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Markierungsband für Wildunfälle

Wenn sich Wildunfälle ereignen, können die beteiligten Autofahrer, vor allem nachts, oft nur sehr vage angeben, wo der Unfall tatsächlich stattfand. Meist bleibt es bei ungefähren Angaben zwischen zwei Ortschaften, so dass es sowohl der Polizei als auch den zuständigen Jagdpächtern schwer fällt, den genauen Unfallort zu finden. Gerade für die Jagdpächter, die verletztes Wild nachsuchen und von seinem Leiden erlösen oder totes Wild entsorgen müssen, ist dies eine schwierige, oftmals kaum lösbare Aufgabe.

Markierungsbänder kennzeichnen den Unfallort präzise

Der ÖJV Bayern hat deshalb nach dem Vorbild Schwedens ein Markierungsband für Wildunfälle entwickelt, mit dem man den genauen Unfallort kennzeichnen kann. Es wird ganz einfach an den nächsten Leitpfosten oder anderer geeigneter Stelle angebracht und ist dort leicht zu sehen. Auf dem Markierungsband befindet sich der Notruf der Polizei (110) und Hinweise zum Vorgehen nach einem Wildunfall. Zudem kann der Unfallverursacher seine Telefonnummer eintragen, um die nachfolgende Abwicklung zu erleichtern. Das Markierungsband ist aus Papier, so dass es sich umweltfreundlich zersetzt, sollte es aus Versehen nicht abgenommen werden.

Der Tierschutz gewinnt

Besonders der Tierschutz profitiert, weil damit der nachsuchende Jäger weiß, wo er seinen Hund ansetzen muss, um der Fährte des verunfallten Tieres folgen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein verletztes Stück Wild gefunden und schnell von seinem Leiden erlöst werden kann, steigt damit gravierend.

Wie kommt man an die Bänder?

Ziel ist es, dass in Zukunft jedes Fahrzeug solche Bänder mitführt und verwendet. Dies würde den Umgang mit Wildunfällen spürbar erleichtern.
Diese Markierungsbänder sind ab sofort im Rathaus, Bürgerbüro, EG 04 erhältlich.