und Lebensfreude sucht, wird kaum einen schöneren Ort finden."

Petra Pau zur 19. Schrothkur in Oberstaufen

Schon ihre 19. Schrothkur absolvierte die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) vor kurzem im Hotel Bergkristall. Gegen Ende der Kur stand ein Besuch bei ihrem Patenkälbchen Stefanie, mittlerweile stolze Mutterkuh, auf dem Grimmhof in Thalkirchdorf an. Anschließend ging es zum Pressegespräch ins Bergkristall, wo sie von Bürgermeister Martin Beckel einen Blumenstrauß überreicht bekam – passend zum 23. Hochzeitstag, den die Politikerin mit ihrem Ehemann in Oberstaufen feierte.

Achtung! Geänderte Leerungszeiten der Biotonnen

Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) weist darauf hin, dass ab der Woche vom 18. bis 22. September 2017 die Biotonnen wieder im 14-tägigen Rhythmus geleert werden. Ein gelber Tonnenanhänger wird rechtzeitig vom Abfuhrunternehmen an den Gefäßen angebracht. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonnen ab 07.00 Uhr bereitzustellen.

Kreisjugendring / Kommunale Jugendarbeit bieten Jugendleiterausbildung an

Der Kreisjugendring / Kommunale Jugendarbeit Oberallgäu bieten im Herbst eine Jugendleiterausbildung an. Die JuLeiCa-Ausbildung ist nach festen Qualitätsstandards konzipiert. Dabei wird den Teilnehmer/-innen in Theorie und Praxis das "Handwerkszeug" für die fachgerechte Jugendarbeit vermittelt. Zudem legitimiert sie Jugendleiter/-innen gegenüber Eltern, Behörden und Institutionen.

Die Teilnahme ist vorrangig für ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen ab 16 Jahren in der Jugendarbeit gedacht und kostet 60,00 Euro (inkl. Verpflegung).

Die Ausbildung umfasst zwei Ganztagesseminare am 16. September und 25. November 2017 sowie fünf praxisnahe Abendseminare zu den Themen Rechtssicheres Handeln, Wie tickt die Jugend, Planung und Durchführung von Aktivitäten, Prävention sexueller Gewalt, Jugendschutz. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Kreisjugendring Oberallgäu. Dort ist auch die Online-Anmeldung möglich: www.kjr-oberallgaeu.de

Interessierte können Sie sich mit ihren Fragen gerne an die Geschäftsstelle des Kreisjugendring Oberallgäu wenden, Tel.: 08321/612-111, kreisjugendring@lra-oa.bayern.de

Heckenrückschnitt

Zurzeit mehren sich Beschwerden, dass vielfach Hecken und Sträucher in Fußgängerbereiche (Gehwege) bzw. der Baum- und Pflanzenwuchs in sonstige Verkehrsräume wieder eingewachsen sind und so teilweise zu Störungen/Belästigungen und gar Behinderungen führen. In manchen Fällen kann mitunter sogar auch die Verkehrssicherheit gefährdet werden, wenn z.B. Verkehrszeichen einwachsen und nicht mehr oder zu spät erkennbar sind. Hier bitten wir die Grundstückseigentümer umgehend einen Rückschnitt vorzunehmen.

Naturschutzrechtliche Bestimmungen geben aber auch vor, dass gerade in der Zeit vom 1. März bis 30. September bestimmte Vorgaben z.B. des Vogelschutzes zu beachten sind!

So sind grundsätzlich nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesundhaltung von Bäumen erlaubt. Brutstätten von Vögeln dürfen aber nicht gestört oder freigelegt werden. Baum- und Gehölzpflegemaßnahmen sind fachgerecht auszuführen; hier geben bestimmte Regelwerke (z.B. ZTV-Baumpflege) oder Fachbetriebe Auskünfte. Werden Bäume in privaten Gärten (d. h, Haus- und Kleingärten, in Grünanlagen, Friedhöfen) gefällt, muss beachtet werden, dass sich keine „Lebensstätten wild lebender Tierarten darin befinden“ und keine anderen naturschutzrechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Auskunft erteilt hierbei die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt in Sonthofen. (Hinweis: Eine sog. Baumschutzverordnung besteht beim Markt Oberstaufen nicht; geschützte Bäume, die eine Verkehrsgefährdung darstellen, dürfen nur bei konkreter und unmittelbar drohender Gefahr gefällt werden.)

