Öffnungszeiten Rathaus
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag u. Donnerstag
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Berichte

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus

Maskenpflicht jetzt auch im öffentlichen Raum in Oberstaufen

Nachdem der Wert von 35 Corona-Neuinfektionen/100.000 Einwohner innerhalb 7 Tagen für das Oberallgäu mittlerweile überschritten wurde, hat das Landratsamt am 20.10.2020 mit einer Bekanntmachung Bereiche in Oberstaufen (und auch in anderen Orten) festgelegt, in denen im öffentlichen Raum das Tragen von Masken (Mund-Nasen-Schutzmasken) angeordnet. Wir bitten Sie dringend, dieser bis auf Weiteres geltenden Maskenpflicht nachzukommen, wenn sie sich in den folgenden Bereichen 

  • Bahnhofstraße von Kennerknecht Ausstellungsraum (Beinder) bis Kreuzung Rainwaldstraße/Kirchplatz,
  • Rainwaldstraße ab Glanz.Punkt by Hollfelder und Hugo-von-Königsegg-Straße ab Feneberg bis zur evangelischen Kirche,
  • Kirchplatz am Café Lässer über Schloßstraße ab Anthony’s Kunst- und Aktionshaus bis Ecke Parfümerie Bingger; Rathaus, Kundruweit und Hollfelder inklusive,
  • Kirchplatz inklusive Eck Arnikaweg/Kalzhoferstraße beim Café Sonne und Papeterie Mader,
  • Lindauer Straße mit Marienplatz bis MAC-Freizeitmoden und Johann-Schroth-Straße.
  • Gesamter OberstaufenPARK

bewegen.

Corona – Besonderheiten bei Gängen zum Rathaus

Der Eintritt in das Rathaus ist nur für Einzelpersonen und nach Voranmeldung über die Sprechanlage bei der jeweiligen Mitarbeiterin/beim jeweiligen Mitarbeiter möglich. Wartebereiche innerhalb des Rathauses sind bei Einhaltung des Mindestabstandes nur in geringer Anzahl vorhanden. Wir empfehlen Ihnen deshalb, bereits vorab mit den jeweiligen Sachbearbeitern telefonisch einen festen Termin zu vereinbaren. Eine Auflistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechender Durchwahl bzw. E-Mail Adresse finden Sie hier. 

Besucher müssen im Rathaus eine selbst mitgebrachte Mund/Nasenschutzmaske tragen. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern ist zu gewährleisten. 

Einfache Angelegenheiten des Bürgerbüros können über einen Fensterschalter im Erdgeschoss abgewickelt werden. Sofern sich dafür die Witterungsverhältnisse nicht eignen, ist auf Anruf über die Sprechanlage ein Einlass in das Bürgerbüro möglich, solange ausreichend Warteplätze im Gebäude frei sind. Auch für Angelegenheiten des Bürgerbüros bitten wir deshalb möglichst um vorherige Terminvereinbarung. 

Generell bitten wir Sie, dass Sie das Rathaus nur aufsuchen, wenn das unvermeidlich ist. Wenn Sie nicht sicher sind, informieren Sie sich deshalb bitte vorab darüber bei uns, ob eine Bearbeitung Ihres Anliegens nicht am Telefon, per E-Mail oder über unser Rathaus-Service-Portal möglich ist.

Treffpunkt für Jung und Alt im Herzen von Oberstaufen: der neue Oberstaufen PARK

Der zweite Bauabschnitt des Oberstaufen PARKs ist fertig! Bürgermeister Martin Beckel, Marktbaumeister Josef Aichele und OTM-Interims-Geschäftsführer Sigbert Prestel haben bei einem "kühlen" Kneippgang in der neuen Wassertretanlage über die Neuerungen informiert. Der neugestaltete, rund 1,5 Hektar große Park hat sich von der einstigen wenig genutzten Grünfläche zu einem Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. 

Im Frühjahr begannen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt – diese sind bis auf ein paar Restarbeiten nun weitestgehend abgeschlossen. Besonders auffällig ist, dass der alte Pavillon verschwunden ist. Künftig finden Stand- und Frühschoppenkonzerte auf der neuen Musikbühne statt. Diese ist in den Hang integriert und nahe dem Kurhaus angesiedelt. So lässt sich der musikalische Genuss auch mit einem kulinarischen auf der Nagelfluhlounge-Terrasse verbinden. 

Anstelle des alten Pavillons findet sich nun ein Technikgebäude, in dem alle Leitungen für Wasser und Strom zusammenlaufen. Direkt daneben ist die neue und großzügige Wassertretanlage mit angeschlossenem Barfußparcours angesiedelt – hier können Jung und Alt kneippen und sich an heißen Sommertagen abkühlen. Ein Hand-Kneipp-Becken sowie verschiedene Sitzbänke und Relaxliegen sind harmonisch um das große Wasserbecken verteilt. Ebenfalls neu gestaltet ist der Motorik-Parcours. Verschiedene Gerätschaften sind im gesamten Oberstaufen PARK verteilt, beispielsweise um die Wassertretanlage sowie den großen Teich, um vor allem die ältere Generation zur Bewegung zu animieren. Auch die Minigolfanlage wurde durch die Bahnen 7 – 15 erweitert, so dass nun für den ausgedehnten Spielgenuss noch mehr Vielfalt zur Verfügung steht.

Bereits vergangenes Jahr wurde der erste Bauabschnitt mit dem neuen Erlebnis-Spielplatz feierlich eingeweiht. Aufgegliedert in drei Spielbereiche spricht er Kinder jeden Altes an. So ist die "Kleine Alp" hauptsächlich für Kinder bis etwa 6 Jahre konzipiert und lädt die Kleinsten ein, sich auf Erkundungstour rund um die Alp zu begeben. Das "Kleine Alpenwasser" zieht sich einmal durch den Spielplatz. Hier können die Kleinen planschen, spielen oder sich im Sommer mit den Eltern die Füße abkühlen.

