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Kirchlicher Segen für den Staufenpark

Voller Leben zeigte sich der neu gestaltete Staufenpark (Kurpark) bei der Einweihung am 01. Oktober. Es wimmelte vor Kindern und Eltern. Die neuen Spielgeräte und der attraktiv und abwechslungsreich gestaltete Teil des Parks werden seit der Eröffnung bereits Anfang August von Einheimischen und Gästen mit ihren Sprösslingen sehr gut angenommen. Davon konnten sich die geladenen Gäste zur Einweihung nun gemeinsam selbst ein Bild machen. Dekan Karl-Bert Matthias und für die evangelische Kirche Herr Manfred Schröder gaben der Anlage nun auch den kirchlichen Segen.
Ob Klettergerüst für ältere Kinder, das Alpwasser (Matsch-Spielplatz) oder das kleine Alpdorf: Für die kleinen und größeren Kinder ist der neue Spielplatz ein Anziehungspunkt. Minigolfanlage, Streetball und Multifunktionsfeld laden die Kinder ebenfalls zum Austoben ein und sind gut belegt. In den ruhigen Morgen- und Abendstunden nutzen auch manche ältere Mitbürger die Bewegungsgeräte um sich fit zu halten.
Bürgermeister Beckel betonte, dass es dem Marktgemeinderat besonders wichtig war, dass mit der Neugestaltung eine echte Attraktion geschaffen werde – für jedes Alter sollte Spiel, Spaß und Erlebnis, oder nach Bedarf auch Ruhe und Erholung geboten werden. Betrachtete man die Besucher an diesem Spätnachmittag, scheint das gelungen zu sein. Man freue sich, dass die vor sechs Jahren begonnene Planung und der dabei auch beinhaltete Ideenwettbewerb derart gelungen in die Tat umgesetzt werden konnte. 
Das Großspielgerät im Zentrum von Bauabschnitt 1 soll die Staufner Bergbahnen Hündle, Imberg und als höchsten Punkt die Hochgratbergstation symbolisieren. Es hatte in der Planungsphase durchaus Diskussionen im Marktgemeinderat und auch in der Bevölkerung über dessen Ausmaße gegeben. Die gute Annahme des Geräts seit August ließ kritische Stimmen aber mittlerweile weitgehend verstummen. Die Spezialanfertigung kostete als größter Einzelposten allein 390.000 Euro. Zusammen mit den weiteren Maßnahmen der Neugestaltung in diesem nun beinah abgeschlossenen 1. Bauabschnitt entstanden Kosten in Höhe von 1,2 Mio. Euro. Der Markt wird dafür jedoch eine Förderung des Freistaates Bayern von ca. 500.000 Euro erhalten. Abgeschlossen wird der 1. Bauabschnitt nun noch mit der Errichtung eines WC-Gebäudes, wofür die WC-Anlage die bisher am Bahnhofsplatz aufgestellt war, verwendet wird.
Der voraussichtlich ab Frühjahr 2020 folgende 2. Bauabschnitt wird nochmals mit rund 800.000 Euro zu Buche schlagen. Auch hierfür stehen 300.000 Euro Förderung in Aussicht. Geplant ist dabei noch der Abriss des bestehenden Musikpavillons und als Ersatzbau einer Musikbühne in der Nähe des Kurhauses, die Anlegung eines Motorikparcours und eines Kneippbeckens, sowie die Ergänzung der Minigolfanlage.
Bürgermeister Martin Beckel sieht in der Neugestaltung des Staufenparks nicht nur als eine Attraktion für alle Generationen, sondern auch als ein Element zur Stärkung der Gastronomie und des Einzelhandels im Ortskern. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die Planung und Umsetzung, insbesondere auch bei den von den Umbaumaßnahmen beeinträchtigten Anliegern.