Claudia Roth zu Besuch in Oberstaufen

Zu einem gemeinsamen Mittagessen im Berghüs Schratt in Steibis haben sich Erster Bürgermeister Martin Beckel, Sigbert Prestel (Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) und Christopher Krull (ab 1. September 2017 Geschäftsführer der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH) mit der Bundestags-Vizepräsidentin getroffen. Dabei fand ein reger Austausch statt zu den künftigen Herausforderungen im Tourismus. Im Anschluss an das Essen hat sich Claudia Roth noch in das Goldene Buch des Marktes Oberstaufen eingetragen. Zuvor hatte die Grünen-Politikerin bereits die Sennerei in Steibis besichtigt.

Überreichung der Ehrenamtskarten 2017/2018

44 Ehrenamtliche aus Oberstaufen, Steibis, Thalkirchdorf und Aach kommen heuer in den Genuss der Oberallgäuer Ehrenamtskarte. Aus den Händen von stellvertretender Landrätin Gertrud Knoll und Bürgermeister Martin Beckel konnten sie neben Bürgern aus Blaichach, Immenstadt und Missen-Wilhams bei einer Feierstunde im Schlosssaal in Immenstadt persönlich ihre Ehrenamtskarten in Empfang nehmen. Umrahmt wurde die Feier von der Musikschule Immenstadt.

Bereits zum 6. Mal werden Menschen aus dem Landkreis Oberallgäu, die sich bei uns mit großem Engagement im sozialen, kulturellen oder sportlichen Umfeld sowie in vielen anderen Bereichen ehrenamtlich betätigen, mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

Die Ehrenamtskarte Oberallgäu-Kempten-Kleinwalsertal wird mittlerweile im 2-Jahres-Rhythmus an Personen ausgegeben, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl engagieren. Wer eine Karte bekommt, wurde von den einzelnen Gemeinden festgelegt. Einzige verbindliche Voraussetzung: Der/die Ehrenamtliche erhält für diese Tätigkeit keine finanzielle Entschädigung.

Diese Karte beinhaltet ein beachtliches Leistungspaket von meist kostenlosen Eintritten bei inzwischen 90 Leistungsträgern (befristet auf 2 Jahre) und weiter als Allgäu-Walser-Fan-Card ermäßigte Eintrittspreise bei zahlreichen Einrichtungen.

Ausbildung mit sehr großem Erfolg abgeschlossen

Samuel Queste (Fachinformatiker Systemintegration) und Benjamin Thalhofer  (Informatik-Kaufmann) haben ihre Ausbildung in der IT Abteilung des Marktes Oberstaufen mit sehr großem Erfolg bestanden. Mit ihnen konnten in den letzten 16 Jahren acht IT Fachkräfte erfolgreich ausgebildet werden. Damit trägt der Markt nicht unerheblich dazu bei, dem Fachkräftemangel in der IT und unserer Region entgegen zu wirken. Mit einer kleinen Feierlichkeit wurden ihre Leistungen gewürdigt. Erster Bürgermeister Martin Beckel und die Ausbilder Jürgen Funke und Patrick Rädler können stolz auf die hervorragenden Leistungen sein.

Neueröffnung Bistro "Auszeit"

Nach umfangreicher Renovierung und Neugestaltung freuen wir uns, dass das Park-Bistro pünktlich zur Ferien- und Urlaubszeit wieder geöffnet ist. Wir freuen uns, dass wir mit Paul Danner einen bewährten Gastronomen als Pächter gefunden haben und wünschen ihm im Bistro "Auszeit" viel Erfolg und allzeit zufriedene Gäste!

Bischof Wolfgang Huber zu Besuch in Oberstaufen

Zum Jubiläumsjahr der Reformation feierte die evangelische Kirchengemeinde vom 14. bis 16. Juli ein Lutherfest. Zu diesem Anlass kam der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland und Bischof von Berlin-Brandenburg Wolfgang Huber nach Oberstaufen und hielt eine Kanzelrede im Gottesdienst am Samstag.

Anschließend wurde er von zweitem Bürgermeister Markus Geißler begrüßt und trug sich in das Goldene Buch des Marktes Oberstaufen ein.

Inklusion: Gemeinsam neue Wege finden

Zweite Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu mit 100 Teilnehmern

Oberallgäu. "Die Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen von Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben." Dies betonte Landrat Anton Klotz bei der zweiten Bildungskonferenz des Landkreises Oberallgäu mit über 100 Teilnehmern in der Mittelschule Dietmannsried. Spezifisches Ziel der Bildungsregion Oberallgäu sei, das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung als gesellschaftliche Normalform zu etablieren. Unter der Devise "Wege zu einem bildungsinklusiven Landkreis" zeigten Andrea Merkle und Dr. Gloria Jahn vom Bildungsbüro Oberallgäu auf, wie dieser Prozess aussehen könnte. Bei der Entwicklung von Strategien bauen sie auf das Wissen und die praktischen Erfahrungen von Fachexperten aus Schulen, Kindergärten, Vereinen und Verbänden.

In Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Fachleute mit der momentanen Situation betroffener Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsener im Landkreis. Dazu wurden auch aktuelle Zahlen im Bereich Inklusion vorgestellt. So besuchen derzeit etwa 203 Kinder mit getestetem sonderpädagogischem Förderbedarf eine herkömmliche Klasse oder eine Kooperationsklasse an einer Grund- oder Mittelschule. 380 Schüler aus dem Oberallgäu werden in einem Förderzentrum in Kempten sowie 206 Kinder in einem Förderzentrum des Landkreises unterrichtet.

Im nächsten Schritt wird das Bildungsbüro den Ist-Stand aufarbeiten und dazu eine Infobroschüre herausgeben. Parallel sollen Projektarbeitsgruppen gebildet werden. Ziel der vertieften Auseinandersetzung ist die Entwicklung einer Strategie für den Landkreis.

Eine Orientierung bietet die "Modellregion Inklusion Kempten", über die Oliver Huber (Leiter Amt für Jugendarbeit/Stadt Kempten), Tobias Schiele (Schulleiter Grundschule an der Sutt) und Georg Trautmann (Studienrat Förderschuldienst) referierten. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch, für den individuell optimale Lern- und Entwicklungsbedingungen geschaffen werden sollen.

Wichtige Schritte weiter: Landkreis-Projekt "Angekommen – und nun?" erfolgreich abgeschlossen

Sonthofen/Oberallgäu Anerkannten geflüchteten Menschen in ihrer neuen Heimat Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen: Darum ging es beim Pilotprojekt "Angekommen – und nun?" des Landkreises Oberallgäu mit der Bertelsmann-Stiftung. Ein Jahr nach dem Start zogen die Verantwortlichen bei einer Schlusskonferenz im Landratsamt eine positive Bilanz. Man sei wichtige Schritte weitergekommen – beim Aufbau von Netzwerken ebenso wie in der verwaltungsinternen Koordination, resümierte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung "Mensch und Gesellschaft". Rund 100 Akteure hätten sich in einem gemeinschaftlichen Prozess damit befasst, Lösungen im Hinblick auf die Integration zu erarbeiten. Jetzt beginne die eigentliche Arbeit mit der Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Integrationsprozesse.

Landrat Anton Klotz sagte, der Landkreis wolle nicht nur Verwalter, sondern auch aktiver Gestalter der Gesellschaft sein. Mit der Beteiligung am Bertelsmann-Projekt habe man die Chance gesehen, genau dies zu erreichen. Beispielsweise bei der Arbeitsvermittlung geflüchteter Menschen: Dabei setzt man auf "individuelle Lösungen für individuelle Herausforderungen", wie Daniel Michels und Reinhard Strehlke die Arbeit im Jobcenter Oberallgäu umrissen. "Sollten die Flüchtlingszahlen wieder steigen, sind nun alle Beteiligten besser vorbereitet als im Jahr 2015", sagte Stiftungsbeauftragte Claudia Walther.

Begleitet wurde das Projekt der Bertelsmann Stiftung vom IQ-Landesnetzwerk Bayern (Integration durch Qualifizierung) sowie von einer professionellen Prozessmoderation des "Institutes für soziale Innovation".  Die operative Projektleitung im Landratsamt übernahmen die Migrationsbeauftragte Miriam Duran und Bildungskoordinatorin Teresa Daubenmerkl, die auch den erarbeiteten Aktionsplan mit geplanten und sich bereits in der Umsetzung befindenden Maßnahmen vorstellten. Im Herbst wird dieser Aktionsplan dann auch im großen Rahmen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Verabschiedung von Theo Hodrius

Theo Hodrius beendete am 31. Mai 2017 nach einem langen Arbeitsleben seine Tätigkeit beim Markt Oberstaufen. Nun dauerte es geraume Zeit, bis man einen gemeinsamen Termin für eine offizielle Verabschiedung finden und mit dem frischgebackenen Rentner in kleiner Runde auf das besondere Ereignis anstoßen konnte. Am 3. Juli holte man dies gerne nach.