Der Spielbereich "Gipfelstürmer" mit seinen drei Klettertürmen Hochgrat, Imberg und Hündle orientiert sich an den drei großen Berggebieten in Oberstaufen. Auch die einzelnen Bausteine erinnern an die Bergwelt, so findet man beispielsweise Rutschen als Bezug zur Sommerrodelbahn am Hündle oder Hochseil-Bausteine, wie im Klettergarten am Imberg.

Die Planungen für das Oberstaufener Großprojekt begannen bereits 2016. Nicht zuletzt durch stetig steigende Baupreise und kurzfristige Erweiterungen während der Bauphase, ist das Projekt am Ende deutlich teurer geworden als ursprünglich gedacht. Insgesamt rund 2,37 Millionen Euro hat Oberstaufen sich das neue Herzstück kosten lassen, davon wurden aber 800.000,00 Euro durch Fördergelder des Freistaates Bayern refinanziert. Dennoch sieht Bürgermeister Martin Beckel den neuen Oberstaufen PARK als gelungenes Projekt. Denn erfreulicherweise nutzen viele Touristen das Angebot. So kommen viele Besucher aus dem benachbarten Westallgäu nach Oberstaufen. Dies belebt nicht nur den Oberstaufen PARK sondern auch Gastronomie und Handel – was ein Ziel der Umgestaltung war.

Alle Informationen und ein Video vom neuen Oberstaufen PARK gibt’s unter oberstaufen.de/oberstaufenpark.

Bitte nehmen Sie Rücksicht

Aus gegebenem Anlass möchten wir auf die aktuell geltende Immissionsschutzverordnung des Marktes Oberstaufen verweisen, die in voller Länge auf unserer Internetseite eingesehen werden kann.

Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Nachbarn, Anwohner und Gäste und halten Sie die Ruhezeiten ein. Zurzeit gehen im Ordnungsamt wiederholt Klagen darüber ein, dass die Einwurfzeiten bei den Wertstoffinseln nicht eingehalten werden. Auch hier gelten, wie für Haus- und Gartenarbeiten, Ruhezeiten über die Mittags- und Nachtzeit. 

Ruhezeiten für Haus- und Gartenarbeiten

  • Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten sind unzulässig, von 12.30 bis 14.00 Uhr und 22.00 bis 8.00 Uhr. Dies gilt unter anderem für das Ausklopfen von Teppichen und Polstermöbeln, Hämmern, Bohren, Sägen und Holzhacken.
  • Der Betrieb von Geräten und Maschinen (Rasenmähen) ist unzulässig, von 12.30 bis 14.00 Uhr und 20.00 bis 8.00 Uhr. Ausgenommen hiervon sind Geräte und Maschinen, die im land- und forstwirtschaftlichen Bereich eingesetzt werden.

Hinweis
An Sonn- und Feiertagen sind ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten sowie der Betrieb von Geräten und Maschinen grundsätzlich unzulässig. Ausnahme: Land- und Forstwirtschaft

Einwurfzeiten an den Wertstoffinseln
Zu folgenden Zeiten dürfen die Wertstoffinseln genutzt werden:
Montag bis Freitag: 07.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag: 07.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Beratung und Hilfe für Schwangere, Frauen, Männer, Paare und Familien

DONUM VITAE Kaufbeuren bietet Außensprechtag in Immenstadt an

Wie finde ich mich im Antragsdschungel während der Schwangerschaft und der Zeit danach zurecht? Darf mich mein Arbeitgeber trotz Schwangerschaft kündigen? Kann ich finanzielle Unterstützung für mich und mein Baby bekommen? Wie geht es weiter, wenn ich nicht weiß, ob ich dieses Kind überhaupt bekommen möchte? Diese und viele weitere Fragen stellen sich viele schwangere Frauen und werdende Väter, nachdem sie von einer Schwangerschaft erfahren haben. 

Die in Kaufbeuren ansässige staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen DONUM VITAE mit Außensprechtag in Immenstadt begleitet und unterstützt schwangere Frauen, werdende Väter und Eltern mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr und lässt sie mit ihren Fragen, Sorgen und Anliegen nicht allein. Der gemeinnützige Verein berät bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und die Zeit danach. Sie informieren über gesetzliche Leistungen (z.B. Elterngeld, Kindergeld) und zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bei geringem Einkommen. Darüber hinaus beraten und begleiten sie bei allen Themen rund um Kinderwunsch und Pränataldiagnostik und unterstützen nach einer Fehl- oder Totgeburt. Zudem führen sie die Schwangerschaftskonfliktberatung gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Beratung nach § 219 StGB durch. Alle Beratungen sind kostenlos. Sprechzeiten in Immenstadt werden jeden Mittwoch angeboten. 

Terminvereinbarung bitte telefonisch über die Hauptstelle unter der Nummer +49 (0) 8341 9993650 oder über E-Mail: kaufbeuren@donum-vitae-bayern.de. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.kaufbeuren.donum-vitae-bayern.de.

Schwarzes Brett Oberstaufen

Es gibt einige Menschen, die für Hilfe im Alltag nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen können. Vor allem, wenn diese Menschen in Zeiten von Corona zur Risikogruppe gehören, sind Tätigkeiten wie Einkaufen oder Gassi-Gehen während der COVID-19 Pandemie besonders belastend und gefährlich. Sie sind auf fremde Hilfe angewiesen. Um auch diesen Menschen zu helfen, wurde das schwarze Brett ins Leben gerufen.

Die Seite ist unter dem Link www.schwarzes-brett.oberstaufen.com/ zu erreichen und mit dem Schwerpunkt auf eine einfache Bedienung gestaltet. Selbstverständlich kann und soll diese Internetseite auch unabhängig von den besonderen Bedürfnissen in Zeiten der Corona-Pandemie genutzt werden.

Uneigennütziger Ideengeber für das digitale Schwarze Brett Oberstaufen war Herr Patrick Riedle, bei dem sich Bürgermeister Martin Beckel auf diesem Weg nochmals herzlich bedankt. 

Bleibt zu hoffen, dass die Oberstaufener Bürger die Plattform rege nutzen, um sich bzw. vor allem unseren hilfsbedürftigen Mitmenschen das Leben zu erleichtern.

Freischneiden von öffentlichen Verkehrsflächen

"Hecken, Sträucher und Bäume rechtzeitig zurückschneiden"

Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen gem. Bay. Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) und Straßenverkehrsordnung (StVO). Hecken, Sträucher und Bäume wachsen im Laufe des Jahres stark, deshalb sollten sie frühzeitig zurückgeschnitten werden. Warum? Seitlich wuchernde Hecken und überhängende Zweige und Äste an Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen können Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge gefährden. Ebenso verhindert Überwuchs im Einmündungs- und Kreuzungsbereich oft die Sicht auf den Verkehr und führt vielfach zu Unfällen. Dies muss nicht sein, daher informieren wir hiermit alle Haus- und Grundstücksbesitzer über ihre "Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen" an öffentlichen Straßen und Wegen.

Rein vorsorglich sei diesbezüglich auch eine evtl. Schadenshaftung bei Unfälen durch verkehrsbehindernden Bewuchs erwähnt.

Die Verpflichtung, o. g. Anpflanzungen bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, ist im Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG), Art. 29 Abs. 2 geregelt. Demnach sind Anpflanzungen aller Art, soweit sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen können, verboten.

Der Überhang von Anpflanzungen stellt überdies auch eine Verkehrsgefährdung gem. Straßenverkehrsordnung (StVO) dar. So ist es nach § 32 Abs. 1 StVO verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Wer für solche verkehrswidrigen Zustände verantwortlich ist, hat diese unverzüglich zu beseitigen. 

In diesem Zusammenhang wollen wir Sie auch über das freizuhaltende sog. "Lichtraumprofil" über Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen informieren: Als "Lichtraumprofil" wird eine definierte Umgrenzungslinie bezeichnet, die meist für die senkrechte Querebene eines Fahrweges bestimmt wird. Aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs muss das Lichtraumprofil der öffentlichen Verkehrsflächen frei und sauber gehalten werden.

Zusammenfassung der Verkehrssicherungspflicht bei Anpflanzungen:

  1. Über die Fahrbahn ragende Äste und Zweige von Baumkronen oder Sträuchern sind so zurückzuschneiden, dass der Luftraum über der Straße mit einer lichten Höhe von 4,50 Metern über der Fahrbahn und den Straßenbanketten freigehalten wird. Dies stellt eine Durchfahrtshöhe für LKWs bzw. auch Rettungsfahrzeugen von 4,50 Metern sicher. 
  2. Über Geh- und Radwegen sind Hecken, Sträucher und Bäume mit einer lichten Höhe von 2,50 Metern über den Wegen auszuschneiden.
  3. Gleichsam sind Bäume auf ihren Zustand, insbesondere auf Standsicherheit, zu untersuchen und dürres Geäst bzw. dürre Bäume ganz zu entfernen.
  4. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Metern einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter. Schneiden Sie deshalb alle seitlichen Bepflanzungen an Geh- und Radwegen sowie Straßen bis zu ihrer Grundstücksgrenze zurück. Vor allem bei Hecken sind regelmäßige und ausreichende Rückschnittmaßnahmen unerlässlich, um die Anpflanzung über Jahre hinweg auf Grundstücksgrenze zu halten und somit einen späteren Schnitten in den Bestand der Hecke zu vermeiden.
  5. An Straßeneinmündungen und -kreuzungen müssen Anpflanzungen aller Art gem. BayStrWG stets so nieder gehalten werden, dass sie nicht die "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" beeinträchtigen. Um eine ausreichende Übersicht im "Sichtdreieck" für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, gilt daher: Gibt es für Ihr Grundstück keinen Bebauungsplan, der ein individuelles Sichtdreieck vorgibt, sollte die Bepflanzung an der Grundstücksobergrenze - im Bereich von Straßeneinmündungen und Straßenkreuzungen - auf maximal 0,80 Meter Höhe zurückgeschnitten werden.
  6. Außerdem ist sorgfältig darauf zu achten, dass Verkehrszeichen, Verkehrsspiegel und Straßenleuchten nicht durch Anpflanzungen verdeckt werden. Die Anpflanzungen sind so zurückzuschneiden, dass die Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern ständig rechtzeitig ohne Sehbeeinträchtigung wahrgenommen werden können. 
  7. Beachten Sie schon vor dem Anpflanzen, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken im Laufe der Zeit annehmen können. Halten Sie ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze und entscheiden Sie sich für schwach wachsende Pflanzen. 
  8. Denken Sie auch an die Sichtbarkeit Ihrer Hausnummer. Das Hausnummernschild muss von der Straße aus deutlich sichtbar sein. Die Sichtbarkeit darf nicht durch Bäume, Sträucher, Vorbauten, Schilder oder Schutzdächer usw. behindert werden. Etwaige Behinderungen (z. B. durch rankende Pflanzen) hat der Eigentümer auf eigene Kosten zu beseitigen. Vor allem: Im Ernstfall kann dies für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr oder Polizei wichtig sein und Ihnen im Notfall wertvolle Zeit retten.
  9. Vom Verbot des Naturschutzgesetzes, in der Zeit vom 1. März bis 30. September das Schneiden von Gehölzen zu unterlassen, sind die Eigentümer in diesem Falle befreit, weil es sich um eine aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend notwendige Maßnahme handelt.

Schulweginfo für das südliche Oberallgäu

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberallgäu hat die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu – kurz mona GmbH – auch in diesem Schuljahr eine Broschüre für Schülerbeförderung im Südlichen Oberallgäu veröffentlicht – die "Schulweginfo".

Die Broschüre bietet Ihnen als Eltern und Schulneulingen an weiterführenden Schulen im Südlichen Oberallgäu hilfreiche Hinweise zu Fahrkarten und Busverbindungen.

Im Innenteil der Schulweginfo sind die Fahrten aus den einzelnen Gemeinden für die drei Schulstandorte Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf separat in einer übersichtlichen Tabelle dargestellt. So können Sie sich schnell ein Bild davon machen, welcher Bus für die Hinfahrt und welcher Bus für den Heimweg infrage kommt.

Wir wünschen Ihnen Allzeit gute Fahrt.

Ihre mona.

Info zu mona.