Am 01. September 1983 wurde der gelernte Rundfunk- und Fernsehtechniker als Klärwärter des Marktes Oberstaufen eingestellt. Er machte den Klärwärter Grundkurs und bildete sich stetig durch diverse Schulungen und Lehrgänge weiter. Er war viele Jahre Vorarbeiter der Abwasserentsorgung. In der Zeit seines Arbeitslebens hat sich einiges getan, die Ansprüche stiegen kontinuierlich. Gerade mit dem Bau der neuen Kläranlage in Krebs im Jahr 1986 und den stillgelegten Anlagen in den verschiedenen Ortsteilen haben sich umfangreiche Änderungen, bzw. Neuerungen ergeben, auf die man sich einstellen musste.

Nun ist für Theo Hodrius das Rentnerdasein angebrochen. Ein wenig durfte er dieses ja bereits genießen. Im Moment fühlt es sich nach seiner Aussage noch wie Urlaub an. Aber Langeweile lässt er auf keinen Fall aufkommen, dafür ist gesorgt. Mit seinen Hobbys Modellbau von Flugzeugen und Fahrradfahren mit dem Elektrobike wird sich die gewonnene Freizeit gut füllen lassen. Als Abschiedsgeschenk seines Arbeitgebers erhielt er Fahrradkarten, Powernahrung und einen Geschenkgutschein eines örtlichen Sportgeschäftes. Die ehemaligen Kollegen beschenkten ihn mit einem üppigen Brotzeitkorb. Da bleibt die nächste Zeit die Küche kalt. Wir danken Theo für sein freundliches und kollegiales Wesen und vor allem für seine kompetente Leistung über so viele Jahre hinweg. Wir wünschen ihm viel Freude im neuen Lebensabschnitt.

25 Jahre Staufner Bauern- und Wochenmarkt

Der erste Wochenmarkt fand am 8. Mai 1992 auf dem Marienplatz statt. Mit der damaligen Einführung des Wochenmarktes hat der Markt Oberstaufen ein altes, mehr als 500jähriges Privileg wieder wahrgenommen. Dieses wurde 1453 durch Kaiser Friedrich III zu Wiener Neustadt verbrieft:

„Graf Hawgen von Montfort erlaubt, alle wochen in seinem Marckcht Stowffen auf zinstag einen wochenmarkt daselbs halten mogen und sollen“.

15 Anbieter aus Oberstaufen, dem Oberallgäu und der Bodenseeregion führen den Markt seitdem sehr erfolgreich. Regionalität hat die letzten Jahre immer mehr an Wert gewonnen. In Oberstaufen gibt es dies auf dem Wochenmarkt seit 1992. Hinter diesem Wort verbirgt sich Qualität, kurze Wege, Vertrauen, Ökonomie, Genuss, gesunde  Ernährung und vieles mehr. Auf dem Staufner Bauern- und Wochenmarkt gibt es Produkte „von hier“!

Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei allen Wochenmarktteilnehmern und allen Wochenmarktkunden für ihre Treue.

Baugebiet Auf der Halde

Die Erschließung des zweiten Bauabschnitts des in Südhanglage befindlichen Baugebietes in Wiedemannsdorf hat begonnen. Die beauftragte Baufirma hat bereits mit dem Voraushub der zukünftigen Straße begonnen. Im Anschluss folgt die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Nach derzeitigem Bauzeitenplan soll die Erschließung Mitte Oktober abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 636.000,00 Euro.

Bewerber für Bauplätze setzen sich bitte möglichst umgehend mit Herrn Hellwig, Bauverwaltung Markt Oberstaufen, Tel. 08386/9300344, Joachim.Hellwig@oberstaufen.info in Verbindung.

Wildtiere in Wohngebieten

Immer wieder wird Mitarbeitern im Ordnungsamt des Rathauses mitgeteilt, dass sich Füchse in Wohnsiedlungen aufhalten und die Frage gestellt, was man dagegen tun kann.

Der Kreisjagdverband rät dringend davon ab, Wildtiere zu füttern, bzw. Katzen- oder Hundefutter ins Freie zu stellen. Weiter sollen keine gekochten Abfälle auf Komposthäufen entsorgt werden. Diese verlockenden Angebote sorgen dafür, dass die Bewohner des Waldes ihr Jagdrevier verlassen, sich in Wohnsiedlungen niederlassen und die Scheu vor Menschen verlieren. Finger weg, sagt der Jäger. Es entsteht Schaden für Mensch und Tier und ist wider die Natur. Wildtiere können Krankheiten übertragen wie z.B. der Fuchs den Fuchsbandwurm, dann wird es für den Menschen richtig gefährlich. Im Schnitt hat jeder zweite Fuchs einen solchen Parasiten. Das Obst und Gemüse im Garten kann aber trotzdem gegessen werden. Allerdings sollte man dieses gut abwaschen, wenn bekannt ist, dass sich ein Fuchs in der Gegend aufhält.