Baustelle Brücke Lanzenbach; Stand: 19. Juni 2020

Heute wurden die Betonfertigteile eingebaut, die beim weiteren Bau auch zugleich die Schalung für den Überbau sind. Maßgenau wurde die Planung von der Baufirma und dem Hersteller der Fertigteile umgesetzt. Mit einem 400 Tonnen Kran erfolgte der Einbau.

Trinkwasserversorgung und Trinkwasserhygiene

Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene in aufgrund der CoronavirusPandemie derzeit nicht oder nur wenig genutzten Gebäuden 
– Hinweise für die Betreiber der Gebäude

Derzeit werden Hotels, Gaststätten, Sport- und Veranstaltungshallen, Schulen, Einkaufszentren, Ferienwohnungen und ähnliche Einrichtungen nur wenig genutzt oder sind komplett geschlossen. Dies kann negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität in diesen Gebäuden haben. In diesem Merkblatt wird erläutert, was zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene unternommen werden kann.

Bestimmungsgemäßen Betrieb durch ein Spülprogramm fortsetzen!

Jede Trinkwasser-Installation ist für eine regelmäßige Wasserentnahme ausgelegt. Entfällt diese, drohen hygienische Probleme u. a. durch Legionellen, die nur mit erheblichem Aufwand beseitigt werden können.

Unabhängig davon, ob eine Einrichtung geschlossen ist oder nur noch teilweise genutzt wird, ist zunächst möglichst an jeder nicht genutzten Entnahmestelle mindestens wöchentlich, besser alle 72 Stunden, so viel Wasser ablaufen zu lassen, bis das warme Wasser richtig warm und das kalte Wasser richtig kalt ist. Die Kaltund Warmwasserleitung sind getrennt zu spülen, zunächst Warmwasser, dann Kaltwasser.

Eine Betriebsunterbrechung der Trinkwasser-Installation ist ein hygienisches und finanzielles Risiko!

Wird dagegen eine Trinkwasser-Installation nicht gespült, spart dies zwar zunächst Kosten für Energie, Wasser und Personal. Aber dadurch verursachte hygienische Beeinträchtigungen führen unter Umständen zu hohen Sanierungskosten. Diese können weitaus höher liegen als die Kosten für die Durchführung von Spülprogrammen.
Wird der Betrieb der Trinkwasser-Installation dennoch unterbrochen, ist die Hauptabsperreinrichtung des Gebäudes oder der nicht genutzten Geschäfte, Restaurants etc. zu schließen. Bei Unklarheiten wenden Sie sich an eine Fachfirma. Arbeiten an der Trinkwasser-Installation dürfen nur durch Installationsunternehmen durchgeführt werden, die im Installateur erzeichnis eines Wasser ersorgers eingetragen sind.

Ist eine komplette Betriebsunterbrechung eines Gebäudes für etliche Monate absehbar, sollte das Wasserversorgungsunternehmen informiert werden, um den Hausanschlussschieber zu schließen. Das Schließen des Hausanschlussschiebers vermeidet unnötige Beeinträchtigungen der Wasserqualität im öffentlichen Versorgungsnetz des Wasserversorgungsunternehmens.

Entleerung der Leitungen ist nicht sinnvoll – das Wasser bleibt drin!

Eine Entleerung der Trinkwasser-Installation kann mikrobiologische Probleme und die Korrosion metallischer Werkstoffe erstärken und ist in der Regel nicht vorteilhaft, es sei denn aus Frostschutzgründen oder wenn eine vollständige Trocknung der kompletten Installation erfolgt. 

Richtige Wiederinbetriebnahme

In Abhängigkeit von der Stillstandsdauer sind bei Wiederinbetriebnahme Maßnahmen erforderlich, die dazu dienen, negative Auswirkungen zu minimieren und hygienische Beeinträchtigungen nachzuweisen.

Bei Wiederinbetriebnahme nach bis zu 7 Tagen Pause genügt es, das Wasser ablaufen zu lassen, bis es gleichbleibend heiß bzw. kalt austritt. 

Mit zunehmender Dauer der Betriebsunterbrechung wird eine intensivere Spülung der Installation erforderlich. Mindestens sollten der Hauseingangsfilter rückgespült, Perlatoren, Duschköpfe usw. abgebaut und dann mehrere Entnahmestellen gleichzeitig geöffnet werden (erst warm dann kalt, intensiv und lange spülen, Volumen im Trinkwassererwärmer mindestens komplett austauschen, bei größeren Gebäuden abschnittsweise vorgehen).

Spätestens bei Betriebsunterbrechung für mehr als 6 Monate oder nach Entleerung der Leitungen sollte eine Fachfirma, z.B. Ihr Installationsunternehmen, mit der Wiederinbetriebnahme beauftragt werden. 

Mikrobiologische Untersuchungen – sinnvoll und vorgeschrieben

Mikrobiologische Belastungen können schon nach wenigen Wochen Stagnation auftreten. Der Betreiber der Trinkwasser-Installation ist für den Erhalt der Trinkwasserqualität im Gebäude verantwortlich. Spätestens, wenn die Unterbrechung des Betriebs länger als 6 Monate dauert, sind vor Wiederinbetriebnahme mikrobiologische Untersuchungen des Kalt- und Warmwassers durchzuführen. Untersucht werden sollte vom Labor (zugelassenes Trinkwasserlabor) auf die Parameter Coliforme Bakterien, E. col , Enterokokken, Koloniezahl 22°C und 36 °C, Legionellen und Pseudomonas aeruginosa. 

Keine Meldung der Betriebsunterbrechung an das Gesundheitsamt

Auch wenn die Trinkwasserbereitstellung im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit (gemäß § 3 TrinkwV) erfolgt, ist eine vorübergehende Betriebsunterbrechung im Zuge der Coronavirus Pandemie nicht nach § 13 Abs. 2 Nummer 5 TrinkwV als Stilllegung beim Gesundheitsamt anzuzeigen. Dies ist nur bei dauerhafter Schließung der Einrichtung erforderlich. Die Wiederinbetriebnahme soll dem Gesundheitsamt nur dann angezeigt werden, wenn zuvor die Stilllegung angezeigt worden ist.

Bei Unklarheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Installateur! 

Pressemitteilung

Oberstaufen hat eine neue Tourismus-Chefin CONSTANZE HÖFINGHOFF WECHSELT VON DER NORDSEE INS ALLGÄU

Erst haben die Kontaktbeschränkungen der Coronakrise, dann die Kommunalwahlen in Bayern und die damit einhergehenden Neubesetzungen von Ausschüssen und Gremien zu Verzögerungen geführt, aber jetzt sind die Würfel für die neue touristische Führungsspitze in Oberstaufen gefallen.

Neue Tourismus-Chefin in Oberstaufen wird Constanze Höfinghoff, aktuell noch Tourismusdirektorin in St. Peter-Ording. Neue Leiterin Marketing & eCommerce wird Melanie Strube, bisher Senior Manager Global Marketing der auf Produkte und Dienstleistungen zur Gesundheitsvorsorge spezialisierten Paul Hartmann AG in Heidenheim.

Bürgermeister Martin Beckel freut sich, dass "die Entscheidungen für das neue Spitzenteam im Marktgemeinderat sowie in Aufsichtsrat und Marketingbeirat der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH jeweils einstimmig waren." 

Constanze Höfinghoff leitet als Tourismus-Chefin künftig den Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) und ist zugleich Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH (OTM) sowie Vorstandssprecherin im Schrothverband Oberstaufen e. V. Sie wird ihre Aufgabe in Oberstaufen spätestens zum 1. Dezember übernehmen: "Von der Nordseeküste an den Alpenrand – ich liebe solche Kontraste. Das sind Spannungsfelder, die viel Energie freisetzen." 

Bürgermeister Martin Beckel: "Mit Constanze Höfinghoff haben wir eine dynamische und durchsetzungsstarke Frau als neue Tourismus-Chefin, die schon in verschiedenen Tourismusfeldern Verantwortung trug und in St. Peter-Ording auch einen vergleichbaren Eigenbetrieb der Gemeinde erfolgreich geführt hat." 

Bereits am 1. Oktober wird Melanie Strube die Leitung des Bereichs Marketing & eCommerce übernehmen. Sie wird zugleich stellvertretende Geschäftsführerin der OTM und ebenfalls Vorstandsmitglied im Schrothverband Oberstaufen. Sie zeichnet auch verantwortlich für die Bereiche Veranstaltungen und Merchandising. Prokurist Steffen Schmitt bleibt Mitglied im dreiköpfigen Führungsteam der OTM unter Constanze Höfinghoff. Noch zu entscheiden ist die Leitungsposition für den Bereich Gäste- und Anbieterservice. 

Martin Beckel: "Mit ihrer vielfachen Erfahrung im Marketing und Management von Gesundheits- und Wellnessprodukten kann Melanie Strube starke Impulse setzen. Durch die stärkere Vernetzung von Schrothverband und Oberstaufen Tourismus werden die Marke Oberstaufen und die Schrothkur deutlich an Profil und Auftrittsstärke im wachsenden Gesundheitsmarkt gewinnen. In Verbindung mit dem starken Leitprodukt „Oberstaufen PLUS“ können wir neue Benchmarks in Deutschland setzen." 

Weitere Infos: Bürgermeister Martin Beckel, Tel. 08386 93003-23, buergermeister@oberstaufen.info

 

HINTERGRUND-INFORMATIONEN:
Tourismus-Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) 
Zum 2018 geschaffenen Tourismus Eigenbetrieb Oberstaufen (TEO) gehören alle touristisch relevanten Betriebe wie das Aquaria, das Kurhaus mit Nagelfluh-Lounge, Festsäle und Veranstaltungsräume in Thalkirchdorf und Steibis, der Kurpark, das Haus des Gastes, Wanderwege-, Loipen- und Mountainbikenetz und weitere touristische Infrastruktur. Von den 101 Personalstellen sind 43 der OTM inkl. Nagelfluh-Lounge und 43 dem Aquaria Erlebnisbad zuzuordnen. Das TEO-Haushaltsvolumen beträgt 2020 knapp 14,5 Mio. Euro. 

 

Constanze Höfinghoff 
wurde 1971 im Emsland/Niedersachsen geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Die Hotelfachfrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin hat vielfache Leitungserfahrung im Tourismus. Sie ist seit August 2014 in St. Peter-Ording, zunächst als Marketingchefin und stellvertretende und seit Januar 2018 Tourismusdirektorin tätig. Zugleich leitet sie die lokale Tourismusorganisation St. Peter-Ording/Eiderstedt. Nach sechs Jahren der Leitung der Ostsee-Therme Scharbeutz war sie von 2005 bis 2014 Geschäftsführerin und Marketingleitung der Nordsee-Tourismus-Service GmbH für die Nordsee Schleswig-Holstein. Zudem hat sie sich international einen Namen im Engagement für Natur & Tourismus im UNESCO Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer gemacht.

„Oberstaufen punktet mit atemberaubender Berglandschaft, die alle Sinne berührt. Die Mischung aus Tradition und Moderne sowie die außergewöhnlich hohe Gesundheits- und Wellnesskompetenz ermöglicht dem Gast ganzjährig eine attraktive Auszeit. Meine Vision: In fünf Jahren kommt bei Urlaub in Deutschland keiner mehr an Oberstaufen vorbei.“

 

Melanie Strube
wurde 1971 in Berlin geboren und ist im Schwäbischen groß geworden. Die Fachkauffrau für Marketing (IHK) war bis März 2020 Senior Manager Global Marketing bei der Paul Hartmann AG in Heidenheim an der Brenz. In dieser Funktion verantwortete sie weltweit Management und Marketing verschiedener Medizinprodukte. Davor arbeitete sie in vergleichbarer Position und in der Stabstelle der Geschäftsleitung bei Primavera Life GmbH in Oy-Mittelberg. Business Development, Markenrecht und Vertriebserfahrung runden ihr Profil ab. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Stiefkinder.