Besonders die Jungtiere sind nett und drollig. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich um Wildtiere handelt. Es kann außerdem nie ausgeschlossen werden, dass ein Fuchs Tollwut hat. Sowohl für Menschen als auch für Haustiere besteht das Risiko einer Infektion mit Krankheitserregern.

Rechtswidrige Ablagerung von Grünabfällen

Immer wieder werden Grünabfälle (Gartenschnitt, Aste, etc.) im Bereich von Gewässern rechtswidrig abgelagert. Wenn diese Ablagerungen in Bäche und Flussläufe rutschen kann dies an Engstellen und Durchlässen zu Problemen führen. Es kommt zu Verklausungen und Überschwemmungen. Derzeit sind Mitarbeiter des Landratsamtes in unserem Gemeindegebiet zur Kontrolle und Ahndung unterwegs. Bitte denken Sie an unsere Umwelt.

Unser Wasserwerk informiert

Gerne möchten wir Sie als Ihr Wasserlieferant vor Ort über die lokale Wasserversorgung informieren. Entgegen der gegenwärtigen Darstellung durch die Medien trifft eine Gefährdung durch ein erhöhtes Nitratgehalt im Trinkwasser für Oberstaufen nicht zu. Aufgrund des einwandfreien Zustandes ist es auch nicht notwendig das öffentlich bereit gestellte Trinkwasser einer zusätzlichen Aufbereitung zu unterziehen.

 

Das Wasserwerk Oberstaufen versorgt die öffentlichen Anschlussnehmer über zwei Bezugsquellen mit frischem Trinkwasser. Aus der Quelle Aachrain in Steibis werden 1/3 des Wasserbedarfs unseres Gemeindegebietes gefördert. Die Quelle versorgt hauptsächlich den Ortsteil Steibis, das Weißachtal und einen kleinen Teilbereich des Hauptortes Oberstaufen. Das restliche Trinkwasser liefert der Fernwasserverband Oberes Allgäu (FWOA). Es wird aus den Gebieten Altstädten (südlich von Sonthofen) und Ortwang (Burgberg) gewonnen. Alle Versorgungsgebiete sind durch Wasserschutzgebiete abgesichert.

 

Das Trinkwasser wird vom Markt Oberstaufen und vom FWOA kontinuierlich überprüft. Das Wasserwerk Oberstaufen nimmt jährlich über 55 Wasserproben. Zusätzlich beprobt der FWOA sein Netz mit über 100 Wasserproben im Jahr, um die Qualität des Trinkwassers entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu überwachen. Darüber hinaus kommen drei Mal im Jahr Großuntersuchungen hinzu, welche alle nach der Trinkwasserverordnung zu prüfenden chemischen Parameter enthalten. Das Gesundheitsamt wacht über die Beprobungen und stellt somit die Qualität zusätzlich sicher.

 

Nitratgehalt im Trinkwasser von Oberstaufen

Die Brunnen des FWOA sind über entsprechende Vereinbarungen mit der Landwirtschaft vor einem Eintrag von Nitrat abgesichert. Die Quelle Achrain ist ebenfalls über die topographische Lage geschützt. Nach der aktuellsten Wasseranalyse enthält das „Fernwasser“ einen Nitratwert von 2,6 mg/Liter und das Quellwasser aus Steibis einen Wert von 4,0 mg/Liter. Beide Konzentrationen liegen somit um ein Vielfaches unterhalb des Grenzwertes von 50 mg/Liter. Dieser Wert hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre nicht verändert.

 

Gerne können Sie nähere Informationen sowie die aktuellen Analysewerte auf unter www.fwoa.de einsehen.

Herzlichen Dank für Ihre Geduld!

Durch die vermehrte Bautätigkeit wird das Nervenkostüm unserer Bürgerinnen und Bürger gerade im Sommer arg strapaziert. In den letzten Monaten waren besonders die Anlieger von Hinterstaufen, Ifen und Buchenegg durch Straßenerneuerungsarbeiten und die umfangreichen Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn betroffen. Zu erwähnen sind hier die aufwändigen Bahntunnelbauarbeiten, der Straßenumbau Rainwaldstraße, die Anbringung von Fledermauskästen am Tunnelportal und die Erneuerungsarbeiten auf der Zufahrt nach Buchenegg. Nun sind die „größten Brocken“ geschafft und wir möchten es nicht versäumen, uns herzlich bei allen Betroffenen für die aufgebrachte Geduld zu bedanken.