„Ich liebe das Allgäu und Oberstaufen ist einer der schönsten Flecken in dieser Region. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, mit all meiner Erfahrung und Kreativität das Potenzial Oberstaufens nachhaltig auszuschöpfen und gemeinsam etwas Positives zu bewegen. Meine Vision: In fünf Jahren haben wir die Bekanntheit des Ortes gesteigert und die Marke Oberstaufen bestens positioniert.“

Achtung: Neue Verkehrsregelung in Oberstaufen-Buchenegg (Buchenegger Wasserfälle)

An den Buchenegger Wasserfällen sind insbesondere bei schönem Wetter große Besucherströme anzutreffen. Damit verbunden ist ein hohes Verkehrsaufkommen, was an Spitzentagen in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten "Verkehrschaos" von Buchenegg bis zum Parkplatz der Buchenegger Wasserfälle führte.

Der Parkplatz am Zugang zu den Buchenegger Wasserfällen als auch die Zufahrtsstraße dorthin sind nicht auf diese Besuchermassen ausgelegt. Auch der Rettungsweg war in der Vergangenheit immer wieder durch parkende Fahrzeuge blockiert. Es waren somit seitens des Marktes Oberstaufen dringend verkehrsrechtliche Maßnahmen zu treffen.

Für Buchenegg besteht deshalb ab sofort ein eingeschränktes Halteverbot für eine Zone, welches sich vom Kreisverkehr am Hündle bzw. von Bad Rain bis zum ehem. Parkplatz der Buchenegger Wasserfälle erstreckt.

Parkmöglichkeiten bestehen deshalb ab sofort ausschließlich an der Talstation der Hündlebahn.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Markt Oberstaufen, Ordnungsamt

Öffentliche Sitzungen und Termine

Marktgemeinderat
Donnerstag, 12. November 2020 um 20.00 Uhr im Kurhaus, großer Saal
Donnerstag, 10. Dezember 2020 um 20.00 Uhr im Kurhaus, großer Saal

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Haupt- und Finanzausschuss
Dienstag, 17. November 2020 um 16.00 Uhr im Kurhaus, kleiner Saal

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

Bau- und Umweltausschuss
Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 14.00 Uhr im Kurhaus, kleiner Saal
Mittwoch, 02. Dezember 2020 um 14.00 Uhr im Kurhaus, kleiner Saal

Eine Woche vor Termin werden die Tagesordnungspunkte im Internet und an der amtlichen Anschlagtafel vor dem Rathaus veröffentlicht.

BayernWLAN in Oberstaufen

"Ab sofort ist das Ski- und Wandergebiet im Markt Oberstaufen an den Bergstationen, Talstationen, Hütten und im Haus des Gastes mit BayernWLAN ausgestattet. Damit können Skifahrer und Wanderer kostenlos im Internet surfen", freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Abschlusses des diesbezüglichen BayernWLAN-Ausbaus. "Die Tourismusregion wird vom freien WLAN profitieren. Man ist nicht mehr auf ein teures oder eng begrenztes Datenvolumen des Handys angewiesen. Die zahlreichen Wanderer und Skifahrer können ihre Erinnerungen und Eindrücke etwa aus dem Naturpark oder vom Hochgrat sofort mit ihren Freunden und Verwandten in der Heimat teilen. Das BayernWLAN gibt es rund um die Uhr, es ist ohne Begrenzung und – nicht nur dank eines aktuellen Jugendschutzfilters – auch in punkto Sicherheit auf dem modernsten Stand", betonte Füracker. Auch Erster Bürgermeister Martin Beckel zeigt sich erfreut: "Mit Bayern WLAN können wir an insgesamt 25 Standorten in unserem Gemeindegebiet für Gäste und Einheimische einen weiteren Service bieten und so unserem Ruf als digitalster Kurort weiterhin gerecht werden. Mit der Möglichkeit sofort Bilder und Eindrücke aus unserem Ski- und Wandergebiet ins Netz zu stellen, ist auch der werbliche Nutzen nicht zu unterschätzen!" Stimmkreisabgeordneter Eric Beißwenger freut sich für Oberstaufen: "Die Umsetzung ist ein richtungsweisendes Signal für unsere Region. Damit stärken wir die digitale Chancengleichheit. Digitalisierung ist schließlich kein Privileg der Großstädte."

Mikrozensus 2020 im Januar gestartet

Interviewerinnen und Interviewer des Landesamts für Statistik in Fürth bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2020 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet bei einem Prozent der Bevölkerung wieder der Mikrozensus durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth werden für diese amtliche Haushaltsbefragung im Laufe des Jahres rund 60.000 Haushalte in Bayern von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2020 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus statt. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Haushaltsbefragung, für die seit 1957 jährlich ein Prozent der Bevölkerung zu Themen wie Familie, Lebenspartnerschaft, Lebenssituation, Beruf und Ausbildung befragt werden. Der Mikrozensus 2020 enthält zusätzlich Fragen zum Pendlerverhalten der berufstätigen Bevölkerung. Neben der Länge des Arbeitsweges werden auch die genutzten Verkehrsmittel erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. So bestimmen die erhobenen Daten u.a. mit darüber, wieviel Geld Deutschland aus den Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union erhält.

Aufgrund steigender Anforderungen, z.B. im Bereich der Arbeitsmarkt- und Armutsberichterstattung, wurde der Mikrozensus für 2020 überarbeitet. Neben der bereits seit 1968 in den Mikrozensus integrierten Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (LFS – Labour Force Survey) sind ab 2020 auch die bisher separat durchgeführte europäische Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU SILC – European Union Statistics on Income und Living Conditions) und ab 2021 die Befragung zu Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Teil des neuen Mikrozensus. Um die Befragten trotz dieser Erweiterungen zu entlasten, wird die Stichprobe ab 2020 in Unterstichproben geteilt, auf welche die verschiedenen Erhebungsteile LFS, EU SILC und IKT verteilt werden.

Die Befragungen zum Mikrozensus finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind in diesem Jahr rund 60.000 Haushalte zu befragen – das sind mehr als 1.000 Haushalte pro Woche. Dabei bestimmt ein mathematisches Zufallsverfahren, wer für die Teilnahme am Mikrozensus ausgewählt wird.

Die Befragungen werden in vielen Fällen als persönliche Interviews direkt bei den Haushalten durchgeführt. Dafür engagieren sich in Bayern zahlreiche ehrenamtlich tätige Interviewerinnen und Interviewer im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Statistik. Haushalte, die kein persönliches Interview wünschen, haben die Möglichkeit, ihre Angaben im telefonischen Interview, schriftlich per Post oder ab 2020 erstmalig auch online abzugeben.

Ziel des Mikrozensus ist es, für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und die Öffentlichkeit ein zuverlässiges Bild der Lebensverhältnisse aller Gruppen der Gesellschaft zu zeichnen. Um die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht. Sie gilt sowohl für die Erstbefragung der Haushalte als auch für die drei Folgebefragungen innerhalb von bis zu vier Jahren. Durch die Wiederholungsbefragungen können Veränderungen im Zeitverlauf nachvollzogen und eine hohe Ergebnisqualität erreicht werden.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich an und legitimieren sich mit einem Ausweis des Landesamts.

Das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2020 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Parken mit dem Smartphone jetzt auch in Oberstaufen

Autofahrer in Oberstaufen können ihre Parkscheine auf allen gebührenpflichtigen kommunalen Parkplätzen ab sofort ganz einfach mit dem Smartphone lösen. Einheimische und Gäste mit Oberstaufen PLUS-Vorteilskarte parken dann auch mit der App gebührenfrei.

Kooperationspartner bei der App für das digitale Parken sind die Oberallgäu Tourismus Service GmbH (OATS) als Betreiber des Allgäu-Walser-Card-Systems und das Unternehmen Parkster. Es vermarktet Lösungen zur Parkraumverwaltung für Städte und Gemeinden, Tourismusverbände sowie Immobilienbewirtschafter und Parkraumbetreiber. Parkster wurde 2010 in Schweden gegründet und ist seit 2018 mit einer Tochtergesellschaft auch in Deutschland am Markt aktiv. 

Die OATS hält im Allgäu-Walser-Card-System die Information bereit, welche PLUS-Karten für Gäste und Einheimische aktuell die Berechtigung zum Gratis-Parken haben. Diese Information wird von Parkster live beim Parkvorgang über die Schnittstelle abgefragt, die vom Allgäu-Walser-Card – System bereitgestellt wird.

Gleichzeitig mit dem Start in Oberstaufen wird das digitale Parken in Immenstadt auf alle gebührenpflichtigen städtischen Parkplätze ausgeweitet. 

So funktioniert das Smartphone-Parken
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Klarer Pluspunkt des digitalen Parkscheins gegenüber seinem gedruckten Kollegen: Der Autofahrer kann mit seinem Handy die Parkzeit im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Kein Grund mehr also, ein Knöllchen zu fürchten, wenn er im Café noch bleiben möchte oder es im Wartezimmer länger dauert. Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren.

"Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, digitales Parken möglichst einfach, transparent und kundenfreundlich zu machen", so Keven Lehmann, Leitung Vertrieb der Parkster Deutschland GmbH. Er betont, dass mit der Parkster App keine höheren Parktarife anfallen. Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet.

Der Autofahrer kann festlegen, ob er eine Rechnung per eMail (kostenfrei, voreingestellt) oder eine Rechnung per Post (2,99 € inkl. MwSt. je Monat) erhalten will. Um von E-Mail-Rechnung auf Postrechnung umzustellen, loggt er sich unter www.parkster.de/login in seinem Benutzerkonto ein.

Gratisparken für Gäste und Einheimische
Inhaber einer Oberstaufen PLUS-Karte, PLUS Golf-Karte oder der PLUS Bürger-Karte, parken auf allen kommunalen Parkplätzen in Oberstaufen gebührenfrei. Dafür geben sie beim Parken in der App die 7-stellige Nummer ihrer Vorteilskarte ein. 

Digitalisierung des Allgäu-Walser-Card – System schafft neue Möglichkeiten
Im Zuge der aktuell laufenden Weiterentwicklungen der Allgäu-Walser-Card wurde auch darauf geachtet, neue Services wie z.B. das Parken mit Smartphone in Verbindung mit dem Allgäu-Walser-Card-System zu ermöglichen. Im konkreten Fall wird LIVE beim Lösen des digitalen Tickets im Allgäu-Walser-Card-System abgefragt, ob eine Gratis-Park-Berechtigung für die vom Kunden eingegebene Kartennummer vorliegt. Das Allgäu-Walser-Card-System liefert dann die von Parkster benötigte Information ob, wie in Oberstaufen, der mit PLUS parkende Kunde gratis parken darf oder nicht. Am Alpsee in Immenstadt wird dagegen die Information geliefert, dass der Kunde lediglich einen Preisvorteil erhält. Für Ulrich Hüttenrauch, Geschäftsführer der OATS in Immenstadt ist das Smartphone-Parken in Verbindung mit Allgäu-Walser-Card ein wichtiger Schritt in die Zukunft, der ganz neue Services möglich macht. Weitere Kommunen sind mit OATS und Parkster im Gespräch, um die Vorteile für sich zu nutzen.

"Schwarzparken" lohnt nicht
Und wie wird der digitale Parkschein kontrolliert? Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein Ticket gelöst wurde und ob dieses gültig ist.

Über Parkster
Die Parkster GmbH ist ein innovativer Full-Service-Anbieter im Bereich Digitales Parken. Parkster ermöglicht es Autofahrern, Parkgebühren mit dem Smartphone minutengenau und auf Rechnung zu bezahlen, und entwickelt intelligente und effiziente Konzepte zur Parkraumverwaltung für Gemeinden, Unternehmen, Parkraumbetreiber, Tourismusverbände und Immobilienbesitzer. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Lund zählt zu den führenden Anbietern im Heimatmarkt Schweden. Parkster vermarktet nach Gründung der deutschen Tochtergesellschaft 2017 (Sitz: München) seine Lösungen für das digitale Parken seit 2018 auch in Deutschland.

MEHR INFORMATIONEN PARKSTER:
Parkster GmbH

Elin Keim 
Lyonel-Feininger-Straße 28
80807 München
Tel. +49 (0) 89 306 6979 00
E-Mail: elin.keim@parkster.com
Internet: https://www.parkster.de

ABDRUCK FREI, BELEG ERBETEN:
H zwo B Kommunikations GmbH

Bernd Jung
Neue Straße 7
91088 Bubenreuth
Tel. +49 (0) 91 31 812 81 22
Fax +49 (0) 91 31 812 81 28
E-Mail: bernd.jung@h-zwo-b.de
Internet: http://www.h-zwo-b.de 

 

FAQ-Liste
Wo können Autofahrer mit Parkster parken?

Parkster ist deutschlandweit verfügbar. Die App zeigt alle Parkplätze an, auf denen digital mit Parkster bezahlt werden kann. In vielen Städten und Gemeinden sind die Parkplätze mit dem grünen Parkster Logo ausgeschildert.

Was sind die Vorteile eines digitalen Parkscheins?
Der Autofahrer kann mit seinem Smartphone einen Parkschein lösen, auch wenn er kein Bargeld zur Hand hat. Strafzettel wegen vergessenem oder zu wenig Kleingeld sind damit Vergangenheit. Auch wer gerne noch etwas im Restaurant sitzen bleiben will oder beim Arzt länger warten muss, braucht kein Knöllchen zu riskieren: Die Parkzeit kann innerhalb der Höchstparkdauer in der App jederzeit verlängert werden.

Wie funktioniert Parkster?
Der Autofahrer benötigt für das Lösen eines digitalen Parkscheins die Parkster App auf seinem Smartphone. Die kostenlose Parkster App ist für Android-Endgeräte auf Google Play sowie für das iPhone im App Store erhältlich. Hat er in seinem Smartphone die Standortinformationen beziehungsweise Ortungsdienste aktiviert, erkennt die App automatisch den Parkplatz, auf dem das Fahrzeug abgestellt ist. Sind sie nicht aktiviert, gibt der Autofahrer den Zonencode des Parkplatzes mit ein. Den Zonencode findet er auf den Schildern, die am Parkplatz auf Parkster hinweisen. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Der Autofahrer kann die Parkzeit in der App im Rahmen der Höchstparkdauer jederzeit verlängern.

Wie bezahlt der Autofahrer?
Der Autofahrer erhält von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet. Der Autofahrer überweist diese Rechnung oder bezahlt per Kreditkarte.

Wie wird der digitale Parkschein kontrolliert?
Die kommunale Verkehrsüberwachung kann alle über die Parkster App gelösten Parkscheine in Echtzeit einsehen. Deren Mitarbeiter sehen also bei jedem Fahrzeug sofort, ob ein digitales Ticket gelöst wurde und ob dieses noch gültig ist.

Welche Vorteile hat der digitale Parkschein für Kommunen?
Neben dem zusätzlichen Angebot einer digitalen Bezahloption für die Bürgerinnen und Bürger ist mittelfristig mit einem geringeren Bedarf an Parkautomaten sowie niedrigeren Wartungs- und Betriebskosten für die Parkautomaten zu rechnen. Dies betrifft insbesondere das Bargeldhandling (Automatenleerung und Folgekosten). Ein wichtiger Mehrwert ist auch der deutlich bessere Überblick über die Auslastung und den Status der angebundenen Parkplätze: So stellt die Parkster App den Verantwortlichen auf Knopfdruck detaillierte Angaben zur aktuellen und zur historischen Auslastung der Stellplätze bereit und liefert das Datenfundament für eine langfristige Zukunftsplanung. Dies bietet vor allem Tourismusregionen attraktive Möglichkeiten, den Verkehrsfluss zu steuern und ihre Infrastruktur spürbar zu entlasten.

Pressemitteilung

Weitere Informationen zum Parken mit Parkster

Wie Sie sich auf den Hochwasserfall vorbereiten können

Hochwasser kann viele Menschen in Bayern treffen. Kündigt sich ein Hochwasser an, bleibt jedoch meist wenig Zeit zum Handeln. Das Wissen um die Gefahren und eine gründliche Vorbereitung sind der beste Weg, um sich und seinen Besitz zu schützen. Hier sind einige Tipps:

- Informieren Sie sich, ob Ihr Zuhause in einem hochwassergefährdeten Gebiet liegt, zum Beispiel über den Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete www.iug.bayern.de. Beachten Sie: Auch außerhalb der ausgewiesenen überschwemmungsgefährdeten Gebiete kann ein Hochwasser auftreten – zum Beispiel in Folge von Starkregen.

- Schützen Sie Ihr Haus langfristig, indem Sie zum Beispiel sensible Einrichtungen wie die Heizung höher positionieren und es mit baulichen Maßnahmen vor eindringendem Wasser sichern.

- Sichern Sie sich finanziell ab und versichern Sie Gebäude und Hausrat gegen Elementarschäden.

- Installieren Sie auf Ihrem Smartphone eine App mit Warnhinweisen (z. B. die App umweltinfo unter www.stmuv.bayern.de: Service -> Unsere Apps) oder achten Sie auf Radiodurchsagen, um im akuten Hochwasserfall gewarnt zu werden.

- Erstellen Sie einen Notfallplan: Halten Sie fest, wer im Ernstfall welche Aufgabe übernimmt. Legen Sie Schutzorte für Kranke, Hilfsbedürftige und Tiere fest. Klären Sie Fluchtmöglichkeiten ab. So können Sie im Hochwasserfall sofort handeln.

- Bereiten Sie ein Notfallpaket vor mit haltbaren Lebensmitteln und Getränken für mindestens zwei Tage, wichtigen Medikamenten und Erste-Hilfe-Material, Hygieneartikeln, einer Taschenlampe sowie Kleidung. Verpacken Sie Ihre persönlichen Dokumente wasserdicht. Auch ein Ersatzhandy und ein akkubetriebenes Radio können hilfreich sein.

- Legen Sie sich rechtzeitig Sandsäcke, Pumpen und Schläuche zu.

Weitere Tipps zur Vorsorge sowie ausführliche Informationen zum Thema Hochwasserschutz in Bayern finden Sie unter www.hochwasserinfo.bayern.de.

 

Pressemitteilung des Bayerischen Landesamt für Umwelt